Kategorie: 1. Damen

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Rheinpfalz:“ TG-Damen gehen leer aus“ (17.06.2019)

Zwei Spiele, zweimal dasselbe Ergebnis: Die ersten Damen der TG Frankenthal holten am Wochenende in der Regionalliga Süd keine Punkte. Am Samstag unterlagen sie auswärts dem SC Frankfurt 1880 mit 0:2 (0:1). Genauso erging es ihnen gestern beim TSV Schott Mainz.

FRANKFURT/MAINZ. Der Klassenerhalt ist trotzdem sicher, weil die Stuttgarter Kickers am Samstag ebenfalls gegen Mainz verloren haben. Die TG-Damen, die noch drei Saisonspiele bestreiten müssen, rangieren mit 14 Punkten weiter auf dem fünften Platz. Der Vorsprung vor dem Vorletzten Stuttgart, der nur noch zwei Partien vor sich hat, beträgt sieben Zähler. Frankenthal kann von den Kickers also nicht mehr eingeholt werden. „Wir sind durch“, freute sich TG-Trainer Rainer Schwenk. „In den letzten Spielen wollen wir aber noch so viele Punkte wie möglich holen.“
Der Sieg für den SC Frankfurt 1880, der wegen der 1:2-Heimniederlage der HG Nürnberg gegen den 1. Hanauer THC die Tabellenführung übernahm, gehe in Ordnung, meinte TG-Trainer Rainer Schwenk. Über 70 Minuten seien die Gastgeber das bessere Team gewesen. „Das muss man akzeptieren. Frankfurt war insbesondere in der ersten Halbzeit läuferisch sehr stark. Da sind wir unseren Gegnerinnen hinterhergelaufen und haben sie das Spiel machen lassen. So kommt man nicht zu Chancen.“

Manko TorausbeuteNach einer Strafecke sei der SC kurz vor der Pause per Stecher in Führung gegangen, berichtete Schwenk. „Da sind wir nicht vor den Ball gekommen. Frankfurt hat das auch stark gemacht.“ In der zweiten Halbzeit habe sich die TG gesteigert. „Da waren wir nicht mehr das schlechtere Team, der Spielaufbau lief dann auch viel besser“, sagte Schwenk. Das 2:0 für 1880 kurz nach der Pause sei unglücklich gewesen. Unmittelbar davor sei der Stockschlag einer Frankfurterin von den Unparteiischen nicht geahndet worden. „Hätten die Schiedsrichter die Szene abgepfiffen, wäre es nicht zum zweiten Gegentor gekommen“, erläuterte der Übungsleiter.
Mit der Leistung seiner Spielerinnen in der zweiten Halbzeit sei er zufrieden. „Wir haben uns danach noch die eine oder andere gute Chance erarbeitet, haben aber kein Tor erzielt.“ Ein Manko sei auch die läuferische Leistung gewesen. „Da müssen wir noch einiges tun. Insofern war das Spiel gegen Frankfurt ein gutes Konditionstraining“, meinte Schwenk und lachte. Ein kleiner Schreckmoment aus TG-Sicht: Nachwuchsspielerin Emma Finke, die gerade eine Oberschenkelverletzung überstanden hatte, erlitt eine Zerrung.
Finke probierte es am Sonntag beim zweiten Auswärtsspiel des Wochenendes gegen den TSV Schott Mainz erneut, musste das Feld allerdings wieder verlassen. Mit dem Schrecken und leichten Blessuren kam in der Landeshauptstadt Nina Büffor davon, die laut Schwenk übel gefoult worden war.

TG gerät früh in RückstandGegen körperlich sehr robust auftretende Mainzerinnen habe sich sein Team gestern schwer getan, berichtete der TG-Coach. „Insbesondere unseren jungen Spielerinnen fehlt es da noch an Erfahrung und Abgeklärtheit.“ Der frühe Rückstand – Schott nutzte in der ersten Minute einen Freischlag von der Viertellinie zur Führung – sei natürlich nicht förderlich gewesen. Danach habe man sich aber gefangen und besonders in der zweiten Halbzeit gut mitgehalten. „Mainz war spielerisch und technisch nicht besser als wir“, betonte Schwenk. „Wir haben dann viel Druck gemacht und sind leider in einen Konter gelaufen.“ Daraus resultierte das 2:0 der Mainzerinnen, die auf den zweiten Tabellenplatz vorrückten.
Insbesondere mit den Leistungen von Francesca Delarber, Esther Peikert und Mona Seemann war Schwenk zufrieden. „Sie haben in der Defensivbewegung entschärft, was zu entschärfen war.“ Auch Noëlle Hahl komme immer besser zurecht, habe aber noch Trainingsrückstand.

Rheinpfalz: „Heil in Offensive suchen“ (15.06.2019)

TG-Damen in Regionalliga in Frankfurt und Mainz zu Gast

Frankenthal. Nach knapp dreiwöchiger Spielpause steht für die ersten Damen der TG Frankenthal am Wochenende in der Feldhockey-Regionalliga Süd der nächste Doppelspieltag an. Am Samstag (14 Uhr) treffen die Frankenthalerinnen auswärts auf den SC Frankfurt 1880, am Sonntag (16 Uhr) steht die Partie beim TSV Schott Mainz an. Die TG-Damen wollen weiter punkten.
Mit der Entwicklung seines Teams ist TG-Trainer Rainer Schwenk zufrieden. Vor der Pfingtspause holten die Frankenthalerinnen in zwei Heimspielen einen souveränen 1:0-Heimsieg gegen den HTC Stuttgarter Kickers und ein hart erkämpftes 3:3 gegen die HG Nürnberg, die Schwenk als Favoriten im Kampf um den Aufstieg in die Zweite Bundesliga sieht. Dass seinen Schützlingen gegen den spielstarken Tabellenführer in der Schlussphase unter großem Druck noch der Ausgleich gelang, ist für den Coach Beleg dafür, dass die Mannschaft nach dem Abstieg in der Halle deutlich gefestigter auftritt.
Spielerisch habe man in den vergangenen Wochen Fortschritte erzielt, betont Schwenk. Das Team komme mit der offensiveren Ausrichtung mit drei Verteidigerinnen und einer vorgezogenen Innenverteidigerin sehr gut zurecht: „Der Spielaufbau funktioniert. Wenn wir den Ball haben, geht es schnell nach vorne.“ Einziges Manko: „Unsere Torausbeute könnte besser sein. Daran müssen wir weiter arbeiten.“ Leichte Defizite sieht der Übungsleiter auch noch im konditionellen Bereich. „Da müssen die Mädels noch etwas trainingsfleißiger werden. Wer länger läuft, gewinnt“, betont Schwenk.
Auch am Wochenende traut er seiner Mannschaft wieder einiges zu: „Wir dürfen nur nicht aufhören, zielstrebig Hockey zu spielen. Dann hat es jeder Gegner gegen uns schwer.“ Mindestens drei Punkte will er in den kommenden beiden Spielen holen, gerne natürlich auch mehr.
Weil sich die TG mit 14 Zählern im Mittelfeld der Tabelle festgesetzt hat, sollte sie mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. „Wir können am Wochenende ohne Druck spielen. Das könnte ein Vorteil sein, zumal Frankfurt Ambitionen nach oben hat“, sagt Schwenk. Mit den Hessinnen haben die TG-Damen noch eine Rechnung offen: Das Hinspiel auf dem Jahnplatz ging 0:2 verloren. Gegen den TSV Schott Mainz, der am Sonntag Gegner der TG ist, holten die Frankenthalerinnen im September zu Hause ein 1:1.
Die vom ehemaligen TG-Spieler Erik Koppenhöfer trainierten Frankfurterinnen sind aktuell mit 21 Punkten Tabellenzweiter, haben aber bereits zwei Spiele mehr absolviert als Frankenthal und Mainz. Der TSV Schott rangiert mit 17 Zählern als Vierter einen Platz vor der TG.
Ob die dreiwöchige Unterbrechung so kurz vor dem Saisonende eine willkommene Ruhephase oder doch eher hinderlich war, kann Rainer Schwenk nicht sagen. „Für unsere angeschlagenen Spielerinnen war die Pause natürlich gut, um zu regenerieren. Wegen Klassenfahrten und Pfingsturlaub haben im Training aber auch immer wieder Spielerinnen gefehlt“, berichtet der TG-Trainer.
Verzichten muss er am Wochenende auf Elisa Haselmaier, die wegen eines Bänderrisses die restlichen Rückrundenspiele verpassen wird, und Jana Reither, die am Wochenende als Schiedsrichterin im Einsatz sein wird. Nachwuchsspielerin Emma Finke werde nach überstandener Oberschenkelverletzung wohl wieder spielen können. Annika Koch und Alisa Hoffmann, die in den letzten beiden Partien gesundheitlich angeschlagen waren, seien wieder fit, berichtet Schwenk.

Rheinpfalz: „So kann’s weitergehen“ (07.06.2019)

Interview: Nach dem Abstieg in der Halle scheinen die Damen der TG Frankenthal in der Feldhockey-Regionalliga rechtzeitig die Kurve bekommen zu haben. Kapitänin Katharina Koppel (23) geht im Gespräch mit der RHEINPFALZ auf Ursachenforschung und erzählt, was der neue Trainer Rainer Schwenk anders macht als seine Vorgänger.

Frau Koppel, wie gut hat der 3:2-Sieg gegen Hanau getan? Immerhin musste das Team fast ein Jahr auf ein Erfolgserlebnis warten …Wir waren sehr erleichtert. Das 0:8 davor gegen die HG Nürnberg war wie ein Wachrüttler. Wir wurden immer wieder gefragt: Was war da los? Vielleicht hat uns die herbe Niederlage ja auch irgendwie gutgetan. Allerdings: Wirklich sein müssen, hätte sie nicht. Die letzten Wochen läuft es super. Wir sind voll zufrieden. So kann’s weitergehen.

Als Zuschauer reibt man sich verwundert die Augen, wenn man die Damenspiele der TG in jüngster Zeit sieht. Was ist mit der Mannschaft seit der Hallenrunde passiert?Wir sind danach enorm zusammengewachsen. Wir und auch die Trainer haben viel durchgemacht. Nun harmoniert es endlich wieder – innerhalb der Mannschaft und auch mit dem neuen Trainer Rainer Schwenk. Da sind wir sehr zufrieden.

In der Halle hat es zunächst Udo Specht mit dem Team versucht, dann kam Fridolin Lüschen in Kooperation mit Timo Schmietenknop. Was macht Rainer Schwenk anders?Unser neuer Trainer Rainer Schwenk achtet sehr darauf, dass wir als Einheit auftreten. Nicht nur spielerisch und taktisch. Wir hören einfach nicht auf, Hockey zu spielen, machen trotzdem weiter, auch wenn’s mal nicht so läuft. Das ist der ausschlaggebende Punkt dafür, dass wir die Spiele jetzt gewinnen oder unentschieden spielen. Das hilft uns enorm!

Beschreiben Sie doch mal das neue Spielsystem.Wir machen gar nicht so viel anders. Wir fangen an, weiter vorne griffig zu verteidigen, spielen mit einem Vierer-Mittelfeld. Das tut uns offensichtlich ganz gut!

Man merkt auch, dass die Spielerinnen mehr Selbstvertrauen haben. Wo kommt das her? Puuh. Gute Frage. Wir trainieren gut, arbeiten auch athletisch viel. Bestes Beispiel dafür war Kim Lauer in unserem letzten Spiel. Was sie da an Laufpensum abgespult hat, war enorm. Wir haben gesehen, dass wir Hockey spielen können und merken, dass wir relativ stabil stehen, egal in welchem Mannschaftsteil. Das tut uns gut. Wir bauen uns untereinander auf, stecken nicht – wie in der Vergangenheit – gleich den Kopf in den Sand.

Rainer Schwenk lässt die Spielerinnen auch teilweise auf komplett anderen Positionen spielen. Wie schwierig war das? Hat das die Mannschaft gleich angenommen?(Lacht) Nein, natürlich haben wir das nicht gleich angenommen. Aber mittlerweile haben wir kapiert, dass wir uns auch mal was sagen lassen sollten. Es funktioniert ja offensichtlich, was Rainer da gemacht hat. (lacht)

Sie selbst spielen jetzt im Mittelfeld. Wie haben Sie sich damit arrangiert?Ich habe früher auch schon im Mittelfeld gespielt. Bin dann in die Abwehr gerückt und jetzt wieder nach vorne. Ich fühle mich im Mittelfeld extrem wohl, kann über die rechte Seite Zug nach vorne reinbringen.

Dann drängt sich die Frage auf: Warum ist da niemand früher drauf gekommen?(Lacht) Keine Ahnung. Ich denke, wir wollten einfach an unserem Standardsystem festhalten und haben nie überlegt, was man umstellen könnte. Aber es funktioniert.

Es funktioniert so gut, dass die TG jetzt auch knappe Spiele gewinnt, wie beim 1:0 gegen die Stuttgarter Kickers …Auf jeden Fall. Wir hätten auch das Hinspiel in Stuttgart nicht verlieren müssen. Vorne im Schusskreis fehlt uns manchmal noch das nötige Quäntchen Glück. Ich hoffe, dass das in den nächsten Spielen noch dazukommt.

In der Mannschaft hat es in der Vergangenheit ein paar atmosphärische Störungen gegeben. Ist alles ausgeräumt?Ja, auf jeden Fall. Es stimmt im Team, und im gesamten Verein herrscht eine super Atmosphäre.

Ihren Anteil am Erfolg haben auch die drei Jungen, Emma Finke Karolina Kneller und Annika Koch. Wie sehen Sie deren Entwicklung?Super. Emma wird uns leider die nächsten drei Wochen verletzt fehlen. Sie hat allerdings schon richtig gute Spiele gemacht und wir hoffen, dass sie noch das eine oder andere Spiel machen kann. Das gleiche gilt auch für Annika. Karo ist jetzt auch angekommen. Sie war anfangs ziemlich nervös, was sich im zweiten Spiel aber schnell gelegt hat. Jetzt hat sie auch endlich ihr erstes Tor für die Damen geschossen. Die Drei fühlen sich richtig wohl, und die Entwicklung stimmt auch.

Freuen Sie sich schon auf die Nächsten, die nachkommen?Klar, logisch. Da kommen richtig gute Mädchen nach. Gerade deshalb ist es auch wichtig, dass wir in der Regionalliga bleiben. Und in der Halle direkt wieder aufsteigen.

Werfen wir zum Schluss noch einen Blick auf die Tabelle. Was ist da noch drin für die TG? Aktuell ist es Platz fünf mit 14 Punkten …Das ist ein schwieriges Thema. Ich werde immer öfter darauf angesprochen, dass zwei Teams aus unserer Gruppe aufsteigen, dass da ja noch was geht. Aber das will ich, wollen wir, gar nicht hören. Wir wollen uns im oberen Mittelfeld festsetzen, die nächsten Spiele gewinnen und mit dem Abstieg so früh wie möglich nichts mehr zu tun haben.

Rheinpfalz: „Fast optimales Wochenende“ (27.05.2019)

TG-Damen schlagen Stuttgart und holen Punkt gegen Nürnberg

Frankenthal. Das Strohhutfest kann kommen: Vier Punkte haben die ersten Damen der TG Frankenthal am Wochenende in der Feldhockey-Regionalliga Süd ergattert. Am Samstag besiegte die TG verdient den HTC Stuttgarter Kickers 1:0 (1:0). Gestern erkämpfte sie sich ein 3:3 (2:2) gegen Tabellenführer HG Nürnberg.
„Nach der unglücklichen 1:3-Niederlage in Stuttgart wollten wir das Rückspiel unbedingt gewinnen“, sagte TG-Mittelfeldspielerin Kim Lauer. Von Anfang präsentierten sich die Gastgeber spielfreudig. Die Kickers wirkten überfordert. Gegen die flüssigen Kombinationen der TG fand der Aufsteiger kein Rezept. Bis auf einen Konter der Gäste musste Keeperin Nadine Deimling in der ersten Halbzeit nicht eingreifen. Nur vor dem Tor war die TG nicht abgezockt genug. Auch vier Strafecken blieben ungenutzt.
Ertrag brachte erst die fünfte Kurze Ecke, die Karolina Kneller verwandelte (33.). Für die Nachwuchsspielerin war es das erste Tor in der Regionalliga. „Jetzt bin ich in der Mannschaft so richtig angekommen“, freute sich Kneller nach dem Spiel. „Leider haben wir es versäumt, ein weiteres Tor zu machen.“
Chancen waren auch nach dem Seitenwechsel da. Frankenthal blieb dominant, doch der Ball wollte nicht ins Netz. Die beste Stuttgarter Gelegenheit – Deimling klärte den Schuss von Carolin Danker – zeigte auch, dass die TG konteranfällig war.
„Das ist das Risiko, wenn man mit drei Stürmerinnen spielt. Wir wussten aber, dass sie unsicher werden, wenn wir Druck machen“, sagte TG-Trainer Rainer Schwenk. „Wir haben die erste Halbzeit total verschlafen“, haderte Kickers-Trainer Marc Haller.
Auch am Sonntag gegen die HG Nürnberg zeigten die TG-Damen in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel. Nach dem 1:0 von Kim Lauer nach Vorarbeit von Noëlle Hahl (8.) bewies der Tabellenführer aber seine Klasse. Nele Binder sorgte für den Ausgleich (16.). Beide Mannschaften zogen über die Außen ein schnelles Spiel auf. Francesca Delarber brachte die TG wieder in Führung (31.), Lena Groß glich aus (34.).
In der zweiten Halbzeit hütete Benita Main anstelle von Nadine Deimling das TG-Tor. „Das hatten wir so besprochen, Benita hat sich Einsatzzeit verdient“, erklärte Schwenk. Main war stark gefordert. In einer ruppiger werdenden Partie machten die Nürnbergerinnen viel Druck. Groß traf zum 2:3 (48.). „Nürnberg war in der zweiten Halbzeit konditionell stärker als wir“, sagte Kim Lauer. „Nachdem wir auf ein defensiveres System umgestellt hatten, lief es aber wieder besser für uns.“ Die TG-Damen kämpften und wurden belohnt: Francesca Delarber gelang per Strafecke das 3:3 (64.). „Mit dem Punkt gegen Nürnberg hatten wir nicht unbedingt gerechnet“, betonte Lauer. Die TG-Damen stehen mit 14 Punkten auf dem fünften Platz.
So spielten sie
TG Frankenthal: Deimling (Main) – Meyer, Koppel, Peikert, Hahl, Lauer, Happersberger, Reither, Kneller, Seemann, Hoffmann, Stillger, Büffor, Finke, Delarber, Koch
HTC Stuttgarter Kickers: Mozelewski – Weise, Danker, Happes, Braun, Paris, Auch, Heilbrünner, Bühner, Chmül, Stölzle, Kundt, Laßmann, Granz, Bähr, Stauber
Tore: 1:0 Kneller (33., Strafecke) – Strafecken: 5/1 – 0 – Grüne Karte: Lauer – Gelbe Karten: Peikert – Bühner – Beste Spielerinnen: Deimling, Delarber, Happersberger, Koppel – Mozelewski, Granz – Zuschauer: 150 – Schiedsrichter: Kiesewetter (Mayen)/Lubrich (Ludwigshafen).

TG Frankenthal: Deimling, Main (zweite Halbzeit) – Koppel, Peikert, Hahl, Lauer, Happersberger, Sabasch, Reither, Kneller, Seemann, Hoffmann, Stillger, Büffor, Delarber, Koch, Finke
HG Nürnberg: Elsner – Lietzmann, Auer, Henke, Hammer, Heißenberg, Julia Groß, Reimold, Lena Groß, Haas, Auer, Stieber, Boucsein-Jäger, Schickendanz, Binder, Helbig
Tore: 1:0 Lauer (8.), 1:1 Binder (16.), 2:1 Delarber (31.), 2:2 Lena Groß (34.), 2:3 Lena Groß (48.), 3:3 Delarber (64., Strafecke) – Strafecken: 3/1 – 2/0 – Grüne Karten: Lüschen – Helbig – Beste Spielerinnen: Büffor, Delarber, Happersberger, Lauer – Auer, Binder, Haas, Lena Groß – Zuschauer: 80 – Schiedsrichter: Metz (Kaiserslautern)/Haag (Grünstadt).

Rheinpfalz: „TG-Damen mit Revanchegelüsten“ (24.05.2019)

Regionalligist gegen Stuttgarter Kickers und HG Nürnberg ohne Alisa Hoffmann – Janine Meyer von den zweiten Damen rückt ins Team

FRANKENTHAL. Gleich doppelt gefordert sind die ersten Damen der TG Frankenthal am Wochenende in der Feldhockey-Regionalliga Süd. Am Samstag empfangen sie den HTC Stuttgarter Kickers (14 Uhr), am Sonntag ist Tabellenführer HG Nürnberg auf dem Jahnplatz zu Gast. Die Hinspiele gegen beide Teams haben die TG-Damen verloren, nun soll die Revanche gelingen.
Die Erinnerungen an die 1:3-Niederlage in Stuttgart sind noch frisch. Am vergangenen Sonntag gaben die Frankenthalerinnen eine frühe 1:0-Führung aus der Hand. Mit dem jüngsten Auftritt seines Teams ist TG-Trainer Rainer Schwenk dennoch nicht unzufrieden. Das Aufbauspiel habe auch gegen die Kickers gut funktioniert. Ein Lob gibt es für die Innenverteidigung: Esther Peikert und Katja Happersberger hätten die Bälle schnell und mit viel Übersicht verteilt. Auch Mittelfeldspielerin Nina Büffor habe ihre Sache sehr gut gemacht. „Hauptproblem vor einer Woche war die Chancenverwertung“, betont Schwenk.
Der Sieg der Kickers sei verdient gewesen. Der Aufsteiger sei stärker, als es der siebte Tabellenplatz ausdrücke, und am Wochenende wohl auch der unangenehmere Gegner. „Sie hatten einen schlechten Saisonstart, scheinen sich aber jetzt gefunden zu haben. Ihre letzten beiden Spiele haben die Stuttgarterinnen gewonnen. Sie werden mit gestärktem Selbstbewusstsein zu uns kommen“, orakelt der TG-Coach.
Sein Rezept: „Wir müssen konsequent und mutig Hockey spielen.“ Seine Mannschaft befinde sich in einem Lernprozess. „Vieles ist auch Kopfsache.“ Von seinen Stürmerinnen erwartet Schwenk eine Leistungssteigerung: „Sie müssen im gegnerischen Schusskreis präsenter sein und das Spiel an sich reißen.“ Auch bei den Strafecken sieht der Übungsleiter noch Verbesserungsbedarf.
Mindestens drei Punkte will er am Wochenende holen. „Optimal wäre es, wenn wir uns die gleich am Samstag sichern. Das wäre ein großer Motivationsschub für das zweite Spiel am Sonntag“, meint Schwenk. Mit einer optimalen Ausbeute könnte die TG, die mit zehn Punkten aktuell Fünfter ist und noch zwei Spiele weniger als die Tabellenspitze absolviert hat, einige Plätze gutmachen.
Mit der HG Nürnberg hat das Team noch eine Rechnung offen. Vor vier Wochen kassierten die TG-Damen in Franken eine 0:8-Klatsche. Das Debakel schien wie ein Weckruf gewirkt zu haben. Die folgenden drei Spiele gewannen die Frankenthalerinnen. Katja Happersberger sieht die Mannschaft auf einem guten Weg. Das Team müsse aber noch selbstbewusster werden. Dafür komme man mit der offensiveren Spielweise immer besser zurecht. „Wir sind auch variabel genug, um uns auf den Gegner einzustellen“, meint Happersberger. Die hohe Niederlage im Hinspiel wolle man nicht auf sich sitzen lassen.
Alisa Hoffmann (Grippe) wird wohl nicht spielen können. Kapitänin Katharina Koppel (Rücken) sei angeschlagen. Aushelfen werde Janine Meyer vom zweiten Damenteam. Die auf den Doppelspieltag folgende dreiwöchige Pause über Strohhutfest und Pfingsten sei denn auch sehr willkommen.

Rheinpfalz: „TG-Damen unterliegen Stuttgarter Kickers“ (20.05.2019)

STUTTGART. Mit einer Auswärtsniederlage haben die ersten Damen der TG Frankenthal die Hinrunde in der Feldhockey-Regionalliga Süd beendet. Nach zuletzt drei Erfolgen in Serie mussten sie sich am Sonntag den Stuttgarter Kickers 1:3 (1:1) geschlagen geben.
„Wir haben nicht schlecht gespielt, waren aber nicht bissig genug“, sagte TG-Trainer Rainer Schwenk. Hauptproblem sei die Chancenverwertung gewesen: „Im gegnerischen Schusskreis hat uns die Zielstrebigkeit verlassen. Daran müssen wir arbeiten.“ Auch bei den Standards sei nichts zusammengelaufen. „Wir haben viele Ecken verschludert“, haderte Schwenk. Dabei hatte die TG gut angefangen. Kim Lauer brachte die Gäste früh in Führung. Doch fünf Minuten später glichen die Kickers aus. Ein langer Ball in die Spitze landete im TG-Tor. Laut Schwenk eine Fehlentscheidung: „An dem Ball war unserer Meinung nach im Schusskreis keine Spielerin mehr dran.“Nach dem Seitenwechsel gingen die Kickers durch einen Siebenmeter mit 2:1 in Führung, die sie nach einem Konter auf 3:1 ausbauten. Esther Peikert, Katja Happersberger und Kim Lauer hätten in aussichtsreicher Position Möglichkeiten vergeben, um die TG im Spiel zu halten. Am Ende sei man auch etwas müde gewesen, kritisierte Schwenk. „Da müssen wir noch Kondition bolzen. Die Stuttgarterinnen waren insgesamt aber auch galliger als wir.“ Schon am Vortag hatten die Kickers den SB Rosenheim 2:0 besiegt. Die Frankenthalerinnen können sich bereits am kommenden Samstag für die Niederlage revanchieren. Um 14 Uhr läuten sie auf dem heimischen Jahnplatz gegen die Stuttgarter Kickers die Rückrunde ein.

Rheinpfalz: „TG-Damen wollen Siegesserie ausbauen“ (17.05.2019)

Mit einem Auswärtsspiel gegen die Stuttgarter Kickers beenden die ersten Damen der TG Frankenthal die Hinrunde in der Feldhockey-Regionalliga Süd. Ihre Siegesserie will die Mannschaft von Trainer Rainer Schwenk am Sonntag (14 Uhr) beim sieglosen Aufsteiger fortsetzen. Einem Trio ist das bayerische Regenwetter allerdings nicht bekommen.

Frankenthal. Die 0:8-Klatsche vor drei Wochen bei der HG Nürnberg scheint wie ein Weckruf gewirkt zu haben. Das zweite Spiel der Feldrunde in diesem Jahr gegen den 1. Hanauer THC gewannen die Frankenthalerinnen zu Hause 3:2. Am vergangenen Wochenende legte das Team am Doppelspieltag in Bayern einen 1:0-Sieg gegen den SB Rosenheim und einen 2:1-Erfolg über den SC München 2016 nach. Macht unterm Strich neun Punkte innerhalb von acht Tagen. Mit zehn Zählern haben sich die TG-Damen auf den fünften Platz verbessert.Die Tabelle indes ist noch nicht bereinigt. Zusammen mit dem TSV Schott Mainz hat die Turngemeinde noch die meisten Spiele vor sich. Die anderen Teams in der Regionalliga Süd haben die erste Saisonhälfte bereits abgeschlossen, oder sogar schon mit der Rückrunde begonnen, wie das aktuelle Spitzentrio SC Frankfurt 1880 (17 Punkte), HG Nürnberg (16) und 1. Hanauer THC (14).

Schwenk: Nach der langen Durststrecke ist der Druck weg. „Der vierte Sieg hintereinander wäre natürlich perfekt“, sagt Rainer Schwenk. „Damit würden wir uns ein gutes Punktepolster auf die Abstiegsplätze erarbeiten und könnten dann in der Rückrunde noch einige Sachen ausprobieren.“ Das Wichtigste für den Übungsleiter: „Nach der langen Durststrecke des Teams ist der erste Druck weg. Wir können jetzt entspannt nach Stuttgart fahren.“Dass die Kickers mit nur einem Punkt aus einem 1:1 bei der HG Nürnberg derzeit am Ende des Tableaus stehen, wundert Schwenk. Bei einem Vorbereitungsturnier in Nürnberg habe der Aufsteiger einen guten Eindruck hinterlassen. „Sie haben hinten rechts zwei, drei sehr schnelle Spielerinnen, auf die wir aufpassen müssen“, erläutert Schwenk. Unterschätzen werde man Stuttgart nicht. Für das Auswärtsspiel gibt er folgende Marschroute vor: „Wir müssen von Anfang an Druck machen, dann wird der Gegner irgendwann müde.“ Ein kleiner Vorteil der TG sei sicherlich, dass die Kickers am Samstag bereits auf Rosenheim treffen.
Mit der Leistung seines Teams in den vergangenen beiden Spielen ist Schwenk zufrieden. Der Sieg in Rosenheim (1:0) sei nur vom Ergebnis her knapp gewesen. „Wir waren da immer am Drücker“, betont Rainer Schwenk. Ein Schreckmoment sei der Siebenmeter in der Schlussminute für die Oberbayern gewesen. Laut Schwenk eine Fehlentscheidung der Unparteiischen. Allerdings war Nadine Deimling im TG-Tor an diesem Tag nicht zu überwinden.

In München hat sich Verteidigerin
Alisa Hoffmann ausgezeichnetIn München gerieten die Frankenthalerinnen zunächst in Rückstand. „Da hat man gemerkt, dass die Beine nach dem Samstagsspiel etwas schwer waren“, berichtet Schwenk. Doch noch in der ersten Halbzeit habe man die Partie gedreht und verdient 2:1 gewonnen. In der hektischen Schlussphase habe sich Verteidigerin Alisa Hoffmann ausgezeichnet: „Alisa managt das hinten sehr souverän“, lobt der Übungsleiter.Das schlechte Wetter am vergangenen Wochenende in Bayern hat indes seinen Tribut gefordert. Nadine Deimling, Katja Happersberger und Emma Finke meldeten sich krank. Rainer Schwenk hofft aber, dass alle drei bis Sonntag wieder fit sind. Positiv: Mittelfeldspielerin Elisa Haselmaier mischte nach überstandener Oberschenkelverletzung bereits vor einer Woche wieder mit und sollte auch gegen Stuttgart wieder zum Kader gehören. Aus dem zweiten Damenteam der Turngemeinde wird Julia Sabasch in Stuttgart wieder dabei sein. „Sie macht links hinten einen guten Job“, betont der Coach.

Rheinpfalz: „TG-Damen legen nach“ (13.05.2019)

ROSENHEIM/MÜNCHEN. Gleich zwei Siege haben die ersten Damen der TG Frankenthal am Doppelspieltag in der Regionalliga Süd in Bayern eingefahren. Zunächst schlugen sie am Samstag den SB Rosenheim 1:0 (1:0), am Sonntag legten die Frankenthalerinnen dann einen 2:1 (2:1)-Sieg beim SC München 2016 nach. Die Mannschaft von Trainer Rainer Schwenk kletterte auf den fünften Tabellenplatz.
Der Übungsleiter war nach dem Doppelerfolg sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams. Zumal die Wetterbedingungen im ersten Spiel in Rosenheim sehr ungünstig gewesen seien. Starker Regen und Sturmböen hätten es beiden Teams nicht leicht gemacht. Seine Mannschaft sei von Anfang an feldüberlegen gewesen und sei Mitte der ersten Halbzeit verdient in Führung gegangen. Francesca Delarber nutzte eine Strafecke der TG. Danach habe man weitere Chancen herausgespielt, ein zweites Tor sei aber nicht mehr gelungen, berichtete Katja Happersberger. „Zum Schluss sind wir noch einmal unter Druck geraten. Die Führung haben wir aber über die Zeit gebracht“, sagte die Mittelfeldspielerin der TG. Großen Anteil daran hatte Torhüterin Nadine Deimling, die in der Schlussminute einen Siebenmeter des SB parierte und den ersten Auswärtssieg rettete.
Auch am Sonntag beim SC München sei man die spielbestimmende Mannschaft gewesen, erläuterte Rainer Schwenk. „Die offensivere Ausrichtung des Teams greift immer besser.“ Besonders erfreulich: Nach der frühen Führung der Münchnerinnen habe sich die TG nicht verunsichern lassen und habe noch in der ersten Halbzeit die Partie gedreht.
Den Ausgleich erzielte Kim Lauer nach einer Strafecke. Das Zuspiel kam von Esther Peikert, die sich ebenfalls in die Torschützenliste eintrug. Nach einem Solo gelang ihr das 2:1 aus Frankenthaler Sicht.
Gegen Ende der zweiten Halbzeit sei es noch einmal spannend geworden, meinte Katja Happersberger. „Da hat München noch einmal alles probiert, und wir haben uns hinten reindrücken lassen.“ Der Schlusspfiff sei genau zur rechten Zeit gekommen. Mit den Umstellungen einzelner Spielerinnen und dem 3-4-3-System komme das Team immer besser zurecht, berichtete Happersberger. „Wir sind da aber auch variabel und können uns auf den Gegner einstellen.
Von den zweiten Damen der Turngemeinde griffen Kelly Lauer und Elena Stang in Bayern für die erste Mannschaft zum Schläger. Der Sieg in München war für die Frankenthalerinnen der dritte Erfolg in Serie. Zehn Punkte haben sie jetzt auf dem Konto.

Rheinpfalz: „Mit neuem Selbstvertrauen“ (10.05.2019)

FRANKENTHAL. Nach dem 3:2-Heimsieg gegen Hanau wollen die ersten Damen der TG Frankenthal in der Feldhockey-Regionalliga Süd nachlegen. Am Wochenende treffen sie auswärts zunächst auf den SB Rosenheim (Samstag, 15 Uhr), dann auf den SC München 2016 (Sonntag, 13.30 Uhr). Mit mindestens drei Punkten will TG-Trainer Rainer Schwenk nach Hause kommen.
„Wir fahren optimistisch nach Bayern“, sagt Schwenk nach dem jüngsten Erfolgserlebnis am vergangenen Samstag. Für die TG-Damen war es der erste Sieg in einem Pflichtspiel seit knapp elf Monaten. „Das hat allen gut getan“, meint der Coach mit Blick auf das angeknackste Selbstvertrauen seiner Spielerinnen: „Die meisten wissen gar nicht, was sie können.“ Im Training führe er deshalb viele Einzelgespräche, berichtet Schwenk.Mit der Leistung seines Teams, das gegen Hanau früh in Führung ging, war er sehr zufrieden. Die Mannschaft habe eine Reaktion auf die 0:8-Klatsche in Nürnberg gezeigt. Was Schwenk herausstreicht: Nach dem Ausgleich der Gäste habe man die Ruhe bewahrt und weiter das Spiel gemacht. Das Team habe auch mehr Bälle aufs Tor gebracht als in den Testspielen oder in der Partie in Nürnberg. Zufrieden ist der Coach auch mit den Nachwuchsspielerinnen Emma Finke und Annika Koch sowie mit Rückkehrerin Noëlle Hahl. Alle drei hätten im Hanauer Schusskreis für Betrieb gesorgt. Auch das Aufbauspiel habe gut funktioniert.
Einzig die Chancenverwertung hätte besser sein können. „Hätten wir frühzeitig nachgelegt, hätten wir die Partie sicher herunterspielen können“, meint der Übungsleiter. So sei es in der Schlussphase noch einmal unnötig hektisch geworden. Man werde weiter daran arbeiten, dass die Kraft auch für mehr als 60 Minuten reicht. Vor dem anstrengenden Doppelspieltag habe man darauf im Training einen Schwerpunkt gelegt.
Beibehalten will Schwenk in Bayern die Aufstellung im 3-4-3-System. „Das tut der Mannschaft gut, weil sie relativ geschlossen steht. Die Wege zur Mitspielerin sind kürzer.“ Ein weiterer Vorteil der offensiveren Variante: Die Mannschaft müsse früher verteidigen und mache dann auch eher das Spiel, erläutert Schwenk.
„Wir brauchen sicher noch etwas Zeit, bis alles greift“, sagt Kapitänin Katharina Koppel, die zusammen mit Nina Büffor von der Verteidigung ins Mittelfeld gerückt ist. „Gegen Hanau hat alles schon ganz gut geklappt. Man hat gesehen, dass wir das Hockeyspielen nicht verlernt haben.“ Auf der Leistung lasse sich aufbauen. Die Nachwuchsspielerinnen hätten sich gut integriert: „Sie sind technisch stark und helfen uns im Sturm.“
Gegen Rosenheim erwartet Koppel ein „kampfbetontes und spannendes Spiel“. Die Qualität des Damenteams des erst 2016 gegründeten SC München könne sie dagegen nicht einschätzen. Man gehe aber mit einem gestärkten Selbstvertrauen in die beiden Partien und wolle auf jeden Fall wieder punkten. „Wenn wir uns an unser System halten und nicht zu viele Fehler machen, wird es nicht leicht sein, gegen uns zu spielen“, meint Schwenk. Die Latte will er aber bewusst nicht zu hoch legen: „Wenn wir mit drei Punkten nach Hause kommen, können wir zufrieden sein.“
Erstmals dabei sein wird Karolina Kneller, die die ersten beiden Feldspiele des Jahres urlaubsbedingt verpasst hat. Julia Sabasch aus der zweiten Damenmannschaft ist verhindert. Nina Stramitzel, die gegen Hanau ein gutes Spiel machte, soll erst mal keinen Einsatz mehr im ersten Team bekommen, um sich nicht festzuspielen. Ansonsten gebe es keine Ausfälle.
Gerne würde Schwenk den Kader breiter ausrichten. „Im Wechselbereich müssen wir besser aufgestellt sein. Gegen Hanau hatte ich fast nur Stürmerinnen auf der Bank. Da müssen wir variabler werden.“

Rheinpfalz: „Ein Schritt nach vorne“ (06.05.2019)

Frankenthal. Die ersten Damen der TG Frankenthal können doch noch gewinnen: Im vierten Saisonspiel der Feldhockey-Regionalliga Süd schlugen sie am Samstag auf dem Jahnplatz den 1. Hanauer THC 3:2 (2:1). Der Sieg hätte noch höher ausfallen können, nach vielen vergebenen Chancen machten es die TG-Damen am Ende aber noch einmal unnötig spannend.

Die Frankenthalerinnen haben am Samstag eine lange Durststrecke beendet. Ihren letzten Sieg in einem Pflichtspiel hatten sie gegen den TSV Schott Mainz eingefahren. Das war am 24. Juni 2018. Nach dem glücklichen Klassenerhalt in der Feldrunde 2017/18 spielte das Damenteam der Turngemeinde eine miserable Saison in der Halle, die sieglos im Abstieg in die Zweite Regionalliga Süd mündete.
Das Selbstbewusstsein hatte in den vergangenen Monaten sichtlich gelitten. Die Freude nach dem Schlusspfiff war entsprechend groß. Die Mannschaft habe nach der desaströsen 0:8-Klatsche in der Vorwoche im ersten Spiel der Feldrunde nach der Winterpause bei der HG Nürnberg die geforderte Reaktion gezeigt, befand TG-Trainer Rainer Schwenk. „Die Einstellung hat gepasst, wir haben einen Schritt nach vorne gemacht.“ Sein Team habe das Spiel bestimmt und den Ball ordentlich laufen lassen. „Die Tore waren schön herausgespielt“, sagte Schwenk. „An der Chancenverwertung müssen wir noch arbeiten.“

TG-Damen offensiver eingestellt
Von Anfang an versuchten die Frankenthalerinnen, ihren Gegner früh zu stören. Schwenk hatte mit einer 3-4-3-Aufstellung ein offensiveres System als in Nürnberg gewählt. Die Rechnung ging auf: Während sich die Gastgeberinnen früh Chancen erarbeiteten, fanden die Hanauerinnen keinen Zugriff aufs Spiel. Nach Vorarbeit von Francesca Delarber, die auf den Flügeln viele Bälle nach vorne brachte, und Kim Lauer schloss TG-Stürmerin Emma Finke eine schöne Kombination mit dem 1:0 ab (6.). Für die Nachwuchsspielerin war es das erste Tor in der Regionalliga. Nach der Negativerfahrung vor einer Woche sei es wichtig gewesen, früh in Führung zu gehen, sagte Finke.

Dass die Frankenthalerinnen nach einem umstrittenen Siebenmeter, den Zoe Wohlleben für Hanau sicher zum 1:1 verwandelte (10.), nicht wie so oft in den vergangenen Monaten die Ruhe verloren, sondern weiter das Spiel machten, war der Schlüssel zum Erfolg. Noch vor der Pause erzielte Kim Lauer das verdiente 2:1 (30.).

Schwenk: Am Ende hat uns die Kraft gefehlt
In der zweiten Halbzeit verlor das Spiel an Tempo. Dennoch hätten Francesca Delarber (48.) und Annika Koch (56.) für die Vorentscheidung sorgen können. Das 3:1 erzielte dann Nina Büffor nach einer Strafecke (57.). Nach dem neuerlichen Anschlusstor der Gäste durch Marilena Krauß (62.) gerieten die TG-Damen jedoch noch einmal unter Druck.

„Wir haben uns durch einige Schiedsrichterentscheidungen aus der Ruhe bringen lassen“, meinte Emma Finke. „In den letzten Minuten haben aber alle gekämpft, der Teamgeist hat gestimmt.“ Am Ende habe die Kraft gefehlt, weiter stark dagegenzuhalten, erläuterte TG-Coach Rainer Schwenk. „Da müssen wir noch etwas Kondition bolzen.“ Hanaus Trainer Daniel Strahn gab den Schiedsrichtern eine Mitschuld an der Niederlage seiner Mannschaft. „Wir haben aber auch spielerisch nicht das gezeigt, was wir eigentlich können.“

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