Kategorie: 1. Damen

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Rheinpfalz: “TG-Damen wollen Tempo hochhalten” (23.11.2019)

FRANKENTHAL. Sechs Punkte aus drei Spielen – die ersten Damen der TG Frankenthal haben in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd einen guten Start hingelegt. Die nächsten drei Zähler sollen am Samstag (16 Uhr) bei Aufsteiger Kreuznacher HC eingefahren werden. Für die TG wird es das vierte Spiel innerhalb von acht Tagen sein.

Es ist schon etwas verrückt: Gerade mal eine Woche ist die Saison nun alt, und die Hälfte der Hinrunde ist schon wieder vorbei. Mit dem Auftakt ist TG-Trainer Tobias Stumpf nach zwei 5:1-Siegen in Folge zufrieden. Mit einem so deutlichen Erfolg habe er am Mittwochabend beim TSV Schott Mainz nicht gerechnet, räumt er ein. Der Sieg sei aber auch in der Höhe verdient gewesen. „Wir haben den Mainzerinnen in einem intensiven Spiel den Schneid abgekauft. Der Gegner war vielleicht noch nicht an seiner Leistungsgrenze, hat aber alles reingeworfen.“ Mit dem Auftritt habe sein Team den guten Eindruck aus dem Heimsieg gegen den Rüsselsheimer RK II bestätigt. „Man sieht, dass sich jede Spielerin entwickeln will“, erläutert Stumpf.

Was ihn besonders freut, ist die mannschaftliche Geschlossenheit. Mit Francesca Delarber, Katharina Koppel (2), Kim Lauer und Nina Büffor gab es in Mainz vier verschiedene Torschützinnen. Sein Team sei im Schusskreis konsequent, könnte aber noch mehr Zug zum Tor entwickeln, findet er. Um sich in der Spitzengruppe festzusetzen, soll gegen Kreuznach der nächste Sieg her. Unterschätzen werde man den noch punktlosen Aufsteiger aber nicht: „Kreuznach hat mit 3:4 nur knapp gegen Mainz verloren.“ Verzichten musste Stumpf zuletzt krankheitsbedingt auf Emma Finke und Annika Koch. Er hofft, dass zumindest eine von beiden am Samstag wieder fit sein wird. Um die Kräfte zu schonen, habe man am Donnerstag ein regeneratives Training angesetzt. Im Spiel soll dann wieder viel rotiert und gewechselt werden, um das Tempo hochzuhalten.

Rheinpfalz: “Wieder 5:1” (21.11.2019)

TG-Damen gewinnen auch in Mainz

Mainz. Die ersten Damen der TG Frankenthal haben in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd den zweiten 5:1-Sieg hintereinander eingefahren. Am Mittwochabend gewann das Team von Trainer Tobias Stumpf beim TSV Schott Mainz.

„Es war unsere bisher beste Saisonleistung“, freute sich TG-Coach Tobias Stumpf im RHEINPFALZ-Gespräch. Es sei ein hartes, schnelles und intensives Spiel gewesen. Mainz habe alles reingeworfen. Der Erfolg seines Teams gehe aber in Ordnung.Francesca Delarber brachte die TG, die am Sonntag Rüsselsheim II 5:1 besiegt hatte, Mitte der ersten Halbzeit in Führung. Katharina Koppel sorgte kurz nach der Pause für das 0:2. Nach dem Anschlusstreffer der Gastgeber stellte Kim Lauer wieder den Zwei-Tore-Abstand her. In der Schlussphase sorgten Nina Büffor und erneut Koppel für die Entscheidung.

Insgesamt hätten seine Schützlinge mittlerweile mehr Selbstbewusstsein. Und das merke man auch auf dem Feld. „Ich habe das Gefühl, dass es im Team stimmt. Und die Mädels haben Lust, sich weiterzuentwickeln“, meinte Stumpf, der in Mainz kurzfristig ohne Annika Koch auskommen musste.

Auch konditionell sei die Truppe mittlerweile gut in Schuss. Das sehe man auch daran, dass sie in der Schlussphase noch mal zulegen und zwei Tore schießen konnte. Vor allem Büffors Treffer aus unmöglichem Winkel sei der Wahnsinn gewesen. „So ein Tor schießt man wohl nur einmal im Leben.“

Zwischendurch habe die TG aber auch eine Phase gehabt, in der sie die Ordnung kurz verloren habe. Und auch das Verhalten im Schusskreis inklusive Chancenverwertung könne noch verbessert werden, meinte der TG-Trainer. „Wir müssen mehr Zug im Kreis entwickeln“, betonte Stumpf. Grundsätzlich sieht er sein Team nach zwei Siegen aus drei Spielen voll im Soll. Auch wenn die Auftaktniederlage gegen SaFo Frankfurt unnötig gewesen sei. Gegen den Kreuznacher HC soll der nächste Dreier her, um „oben anzudocken“.

Rheinpfalz: “Charaktertest für TG-Damen” (20.11.2019)

Frankenthalerinnen treffen in Zweiter Regionalliga auf Schott Mainz

FRANKENTHAL. Nach dem Doppelspieltag zum Saisonauftakt in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd sind die ersten Damen der TG Frankenthal schon am Mittwochabend (20 Uhr) wieder gefordert. Für die Mannschaft von Trainer Tobias Stumpf geht es zum TSV Schott Mainz, der als Favorit im Kampf um die Meisterschaft gilt.

Die TG-Damen haben mit vier Spielen in acht Tagen ein strammes Auftaktprogramm. Mit dem Start am vergangenen Wochenende ist Stumpf zufrieden. Im Heimspiel am Sonntag gelang gegen Aufsteiger Rüsselsheimer RK ein souveräner 5:1-Sieg. Und auch am Samstag beim SC SaFo Frankfurt, den Stumpf ebenfalls zum Favoritenkreis zählt, wäre durchaus ein Punkt drin gewesen. Bis zur 58. Minute hatte es 4:4 gestanden, in der Schlussphase gelangen den Frankfurterinnen dann noch zwei Tore. „Da müssen wir weiter an der Wettkampfstabilität arbeiten und die leichten Fehler abstellen, damit das Team so ein Unentschieden auch über die Runden bringt“, erläutert Tobias Stumpf. Er spricht von einem Lernprozess. Und ist damit auch schon beim Hauptziel für diese Saison: „Die Mannschaft soll sich entwickeln. Am Ende wollen wir sagen können, dass wir in der Halle einen Schritt nach vorne gemacht haben.“

Wie im Spiel gegen Rüsselsheim, wollen die TG-Damen auch am Mittwochabend in Mainz wieder offensiv auftreten und den Gegner früh stören. „Das liegt dem Team mehr als ein defensives System“, sagt Stumpf. Allein Stürmerin Kim Lauer traf am Wochenende viermal. Während Rüsselsheim seinem Team nicht allzu viel abverlangt habe, stehe nun gegen den TSV Schott Mainz, der im Feld in der Zweiten Bundesliga spielt, der nächste „Härte- und Charaktertest“ an. Wobei sich Mainz am Sonntag bei Aufsteiger Kreuznacher HC, der tags zuvor 1:10 gegen den RRK II verloren hatte, mit 4:3 schwer tat. Fehlen werden bei der TG Emma Finke (krank) und Noëlle Hahl (Beruf). Nina Büffor, die wegen muskulärer Probleme am Wochenende pausieren musste, wird wohl wieder spielen.

Rheinpfalz: “Mit viel Tempo” (18.11.2019)

Drei Punkte haben die ersten Damen der TG Frankenthal am Auftaktwochenende in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd geholt. Auf eine 4:6 (2:2)-Niederlage beim SC SaFo Frankfurt am Samstag folgte am Sonntag ein überzeugender 5:1 (3:0)-Heimsieg gegen den Rüsselsheimer RK II.

 
FRANKENTHAL. Die Frankenthalerinnen hatten in ihrer zweiten Pflichtpartie in der Halle nach dem Abstieg aus der Ersten Regionalliga deutlich mehr Spielanteile als Aufsteiger Rüsselsheim und ein klares Chancenplus. Einziges richtiges Manko war die Chancenverwertung, wie auch TG-Trainer Tobias Stumpf bekannte. „Wir hätten in der zweiten Halbzeit schon früher alles klar machen können.“ Ansonsten war er mit dem Auftritt seines Teams im Großen und Ganzen zufrieden: „Wir haben versucht, den Gegner früh unter Druck zu setzen. Das ist uns gut gelungen.“

Schon nach vier Minuten erzielte Kim Lauer, die im Sturm gut mit Katja Happersberger harmonierte, das 1:0. Sie erhöhte auch auf 2:0 (17.). Die TG-Damen rotierten viel und beschäftigten die Rüsselsheimerinnen, die nur selten vor das TG-Tor kamen, in deren eigener Hälfte. Auch Esther Peikert tauchte immer wieder gefährlich im gegnerischen Schusskreis auf und belohnte sich mit dem 3:0, das sie nach einer Strafecke der TG erzielte (21.). Die Halbzeitführung war auch in der Höhe verdient. Beste Spielerin bei den Gäste war Lea Schopper, die in der vergangenen Hallenrunde noch für die TG aufgelaufen war. „Gegen meine alte Mannschaft zu spielen, ist schon ungewohnt“, bekannte sie.

Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Gastgeberinnen das Tempo hoch. Francesca Delarber, Peikert und Lauer hätten für die Vorentscheidung sorgen können. Nach dem Anschlusstreffer des RRK II durch Carla Anagnostou (44.) leisteten sich die TG-Damen jedoch eine Schwächephase. „Da haben wir kurzzeitig die Ordnung verloren, anstatt einfach weiter unseren Stiefel runterzuspielen“, sagte Stumpf. Man habe Mitte der zweiten Halbzeit auch dem hohen Tempo Tribut gezollt, bekannte TG-Stürmerin Kim Lauer. „Es war ja auch schon das zweite Spiel am Wochenende.“

Positiv im Vergleich zu den letzten Feldspielen in diesem Jahr: Die TG-Damen steckten nicht auf. Erneut nach einer Strafecke sorgte Esther Peikert mit dem 4:1 dafür, dass die TG-Fans in der 54. Minute aufatmen konnten. Kim Lauer traf noch zum 5:1-Endstand (57.). „Der Sieg war sehr wichtig. Jetzt können wir ohne großen Druck in das Spiel am Mittwochabend gegen Mainz gehen“, sagte die zweifache Torschützin Esther Peikert. Zum neuen Trainer und TG-Rückkehrer Tobias Stumpf habe man gleich einen guten Draht gefunden. „Er legt sehr viel Wert auf Disziplin und Ordnung im Spiel. Beides brauchen wir auch“, meinte Lauer.

Nach der 4:6 (2:2)-Niederlage am Samstag habe man gemerkt, dass man mehr Druck machen müsse, erläuterte Lauer. „Es liegt uns, wenn wir Pressing spielen.“ Peikert sprach von einem ausgeglichenen Auftaktspiel beim SC SaFo Frankfurt. Erst in der Schlussphase hätten die Frankfurterinnen die Partie nach individuellen Fehlern der TG entschieden. Die Tore für Frankenthal erzielten Meike Stillger, Francesca Delarber, Kim Lauer und TG-Neuzugang Dorothea Braun.So spielten sie

TG Frankenthal: Deimling – Koppel, Peikert, Hahl, Lauer, Happersberger, Seemann, Stillger, Braun, Delarber, Koch, Haselmaier

Rüsselsheimer RK II: Wolf – Ruhland, Steffl, Schopper, Mittnacht, Weber, Mischlich, Anagnostou, Büttner, Minowsky, Henke

Tore: 1:0 Lauer (4.), 2:0 Lauer (17.), 3:0 Peikert (21., Strafecke), 3:1 Anagnostou (44.), 4:1 Peikert (54., Strafecke), 5:1 Lauer (57.) – Strafecken: 3/2 – 3/0 – Beste Spielerinnen: Happersberger, Lauer, Peikert – Anagnostou, Schopper – Zuschauer: 70 – Schiedsrichter: Lubrich (Ludwigshafen)/Karle (Mainz).

Rheinpfalz: “Taktik, Technik, Videoanalyse” (15.11.2019)

Mit einem Doppelspieltag startet das erste Damenteam der TG Frankenthal am Wochenende in die Zweite Hallenhockey-Regionalliga Süd. Am Samstag (16 Uhr) ist der Absteiger beim SC SaFo Frankfurt zu Gast, am Sonntag (12 Uhr) kommt der Rüsselsheimer RK II zum ersten Heimspiel in die Stadtsporthalle Am Kanal.

 
FRANKENTHAL. An der Seitenlinie steht dann mit Tobias Stumpf ein neuer Coach. Ausgerechnet in der letzten Woche vor dem Saisonstart konnte der 35-Jährige das Training nicht leiten. Er weilte im Urlaub, den er bereits vor einigen Monaten gebucht hatte. „Da konnte ich noch nicht ahnen, dass ich in der Hallensaison das Damenteam der TG betreuen werde“, erzählt Stumpf im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Er sprang kurzfristig ein, als bekannt geworden war, dass der bisherige Coach Rainer Schwenk zum HTC Neunkirchen wechselt.

Ursprünglich sollte Stumpf, der zuletzt beim TSV Mannheim Jugendteams betreut hat und fünf Jahre lang Co-Trainer der Bundesliga-Damen war, erst im kommenden Frühjahr zu seinem Heimatverein zurückkehren. Doch als klar war, dass die ersten Damen der TG ohne Trainer dastehen, habe er sich bereiterklärt, sofort einzuspringen, so Stumpf. Er spricht von einer „reizvollen Aufgabe“.

Abstieg abgehaktIn der kurzen Vorbereitungszeit habe er einen guten Eindruck von der Mannschaft gewonnen. „Die Spielerinnen ziehen gut mit, der Abstieg ist abgehakt. Alle schauen nach vorne“, meint Stumpf. Gerade bei den jüngeren Spielerinnen sei viel Talent vorhanden. Probleme bereitet ihm der dünne Kader. Bislang stehen ihm 13, 14 Feldspielerinnen zur Verfügung. Das mache die Planung nicht einfach. Und wenn im Training nicht alle da seien, sei es schwierig, spielnahe Situationen zu üben, erläutert Stumpf.

Für die Übungseinheiten hat sich der neue Coach einiges vorgenommen. „Wir haben die Trainingsintensität erhöht. Das war auch notwendig“, betont er. „Zweikampfverhalten und Torschüsse sollen mehr im Wettkampfmodus trainiert werden.“ Verordnet hat Stumpf seinem Team auch stramme Athletikeinheiten. Unterstützt wird er dabei von Athletiktrainer Joachim Janke.

Großen Nachholbedarf sieht er noch im technischen und taktischen Bereich: „Da müssen alle noch zulegen. Gerade das Hallenhockey ist sehr taktisch geprägt.“ Einen festen Platz bei der Vorbereitung soll die Videoanalyse bekommen. „In Mannheim hatten wir das jede Woche“, sagt Stumpf. Dazu sollen alle Spiele aufgezeichnet werden.

Hoffmann fällt ausVerzichten muss der Coach wohl die ganze Runde auf Alisa Hoffmann, die sich eine Armverletzung zugezogen hat. Fehlen werden auch Franziska Schwindt (Auslandsaufenthalt) und Noëlle Hahl (Beruf). Kapitänin Katharina Koppel ist nach überstandener Fußverletzung wieder fit. Und mit Dorothea Braun gibt es einen Neuzugang vom Dürkheimer HC. „Dorothea kann in der Verteidigung und im Sturm spielen“, berichtet Stumpf.

Anspruchsvoll ist das Auftaktprogramm: Innerhalb von acht Tagen bestreiten die TG-Damen vier Spiele. Schon am kommenden Mittwoch sind die Frankenthalerinnen bei Mitabsteiger Mainz gefordert, samstags drauf wartet Aufsteiger Kreuznacher HC. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht gleich zu Beginn zu viele Punkte liegen lassen“, warnt Stumpf.

Über Ziele will er noch nicht sprechen. Die Liga sei nicht einfach. Der Coach rechnet mit engen Spielen und einem hart umkämpften Titelkampf. Wobei der Aufstieg laut Stumpf wohl nur über den TSV Schott Mainz führen wird, der im Feld eine sehr gute Halbrunde in der Zweiten Bundesliga gespielt hat.

Das Training in dieser Woche leiteten Norbert Grimmer, Sportlicher Leiter Aktive der TG, und Jugendkoordinator Stephan Decher. Am Wochenende wird dann Tobias Stumpf wieder die Anweisungen geben.

Der Kader der TG

Tor: Nadine Deimling, Benita Main; Feld: Katharina Koppel, Esther Peikert, Nina Büffor, Meike Stillger, Dorothea Braun, Emma Finke, Anna Mees, Katja Happersberger, Francesca Delarber, Elisa Haselmaier, Mona Seemann, Jana Reither, Kim Lauer, Annika Koch.

Rheinpfalz: ,,Tobias Stumpf löst Rainer Schwenk als Trainer der TG-Damen ab” (21.10.2019)

Das Damenteam der TG Frankenthal hat einen neuen Trainer. Wie der Verein mitteilt, hat der bisherige Coach Rainer Schwenk um die Auflösung seines Vertrags gebeten. Der Neue ist bei der TG kein Unbekannter: Tobias Stumpf, zuletzt in Diensten des TSV Mannheim, leitete am Donnerstagabend das erste Training mit den TG-Damen.

Ursprünglich sollte Stumpf erst im Frühjahr 2020 als Jugendtrainer zur TG zurückkehren, informiert Norbert Grimmer, Sportlicher Leiter Aktive der TG. Nach der Kündigung von Schwenk, der als Trainer zum HTC Neunkirchen wechselt, habe er sich bereiterklärt, sofort als Damencoach einzuspringen, sagt Stumpf. „Ich werde die Mannschaft zunächst für die Hallenrunde übernehmen.“

Bereits von 2002 bis 2011 war Stumpf für seinen Heimatverein TG Frankenthal als Trainer für verschiedene Jugendteams und auch die ersten Damen zuständig. Danach betreute er beim TSV Mannheim Jugendmannschaften und war fünf Jahre lang Co-Trainer der Bundesliga-Damen. Seine Erfahrung aus der Bundesliga will der 35-Jährige nun bei den TG-Damen einbringen und dabei den Fokus auf die Bereiche Taktik und Technik setzen. Joachim Janke wird ihn als Athletiktrainer unterstützen. „Uns bleibt in der Vorbereitung nicht viel Zeit“, sagt Stumpf. Bereits am 16. November steht das erste Spiel in der Zweiten Regionalliga Süd an.

Rheinpfalz: “Schwenk mit Entwicklung unzufrieden” (07.10.2019)

Regionalliga-Damen der TG Frankenthal müssen sich Eintracht Frankfurt 0:1 geschlagen geben – Team überwintert auf sechstem Tabellenplatz

FRANKENTHAL. Es bleibt bei vier Punkten: Die ersten Damen der TG Frankenthal haben es am Samstag in der Feldhockey-Regionalliga Süd versäumt, vor der Winterpause noch mal nachzulegen. Gegen Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt zeigten die TG-Damen auf dem Jahnplatz einen unmotivierten Auftritt und verloren gegen einen schwachen Gegner 0:1 (0:1).

TG-Trainer Rainer Schwenk war nach dem Abpfiff enttäuscht. In den letzten drei Partien hatte sein Team nur einen Punkt geholt. Dabei wäre gegen Eintracht Frankfurt mehr drin gewesen. Die Gäste waren sehr defensiv aufgestellt und lauerten auf Konter. Spielerisch fehlten der Eintracht aber die Mittel, um diese konsequent abzuschließen. Die Frankenthalerinnen ließen es am Samstag ihrerseits an der nötigen Ruhe und Übersicht vermissen, die sie beim 2:1-Sieg gegen Aufsteiger SaFo Frankfurt im letzten Heimspiel noch bewiesen hatten. Im Spielaufbau leisteten sie sich immer wieder unnötige Fehlpässe. Und in den gegnerischen Schusskreis schafften sie es nur selten.

TG vor dem Tor zu ungenau

„Das war ein schlechtes Spiel von uns“, haderte Schwenk. „Nach vorne lief bei uns kaum etwas zusammen.“ Im Mittelfeld habe man die Räume nicht besetzt, und im Angriff habe die Geduld gefehlt. „Immer wieder haben sich meine Spielerinnen festgelaufen, anstatt einfach mal einen Seitenwechsel einzuleiten“, sagte der TG-Coach. Mit der Entwicklung des Teams sei er aktuell nicht zufrieden. „Wir machen einen Schritt nach vorne, und dann wieder zwei zurück.“

In der 27. Minute gelang es Kläre Hahn, einen Angriff der Eintracht abzuschließen. Es sollte das einzige Tor in einer von beiden Seiten schwachen Partie bleiben. Die Gastgeberinnen zeigten sich nach der Pause zwar angriffslustiger und brachten Frankfurt in Bedrängnis, sobald es mal schnell und konsequent nach vorne ging. Vor dem Tor fehlten den TG-Spielerinnen für Flanken und Pässe aber die Abnehmer. Die erste richtig gute Torgelegenheit aus dem Spiel heraus hatte Meike Stillger in 40. Minute. Ihr Schuss war aber zu ungenau. In der Schlussphase hatte Noëlle Hahl noch die Chance zum Ausgleich.

Vier Punkte aus fünf Spielen

„Wir machen es uns im Moment selbst schwer“, meinte Rainer Schwenk und betonte: „In der Vorbereitung auf die Hallensaison wartet viel Arbeit auf uns.“ Eintracht-Trainer Thorben Knapp war mit dem Ergebnis zufrieden. „Wir hatten die besseren Chancen, deswegen geht der Sieg in Ordnung. Bei unseren Kontern waren wir aber nicht konsequent genug.“ Die Bilanz seines Teams vor der Winterpause – sieben Punkte aus vier Spielen – gehe in Ordnung.

Auch für die TG-Damen war es das letzte Feldspiel in diesem Jahr. Nach fünf von sieben Partien stehen sie mit vier Punkten auf dem sechsten Platz. Die Runde wird Ende April 2020 fortgesetzt. Die Frankenthalerinnen beginnen nun mit der Vorbereitung auf die Hallensaison. Viel Zeit haben sie nicht. Schon am 13. November steht in der Zweiten Regionalliga Süd (Gruppe West) bei Mitabsteiger TSV Schott Mainz das erste Spiel an.

So spielten sie

TG Frankenthal: Deimling (Main) – Meyer, Peikert, Hahl, Kelly Lauer, Kim Lauer, Happersberger, Sabasch, Seemann, Stillger, Büffor, Delarber, Koch, Stramitzel, Mees, Stang

Eintracht Frankfurt: Pollex – Hilbert, Klecha, Brauner, Lowe, Müller-Methling, Litwintschuk, Kläre Hahn, Kuhnis, Hindelang, Lüttringhaus, Kircher, Fernandes, Sofie Hahn, Okumu, Köhler

Tore: 0:1 Kläre Hahn (27.) – Strafecken: 2/0 – 3/0 – Beste Spielerinnen: Hahl, Peikert – Kläre Hahn, Sofie Hahn, Hilbert – Zuschauer: 100 – Schiedsrichter: Pacyna (Bad Dürkheim)/Vossebein (Neunkirchen).

Rheinpfalz: ”Schwenk fordert mehr Einsatz von TG-Damen” (04.10.2019)

Mit einem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt beenden die ersten Damen der TG Frankenthal am Samstag (16 Uhr) ihr diesjähriges Programm in der Feldhockey-Regionalliga Süd. Vier Punkte hat das Team in vier Partien geholt. Zu wenig, findet TG-Coach Rainer Schwenk. Von seinen Spielerinnen fordert er in der Begegnung mit dem Bundesliga-Absteiger einen engagierten Einsatz.

„Drei Punkte wären klasse. Dann wären wir oben dran und hätten für kommendes Jahr eine gute Ausgangslage“, betont Schwenk. Mit dem Auftritt seiner Mannschaft am vergangenen Doppelspieltag in Bayern war er nicht zufrieden. Die Ausbeute – die TG kassierte eine 0:2-Niederlage bei Aufsteiger ESV München und holte ein 2:2 beim SB Rosenheim – sei mit nur einem Punkt unter den Erwartungen geblieben. „Einige Spielerinnen sind nicht an ihre Leistungsgrenze gegangen, und im Sturm lief gar nichts. Dabei hatten wir gut trainiert“, berichtet Schwenk und betont: „Gegen Frankfurt muss das besser werden.“

Eintracht und TG sind punktgleich

Den Aufsteiger habe man wohl etwas unterschätzt, meint TG-Spielerin Esther Peikert. „München hat sehr solide gespielt, und wir haben mal wieder unsere Chancen nicht genutzt“. Die Partie in Rosenheim sei besser verlaufen. Bis auf die Gegentreffer. „Die waren ärgerlich“, findet Peikert. Sie läuft in dieser Saison bei den TG-Damen im Sturm auf und erzielte gegen Rosenheim eines von zwei Toren. Die Position sei für sie noch etwas ungewohnt, erzählt Peikert, die viele Jahre im Mittelfeld und in der Verteidigung gespielt hat. „Ich verteile gerne von hinten heraus die Bälle, fühle mich aber auch vorne ganz wohl.“

Die Mannschaft von Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt sei schwer einzuschätzen. „Wir haben schon lange nicht mehr gegen sie gespielt. Ihr Saisonstart war ebenfalls nicht optimal“, sagt Peikert. Die Eintracht und die TG sind aktuell punktgleich. „Wenn wir eine gute Leistung abliefern, können wir das Spiel gewinnen“, findet Peikert. Alisa Hoffmann (Sehnenanriss) falle verletzt aus. Hinter dem Einsatz von Nina Büffor (Rippenprellung) stehe ein Fragezeichen.

Rheinpfalz: ” Zwei Tore sind zu wenig ” (30.09.2019)

TG-Damen holen in Bayern nur einen Punkt

MÜNCHEN/ROSENHEIM. Sechs Punkte sollten es werden. Am Ende kehrten die ersten Damen der TG Frankenthal mit nur einem Zähler aus Bayern zurück. In der Feldhockey-Regionalliga Süd reichte es nach einer 0:2 (0:1)-Niederlage am Samstag beim ESV München am Sonntag gegen den SB Rosenheim nur zu einem 2:2 (2:1).

Aufsteiger ESV München hatte vor dem Spiel gegen Frankenthal noch keinen Punkt auf dem Konto. „Wir wussten nicht, was uns erwartet“, sagte Katja Happersberger, die erneut die Kapitänsbinde bei den TG-Damen trug. Für die Frankenthalerinnen war es das erste Aufeinandertreffen mit dem ESV überhaupt.

Der Aufsteiger präsentierte sich als überraschend starke Mannschaft. „Wir haben überhaupt keinen Zugriff aufs Spiel gefunden“, bekannte Happersberger. Warum das so war, vermochte sie nicht genau auszumachen. „Vielleicht war es die lange Anreise, vielleicht hat auch die Einstellung nicht gestimmt. Wir waren mit dem Kopf nicht richtig auf dem Platz.“ Der Sieg der Münchnerinnen sei verdient gewesen; die Niederlage habe man aber schnell abhaken können.

Am Sonntag sei das Team dann beim SB Rosenheim befreit ins zweite Auswärtsspiel des Wochenendes gegangen und habe das Geschehen in der ersten Halbzeit bestimmt. Esther Peikert brachte die TG nach einem Angriff über die linke Seite in Führung. Nachdem der SB durch eine Strafecke zum Ausgleich gekommen war, blieben die Gäste am Drücker. Noëlle Hahl erzielte nach einer Flanke von rechts das 2:1 aus TG-Sicht.

In der zweiten Halbzeit habe man es jedoch versäumt, ein Tor nachzulegen, so Happersberger. Und das sollte sich rächen: Ein Abstimmungsfehler zwischen Abwehr und Torhüterin Benita Main hätten die Rosenheimerinnen zum 2:2 genutzt, berichtete die TG-Kapitänin. „Wir haben ordentlich weitergespielt, sind dann aber nicht mehr so zum Abschluss gekommen.“

Im Tor bekamen am Wochenende sowohl Nadine Deimling (gegen München) als auch Benita Main (gegen Rosenheim) Einsatzzeit. „An ihnen hat es nicht gelegen, dass wir nur einen Punkt geholt haben“, sagte Katja Happersberger. „Wir müssen mehr Bälle in den gegnerischen Schusskreis bekommen und mehr Tore schießen.“ Auf der Leistung gegen Rosenheim lasse sich aber aufbauen. Die TG-Damen sind aktuell mit vier Punkten Tabellensechster.

Rheinpfalz: “Raumdeckung und mehr Gefahr” (20.09.2019)

Noch sind sie ohne Punkte. Im ersten Heimspiel der Saison in der Feldhockey-Regionalliga Süd am Samstag (17 Uhr) gegen Aufsteiger SC SaFo Frankfurt wollen die ersten Damen der TG Frankenthal aber den ersten Sieg einfahren. Doch dafür müssen die Frankenthalerinnen vor allem im Angriff mehr Gefahr ausstrahlen als bei der 1:2-Auftaktniederlage beim HTC Stuttgarter Kickers.

 
FRANKENTHAL. Stuttgart sei nur in der Anfangsphase besser gewesen und sei nach zwei Strafecken zu zwei frühen Toren gekommen, sagt TG-Innenverteidigerin Alisa Hoffmann. In der restlichen Spielzeit habe man den Gegner im Griff gehabt. Deswegen sei es schade, dass man ohne Punkte zurückgekehrt sei. „Zumindest ein Unentschieden wäre verdient gewesen“, findet Hoffmann. Allerdings wollte den Frankenthalerinnen außer dem Anschlusstreffer von Francesca Delarber im dritten Viertel kein weiteres Tor gelingen. „Das hätten wir besser machen können. Es ist unser altes Problem, dass wir vorne zu harmlos sind“, meint Hoffmann. Auch die Eckenausbeute hätte gegen die Kickers besser sein können.

TG-Damen kennen Gegner nichtIm Training habe man verstärkt Überzahlsituationen und Torschüsse geübt. „Wenn wir im Sturm noch effizienter werden, können wir eine gute Saison spielen“, sagt die Innenverteidigerin, die von den vielen Positionswechseln im Team unter Trainer Rainer Schwenk verschont geblieben ist. „Ich fühle mich hinten und im Spielaufbau sehr wohl.“

Den kommenden Gegner kennen die TG-Damen noch nicht. Gegen den Aufsteiger aus Frankfurt erwartet Alisa Hoffmann aber auf jeden Fall ein kampfbetontes und enges Spiel. „SaFo ist mit einem 3:2-Sieg gegen Hanau gut gestartet und will gegen uns bestimmt nachlegen. Wenn wir unsere Tore machen, dürften wir aber eine gute Chance haben.“

Ein Erfolg vor eigenem Publikum wäre für die TG auch wichtig, um nicht ohne Punkte in den Doppelspieltag am letzten September-Wochenende zu gehen. Dann stehen die Spiele beim ESV München und SB Rosenheim an. Wegen der Herbstferien werden nicht alle Spielerinnen der TG dabei sein können.

An Raumdeckung festhaltenDazu beitragen, dass es mit den ersten drei Punkten am Samstag klappt, soll auch die Umstellung auf Raumdeckung. Diese habe im ersten Pflichtspiel der neuen Saison in Stuttgart schon sehr gut funktioniert. Daran werde man sicher auch im ersten Heimspiel festhalten. „Das hilft uns, weil wir unseren Gegenspielerinnen nicht mehr so hinterlaufen.“

Ebenfalls gut findet die Innenverteidigerin, dass jetzt auch in der Regionalliga im internationalen Modus über viermal 15 Minuten gespielt wird: „Das kommt uns entgegen. Wir haben mehr Pausen und können etwas Kraft sparen.“ Fühlt sich in der Innenverteidigung wohl: Alisa Hoffmann.

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