Autor: Presse TGF

Mitgliederversammlung der Hockeyabteilung am 27.05.2019 – 19 Uhr (veröffentlicht am 02.05.2019)

Die Hockeyabteilung der TG Frankenthal 1846 e.V. lädt alle Mitglieder recht herzlich zur Mitgliederversammlung 2019 am Montag, den 27.05.2019 um 19 Uhr in die Jahnturnhalle am Jahnplatz ein. Die Einladung inklusive Agenda können Sie unter untem stehenden Link einsehen. Anträge können jederzeit an geschaeftsstelle@tgf1846.de eingereicht werden.

Sollten Sie Fragen direkt an die Abteilungsleitung adressieren wollen, stehen wir ihnen unter t.schmietenknop@tgf1846.de zur Verfügung.

Einladung Mitgliederversammlung 27.05.2019

Mit sportlichen Grüßen

Die Abteilungsleitung der Hockeyabteilung TG Frankenthal

Erstes Panini Heft der TG Frankenthal (KickOff am 18.05.2019 – 9:00 Uhr)

In diesem Jahr veröffentlichen wir in Kooperation it dem Supermarkt „Edeka Stiegler“ und der Firma StickerStars aus Berlin erstmals ein komplettes Panini Album mit allen Hockeyspielern der TG Frankenthal. Egal, ob groß oder klein, jung oder alt…In diesem Heft sind alle Stars unseres Vereins abgebildet. Die Sticker gibt es für 10 Wochen (ab dem 18.05.2019) exklusiv im Edeka Stiegler zu kaufen.

Am 18.05.2019 gibt es um 9 Uhr morgens eine KickOff Veranstaltung am Edeka in Frankenthal (Foltzring 33, 67227 Frankenthal). Mit dabei sind alle unseren Aktiven, um euch mit Kaffee und Kuchen zu versorgen. Die Erlöse kommen (wie eigentlich immer) unserer Jugendabteilung zu Gute.

Deswegen möchten wir euch bitten: Sammelt was das Zeug hält!

PS: Es wird ebenfalls ein paar Events zum gemeinsamen Tauschen von Stickern geben. Alles Weitere erfahrt ihr auf unserer Homepage oder über die sozialen Medien.

Anmeldung für Herbst-Camp ab sofort möglich!

Endlich ist es so weit! Die Anmeldung für unser 1. Herbst-Hockey Camp ist nun online!

Vom 07. bis 11. Oktober bieten wir nun erstmals auch eines unserer legendären Hockey-Camps im Herbst an. Hierbei heißt es Spaß an Sport und Bewegung mit dem Schwerpunkt Hockey. Neben dem Hockey stehen aber auch noch eine Vielzahl anderer Sportarten auf dem Programm.

Um unseren Campteilnehmern die bestmögliche Betreuung zu gewährleisten, erfolgt die Auswahl unseres Trainerteams nach klaren Richtlinien. Unser besonderes Augenmerk liegt auf der Auswahl fachlich qualifizierter und pädagogisch geschulter Übungsleiter. Der Betreuungsschlüssel liegt bei zehn Kindern pro Betreuer/in.

Unser im Jahr 2017 neu fertiggestelltes Vereins- gelände erfüllt alle Voraussetzungen für ein familiäres Vereinsleben und bietet gleichzeitig optimale Rahmen- bedingungen für Hockey auf jedem Leistungsniveau. Die Turngemeinde zeichnet sich durch einen ein- maligen Zusammenhalt aus, der insbesondere bei den vielen Events und Veranstaltungen spürbar zu Tage tritt.

Anmeldungen können Sie unter folgendem Link ab sofort online durchführen:

Anmeldung Herbst-Hockey Camp

Vorbereitungsturnier der Mädchen B in Schweinfurt

Die Mädchen B haben in Schweinfurt ihr bereits drittes Vorbereitungsturnier gespielt. Bei zum Teil strömenden Regen und widrigen Wetterverhältnissen, konnte ein letztendlich guter dritter Platz erreicht werden. Im ersten Spiel musste man sich dem MTV Kronberg geschlagen geben.  Im 2. Spiel konnte gegen den späteren Turniersieger ESV München ein 0:0 erkämpft werden. Im Sturm fehlte jedoch das Quäntchen Kaltschnäuzigkeit, um den ersten Sieg einzufahren. Der gelang dann im dritten Spiel gegen den HC Ludwigsburg. Gegen den Gastgeber aus Schweinfurt konnte dann auch noch der zweite Sieg des Turniers eingefahren werden. 

Am Wochenende beginnt nun die Verbands- und Oberligasaisonder Mädchen B. Wir hoffen, dass die guten Ergebnisse der Vorbereitung sich auch in die Saison übertragen lassen. Viel Erfolg und alles Gute!

Für die TG spielten: Nele Langer (Tor), Elin Bechtler, Emilia Brockmann, Naya Diehl, Fiona Hähnel, Victoria Martens, Clara Meissel, Melina Reiber, Lea Rückert, Emmi Steinmetz, Franziska Wieser und Johanna Wolf.

Bilder vom Oster-Camp und Glanzlichter 2019 online! (30.04.2019)

Auch im Jahr 2019 ist bei der TG Frankenthal vieles passiert. Vom neu entstandenen Galaabend „Glanzlichter“ bis hin zum Ostercamp haben die vielen helfenden Vereinsmitglieder bereits in den ersten Monaten des noch jungen Jahres 2019 unglaubliches geleistet. Mit dabei natürlich immer engagierte Fototgrafen, die versuchen all die tollen Momente mit der Kamera aufzufangen. Die schönsten Bilder aus 2019 findet ihr jetzt auf unserer Seite „Impressionen„.

Herzlichen Dank an alle Helfer für diese überragenden Veranstaltungen!

TG Frankenthal schließt zum 01. April 2019 ersten FSJ-Vertrag (30.04.2019)

Im Zuge der Neuausrichtung des Jugendbereichs hat sich die TG Frankenthal dazu entschieden, eine Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr anzubieten. Ziel ist es, jungen Menschen im Rahmen des FSJ die Möglichkeit zu geben, sich im Verein zu engagieren, ihre persönlichen Kompetenzen zu erweitern und erste Berufserfahrungen zu sammeln.

Unser Verein arbeitet hierfür eng mit der Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz e. V. zusammen. Dies ermöglicht einerseits, vereinsfremden Jugendlichen über die Sportjugend Kontakt zur TG aufzunehmen als auch vereinseigenen Jugendlichen Kontakte mit interessanten FSJ-Stellenanbietern aufzunehmen.

Als erste FSJ-lerin konnten wir Elisa Haselmaier für die TGF gewinnen. Sie wird Ihr Freiwilliges Soziales Jahr am 01.04.19 beginnen. Elisa spielt seit über 13 Jahren im Verein Hockey und ist mit Sicherheit vielen von Euch bekannt.

Ihre Schwerpunkte werden neben Tätigkeiten in der Geschäftsstelle vor allem der Auf- und Ausbau von Kooperationen mit Kindergärten bzw. Schulen sein. Weiterhin unterstützt Elisa diverse Jugendmannschaften im Trainings- und Spielbetrieb als Trainerin.

 

Wir wünschen Elisa einen guten Start in Ihr FSJ Jahr bei der TG.

Mädchen B siegreich bei Vorbereitungsturnier in Bietigheim

Nach einem erfolgreichen Start in die Feldsaison in Worms, konnten sich die Mädchen B der TG Frankenthal auch am Sonntag in Bietigheim gegen ein starkes Teilnehmerfeld durchsetzen und erzielten Platz 2. Nach einer Niederlage gegen den HC Bad Homburg (0:1) , gewannen sie überlegen gegen den Bietigheimer HC (3:0), gegen den HC Ludwigsburg 1 (6:0), gegen den HC Ludwigsburg 2 (6:0) und schließlich gegen die Eintracht Frankfurt (3:0). Die B Mädchen zeichneten sich durch eine gute Mannschaftsleistung aus.

Herzlichen Glückwunsch und weiter so!

Rheinpfalz Interview: „Ich sehe viele strahlende Kinder“ (04.04.2019)

Interview: Die Herren der TG Frankenthal wären in der Halle fast aufgestiegen, die Damen sind abgestiegen. Wie es mit den beiden Teams jetzt im Feld weitergeht und wie es mit dem Nachwuchs aussieht, berichtet Hockey-Abteilungsleiter, Herren-Spieler und ehemaliger Damen-Co-Trainer Timo Schmietenknop im Interview.

Herr Schmietenknop, wie zufrieden ist der Hockey-Abteilungsleiter der TG mit der Hallensaison?

Mit den Herren bin ich sehr zufrieden. Wenn man die Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr sieht, dann stimmt da die Richtung. Auch von den Zuschauern habe ich ein gutes Feedback bekommen. Das ist für mich immer ein Signal, dass es die Jungs auf dem Feld auch gut machen. Da bin ich dann auch nicht traurig, dass es mit dem Aufstieg nicht geklappt hat. Bei den Damen bin ich unzufrieden. Das war unterirdisch. Da sieht man, was es ausmacht, wenn mal Unruhe in der Mannschaft ist und nicht alle an einem Strang ziehen. Wir sind verdient abgestiegen. Ich habe aber ein positives Gefühl für die Zukunft. Wir haben den Umbruch gestartet.

Wie zufrieden ist Timo Schmietenknop als Spieler der ersten Herren?

Ich denke, da kann ich schon zufrieden sein. Es ist schön zu sehen, wie sich zum Beispiel Johannes Zurke und Fridolin Lüschen reingebissen haben. Ich denke, meine Leistung war auch okay mit fast 40 Toren. Der Stürmer ist immer nur so gut wie das Team. Also haben wir nicht so viel falsch gemacht. Aber die zwei Unentschieden gegen Ludwigsburg waren unnötig.

Und wie zufrieden ist Timo Schmietenknop als Co-Trainer der Damen?

Der ist der Unzufriedenste von den dreien. Weil es Fridolin Lüschen und mir nicht gelungen ist, die Mädels zu erreichen. Dann kamen viele Verletzungen dazu. Vielleicht lagen auch zu viele Hoffnungen auf uns. Unterm Strich muss man sagen, dass wir alle nicht gut performt haben. Und als Trainer haben wir nicht die richtigen Mittel gefunden. Das nagt heute noch an mir.

Mit Lea Schopper hat eine weitere Leistungsträgerin den Verein verlassen. In welche Richtung geht die Entwicklung der Mannschaft?

Es ist schwer, da eine Prognose abzugeben. Lea ist natürlich ein herber Verlust. Aber wir haben immer noch eine schlagkräftige Mannschaft. Jetzt kommen Emma Finke, Annika Koch und Meike Stillger aus der Jugend nach. Die sind jünger, aber auch hungriger. Ich sehe uns unter den besten drei Teams der Regionalliga.

Wie macht sich der neue Trainer Rainer Schwenk?

Ich mag ihn als Typ. Und ich denke, er fühlt sich wohl. Ich habe auch noch keine Klagen aus der Mannschaft gehört. (lacht) Was auf dem Platz passiert, muss sich zeigen.

Sehen Sie die Gefahr eines weiteren personellen Aderlasses, wenn die Mannschaft auch im Feld absteigen sollte? Gerade im Hinblick auf die guten Jahrgänge, die aus der Jugend nachrücken.Mit Prognosen, ob Leute wechseln, liegt man immer falsch. Da sind so viele Faktoren im Spiel. Viele der Jungen haben verstanden, dass wir uns um ihr Wohl kümmern, egal in welcher Liga. Ich gehe aber zu 100 Prozent davon aus, dass wir auch nächste Saison in der Regionalliga spielen.

Wesentlich besser sieht es derzeit bei den Herren aus. Ist der direkte Wiederaufstieg in die Zweite Bundesliga Pflicht?

Pflicht ist ein hartes Wort. Wir waren extrem gut vorbereitet. Von daher war es schade, dass wir vor der Winterpause nur vier Spiele hatten. Unterm Strich sehe ich uns als stärkstes Team der Liga. Da sollte der Aufstieg dann auch das Ziel sein.

Mit Hans-Christian Damm steht mindestens bis Sommer ein Trainer zur Verfügung. Wie sieht es danach aus?

Zunächst mal bin ich froh, dass Hans uns in der Situation unterstützt. Der Trainermarkt im Hockey ist schwierig. Und wenn man sich, wie wir, in direkter Nachbarschaft zum TSV Mannheim und Mannheimer HC befindet, ist es noch ein Stück schwerer. Mit Hans hat es in der Halle gut geklappt. Und so lange eine Lösung gut funktioniert, kann man auch daran festhalten. Wir können uns niemanden backen, führen aber in Absprache mit Hans Gespräche auch mit anderen Trainern. Aber wir müssen nichts übers Knie brechen. Wir bräuchten eher einen Co-Trainer.

Wie ist da der aktuelle Stand?

Da ist der Markt quasi leergefegt. Viele haben finanziell andere Vorstellungen, die unsere Kapazitäten übersteigen. Wir können uns kein Gehalt leisten, das drei Vierteln von dem eines Trainers entspricht. Vielleicht sprechen wir auch einfach die falschen Leute an.

Stephan Decher soll dafür sorgen, dass mit der Jugend künftig besser klappt. Wie sieht seine erste Bilanz aus Ihrer Sicht aus?

Er macht einen überragenden Eindruck. Die Akribie und der Elan, mit denen er bei der Arbeit ist, sind nicht zu toppen. Ich habe keine Ahnung, wo er die Zeit hernimmt.

Wo sehen Sie heute schon die Auswirkungen seiner Arbeit?

Am besten sieht man das bei den Minis. Da sind derzeit 25 bis 30 Kids auf dem Platz. Wir gehen im Jugendbereich mit etwa 40 Trainern in die Saison. Das heißt, jeder Coach hat in der Regel einen oder zwei Co-Trainer zur Unterstützung. Wenn ich zum Jahnplatz komme, sehe ich viele strahlende Kinder. Das hat uns in der Vergangenheit gefehlt.

Dechers Ziel sind 400 Kinder und Jugendliche bis 2025 bei der TG. Wie viele sind es aktuell?

Etwa 280. Aber das Ziel ist realistisch, wenn es so weitergeht wie bei den Minis.

Wie beschreiben Sie die Stimmung derzeit im Verein?

Hm, Aufbruchstimmung ist jetzt übertrieben. Aber es ist so, wie ich mir das vorstelle. Zusammenhalt und Engagement sind sehr gut. Es ist super, wie viele Eltern helfen.

Und wie lange sehen wir den Spieler Timo Schmietenknop noch auf dem Platz?

Das ist wirklich schwierig. Aufgrund des Berufs bin ich mal voll und mal gar nicht im Training. Die Feldrunde will ich auf jeden Fall noch fertig spielen. Es heißt ja, man sollte lieber aufhören, so lange die Leute das bedauern würden. (lacht)

Aber Lust, noch ein Jahr oder zwei Jahre dranzuhängen hätten Sie?

Klar.

Interview: Christian Treptow

Rheinpfalz: Kein Elan, kaum Tore, kein Sieg (09.03.2019)

Saisonbilanz: Erste Damen der TG Frankenthal spielen völlig verkorkste Hallenrunde und steigen in Zweite Regionalliga ab

Von Frank Geller

FRANKENTHAL. Schlechte Leistungen, zu wenige Tore und kein einziger Sieg – die ersten Damen der TG Frankenthal erlebten in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd eine total verkorkste Saison. Nach der Hinrunde trennte sich das Team von Trainer Udo Specht. Fridolin Lüschen übernahm wieder das Kommando an der Seitenlinie. In den letzten beiden Spielen lief es dann endlich besser, der Abstieg hatte da aber längst festgestanden.

Gerade einmal zwei Unentschieden in eigener Halle haben die Frankenthalerinnen in der abgelaufenen Saison erzielt. Ein Remis gab es in der Hinrunde gegen den TSV Schott Mainz (3:3), das zweite in der Rückrunde gegen Eintracht Frankfurt (2:2). Beide Spiele hätten die TG-Damen gewinnen können. Doch auch in diesen zwei Partien offenbarte sich das größte Problem des Teams: die Abschlussschwäche. „Im gegnerischen Schusskreis haben wir zu wenig Gefahr ausgestrahlt“, sagt Fridolin Lüschen. Der Stürmer der ersten Herrenmannschaft der Turngemeinde sprang nach der Trennung von Udo Specht erneut als Aushilfstrainer ein und übernahm zusammen mit Timo Schmietenknop in der Rückrunde die Betreuung der Damen.Ein weiteres Problem: Mit Unkonzentriertheiten und leichten Fehlern habe man die Gegner zu Kontern eingeladen, erklärt Lüschen. Das Resultat waren 52 Gegentore in zehn Spielen – der höchste Wert in der Liga. Auf der anderen Seite wurden lediglich 26 Treffer erzielt. Nur Eintracht Frankfurt (22) war vor dem gegnerischen Tor noch harmloser. Unterm Strich stehen für die TG, die abgeschlagen auf dem letzten Platz landete, nur zwei Punkte. „Das ist natürlich viel zu wenig, um in der Regionalliga bestehen zu können“, bekennt Lüschen. Mitabsteiger TSV Schott Mainz sammelte elf Zähler mehr.

Dabei sei klar gewesen, dass es keine leichte Runde werden würde. In der Regel gibt es in der mit nur sechs Teams besetzten Liga zwei Absteiger. Und mit dem Bietigheimer HTC, dem am Ende ein glatter Durchmarsch in die Bundesliga gelungen ist, und Rückkehrer Schott Mainz waren zwei starke Mannschaften aufgestiegen. Im Kampf um den Klassenerhalt ging es erwartet eng zu. Am vorletzten Spieltag hätte es sogar noch den Tabellenzweiten erwischen können.

Frankenthal – im Vorjahr mit 17 Punkten Dritter im Abschlusstableau – fand sich diesmal von Beginn an im Tabellenkeller wieder. In fast allen Spielen gerieten die TG-Damen schnell in Rückstand und dadurch unter Druck. „Wenn es nicht lief, haben wir uns zu leicht in einen Negativstrudel reißen lassen“, sagt Lüschen. Von Niederlage zu Niederlage sank das Selbstbewusstsein. Das war in den Spielen zu spüren.

Es zeigte sich auch, dass die Erfahrung und die Tore von Lisa Stiefenhöfer, Sophia Magura und Maike Wüsthoff, die in der Vorsaison noch zum Team gehört hatten, fehlten. Bemerkbar machten sich zudem wieder athletische und technische Defizite. Ihren Gegnern haben es die Frankenthalerinnen oft viel zu einfach gemacht. Lea Schopper, beste TG-Spielerin in dieser Saison, stand im Mittelfeld häufig auf verlorenem Posten. Ihr fehlten zu oft die Anspielstationen oder die Passgeber. Kämpferischen Einsatz zeigte Verteidigerin Esther Peikert, die auf der Linie manchen Ball klärte. Nina Büffor erwies sich im Saisonverlauf als zunehmend sichere Eckenschützin.

Doch erst als der Abstieg vorzeitig feststand und der Druck weg war, präsentierte sich das gesamte Team in besserer Verfassung. Dank einer starken Aufholjagd in der zweiten Halbzeit gegen den TuS Obermenzing (5:6) und einer überragenden ersten Spielhälfte in Hanau (4:5) waren die TG-Damen in den letzten beiden Partien nah dran am ersten Saisonsieg. Für zwei starke Halbzeiten am Stück reichte es aber jeweils nicht.

Die positiven Ansätze lassen auch Lüschen, im Feld Co-Trainer des neuen Übungsleiters Rainer Schwenk, hoffen, dass die ersten Damen in der Feld-Regionalliga den Klassenerhalt schaffen. Zum Trainingsauftakt sind Emma Finke, Annika Koch und Klara Holzhauser zum Team gestoßen, informiert Hockey-Abteilungsleiter Timo Schmietenknop. Und auch Meike Stillger ist spielberechtigt. Im Herbst sollen dann weitere Nachwuchskräfte folgen. „Die Chancen stehen nicht schlecht, dass dem Team in der kommenden Hallenrunde der Wiederaufstieg gelingen kann“, meint Lüschen.

Rheinpfalz: Trainerfragen geklärt (06.03.2019)

Hockey: TG hat Übungsleiter für Herren und Damen

Von Christian Treptow
Frankenthal. Hans-Christian Damm bleibt auch in der Feldrunde Trainer der ersten Herren der TG Frankenthal. Das hat Hockey-Abteilungsleiter Timo Schmietenknop mitgeteilt. Er hat auch einen Coach für das Damenteam gefunden: Rainer Schwenk kommt von der TSG Kaiserslautern an den Jahnplatz.

Die Mannschaft sei mit der Arbeit von Hans-Christian Damm zufrieden, und auch Damm selbst sei glücklich mit der Rolle an der Seitenlinie, sagt Schmietenknop im RHEINPFALZ-Gespräch. Optimale Voraussetzungen also für eine weitere Zusammenarbeit. Damm hat das Team bereits in der Hallenrunde der Zweiten Bundesliga betreut. Da ist die Turngemeinde als Zweiter knapp am Aufstieg vorbeigeschrammt.Das soll im Feld natürlich anders werden. Da will die TG den sofortigen Wiederaufstieg aus der Ersten Regionalliga in die Zweite Bundesliga schaffen. Die Voraussetzungen dafür sind gut. Nach vier Partien, in denen Thomas Merz die Mannschaft betreute, ist Frankenthal mit zehn Zählern Spitzenreiter vor dem punktgleichen TuS Obermenzing. Frankenthal hat das bessere Torverhältnis.

Ziel sei der Aufstieg. Da brauche man auch nicht drumherumreden, betont der Coach. „Wir wollen die Tabellenführung nicht mehr hergeben“, sagt Damm. Die Mannschaft habe die Qualität, alle Spiele zu gewinnen. Im Sturm hat er mit Nico Bauer und Alexander Cunningham zwei Alternativen zur Verfügung, die in der Halle nicht gespielt haben.

Ein kleiner Wermutstropfen: Einen festen Co-Trainer hat Hans-Christian Damm erst mal nicht an seiner Seite. „Wir lösen das wieder so, dass der Mannschaftsrat mithilft“, erläutert Timo Schmietenknop. Ein Problem in der Konstellation sieht Hans-Christian Damm nicht. „Ich kann da sehr gut mit leben. In der Halle hat es auch funktioniert. Wir haben bewiesen, dass wir gut zusammenarbeiten können.“ Offizieller Trainingsbeginn ist am 12. März, das erste Punktspiel steht für die TG am 4. Mai (14 Uhr) zu Hause gegen den TEC Darmstadt auf dem Programm.

Eine Trainerlösung hat der Abteilungsleiter auch für die Damen gefunden. Nach einer desaströsen Hallenrunde mit dem Abstieg in die Zweite Regionalliga soll Rainer Schwenk die Truppe wieder auf Kurs bringen. Nach den ersten Trainingseinheiten habe er da auch einen sehr guten Eindruck, sagt Timo Schmietenknop. Schwenk lege vor allem Wert auf Athletik. Genau an diesem Punkt hat es bei den TG-Damen in den vergangenen Spielzeiten immer wieder gehapert.

Eine sportliche Zielvorgabe bekomme Schwenk nicht. „Er soll den Mädchen den Spaß am Hockey zurückgeben“, sagt Schmietenknop. Und den personellen Umbruch schaffen. Denn in den kommenden Jahren gilt es, die hoffnungsvollen Nachwuchsspielerinnen ins Team zu integrieren. Aus der Jugend stoßen dem Abteilungsleiter zufolge für die Feldrunde, in der die TG mit einem Punkt aus zwei Spielen auf Rang sechs steht, Emma Finke, Annika Koch und Klara Holzhauser zur Mannschaft. Meike Stillger, die bereits in der Halle zum Team gehörte, ist jetzt auch im Feld eine Option. Dort war sie 2018 noch nicht spielberechtigt für die TG.

Die Regionalliga-Runde geht für die TG-Damen am 28. April (12 Uhr) bei der HG Nürnberg weiter.

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