Kategorie: 1. Damen

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Rheinpfalz: Drei Punkte müssen her (18.01.2019)

Hallenhockey: TG-Damen zu Hause gegen Frankfurt

Von Frank Geller

Frankenthal. Die ersten Damen der TG Frankenthal stehen in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd mit dem Rücken zur Wand. Mit einem mageren Punkt sind sie abgeschlagenes Schlusslicht. Im Heimspiel am Samstag (16 Uhr) in der Halle Am Kanal gegen den Vorletzten Eintracht Frankfurt müssen drei Punkte her.

„Ein Heimsieg gegen Frankfurt ist Pflicht“, betont TG-Trainer Fridolin Lüschen. Verliere man auch noch diese Partie, werde es sehr schwer, die Klasse zu halten. Die Eintracht, die am vergangenen Samstag Hanau 1:2 unterlag, hat derzeit fünf Punkte Vorsprung auf die Turngemeinde und auch noch ein Spiel weniger absolviert. Der sichere vierte Platz, den derzeit Schott Mainz innehat, liegt sechs Zähler entfernt. Trotz der 3:6-Niederlage vor einer Woche bei Spitzenreiter Bietigheimer HTC macht Lüschen Fortschritte im Spiel seines Teams aus. „Phasenweise haben wir Bietigheim gut in Schach gehalten.“ Wenn sich Kapitänin Katharina Koppel und Elisa Haselmaier nicht verletzt hätten, wäre wohl mehr drin gewesen, ist er überzeugt.Ein Problem, das sich durch die ganze Saison zieht: „In der Anfangsphase sind wir auch gegen Bietigheim wieder durch leichte Fehler in Rückstand geraten“, berichtet der Übungsleiter. Und weil das Toreschießen derzeit das größte Manko sei, gerate die Mannschaft dann unter Druck. Gegen Erstligaabsteiger Frankfurt soll das unbedingt vermieden werden. „Wir müssen von Anfang an konzentriert dagegengehen und in der Defensive stabil stehen“, sagt Lüschen. „Wenn es uns gelingt, zehn Minuten ohne Gegentor zu überstehen und in Führung zu gehen, läuft es sicher besser“, orakelt der Coach.

Im Training hätten vor allem Torschüsse und Eins-gegen-eins-Situationen auf dem Stundenplan gestanden. „Auch an den Ecken haben wir noch etwas gedreht“, erklärt Lüschen. Gerade die Standardsituationen sollen zum Toreschießen genutzt werden. Bei Strafecken und Siebenmetern erwies sich Nina Büffor in den letzten Partien als sichere Schützin. Eine Spielerin, auf die Lüschen ebenfalls setzt, ist Alisa Hoffmann: „Alisa setzt die Taktik gut um und kommuniziert gut auf dem Platz. Auch in der Offensive wird sie immer besser.“

Kim Lauer und Esther Peikert werden nach überstandener Krankheit ins Team zurückkehren. Auch Haselmaier wird wohl wieder spielen können. Koppel muss dagegen verletzt passen. Die Kapitänin soll von der Seitenlinie aus die Kommandos geben, weil Fridolin Lüschen und Timo Schmietenknop bei den TG-Herren in Darmstadt gefordert sind.

Rheinpfalz: Mit schwerer Hypothek in die Rückrunde (11.01.2019)

Hallenhockey: Abstiegsbedrohte Damen der TG Frankenthal morgen bei Regionalliga-Spitzenreiter Bietigheim

Von Frank Geller

 Frankenthal. Nur ein Punkt aus fünf Spielen – die ersten Damen der TG Frankenthal starten als Tabellenletzter mit einer schweren Hypothek in die Rückrunde der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd. Gegner im Auswärtsspiel am Samstag (15 Uhr) ist der noch ungeschlagene Spitzenreiter Bietigheimer HTC. Nach der Trennung von Trainer Udo Specht wird wieder Fridolin Lüschen zusammen mit Timo Schmietenknop an der Seitenlinie stehen.

„Es ist eine schwierige Situation, aber die Arbeit mit der Mannschaft macht viel Spaß“, sagt Lüschen, der die TG-Damen bereits in der Spielzeit 2017/18 in der Feld- und Hallenrunde betreut hatte. Bis zum Ende der Hallenrunde stehe er als Interimscoach zur Verfügung, sagt der Student, der auch Stürmer der ersten Herrenmannschaft der TG ist. Dann soll eine dauerhafter Lösung für das Amt des Damentrainers gefunden werden.„Wir müssen mindestens drei bis vier Spiele gewinnen und es schaffen, den TSV Schott Mainz und den 1. Hanauer THC hinter uns zu lassen“, sagt Lüschen. „Alle Spielerinnen wissen, um was es geht, und alle ziehen auch gut mit“, betont der Übungsleiter, der das Team seit Ende Dezember wieder betreut. Die Weihnachtspause sei kurzerhand gestrichen worden. Nach dem letzten Spiel der Hinrunde – die TG unterlag dem 1. Hanauer THC 3:6 – wurde weiter trainiert. Auch zwischen den Jahren wurden Einheiten angesetzt. „Wir haben viel Eckentraining gemacht“, berichtet Lüschen. Auch auf die Athletik habe man einen Schwerpunkt gesetzt.

Zusammen mit den Spielerinnen will Fridolin Lüschen den kommenden Gegner in der Videoanalyse noch genau unter die Lupe nehmen und ein Konzept für die Partie entwickeln. „Wenn wir mit geordneter Raumdeckung spielen, können wir es den schnellen Stürmerinnen des Tabellenführers schwer machen“, ist Lüschen überzeugt. Von seinen Spielerinnen fordert er am Samstag eine konzentrierte Leistung. „Die Bietigheimerinnen sind technisch und läuferisch stark, da dürfen wir uns keine Fehler erlauben.“

Ein Hauptproblem sei nach wie vor das Toreschießen. Nur neun Treffer haben die TG-Damen (bei 27 Gegentoren) in den fünf Hinrundenspielen erzielt – der schlechteste Wert der Liga. Auf die Schnelle werde sich das wohl auch nicht ändern, weiß der Coach. „Deshalb ist es wichtig, dass wir das Spiel aus einer geordneten Defensive heraus ruhig aufziehen.“

Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Esther Peikert und Kim Lauer, die beide gesundheitlich angeschlagen sind. Elisa Haselmaier ist wohl privat verhindert. Neben Nachwuchsspielerin Maike Stilger hat Lüschen auch Mona Seemann auf seiner Liste. Von der körperlichen Verfassung des Teams hat er einen guten einen Eindruck. Anfang der Woche absolvierten die TG-Damen ein Testspiel gegen die zweite Mannschaft des TSV Mannheim. Die Turngemeinde unterlag 3:4. „Das war ein ansehnliches Spiel mit hohem Tempo, und wir hatten nur zwei Auswechselspielerinnen dabei“, berichtet Lüschen.

Rheinpfalz: Lüschen übernimmt TG-Damen (20.12.2018)

Hockey: Spieler der ersten Herren coacht Regionalliga-Schlusslicht – Udo Specht abgelöst

Von Christian Treptow

 Frankenthal. Die Verbindung zwischen den ersten Damen der TG Frankenthal und Trainer Udo Specht hielt nur fünf Spiele lang. Wie Hockey-Abteilungsleiter Timo Schmietenknop gestern informierte, ist Specht nicht mehr Coach des Damenteams. Interimsmäßig übernimmt Fridolin Lüschen, unterstützt von Schmietenknop, die Mannschaft.

„Die Chemie hat nicht gestimmt. Es hat einfach nicht gepasst“, sagt Katharina Koppel, Kapitänin der ersten Damen der TG. Man sei nicht im Streit auseinandergegangen, sei Specht dankbar. „Wir waren vielleicht nicht offen genug“, gesteht Koppel.Vor der Weihnachtspause sind die TG-Damen auf dem letzten Platz in der Südgruppe der Ersten Hallenhockey-Regionalliga. „Fünf Spiele, ein Punkt, damit kann man nicht zufrieden sein“, sagt Udo Specht. Er habe es der Mannschaft freigestellt, ob sie mit ihm weitermachen wolle oder nicht. Er selbst sei bereit gewesen weiterzumachen, habe das Engagement bei seinem Antritt auch als mittel- bis langfristig betrachtet. Er hoffe, dass die neuen Trainer neue Impulse bringen können. „Ich wünsche es der Mannschaft, dass sie den Klassenerhalt schafft.“

Das Gute: Bis zum Drittletzten Hanau sind es derzeit nur fünf Zähler. Bei drei Punkten für einen Sieg ist das aufzuholen. Doch dazu muss in der Rückrunde – die erste Partie ist am 12. Januar beim Bietigheimer HTC – kräftig gepunktet werden. Koppel ist optimistisch, dass es mit dem Klassenverbleib funktioniert. „Wir müssen drei Spiele gewinnen“, sagt sie. Mainz, Hanau, Obermenzing und auch Eintracht Frankfurt seien schlagbar. „Von der Qualität im Kader her haben wir es drauf.“

In den bisherigen fünf Spielen hätten der Mannschaft vor allem einfache Fehler das Genick gebrochen. „Wir spielen oft gut, aber dann kommt auch oft der Knick.“ In der Rückrunde gehe es darum, die Konzentration hoch zu halten. „Wir werden voll durchtrainieren“, kündigt Koppel an. Zumal die Mannschaft athletisch nicht auf der Höhe sei.

Auch Fridolin Lüschen, der die Mannschaft jetzt gemeinsam mit Timo Schmietenknop wieder auf Kurs bringen soll, sieht die Lage nicht als hoffnungslos an. Mit „einer klaren Struktur und einem klaren System“ will er nach eigener Aussage zum Erfolg kommen. Heute ist die erste Übungseinheit unter seiner Ägide.

Koppel und Lüschen sind sich einig: Die Hauptproblempunkte, die in den kommenden Wochen auf dem Trainingsplan zu stehen haben, sind Strafecken und das Tore schießen. Die TG hat mit neun erzielten Toren den schwächsten Sturm der Liga. „Üben, üben, üben“, gibt Lüschen als Devise aus. Ein Vorteil: Die Eingewöhnungsphase sowohl vonseiten der Mannschaft als auch vonseiten der Trainer fällt weg, da das Duo die Truppe bereits unter seinen Fittichen hatte.

Und sowohl die Kapitänin als auch der Interimscoach nehmen die Spielerinnen in die Pflicht. „Sie müssen jetzt liefern“, betont Lüschen. „Wir müssen Vollgas geben“, fordert auch Katharina Koppel. Die Kapitänin ist sich sicher, dass der Ernst der Lage mittlerweile bei allen im Team angekommen ist.

Was den Kader angeht, hat sich Fridolin Lüschen schon einige Gedanken gemacht, wie er sagt. Da er aber noch nicht mit der Mannschaft gesprochen habe, wolle er sich noch bedeckt halten. Katharina Koppel bringt aus der zweiten Mannschaft Julia Sabasch ins Spiel. „Sie könnte in der Defensive helfen.“ Und Nina Stramitzel könne im Sturm für die dringend benötigten Tore sorgen. Auch Franziska Schwindt sei eine Alternative, habe ja auch schon in der ersten Mannschaft gespielt. „Sie haben sich die Chance verdient“, ist Koppel überzeugt.

Für Hockey-Abteilungsleiter Timo Schmietenknop geht die Suche nach einem Trainer für die Damenmannschaft derweil von vorne los. Im Optimalfall könne er Ende Januar einen Nachfolger präsentieren. „Zwischen den Jahren geht erfahrungsgemäß wenig“, sagt Schmietenknop. Denn klar ist: Fridolin Lüschen und Timo Schmietenknop werden die Mannschaft nur interimsmäßig bis zum Ende der Hallenrunde – das letzte Saisonspiel ist am 16. Februar in Hanau – betreuen.

Ein kleines Manko: Am 19. Januar beim Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt werden die beiden nicht an der Seitenlinie stehen, da sie an dem Abend mit den TG-Herren beim TEC Darmstadt ran müssen. „Das ist aber das einzige Spiel, bei dem es Überschneidungen gibt. Da werden wir eine Lösung finden“, sagt Fridolin Lüschen.

Rheinpfalz: Viele Gründe für Albträume (17.12.2018)

Hallenhockey: Erste Damen der TG Frankenthal verlieren Regionalliga-Kellerduell gegen 1. Hanauer THC 3:6 – Kim Lauer (2) und Katja Happersberger treffen

Von Christian Treptow

 Frankenthal. Für die ersten Damen der TG Frankenthal wird es im Tabellenkeller der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd immer kritischer. Die Mannschaft von Udo Specht verlor gestern in eigener Halle gegen den 1. Hanauer THC 3:6 (1:4). Die Aufholjagd in der zweiten Halbzeit wurde jäh gestoppt.

Es ist zu befürchten, dass die Spielerinnen der TG Frankenthal in der Nacht von Sonntag auf Montag nicht gut geschlafen haben. Das Spiel gestern Nachmittag gegen den 1. Hanauer THC, der sich mit dem Sieg vom vorletzten auf den drittletzten Platz verbesserte, dürfte ihnen reichlich Gründe für Albträume in den vergangenen Stunden geliefert haben.Ein Grund für Albträume wäre zum Beispiel Marilena Krauß gewesen. Die hoch aufgeschossene Spielerin der Hessen war mit vier Treffern, davon drei in der ersten Halbzeit, beste Schützin ihres Teams. Zudem legte sie noch das vorentscheidende 3:5 (54.) durch Alina Pillmann auf.

Pillmann hatte in der ersten Halbzeit mit dem 1:4, das mit der Pausensirene fiel, den Schlusspunkt unter eine erste Halbzeit gesetzt, die ebenfalls bei den TG-Damen für einige Schlafstörungen gesorgt haben dürfte. Die Gastgeber leisteten sich zahlreiche unnötige Fehler und luden so die Gäste zum Kontern und zum Toreschießen ein. „Das war das erste Mal in dieser Runde, dass wir solche Fehlpässe gespielt haben“, meinte TG-Coach Udo Specht etwas ratlos. „Von sechs Gegentoren haben wir bestimmt vier selbst verschuldet“, analysierte der Übungsleiter.

Specht forderte seine Spielerinnen immer wieder auf, mehr Druck auf den Aufbau der Hanauerinnen zu machen. Seine Worte verhallten jedoch zum großen Teil ungehört in der Halle Am Kanal. „Es war alles zu passiv, zu ängstlich, ohne Selbstvertrauen“, haderte Specht.

Dabei hatte es auch Momente gegeben, in denen man den Eindruck hatte, dass die TG nicht chancenlos war. Zum Beispiel, als Kim Lauer nach dem 0:1 durch Krauß (4.) postwendend der Ausgleich gelang (5.). Als Nadine Deimling einen Siebenmeter von Marilena Krauß abwehrte (18.). Oder in der ersten Viertelstunde nach der Pause, als Lauer (34.) und Katja Happersberger (44.) den Anschluss zum 3:4 schafften. Hanaus Trainer Daniel Strahn nannte es „die Angst vorm Gewinnen“, die seine junge Mannschaft da befallen hatte. Da aber kurz darauf die TG auch ihre dritte Strafecke ungenutzt ließ – noch so ein Grund für Albträume –, kamen die Gäste zum 3:5 durch Pillmann.

Nach dem 3:6 (56.) versuchte Specht noch mal alles, nahm Nadine Deimling zugunsten einer sechsten Feldspielerin vom Platz. Doch auch mit einem Akteur mehr auf dem Feld hatte man nie das Gefühl, dass die Turngemeinde noch etwas reißen könnte. Zu undurchdacht waren die Aktionen.

Freuen konnte sich Frankenthals Doppeltorschützin Kim Lauer entsprechend nicht. „Das ist schon deprimierend. Wir haben zu viele Leichtsinnsfehler gemacht.“ Sie sei trotzdem optimistisch, dass in der zweiten Saisonhälfte noch etwas gehe. „Dafür müssen wir uns zusammenreißen.“

So spielten sie

TG Frankenthal: Deimling (Main) – Delarber, Happersberger, Koppel, Lauer, Peikert, Haselmaier, Stillger, Büffor, Schopper, Hoffmann

1. Hanauer THC: Söhngen – Archner, Becker, Buntrock, Dippel, Lara Gaul, Leonie Gaul, Herkert, Krauß, Noll, Pillmann

Tore: 0:1 Krauß (4.), 1:1 Lauer (5.), 1:2 Krauß (7., Strafecke), 1:3 Krauß (27.), 1:4 Pillmann (30.), 2:4 Lauer (34.), 3:4 Happersbeger (44.), 3:5 Pillmann (54.), 3:6 Krauß (56., Strafecke) – Strafecken: 3/0 – 3/2 – Grüne Karten: Becker, Krauß – Gelbe Karten: Delarber – Krauß – Beste Spielerinnen: Lauer – Krauß, Pillmann – Zuschauer: 100 – Schiedsrichter: Krüger (Alzey)/Vossebein (Neunkirchen).

Rheinpfalz: TG-Damen in München (08.12.2018)

Hallenhockey: Regionalligist beim TuS Obermenzing
FRANKENTHAL. Die ersten Damen der TG Frankenthal bestreiten heute, 17 Uhr, in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd ihr nächstes Auswärtsspiel beim TuS Obermenzing. Nachdem die Frankenthalerinnen beim 3:3 im jüngsten Heimspiel gegen den TSV Schott Mainz den ersten Punkt eingefahren haben, soll nun der erste Sieg her.
„Wir wollen auf jeden Fall gewinnen“, sagt TG-Damentrainer Udo Specht. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt gegen den Bietigheimer HTC und Eintracht Frankfurt sei gegen Mainz eine positive Tendenz erkennbar gewesen. Und die solle nun fortgesetzt werden. „Wir waren im Sturm viel präsenter und aggressiver als in den ersten beiden Spielen“, sagt Specht. Ein Grund für die Leistungssteigerung sei auch die Rückkehr von Mittelfeldspielerin Lea Schopper nach überstandener Verletzungspause. „Lea sorgt für viel Stabilität im Team.“Ein Manko sei allerdings auch gegen Mainz wieder die Chancenverwertung gewesen. „Nach zehn Minuten hätte es eigentlich 3:0 für uns stehen müssen“, sagt Specht. Unter der Woche stand deshalb unter anderem Eckentraining auf dem Programm.

Der TuS Obermenzing, der im Feld in der Zweiten Bundesliga spielt und dort auf dem zweiten Tabellenplatz überwintert, hat bislang in der Halle noch nicht überzeugt. Einem 6:0-Sieg gegen Mainz stehen zwei Niederlagen gegen Tabellenführer Bietigheim und gegen den 1. Hanauer THC gegenüber. Specht hält die Münchenerinnen deshalb auch für schlagbar: „Ein Sieg wäre enorm wichtig für uns. Damit würden wir endlich den letzten Platz verlassen und uns in der Tabelle vor Obermenzing setzen.“

Damit das klappt, sei besonders auf die starken Eckenschützinnen des TuS zu achten, betont Specht. „Zum Glück provozieren wir hinten nicht so viele Strafecken.“ Er muss heute auf Franziska Schwindt (Studium) und Ersatztorhüterin Benita Main (Schule) verzichten. Ansonsten vertraut er dem Kader der Vorwoche. gnk

Rheinpfalz: „Es geht vorwärts“ (03.12.2018)

Hallenhockey: Damenteam der TG Frankenthal lässt in Erster Regionalliga Süd spielerische Fortschritte erkennen – 3:3 zu Hause gegen TSV Schott Mainz

Von Frank Geller

 FRANKENTHAL. Die ersten Damen der TG Frankenthal haben am Samstag in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd den ersten Punkt geholt. Zwei Zähler mehr hätten es gut sein können, denn die Frankenthalerinnen präsentierten sich zu Hause beim 3:3 (2:2) gegen den TSV Schott Mainz stärker als in den ersten beiden Saisonspielen. Auch in Unterzahl hatten sie viele Chancen.

„Wir waren klar die bessere Mannschaft und hätten das Spiel eigentlich gewinnen müssen“, sagte TG-Trainer Udo Specht nach der Partie. Er war dennoch erleichtert: „Nach den zwei Niederlagen zum Auftakt ist der Punktgewinn für die Psyche enorm wichtig. Eine weitere Pleite wäre angesichts der spielerischen Fortschritte eine große Enttäuschung gewesen.“ Sein Fazit: „Es geht vorwärts.“ Der Druck bleibe aber hoch. Weil der 1. Hanauer THC gegen den TuS Obermenzing sein erstes Spiel gewann (5:4), liegt Frankenthal weiter auf dem letzten Tabellenplatz. Gegen Mainz zeigten die TG-Damen einen viel lebhafteren Auftritt als bei der 1:7-Klatsche im ersten Heimspiel gegen den Bietigheimer HTC. Sie eroberten viele Bälle und kombinierten sich gut in den Schusskreis. Von Anfang an hatten die Frankenthalerinnen mehr Spielanteile als ihre Gäste. Was fehlte, war der positive Abschluss. Schon in der ersten Minute hatte TG-Stürmerin Kim Lauer nach Vorarbeit von Alisa Hoffmann die Führung auf dem Schläger. Eine weitere gute Gelegenheit vergab sie in der achten Minute. Lea Schopper, die nach einer Verletzungspause ins Team zurückgekehrt war, steckte auf der linken Seite den Ball durch, doch Lauer scheiterte mit der Rückhand an der Mainzer Schlussfrau Svea Nagel.

Das Tor fiel auf der anderen Seite: Beim ersten richtigen Angriff der Gäste passte Schott-Stürmerin Sarah Benkstein den Ball zu Noemi Becker, die sicher einschob – 0:1 (9.). Es war eine Phase, in der die TG-Anhänger in der Halle fürchteten, dass die guten Ansätze ihres Teams keine Früchte tragen würden. Zwei Strafecken der Gastgeber brachten keinen Ertrag, und dann verschoss Kim Lauer auch noch einen Siebenmeter (17.). Auf der anderen Seite hatte Schott die Gelegenheit, die Führung auszubauen, doch TG-Keeperin Nadine Deimling entschärfte den Konter der Gäste.

Für Entlastung sorgte die vierte Frankenthaler Strafecke, die Nina Büffor zum Ausgleich nutzte (26.). Das 1:1 verunsicherte die Gäste sichtlich. Das wiederum bemerkte die Turngemeinde: Esther Peikert vollendete einen schönen und schnellen Angriff zur verdienten 2:1-Führung (27.). Danach hielten die Frankenthalerinnen den Druck jedoch nicht aufrecht. Anstatt bei Angriffen konsequent mit der zweiten Reihe nachzurücken, ließen sie ihrem Gegner Räume, was die technisch versierte Aline Bessling zum 2:2 nutzte (28.). Nach der Pause brachte die TSV-Kapitänin die effektiven Gäste nach einer von Frankenthal schlecht verteidigten Strafecke sogar mit 2:3 in Führung (35.).

Eine schwere Hypothek für die TG-Damen waren zwei Gelbe Karten. Bei Zweikämpfen von Francesca Delarber (29.) und Lea Schopper (42.), die beide viele Bälle in den Schusskreis brachten, entschied Schiedsrichter Vajk Deáky auf Tätlichkeit. Beide Spielerinnen schickte er für fünf Minuten auf die Strafbank. Dass die Turngemeinde insgesamt zehn Minuten lang in Unterzahl spielen musste, ärgerte Trainer Udo Specht. „Die Schiedsrichter haben das Spiel heute mitentschieden. Die Gelben Karten waren vertretbar; die Höchststrafe zu verhängen, war aber in beiden Fällen vollkommen unangemessen.“

Doch auch in Unterzahl hatten die Frankenthalerinnen die besseren Chancen, scheiterten aber ein ums andere Mal an Schott-Torfrau Svea Nagel. In der 57. Minute machte es Kim Lauer nach einem klasse Pass von Delarber besser und erzielte den Ausgleich. Kurz vor Schluss rettete Feldspielerin Alisa Hoffmann auf der Torlinie den Punkt. „So spät noch den Ausgleich zu kriegen, fühlt sich wie eine Niederlage an“, sagte Gästetrainer Kristian Martens. „Wir haben aber schon früh gemerkt, dass es kein leichtes Spiel wird.“

So spielten sie

TG Frankenthal: Deimling (Main) – Koppel, Peikert, Lauer, Happersberger, Schopper, Schwindt, Hoffmann, Büffor, Delarber, Haselmaier

TSV Schott Mainz: Nagel – Bessling, Benkstein, Bonkowski, Dolezilek, Jürgensen, Cunningham, Pateisky, May, Becker

Tore: 0:1 Becker (9.), 1:1 Büffor (26., Strafecke), 2:1 Peikert (27.), 2:2 Bessling (28.), 2:3 Bessling (35., Strafecke), 3:3 Lauer (57.) – Strafecken: 4/1 – 2/1 – Grüne Karte: Benkstein – Gelbe Karten: Delarber, Schopper – Beste Spielerinnen: Deimling, Delarber, Schopper, Schwindt – Becker, Bessling, Bonkowski – Zuschauer: 50 – Schiedsrichter: Deáky (Koblenz)/Schmitz (Neunkirchen).

Rheinpfalz: Schopper kehrt zurück (01.12.2018)

Hallenhockey: TG-Damen heute gegen Schott Mainz

Frankenthal. Punkte müssen her: Das erste Damenteam der TG Frankenthal trifft heute, Samstag, in der Halle Am Kanal in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd auf den TSV Schott Mainz. Anstoß ist um 17 Uhr. Die Frankenthalerinnen stehen vor ihrem dritten Saisonspiel noch mit leeren Händen da.

Auf die 1:7-Klatsche zum Auftakt gegen Aufsteiger Bietigheimer HTC folgte vor einer Woche eine 1:4-Auswärtsniederlage bei Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt. Heute ist mit dem TSV Schott Mainz der zweite Aufsteiger in der Halle Am Kanal zu Gast. Und der hat vor einer Woche den 1. Hanauer THC 7:4 geschlagen und hat nun drei Punkte Vorsprung auf die Turngemeinde. Im Falle eine Sieges der Gäste würde dieser auf sechs Zähler anwachsen. „Wir dürfen den Abstand auf die vorderen Plätze nicht zu groß werden lassen“, warnt TG-Trainer Udo Specht mit Blick auf den Klassenerhalt. Denn von sechs Teams in der Ersten Regionalliga Süd steigen am Ende zwei ab. Trotz des von Spiel zu Spiel größer werdenden Drucks gehe man optimistisch in das nächste Heimspiel, erläutert der Coach. „Die Mainzerinnen haben zum Auftakt beim TuS Obermenzing mit 0:6 ebenfalls eine Klatsche bekommen.“ Was er damit sagen will: Mainz ist schlagbar. Einfach werde das aber nicht. „Schott hat eine junge Mannschaft, die läuferisch gut und spielstark ist“, meint Specht. „Vor allem müssen wir die einfachen Fehler abstellen“, betont er. Dreimal habe er sich das Video vom Frankfurt-Spiel angesehen. „Die Frankfurterinnen waren nicht besser als wir, sie haben aber viel weniger Fehler gemacht.“

Was den Damencoach zuversichtlich stimmt: Leistungsträgerin Lea Schopper, die sich vor der Saison den Finger gebrochen hat, kehrt ins Team zurück. „Lea wird im Spielaufbau eine Verstärkung sein“, sagt Specht. Franziska Schwindt werde anstelle von Mona Seemann, die gegen Frankfurt im Einsatz war, spielen. Der Trainer ist auch optimistisch, dass die unter der Woche erkältete Stürmerin Kim Lauer und Kapitänin Katharina Koppel, die leicht verletzt war, heute wieder dabei sein können. Nina Stramitzel, die zuletzt im zweiten Damenteam zwei Tore gegen den Dürkheimer HC erzielte, sei derzeit keine Option für die „Erste“, erklärt Specht. „Nina möchte in der Halle in der zweiten Mannschaft spielen.“ gnk

Rheinpfalz: Damen gegen Eintracht zu harmlos (26.11.2018)

FRANKFURT. Die ersten Damen der TG Frankenthal sind in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd auch nach dem zweiten Spieltag noch ohne Punkte. Am Samstag musste sich das Team von TG-Trainer Udo Specht auswärts Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt mit 1:4 (0:2) geschlagen geben.

Specht machte gegenüber der Auftaktniederlage gegen Bietigheim (1:7) Fortschritte im Spiel der TG-Damen aus. „Wir hatten viel Ballbesitz und haben uns auch Chancen erarbeitet“, berichtete Specht. Durch einen Konter sei man früh in Rückstand geraten. Im Anschluss habe TG-Kapitänin Katharina Koppel den Ausgleich auf dem Schläger gehabt. Nach dem 2:0 der Eintracht (15.) habe man den Druck erhöht. Nach dem Seitenwechsel stellte Katja Happersberger den Anschluss für die TG her, die laut Specht gut spielte und weitere Möglichkeiten hatte. Die Tore fielen allerdings auf der anderen Seite. „Wir sind im Angriff zu harmlos“, sagte Specht. „Nur zwei Tore in 120 Minuten – das geht in der Halle gar nicht.“ gnk

Rheinpfalz: Mutlose Frankenthalerinnen (19.11.2018)

Hallenhockey: TG-Damen starten mit 1:7-Niederlage gegen Aufsteiger Bietigheimer HTC in die neue Regionalliga-Saison

Von Christian Treptow

 Frankenthal. So hatte sich Udo Specht, neuer Trainer der ersten Damen der TG Frankenthal, sein Punktspieldebüt an der Seitenlinie wohl nicht vorgestellt. Seine Mannschaft verlor gestern zum Start der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd 1:7 (0:2) gegen Aufsteiger Bietigheimer HTC. Dabei agierte die Turngemeinde über weite Strecken viel zu passiv und mutlos.

Bietigheims Coach Jürgen Fili hatte nach dem Spiel wenig am Auftritt seiner Mannschaft auszusetzen. „Es gibt nicht viel, mit dem ich unzufrieden bin“, meinte er. Sein Team sei über 90 Prozent der Spielzeit dominant gewesen. „Frankenthal hat zu wenig für den Aufbau gemacht. Das hatten wir so nicht erwartet“, sagte Fili. Einzig die Chancenverwertung sei nicht optimal gewesen. Aber das sei jammern auf hohem Niveau. „Es hat alles gepasst. Frankenthaler Gegenwehr war nahezu nicht vorhanden.“Zumindest den letzten Satz wollte Udo Specht so nicht stehen lassen. „Das mit der Gegenwehr stimmt nur bedingt. Wir hatten auch Chancen.“ Was richtig ist. Das Hauptproblem seiner Truppe: „Wir machen keine Tore“, betonte Specht. Er verwies zum Beispiel auf die Strafecke, die die TG leichtfertig durch eine schlechte Hereingabe von Esther Peikert vergab. Quasi im Gegenzug gingen die Gäste durch Neele Fili in Führung (7.).

Die Gastgeber waren über weite Strecken zu passiv. Dabei wurde in den letzten fünf Minuten vor der Pause deutlich, dass auch die Gäste Schwierigkeiten bekommen können. Zum Beispiel bei Pressing des Gegners. Doch das setzte die TG nur punktuell ein. Ja, die Frankenthalerinnen hatten ihre Möglichkeiten, waren aber im Schusskreis nicht zwingend genug. Katja Happersberger (14.) und Francesca Delarber (16.) konnten jeweils den Ball nicht kontrollieren. So ging’s mit 0:2 in die Pause, weil Neele Fili noch mal zur Stelle war (23.).

Nach dem Seitenwechsel kam die Turngemeinde aber unverständlicherweise wieder zu passiv auf den Platz. Das 0:3 (42.) war die Folge. Das wäre vielleicht sogar noch aufzuholen gewesen, wenn Delarber oder Happersberger bei einer Doppelchance (45.) oder Kim Lauer nach der zweiten Ecke der Gastgeberinnen (51.) den Anschluss geschafft hätten. „Da war auch etwas Pech dabei. Wenn wir da das 1:3 machen, wird es ein anderes Spiel“, meinte TG-Trainer Udo Specht.

Nach dem 0:4 durch Melanie Senghaas (52.) fiel die TG aber auseinander. Senghaas schaffte noch einen lupenreinen Hattrick (52., 54.). Die überragende Spielgestalterin beim BHTC, Ines Wanner, traf zum 0:7 (57.). TG-Trainer Udo Specht nannte das „fünf Minuten Blackout“. Er haderte aber auch: „Es darf nicht passieren, dass wir uns so abschlachten lassen.“ Das Tor sei seiner Truppe dann erst gelungen, als das Spiel schon rum gewesen sei. Franziska Schwindt brachte die Turngemeinde mit dem Ehrentreffer noch auf die Anzeigetafel (58.).
Für die Partie am Samstag bei Eintracht Frankfurt kündigte der TG-Coach an, an der taktischen Ausrichtung der Mannschaft etwas zu ändern. „Die Mädchen müssen offen für Neues sein“, forderte er. Dann werde wohl auch Alissa Stang wieder zum Team gehören. Sie sei gestern kurzfristig verletzt ausgefallen. Specht rechnet aber damit, dass sie gegen Frankfurt wieder fit ist. „Alissa hat im Training einen guten Eindruck hinterlassen, kann vorne auch mal zocken“, sagt Specht über seinen Schützling. Solche Impulse hätte die Turngemeinde gestern dringend gebraucht.

So spielten sie
TG Frankenthal: Deimling (Main) – Koppel, Peikert, Lauer, Happersberger, Schwindt, Hoffmann, Büffor, Delarber, Haselmaier

Bietigheimer HTC: Hegen (Stellner) – Wanner, Senghaas, Neele Fili, Traxler, Jana Fili, Meissner, Schönamsgruber, Lindenberger, Hipp, Dina Fili

Tore: 0:1 Neele Fili (7.), 0:2 Neele Fili (23.), 0:3 Jana Fili (42.), 0:4 Senghaas (52.), 0:5 Senghaas (52.), 0:6 Senghaas (54.), 0:7 Wanner (57.), 1:7 Schwindt (58.) – Strafecken: 2/0 – 3/0 – Beste Spielerinnen: Deimling – Wanner, Senghaas, Schönamsgruber, Neele Fili – Zuschauer: 50 – Schiedsrichter: Krüger (Alzey)/Schmitz (Neunkirchen).

Rheinpfalz: Neuer Trainer, weite Wege, mehr Risiko (15.11.2018)

Vor der Saison: Erste Damen der TG Frankenthal vor schwieriger Runde in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga – Zum Auftakt gegen Aufsteiger Bietigheimer HTC

Von Frank Geller

 Frankenthal. Die ersten Damen der TG Frankenthal starten am Sonntag mit einem Heimspiel in die neue Saison in der Südgruppe der Ersten Hallenhockey-Regionalliga. Um 12 Uhr ist Aufsteiger Bietigheimer HTC in der Halle Am Kanal zu Gast. Der neue Damentrainer der Turngemeinde, Udo Specht, erwartet in der Liga einen harten Kampf um den Klassenverbleib.

„Das wird ein hartes Stück Arbeit“, sagt Udo Specht über die bevorstehenden zehn Spiele in der Hallensaison. Mit gerade mal sechs Teams ist die zweithöchste Damenspielklasse in der Halle eng besetzt. Dass gleich zwei Mannschaften am Ende absteigen, mache den Wettbewerb extrem hart, findet Specht. „Man darf sich nicht allzu viele Fehler leisten. Einige wenige Niederlagen genügen, und man steht unten drin.“ Gegenüber der RHEINPFALZ findet der neue Coach deutliche Worte: „Unser Ziel ist der Klassenerhalt. Und dafür müssen wir vom ersten Spiel an kämpfen.“Schon der Saisonauftakt werde nicht einfach, meint Specht. Los geht es am Sonntag in eigener Halle gegen Aufsteiger Bietigheimer HC. „Bietigheim hat eine junge Mannschaft, die läuferisch und technisch gut ist. Im Feld spielen sie in der Zweiten Bundesliga. Da müssen wir hellwach sein“, warnt der Übungsleiter.

Am zweiten Spieltag (24. November) sind die TG-Damen dann bei Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt zu Gast. Am 1. Dezember folgt ein Heimspiel gegen den zweiten Aufsteiger TSV Schott Mainz. „Wenn wir in den ersten drei Spielen sieben Punkte holen, wäre das schon mal gut für die Psyche“, sagt Specht. Stärkster Gegner und Favorit auf die Meisterschaft ist für ihn der TuS Obermenzing.

Was die Sache in der Hinrunde nicht einfacher macht: Leistungsträgerin Lea Schopper hat sich einen Finger gebrochen und wird zunächst nicht dabei sein. „Leas Ausfall zu kompensieren, wird ganz schwer für uns. Wir hoffen, dass sie noch vor Weihnachten aufs Spielfeld zurückkehrt“, sagt Specht. Ansonsten seien aber alle Spielerinnen fit.

Neu im Team sind Torhüterin Benita Main und Stürmerin Meike Stillger. Main wechselte vom TSV Mannheim zur TG, Stillger kommt vom Dürkheimer HC. Beide haben in der Jugend bereits für die Turngemeinde gespielt. Während der Trainer Stillger in der Halle zunächst als Ergänzungsspielerin betrachtet, die im zweiten Damenteam Einsatzzeiten bekommen soll, wird Main als zweite Torfrau fest dabei sein. „Beide Torhüterinnen sind stark. Nadine Deimling liegt aber noch leicht vorne, sie hat viel Erfahrung“, sagt Specht. Nicht mehr dabei ist Lisa Stiefenhöfer. Die langjährige Kapitänin des Damenteams wechselte vor der Saison zum Bundesligisten Feudenheimer HC (wir berichteten).

Arbeiten müsse er mit seinem Team vor allem Spielaufbau. „Die Defensive steht eigentlich stabil, da gibt es kaum Probleme. Die Mannschaft schießt aber einfach zu wenige Tore“, erläutert Specht. Hauptproblem sei, dass sich das Team zu wenige Chancen erarbeite. „Dazu müssen wir Überzahlsituationen schaffen, und da sind wir oft noch zu statisch. Es fehlt an Automatismen, die das Spiel im richtigen Moment schnell machen. Da müssen alle auch bereit sein, weite Wege zu gehen“, sagt Specht. „In der Halle müssen im Prinzip vier von fünf Spielerinnen angreifen.“

Die TG-Damen sollen risikobereiter werden und auch einmal neue Wege gehen, meint der neue Trainer. „Die Mannschaft ist noch zu sehr im vorgegebenen taktischen System gefangen. Das müssen wir ändern, damit die Spielerinnen schnell auf eine neue Situation auf dem Spielfeld reagieren können.“ Gerade Hallenhockey lebe viel vom Bauchgefühl, betont Specht, der bei der Turngemeinde auch das U12-Mädchenteam betreut und in dieser Altersklasse regionaler Stützpunkttrainer in der Pfalz ist. Unterstützt wird der neue Chefcoach der Damen von Alexander Kempf, Ingo Krüger, der sich um das Torwarttraining kümmert, und Teambetreuerin Marion Büffor.

Der Kader

TG Frankenthal: Nadine Deimling, Benita Main – Francesca Delarber, Katharina Koppel, Esther Peikert, Nina Büffor, Alisa Hoffmann, Jana Reither – Katja Happersberger, Elisa Haselmaier, Mona Seemann, Franziska Schwindt, Lea Schopper, Alissa Stang, Kim Lauer, Meike Stillger. Die Neuen der Turngemeinde im direkten Trainingsduell: Torhüterin Benita Main (auch rechts) gegen Meike Stillger. Fotos: Bolte

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