Kategorie: 1. Damen

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Rheinpfalz: Pflichtaufgabe Kantersieg erfüllt (13.01.2020)

Hallenhockey: Regionalliga-Damen der TG Frankenthal bezwingen Kreuznacher HC 15:1 – Kim Lauer trifft sechsmal, Esther Peikert dreimal

Von Christian Treptow

Frankenthal. Die ersten Damen der TG Frankenthal haben ihre Pflichtaufgabe in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd erfüllt: Die TG bezwang am Sonntag in eigener Halle Schlusslicht Kreuznacher HC 15:1 (5:0). Damit hat das Team von Coach Tobias Stumpf weiterhin theoretische Aufstiegschancen.

Etwas speziell sei es schon gewesen, meinte Esther Peikert. Die TG-Damen mussten am Sonntag direkt im Anschluss an das Herrenspiel ran und hatten maximal zehn Minuten Zeit zum Einspielen. „Deshalb war es in den ersten fünf bis zehn Minuten auch nicht so schön“, befand die dreifache Torschützin.Die Ausgangssituation war klar: Die TG muss alle Spiele hoch gewinnen, wenn sie noch eine Chance auf den Aufstieg haben will. Die ist nach dem 6:4-Sieg von Spitzenreiter SaFo Frankfurt beim TSV Schott Mainz zwar noch da, sechs Punkte Rückstand sind bei nur noch vier Spielen aber schon ein Pfund.

TG-Coach Tobias Stumpf suchte deshalb sein Heil in der Offensive. Und als sein Team in der zweiten Halbzeit gegen einen harmlosen und in allen Belangen unterlegenen Gegner den Rhythmus gefunden hatte, nahm er auch Torfrau Nadine Deimling zugunsten einer sechsten Feldspielerin runter. „Wir können ja nur noch über das Torverhältnis Meister werden. Mit sechs gegen fünf habe ich die größten Chancen für uns gesehen, zu Toren zu kommen“, sagte er.

Er hätte gerne schon in der ersten Halbzeit die Variante mit sechs Feldspielerinnen gewählt, sagte Stumpf. Allerdings sei sein Team etwas behäbig ins Spiel gekommen. „Gegen Ende der ersten Halbzeit ist der Knoten dann geplatzt.“ Zwischen der 24. und 26. Minute machten Kim Lauer (2) und Peikert aus einem 2:0 ein 5:0. Schlusslicht Kreuznach präsentierte sich wie ein Absteiger. Den Gästen fehlten in allen Bereichen die Mittel, um die TG ernsthaft in Gefahr zu bringen. Und wenn der KHC doch mal durch kam, war TG-Keeperin Nadine Deimling, die einen geruhsamen Sonntagnachmittag verlebte, souverän zur Stelle. Lediglich beim Ehrentreffer der Gäste zum 12:1 hatte sie keine Chance. Lena-Marie Senft verwandelte einen Siebenmeter (56.).

Ansonsten jubelten aber nur die TG-Damen. Esther Peikert zum Beispiel, die als Abwehrspielerin dreimal traf. „Das ist für mich schon ein Highlight“, meinte sie lachend. Kim Lauer ist nach sechs Treffern die Torjägerkrone in der Zweiten Regionalliga Süd kaum noch zu nehmen. Nachwuchsspielerin Annika Koch strahlte nach ihrem 9:0 (Strafecke) über das ganze Gesicht. Nina Büffor setzte zwar einen Siebenmeter neben das Tor, markierte aber das 8:0 per Strafecke. Francesca Delarber und Dorothea Braun trugen sich je zweimal in die Torschützenliste ein. Und bei manchen Toren zeigten die TG-Damen auch noch sehr schöne Spielzüge. Am Sonntag (11 Uhr) beim HTC Neunkirchen wird der TG das Toreschießen wahrscheinlich nicht so leicht fallen.

So spielten sie

TG Frankenthal: Deimling – Koppel, Peikert, Koch, Büffor – Haselmaier, Braun – Lauer, Happersberger, Delarber, Stillger, Seemann

Kreuznacher HC: Reiniger – Arend, Senft, Kurpejovic, Eberts, Schmidt, Zimmermann, Schnurbusch, Seibel, Wagner

Tore: 1:0 Lauer (3.), 2:0 Delarber (15.), 3:0 Lauer (24.), 4:0 Lauer (25.), 5:0 Peikert (26.), 6:0 Peikert (33., Strafecke), 7:0 Braun (36.), 8:0 Büffor (39.), 9:0 Koch (40., Strafecke), 10:0 Peikert (46., Strafecke), 11:0 Lauer (47.), 12:0 Braun (54.), 12:1 Senft (56., Siebenmeter), 13:1 Lauer (57.), 14:1 Delarber (57.), 15:1 Lauer (60.) – Strafecken: 5/4 – 2/0 – Beste Spieler: Lauer, Braun, Peikert, Koch – Seibel – Zuschauer: 200 – Schiedsrichter: Panzer (Worms)/Schmitz

Rheinpfalz:”Drei Punkte sind Pflicht” (10.01.2020)

Damenteam der TG Frankenthal empfängt am Sonntag in Zweiter Regionalliga Süd Schlusslicht Kreuznacher HC – Aufstieg noch möglich

FRANKENTHAL. Mit einem Trainingsspiel gegen Erstregionalligist Feudenheimer HC (4:6) haben sich die ersten Damen der TG Frankenthal auf das Restprogramm in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd eingestimmt. Am Sonntag (13.30 Uhr) empfangen sie in der Halle Am Kanal Schlusslicht Kreuznacher HC. Ein Sieg ist Pflicht, um die Aufstiegschance zu wahren.

„Wir brauchen gar nicht um den heißen Brei herumreden. Wir müssen dem Spiel von Beginn an unseren Stempel aufdrücken und hoch gewinnen“, sagt Tobias Stumpf. Der TG-Trainer spricht von einem richtungsweisenden Spieltag, weil parallel der Tabellenzweite TSV Schott Mainz (16 Punkte) zu Hause auf Spitzenreiter SC SaFo Frankfurt (21) trifft. Gewinnt SaFo, dürften die Frankfurterinnen durch sein. Damit die TG (15) im Titelrennen bleibt, muss der bislang makellose Tabellenführer Punkte abgeben. „Wir müssen Mainz die Daumen drücken und selbst alle unsere restlichen Spiele gewinnen“, betont Tobias Stumpf. „Und das möglichst hoch, weil der Aufstieg für uns wahrscheinlich nur noch über das Torverhältnis möglich ist.“ Verzichten muss der Coach dabei wohl auf Emma Finke, deren Fingerverletzung noch nicht vollständig auskuriert ist.

Dass die Frankenthalerinnen im ersten Spiel der Rückrunde vor der Weihnachtspause selbst gegen Mainz drei Punkte abgegeben haben, ärgert den Übungsleiter, der beim Anruf der RHEINPFALZ gerade bei der Videoanalyse ist. Die katastrophale erste Halbzeit gegen Schott hat er bereits hinter sich. 1:5 lag seine Mannschaft zur Pause zurück. „Da waren wir unkonzentriert und haben uns viele unnötige Ballverluste geleistet. Das Umschaltspiel hat in der Rückwärtsbewegung überhaupt nicht funktioniert“, hadert Stumpf.

Die zweite Hälfte des Videos gefällt ihm besser. Nach dem Seitenwechsel legten die TG-Damen eine furiose Aufholjagd hin. Um ein Haar hätte es noch zu einem Punktgewinn gereicht. „In der zweiten Halbzeit hat man gesehen, welches Potenzial die Mannschaft hat, wenn sie ins Rollen kommt“, meint Stumpf. „Die ersten 30 Minuten haben aber schonungslos offenbart, dass sie sich immer wieder schwache Phasen leistet. Die müssen wir abstellen, wenn wir auch in einer höheren Liga bestehen wollen.“

Eine der besten Spielerinnen gegen Mainz war Meike Stillger. Sie setzte Akzente in der Offensive und hielt ihr Team mit ihrem Tor zum 1:4 im Spiel. Im Angriff sieht Stumpf die Stärke seiner jungen Spielerin, lediglich etwas selbstbewusster müsse sie noch auftreten, findet er.

Eine der besten Spielerinnen gegen Mainz war Meike Stillger. Sie setzte Akzente in der Offensive und hielt ihr Team mit ihrem Tor zum 1:4 im Spiel. Im Angriff sieht Stumpf die Stärke seiner jungen Spielerin, lediglich etwas selbstbewusster müsse sie noch auftreten, findet er.

Stillger selbst fühlt sich vorne sehr wohl. Sie spiele auch gerne im Mittelfeld und in der Verteidigung. „Ich wurde schon auf allen Positionen eingesetzt“, sagt die Frankenthalerin, die gerade am Karolinen-Gymnasium ihre Abiturprüfungen absolviert. Mit der Doppelbelastung Schulabschluss und Hockey komme sie gut zurecht, hinderlich sei aktuell lediglich eine kleine Erkältung. Stillger, die zur Hallenrunde 2018/19 vom Dürkheimer HC zur TG zurückkehrte, ist aber zuversichtlich, dass sie spielen kann.

Das Damenteam habe gegenüber der Abstiegssaison eine gute Entwicklung genommen, findet sie. Die Stimmung sei viel besser. Stillger ist überzeugt davon, dass die TG beim Thema Aufstieg trotz der jüngsten Niederlage ein Wörtchen mitreden kann. „Noch ist für uns alles drin. Wir dürfen uns nur nicht wieder so den Schneid abkaufen lassen wie in der ersten Halbzeit gegen Mainz.“

Rheinpfalz: ”Damen der TG Frankenthal unterliegen Schott Mainz 5:6” (23.12.2019)

Mit einer 5:6 (1:5)-Heimniederlage gegen den TSV Schott Mainz sind die ersten Damen der TG Frankenthal in die Rückrunde der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd gestartet. Nach einer verkorksten ersten Halbzeit legten die TG-Damen eine furiose Aufholjagd hin. Fast hätte es noch zu einem Unentschieden gereicht.

Großes Manko am Samstagabend war die Eckenausbeute der Frankenthalerinnen. Allein in den ersten 30 Minuten bekam die TG sechs Kurze Ecken zugesprochen, verwertet wurde keine einzige. „Unsere Ecken hätten für zwei Spiele gereicht“, haderte TG-Trainer Tobias Stumpf. „Wenn wir nur eine oder zwei davon verwandelt hätten, wäre die erste Halbzeit vielleicht anders verlaufen.“

In einer von beiden Seiten flott geführten Partie setzte zunächst Schott die Akzente, weil die TG im Aufbau zu ungenau war und auch im Defensivverhalten nachlässig agierte. Die Lücken nutzte TSV-Kapitänin Aline Bessling zu drei Toren, Larissa Dolezilek traf vor der Pause zweimal. Dass Frankenthal nicht komplett den Anschluss verlor, war dem Tor von Meike Stillger, in der Partie eine der besten TG-Spielerinnen, zum zwischenzeitlichen 1:4 zu verdanken.

Kim Lauer beginnt Aufholjagd

„In der ersten Halbzeit sind wir in alte Muster zurückgefallen, da haben wir uns selbst ein Bein gestellt“, bekannte TG-Spielerin Elisa Haselmaier. „Wir haben uns immer wieder hinten rein drängen lassen, das tut unserem Spiel nicht gut.“ Nach der Pause habe man dann selbst Druck gemacht und damit Mainz in Bedrängnis gebracht.

Die folgende Aufholjagd startete Stürmerin Kim Lauer, die mit einem Doppelpack – ihr erstes Tor fiel nach einer Strafecke – für Verunsicherung bei den Gästen sorgte. Als Francesca Delarber in der 40. Minute das 4:5 erzielte, war Frankenthal dran. Auch nach dem sechsten Gegentor durch Michelle May steckten die Gastgeberinnen nicht auf. Lauer brachte die TG auf 5:6 heran (55.) und hatte kurz darauf sogar den Ausgleich auf dem Schläger, als sie von einer Gegenspielerin zu Boden gestoßen wurde. Der Siebenmeterpfiff blieb jedoch aus.

TG-Damen rutschen auf Platz drei ab

An den Schiedsrichtern wollte Stumpf die Niederlage nicht festmachen. „In der ersten Halbzeit hat man gesehen, an welchen Schwächen wir arbeiten müssen“, betonte er. Dass man nach dem 1:5-Rückstand noch einmal angegriffen habe, zeige aber die Qualität des Teams.

Dass der Mainzer Vorsprung bis zum Schluss gehalten hat, freute TSV-Trainer Kristian Martens. Er räumte jedoch ein: „In der ersten Halbzeit hat es uns die TG einfach gemacht. Dann hat man gesehen, wie gut sie spielen können.“ Weil der SC SaFo Frankfurt 4:2 gegen Eintracht Frankfurt II gewonnen hat, ist der Rückstand der auf Platz drei abgerutschten TG (15 Punkte) auf den Tabellenführer auf sechs Zähler angewachsen. Mainz (16), das bereits ein Spiel mehr absolviert hat, ist neuer Zweiter. Weiter geht es für die TG-Damen am 12. Januar (13.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den Kreuznacher HC.

So spielten sie

TG Frankenthal: Deimling – Koppel, Peikert, Lauer, Happersberger, Seemann, Stillger, Braun, Büffor, Delarber, Koch, Haselmaier

TSV Schott Mainz: Kykal – Bessling, Jacobi, Dolezilek, Bannwart, Lea Daferner, Sommerkorn, Jürgensen, May, Jana Daferner, Häfner

Tore: 0:1 Bessling (11.), 0:2 Dolezilek (15.), 0:3 Bessling (26.), 0:4 Bessling (27.), 1:4 Stillger (28.), 1:5 Dolezilek (30.), 2:5 Lauer (32., Strafecke), 3:5 Lauer, 4:5 Delarber (40.), 4:6 May (44.), 5:6 Lauer (55.) – Strafecken: 9/1 – 2/0 – Grüne Karte: Delarber – Beste Spielerinnen: Delarber, Lauer, Stillger – Bessling, Dolezilek, Häfner – Zuschauer: 150 – Schiedsrichter: Brocker (Saarbrücken)/ Haag (Grünstadt).

Rheinpfalz: Härtetest für TG-Damen (21.12.2019)

Hallenhockey: Mit einem Heimspiel gegen den TSV Schott Mainz starten die ersten Damen der TG Frankenthal am Samstag (18 Uhr) in die Rückrunde in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd. Das Hinspiel in Mainz gewannen die Frankenthalerinnen 5:1. Es war ihre beste Saisonleistung.

Von Frank Geller

 Im Hinspiel habe alles gepasst, sagt TG-Trainer Tobias Stumpf. Man habe hochkonzentriert gespielt und eine starke Defensivleistung gezeigt. Der 5:1-Erfolg in Mainz läutete nach der 4:6-Auftaktniederlage beim SC SaFo Frankfurt eine Serie von fünf Siegen ein. In der Hinrunde gaben die TG-Damen keine weiteren Punkte mehr ab. „Mit der Saison können wir bislang zufrieden sein. Wir haben nicht in jedem Spiel brilliert, haben uns aber auch gegen die schwächeren Gegner keine Blöße gegeben“, meint Stumpf vor der letzten Partie des Jahres.

Besser war nur das Team von SaFo Frankfurt, das bislang alle seine Spiele gewonnen hat und die Tabelle mit 18:0 Punkten anführt. Die Frankenthalerinnen, die am vergangenen Wochenende Pause hatten, folgen mit 15 Zählern auf dem zweiten Platz. Dritter ist aktuell der TSV Schott Mainz (13), der schon seine erste Rückrundenbegegnung absolviert hat.

Richtungsweisendes SpielDie Schott-Damen, die im Feld in der Zweiten Bundesliga spielen, kommen mit dem Selbstbewusstsein eines 14:0-Siegs gegen den HTC Neunkirchen nach Frankenthal. Weil die Mainzerinnen gegen SaFo, die TG und Eintracht Frankfurt II insgesamt acht Punkte liegengelassen haben, stehen sie aber unter Druck. „Für Mainz ist das Spiel gegen uns die allerletzte Chance, um noch im Meisterschaftsrennen mitzumischen“, erläutert Stumpf. Er hält Schott nach wie vor für den auf dem Papier stärksten Gegner in der Liga und rechnet mit dem bisher härtesten Saisonspiel: „Wir dürfen uns keine Schwäche leisten.“

Er spricht von einem richtungsweisenden Spiel. Denn auch für Frankenthal gehe es angesichts der Konstanz des Tabellenführers um viel. „Wir wollen an SaFo dran bleiben“, betont Stumpf. Zwar rechne er damit, dass auch der Spitzenreiter noch Punkte liegenlassen wird, möglicherweise gegen Mainz oder Eintracht Frankfurt II, doch verlassen will er sich darauf nicht. Am Ende könnte es auf den direkten Vergleich ankommen. Am 26. Januar empfangen die TG-Damen die Frankfurterinnen zum Rückspiel.

Team soll sich weiterentwickelnStumpf traut seiner Mannschaft zu, dass sie dem Druck gegen den TSV standhält: „Wir haben die Tendenz, uns an stärkeren Gegnern hochzuziehen.“ Bei schwächeren Teams lasse man dagegen gerne die Zügel etwas schleifen. Bis auf Emma Finke, die wegen eines gebrochenen Fingers bis zur Rückrunde pausieren wird, kann er auf den vollen Kader zurückgreifen.

Wie berichtet, hat Stumpf nun einen unbefristeten Vertrag. Ursprünglich sollte er nach seiner Rückkehr vom TSV Mannheim für die TG Jugendteams betreuen. Dann wurde kurzfristig die Trainerstelle bei den Damen frei. Der 35-Jährige sprang ein, zunächst mal für die Hallenrunde. „Die Arbeit mit dem Team macht mir viel Spaß. Wir haben schnell einen guten Draht zueinander gefunden. Die Mannschaft ist jung und talentiert“, erklärt Stumpf den Grund für die vorzeitige Vertragsverlängerung. Er wolle das Team weiterentwickeln, gerade mit Blick auf die starken Nachwuchsjahrgänge im Verein.

Sein Ziel: Wettkampfstabilität herstellen. Bei der Trainingsplanung arbeite er mit den Strukturen, die er vom TSV Mannheim aus der Bundesliga kenne, erläutert Stumpf. „Wir machen viel im taktischen und technischen Bereich, arbeiten an der Athletik, am Zweikampfverhalten und an der Torgefahr“, erklärt er. „Den Mädels tut das gut, und sie nehmen das auch gerne an.“

Rheinpfalz: Stumpf bleibt Trainer der TG-Damen (19.12.2019)

Frankenthal. Tobias Stumpf (35) bleibt Trainer der Hockey-Damen der TG Frankenthal. Das hat Norbert Grimmer, Sportlicher Leiter der TG, mitgeteilt. Demnach ist der Kontrakt mit Stumpf unbefristet. „Ich freue mich, dass ich diese reizvolle Aufgabe mit den TG-Damen weiterführen kann“, wird Stumpf in einer Pressemitteilung des Vereins zitiert. „Das Team ist lernfähig, zeigt eine positive Entwicklung und hat viel Potenzial.“ Stumpf habe in den letzten Wochen durch seine akribische und teamnahe Arbeit überzeugt, sagt Grimmer. „Auch seine Ansprache und Akzeptanz innerhalb der Mannschaft hat zu dieser positiven Entscheidung geführt.“ Stumpf war bereits von 2002 bis 2011 als Trainer für verschiedene Jugendmannschaften und auch für die ersten Damen der TG zuständig. Von 2011 bis 2019 war er sowohl im Jugendbereich als auch als Co-Trainer der Bundesliga-Damen des TSV Mannheim tätig. rhp/tc

Rheinpfalz: TG-Damen fahren fünften Saisonsieg ein (09.12.2019)

Hallenhockey: Frankenthalerinnen schlagen in Zweiter Regionalliga Süd den HTC Neunkirchen 6:1 und übernehmen zumindest vorübergehend die Tabellenführung

Von Frank Geller

FRANKENTHAL. Mit einem 6:1 (2:0)-Heimsieg gegen den HTC Neunkirchen haben die ersten Damen der TG Frankenthal am Samstag die Hinrunde in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd abgeschlossen. Damit haben sie 15 von 18 möglichen Punkten geholt. In Torlaune zeigte sich erneut Stürmerin Kim Lauer, die fünf Treffer beisteuerte.

Dabei taten sich die TG-Damen zunächst schwer. Sie hatten zwar von Anfang an mehr Ballbesitz als die offensiv schwachen Gäste, leisteten sich im Spielaufbau aber viele Passungenauigkeiten. Neunkirchens Trainer Rainer Schwenk, der auf drei verletzte Stammkräfte verzichten musste und einige A-Jugendspielerinnen aufbot, hatte sein Team sehr defensiv eingestellt. Den Gegner kannte er gut. Noch in der Feldrunde hatte er die TG gecoacht, ehe er beim HTC anheuerte.

Dass es gegen den ehemaligen Trainer ging, habe in den Köpfen keine Rolle gespielt, sagte TG-Verteidigerin Annika Koch. „Das hat bei uns nicht für Nervosität gesorgt. Wir sind einfach nicht so gut ins Spiel gekommen wie in den Partien zuvor“, erklärte sie die anfänglichen Schwierigkeiten der Gastgeberinnen.

TG-Trainer Tobias Stumpf sah es ähnlich: „Vielleicht haben wir uns da etwas zu sehr dem Gegner angepasst. Das Spiel hatten wir aber unter Kontrolle.“ Er verwies zudem auf die stark haltende Torhüterin der Gäste, Celine Preßer, die insbesondere zu Beginn so manche TG-Chance vereitelt hatte.

Beim Gegentor unkonzentriertSo dauerte es bis zur Mitte der ersten Halbzeit, bis die Frankenthaler Fans bei einem Doppelschlag von Kim Lauer (16., 17.) gleich zweimal jubeln konnten. Die Stürmerin war es auch, die nach dem Seitenwechsel auf 3:0 erhöhte (33.). Wie aus dem Nichts fiel dann das Gegentor. Nach einem Pass fast über die komplette Hallenlänge durch die Mitte, den keine TG-Spielerin unterband, verkürzte Jenilee Kullmann auf 3:1 (38.). „Bei dem Gegentor waren wir unkonzentriert, danach lief es dann aber wieder besser“, meinte Annika Koch.

Die Nachwuchsspielerin, die gerade ihre erste Hallenrunde im ersten Damenteam absolviert, hatte ihren Anteil am fünften Saisonsieg. Sie erwies sich erneut als sicherer Rückhalt und als gute Ballverteilerin im Spielaufbau. In der Verteidigung fühle sie sich an der Seite von Nina Büffor sehr wohl, bekannte Koch, die im Feld auch im Sturm und im Mittelfeld eingesetzt wurde. „Nina und ich haben schon in der Jugend zusammen gespielt.“ Mit der Hinrunde könne man zufrieden sein, das Team habe kaum Schwächen gezeigt. Auch wenn es nicht das primäre Ziel sei: Der direkte Wiederaufstieg sei möglich, meinte Koch. „Es ist schade, dass wir gegen SaFo Frankfurt verloren haben. Aber die patzen ja vielleicht auch mal.“

Lauer trifft und trifftEinen hohen Anteil an der Siegesserie der TG-Damen hat Kim Lauer, die am Samstag in der zweiten Halbzeit mit einem weiteren Doppelschlag alles klar machte (47., 48.). Sie hat in der Hinrunde bereits 16 Tore erzielt. Das freute auch TG-Coach Tobias Stumpf: „Kim hat einen Lauf.“ Was ihn ebenfalls freute: Den Schlusspunkt in der Partie gegen Neunkirchen setzte Lauers Sturmpartnerin Katja Happersberger mit dem 6:1 (58.). „Katja ist sehr fleißig und hat sich endlich mit einem Tor belohnt“, sagte Stumpf.

Für seinen Vorgänger Rainer Schwenk geht die Niederlage seines neuen Teams angesichts der angespannten Personalsituation in Ordnung. „Die TG hat andere Ziele als wir. Für uns geht es darum, drin zu bleiben. Und da sind wir auf einem ganz guten Weg“, meinte Schwenk.

Weil der SC SaFo Frankfurt, der noch gar keine Punkte abgegeben hat, spielfrei war, haben die TG-Damen zumindest vorübergehend die Tabellenführung übernommen. Am nächsten Wochenende können die Frankfurterinnen wieder vorbeiziehen. Dann hat die TG eine kleine Pause.

So spielten sie

TG Frankenthal: Deimling – Koppel, Peikert, Lauer, Happersberger, Seemann, Braun, Büffor, Delarber, Koch, Haselmaier

HTC Neunkirchen: Preßer – Bäsel, Mertz, Kullmann, Herges, Bahr, Jeannot, Frank, Leiser

Tore: 1:0 Lauer (16.), 2:0 Lauer (17.), 3:0 Lauer (33.), 3:1 Kullmann (38.), 4:1 Lauer (47.), 5:1 Lauer (48.), 6:1 Happersberger (58.) – Strafecken: 3/0 – 2/0 – Grüne Karten: Delarber – Herges – Gelbe Karte: Delarber – Beste Spielerinnen: Braun, Koch, Lauer – Preßer, Kullmann – Zuschauer: 100 – Schiedsrichter: Metz (Kaiserslautern)/Panzer (Worms).

Rheinpfalz: Neue Treffsicherheit (05.12.20169)

Hallenhockey: Mit einem Heimspiel gegen den HTC Neunkirchen beenden die ersten Damen der TG Frankenthal am Samstag (18 Uhr) die Hinrunde in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd. Die Siegesserie soll fortgesetzt werden, wenn sie in der Halle Am Kanal auf einen alten Bekannten treffen.

Von Frank Geller 


FRANKENTHAL. Für die Frankenthalerinnen gibt es am Samstag ein Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Trainer Rainer Schwenk. Der Kaiserslauterer hatte im Oktober kurzfristig seinen Abschied von der TG angekündigt, um ein Engagement beim HTC Neunkirchen anzunehmen. Dass es gegen den alten Coach gehe, mache im Prinzip keinen großen Unterschied, meint TG-Kapitänin Katharina Koppel. Schließlich habe man sich im Guten getrennt. „Wir freuen uns auf das Spiel und auf das Wiedersehen mit Rainer. Da ist jede von uns noch mal extra motiviert.“

Koppel erwartet ein körperbetontes Spiel gegen einen defensiv eingestellten Gegner. „Rainer weiß ja, wie wir spielen, das wird sicher nicht einfach für uns.“ Bange sei den TG-Damen aber nicht. „Wir wollen das Tempo hochhalten und unser Spiel durchziehen“, sagt Koppel. Die Serie von vier Siegen in Folge habe dem Team Selbstvertrauen gegeben, das zuletzt im Feld gefehlt habe. „Es macht im Moment extrem Spaß, Hockey zu spielen. Alle wissen, was zu tun ist“, berichtet Koppel.

Ein Ergebnis der wiedergefundenen Spielfreude ist die gute Ausbeute vor dem gegnerischen Tor. War die Chancenverwertung bislang eher ein Schwachpunkt, verfügt die TG in der Zweiten Regionalliga Süd aktuell über den besten Sturm. 27 Tore haben die Frankenthalerinnen in fünf Spielen erzielt. Allein elf Treffer gehen auf das Konto von Kim Lauer.

Neue Akzente im TrainingKoppel führt die neue Treffsicherheit auch auf den neuen Trainer Tobias Stumpf zurück. Der setze insbesondere beim Torschusstraining neue Akzente und bringe auch sonst seine Bundesligaerfahrung vom TSV Mannheim ein. „Wir haben sehr intensive Trainingseinheiten. Tobias legt viel Wert auf Athletik und Taktik, und wir verbringen viel Zeit mit der Videoanalyse“, erläutert Koppel. Der Aufwand zahle sich aus. „Sobald wir den Matchplan verfolgen, läuft es“, sagt die Kapitänin.

Auf einen konzentrierten Auftritt seines Teams setzt auch Tobias Stumpf: „Wir wollen das letzte Spiel der Hinrunde gewinnen.“ Sollte dies gelingen, habe man mit fünf Siegen und einer Niederlage eine gute Halbserie gespielt. Aktuell stehen die TG-Damen mit zwölf Zählern auf dem zweiten Tabellenplatz hinter Spitzenreiter SC SaFo Frankfurt (15 Punkte).

Auch Stumpf rechnet am Samstag mit einem defensiv eingestellten Gegner, der ernst zu nehmen sei. Neunkirchen ist Tabellendritter, hat aber erst vier Spiele absolviert. Die neue Mannschaft von Rainer Schwenk hat zwar gegen SaFo Frankfurt und Schott Mainz verloren, der Kreuznacher HC und Eintracht Frankfurt II wurden aber besiegt. „Ihre wichtigen Spiele haben sie gewonnen“, betont Stumpf.

Treffsichere VerteidigerinVerzichten muss Stumpf auf Meike Stillger (privat) und auf Emma Finke, die im letzten Spiel gegen Eintracht Frankfurt II zusammen mit Mona Seemann ein gutes zweites Sturmduo gebildet habe. Finke hat sich einen Finger gebrochen und wird in diesem Jahr nicht mehr spielen. Stumpf hofft auf eine erneut gute Ausbeute seines ersten Sturmpaars, Kim Lauer und Katja Happersberger. „Katja hat sich zwar noch nicht selbst mit einem Tor belohnt, dafür legt sie sehr viel für Kim auf“, lobt der Coach. Als treffsicher habe sich zudem Verteidigerin Nina Büffor erwiesen. Und das, obwohl sie zwei Partien verpasst habe und wegen muskulärer Probleme nur kurze Einsatzzeiten bekomme.

Weil SaFo Frankfurt am Wochenende aussetzt, könnten die TG-Damen mit einem Sieg vorübergehend mit dem Spitzenreiter gleichziehen. Die Auftaktniederlage gegen die Frankfurterinnen fuchst Koppel noch ein wenig. „Da haben wir es nicht geschafft, das Unentschieden zu halten. Aber es gibt ja noch ein Rückspiel.“

Rheinpfalz: TG Damen festigen zweiten Tabellenplatz (02.12.2019)

Frankfurt. Fünftes Spiel in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd, vierter Sieg – die ersten Damen der TG Frankenthal haben am Sonntag in einer umkämpften Partie bei der Eintracht Frankfurt II die Nerven bewahrt und am Ende 3:2 (2:1) gewonnen. Mit nunmehr zwölf Punkten festigten die TG-Damen den zweiten Tabellenplatz.

„Das war ein ganz enges Spiel“, berichtete TG-Trainer Tobias Stumpf. „Kompliment an die Mannschaft, dass sie die Führung über die Zeit gebracht hat.“ Bei der 4:6-Auftaktniederlage gegen den aktuellen Spitzenreiter SaFo Frankfurt sei dies nicht gelungen. Er betonte: „Die drei Punkte können am Ende noch sehr wertvoll sein.“ Schließlich hat der Tabellenführer bereits am Samstag 5:3 beim Rüsselsheimer RK II gewonnen und liegt damit weiter drei Zähler vor der TG.

Mit dem Beginn der Partie war Stumpf dagegen nicht einverstanden, obwohl Nina Büffor die Gäste in Führung brachte. Die Eintracht habe mit einer extrem defensiven Taktik bei der TG für Verwirrung und Verunsicherung gesorgt. „Wir müssen noch abgezockter werden, um dem Gegner von Anfang an unser Spiel aufzuzwingen“, sagte Stumpf. „Es war nicht unser bestes Spiel. Uns sind viele Bälle versprungen, oft haben wir auch das Brett nicht auf den Boden bekommen, womit wir dem Gegner Chancen ermöglicht haben.“

Die Folge der Unkonzentriertheiten: Die Eintracht glich nach einem Konter aus. Kim Lauer stellte jedoch noch vor der Pause den alten Abstand wieder her. In der zweiten Halbzeit erhöhte Kapitänin Katharina Koppel auf 3:1 aus TG-Sicht. Nach einer Strafecke verkürzte Frankfurt auf 2:3. Eine weitere Kurze Ecke in der Schlussminute wehrten die Gäste aber ab und retteten somit die drei Punkte.

Rheinpfalz: “Stumpf drückt auf Euphoriebremse” (29.11.2019)

FRANKENTHAL. Drei Auswärtsspiele haben die ersten Damen der TG Frankenthal in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd bereits absolviert. Zwei davon haben sie gewonnen. Auch am Sonntag (12 Uhr) bei der Eintracht Frankfurt II soll wieder ein Sieg her, um den zweiten Tabellenplatz zu festigen.

Nach insgesamt drei Siegen tritt TG-Trainer Tobias Stumpf etwas auf die Euphoriebremse. Er warnt davor, die zweite Garde der Frankfurterinnen nicht ernst zu nehmen: „Das wird am Sonntag kein Selbstläufer. Eintracht Frankfurt II ist eine erfahrene Mannschaft, die bei Standardsituationen extrem gefährlich ist.“ Insbesondere auf die österreichische Nationalspielerin Irene Balek, die Stumpf noch aus ihrer Bundesligazeit beim TSV Mannheim kennt, müsse sein Team aufpassen. Beim 4:2-Erfolg gegen den Rüsselsheimer RK II, dem bislang einzigen Saisonsieg der Eintracht, verwandelte Balek vier Strafecken.

Um die Konzentration und Spannung hochzuhalten, hat Stumpf für Samstag eine zusätzliche Übungseinheit und ein Trainingsspiel gegen die weibliche Jugend B der TG angesetzt. „Das Team hat Spaß daran, an seine Grenzen zu gehen“, meint Stumpf. Zum Kader kann er noch nichts sagen: „Einige Spielerinnen sind gesundheitlich angeschlagen, ernsthaft krank ist zum Glück aber keine.”

Rheinpfalz: ” TG-Damen holen dritten Saisonsieg” (25.11.2019)

BAD KREUZNACH. Wieder drei Punkte: Die ersten Damen der TG Frankenthal setzten ihre Erfolgsserie in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd am Samstag fort. Bei Aufsteiger Kreuznacher HC gewann das Team von TG-Trainer Tobias Stumpf souverän 10:3 (4:1).

In einer einseitigen Partie zeigten die TG-Damen von Beginn an, dass sie drei Punkte mitnehmen wollten. Kim Lauer mit einem Doppelschlag und Dorothea Braun brachten die Gäste auf dem laut Stumpf rutschigen Parkettboden in der Kreuznacher Halle in Führung. Nach dem Anschlusstreffer des HC stellte Nina Büffor per Siebenmeter den alten Drei-Tore-Abstand wieder her. Nach dem Seitenwechsel verkürzten die Gastgeberinnen zunächst auf 2:4, ehe Lauer, Büffor, erneut Lauer (Strafecke) und Mona Seemann auf 2:8 erhöhten. Nach dem zwischenzeitlichen 3:8 sorgten abermals Lauer und Büffor nach einer Strafecke für den 10:3-Endstand aus TG-Sicht. In der Schlussphase nahm Stumpf Torfrau Nadine Deimling heraus, um mit einer weiteren Feldkraft das Spiel in Überzahl zu üben.

„Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, spielerisch war das aber nicht unsere beste Leistung“, sagte Stumpf. So sei sein Team nicht ganz so konzentriert zu Werke gegangen wie beim 5:1-Sieg am Mittwoch gegen den TSV Schott Mainz, was aber auch mit den klaren Kräfteverhältnissen zu tun gehabt habe. Was Stumpf nicht gefiel: „Bei den Gegentoren haben wir nicht gut ausgesehen. Das muss gegen einen stärkeren Gegner besser werden. Und von neun Strafecken haben wir nur zwei verwandelt.“

Vier Spiele haben die TG-Damen nun schon in der neuen Saison absolviert und dabei neun Punkte gesammelt. Das bedeutet Platz zwei hinter dem SC SaFo Frankfurt, der am Samstag Mainz 2:1 besiegt hat und noch ungeschlagen ist.

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