Autor: Presse TGF

Rheinpfalz: TG Herren holen Punkt (10.12.2018)

Hallenhockey: Zweitligist spielt in Ludwigsburg 9:9

Von Frank Geller

 LUDWIGSBURG. In einem bis zur letzten Sekunde spannenden Spiel beim HC Ludwigsburg holten die ersten Herren der TG Frankenthal gestern einen Punkt. In der Schlussminute gelang TG-Spieler Timo Schmietenknop noch der Ausgleich zum 9:9 (4:4). In bislang zwei Partien in der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga haben die Frankenthaler zwei Zähler gesammelt.

Im Gegensatz zum 2:2 zum Auftakt zu Hause gegen den Rüsselsheimer RK, das dem Team wie eine Niederlage vorgekommen sei, fühle sich das 9:9 beim starken Erstliga-Absteiger Ludwigsburg fast wie ein Sieg an, sagte TG-Trainer Hans-Christian Damm kurz nach Spielende am Telefon. Mit dem Zähler war er letztlich zufrieden: „In Ludwigsburg werden sicher nicht viele Mannschaften punkten.“Der Übungsleiter sprach von einem „sehr guten und fairen Spiel“ von beiden Teams. „Das war beste Werbung für den Hockeysport.“ Die Zuschauer in der Halle seien auf ihre Kosten gekommen. Ganz leicht sei es aber nicht gewesen, den Überblick zu behalten. In einer munteren Partie, in der laut Damm beide Teams auf Konter aus waren, ging es hin und her.

Timo Schmietenknop brachte die Turngemeinde in Führung (5.), die Ludwigsburg vier Minuten später ausglich. Nach dem 2:1 der Gastgeber (10.) brachten Lauritz Fuchs (11.), Schmietenknop (13.) und Kapitän Johannes Gans (15.) die Frankenthaler mit 2:4 in Front. Es war die höchste Führung im Spiel. Doch die Gastgeber erzielten sogleich das 3:4 (16.), glichen nach einer Strafecke wieder aus (25.) und legten kurz nach dem Seitenwechsel – erneut nach einer Kurzen Ecke – das 5:4 nach. Schmietenknop (35.) und Marius Haber (36.) brachten die TG dann mit 5:6 in Front.

Nach dem neuerlichen Ausgleich (41.) und dem 7:6 (45.) des HC erzielte Volker Schwindt für Frankenthal das 7:7 (50.). Es blieb spannend. Das 8:7 der Ludwigsburger in der 52. Minute glich Johannes Zurke aus (56.). Nachdem die Gastgeber in der Schlussminute zum 9:8 getroffen hatten, war Timo Schmietenknop zur Stelle und rettete Frankenthal den Punkt.

Neun Tore belegen, dass die Chancenverwertung der TG aus dem Spiel heraus viel besser war als in der Auftaktpartie gegen Rüsselsheim. Neun Gegentore zeigten aber auch, dass Fehler gemacht wurden, betonte Damm. „Daran werden wir im Training arbeiten.“ Ein Manko bleibt die Ausbeute bei Strafecken. Vier bekamen die Frankenthaler zugesprochen, keine einzige davon führte zum Torerfolg. Auch hier heißt es für die TG-Herren: üben, üben, üben …

Rheinpfalz: Damm hofft auf mehr Gier vor dem Tor (08.12.2018)

Hallenhockey: Zweitligist TG Frankenthal ist morgen bei Absteiger HC Ludwigsburg zu Gast – Bessere Chancenverwertung nötig

Von Stefan Tresch

 FRANKENTHAL. Zweiter Akt in der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga für die TG Frankenthal: Am Sonntag um 15 Uhr gastiert die Mannschaft von Trainer Hans-Christian Damm in der Alleenhalle Ost bei Erstligaabsteiger HC Ludwigsburg. Nach der unglücklichen Punkteteilung im Auftaktspiel gegen den Rüsselsheimer RK stehen die Frankenthaler schon etwas unter Zugzwang.

„Unsere Schwächen im ersten Spiel waren offensichtlich“, erklärt Damm. „Das wissen auch die Spieler.“ Timo Schmietenknop hatte direkt nach der Partie gegen Rüsselsheim davon gesprochen, dass die TG nach der ersten Halbzeit eigentlich mit sieben oder acht Toren hätte führen müssen. Die Steigerung der Chancenverwertung stand deshalb in der Trainingswoche im Mittelpunkt, berichtet Damm.Da sind an erster Stelle die Strafecken zu nennen. Deren Ausführung war eine der Schattenseiten der Auftaktpartie. Sieben Kurze Ecken bekam die Turngemeinde zugesprochen, keine einzige davon führte zum Torerfolg. „Schlechter geht es nicht“, betont Damm. „Wenn von diesen sieben Ecken nur drei aufs Tor kommen, dann besteht auch dreimal die Chance auf einen Treffer“, sagt er. Aus diesem Grund habe unter der Woche auch verstärkt Eckentraining auf dem Plan gestanden. Diese miserable Eckenverwertung hat auch der Trainer des morgigen Gegners HC Ludwigsburg, Daniel Weißer, registriert. „Die Bälle müssen einfach aufs Tor kommen“, fordert Damm.

Die Chancenverwertung aus dem Spiel heraus sei dagegen wesentlich schwerer zu trainieren, erläutert der Übungsleiter. Gelegenheiten zu solchen Toren gab es im Heimspiel am vergangenen Freitag gegen den Rüsselsheimer RK ebenfalls reichlich. Die Mannschaft habe viele Spielsituationen trainiert, berichtet Damm. Man habe den Wettbewerb ins Training gebracht. Der Coach will damit die „Gier, Tore zu erzielen“, bei seinen Spielern steigern. Diese Gier, das Tor erzwingen zu wollen, habe ihm am Ende in der Auftaktpartie gefehlt.

Erstligaabsteiger HC Ludwigsburg ist für Damm eines der stärksten Teams, wenn nicht gar das beste der Liga. Zum Auftakt haben die Ludwigsburger bei Aufsteiger TEC Darmstadt überzeugt und bei 13 eigenen Toren gezeigt, dass sie offensiv über die nötige Durchschlagskraft verfügen. Auch wenn der Aufsteiger laut HC-Trainer Daniel Weißer in manchen Situationen etwas naiv ans Werk gegangen ist.

„Die Ludwigsburger sind sicher Aufstiegsfavorit“, meint Damm. Der HC habe eine Mannschaft, die geschlossen agiere und auch kämpferisch und läuferisch stark sei. „Die sind noch das Tempo aus der Ersten Liga gewohnt“, sagt Damm. „Da müssen wir dagegenhalten. In der Halle der Gastgeber werde es sicher laut werden. „Damit müssen wir dann zurecht kommen“, erklärt Damm. Doch er ist guten Mutes, dass die Frankenthaler in Ludwigsburg nicht nur bestehen, sondern auch gewinnen können. Auch wenn es von der Situation her kaum zu vergleichen sei: In der Vorbereitung hat die TG gegen Ludwigsburg gewonnen.

Sven Becker war unter der Woche krank, er konnte nicht trainieren. Damm hofft, dass er einsatzfähig sein wird. Alle anderen Spieler seien an Bord und hätten den Auftakt ohne Blessuren überstanden, berichtet der Übungsleiter.

Dass die Frankenthaler im Falle einer Niederlage in der kleinen, nur sechs Mannschaften umfassenden Zweiten Liga, bereits nach dem zweiten Spieltag unter Druck geraten könnten, damit will sich Hans-Christian Damm vor dem Spiel in Ludwigsburg nicht beschäftigen. „Wenn es so kommt, dann schauen wir nach dem Spieltag auf die Tabelle und machen uns unsere Gedanken“, sagt der Übungsleiter. Vor dem Spieltag liege der Fokus natürlich darauf, alle drei Punkte aus Ludwigsburg entführen zu wollen.

Der Gegner der TG – HC Ludwigsburg

Anders als die TG ist der HC Ludwigsburg optimal in die Hallensaison gestartet. 13:5 gewann der Erstliga-Absteiger beim Aufsteiger TEC Darmstadt. Doch HC-Trainer Daniel Weißer will den Erfolg nicht überbewerten. Darmstadt zählt seiner Ansicht nach zu den Abstiegskandidaten. In diese Kategorie packt er allerdings auch Rüsselsheim. „Meine Jungs sind schon mit einem breiten Grinsen in den Bus gestiegen, als sie von dem Unentschieden der TG gehört haben.“ Für die Gäste werde es schon etwas brisant, sollten sie verlieren. Wenn seine Mannschaft morgen nicht gewinne, sei sie trotzdem noch vorne dabei. Die TG stehe deshalb schon etwas unter Druck, so Weißer. Mit seiner Mannschaft müsste Frankenthal eigentlich oben mitspielen. „Hart, ruppig, gute Brettleger“ – so beschreibt der HC-Coach die TG. Ludwigsburg praktiziere einen anderen Stil. Den direkten Wiederaufstieg sieht Weißer nicht als Pflicht. Die Zweite Feldliga sei zehrend, die Vorbereitung sei kurz gewesen. Wenn der HC an Weihnachten noch oben stehe, wolle man aber Vollgas Richtung Aufstieg geben.nt

Rheinpfalz: TG-Damen in München (08.12.2018)

Hallenhockey: Regionalligist beim TuS Obermenzing
FRANKENTHAL. Die ersten Damen der TG Frankenthal bestreiten heute, 17 Uhr, in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd ihr nächstes Auswärtsspiel beim TuS Obermenzing. Nachdem die Frankenthalerinnen beim 3:3 im jüngsten Heimspiel gegen den TSV Schott Mainz den ersten Punkt eingefahren haben, soll nun der erste Sieg her.
„Wir wollen auf jeden Fall gewinnen“, sagt TG-Damentrainer Udo Specht. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt gegen den Bietigheimer HTC und Eintracht Frankfurt sei gegen Mainz eine positive Tendenz erkennbar gewesen. Und die solle nun fortgesetzt werden. „Wir waren im Sturm viel präsenter und aggressiver als in den ersten beiden Spielen“, sagt Specht. Ein Grund für die Leistungssteigerung sei auch die Rückkehr von Mittelfeldspielerin Lea Schopper nach überstandener Verletzungspause. „Lea sorgt für viel Stabilität im Team.“Ein Manko sei allerdings auch gegen Mainz wieder die Chancenverwertung gewesen. „Nach zehn Minuten hätte es eigentlich 3:0 für uns stehen müssen“, sagt Specht. Unter der Woche stand deshalb unter anderem Eckentraining auf dem Programm.

Der TuS Obermenzing, der im Feld in der Zweiten Bundesliga spielt und dort auf dem zweiten Tabellenplatz überwintert, hat bislang in der Halle noch nicht überzeugt. Einem 6:0-Sieg gegen Mainz stehen zwei Niederlagen gegen Tabellenführer Bietigheim und gegen den 1. Hanauer THC gegenüber. Specht hält die Münchenerinnen deshalb auch für schlagbar: „Ein Sieg wäre enorm wichtig für uns. Damit würden wir endlich den letzten Platz verlassen und uns in der Tabelle vor Obermenzing setzen.“

Damit das klappt, sei besonders auf die starken Eckenschützinnen des TuS zu achten, betont Specht. „Zum Glück provozieren wir hinten nicht so viele Strafecken.“ Er muss heute auf Franziska Schwindt (Studium) und Ersatztorhüterin Benita Main (Schule) verzichten. Ansonsten vertraut er dem Kader der Vorwoche. gnk

TG Minis bei Nikolausturnier erfolgreich (05.12.2018)

Unsere Minis haben am vergangenen Wochenende erfolgreich am Nikolausturnier des Mannheimer HC teilgenommen. Nachdem in den vergangenen Monaten mehrer Turniere in Frankenthal stattgefunden haben durften unsere Jüngsten diesmal beim traditionellen Nikolaustrunier in Mannheim antreten.

Mit sagenhaften 19 Spielerinnen und Spielern konnten wir zwei personell gut ausgestattete Teams an den Neckarplatt entsenden. Neben dem Gastgeber aus Mannheim waren Teams aus Bensheim, Ludwigshafen, Bad Dürkheim, Weinheim und vom TSV Mannheim am Start.

Betreut wurden unsere Minis von dem Trainerteam um Beatrice Kalkbrenner, die zusammen mit den Co-Trainern Elisa Haselmeier, Hannah Schiller und Emma Finke drei professionelle Co-Trainerinnen an ihrer Seite hatte. Als Belohnung für das anstrengende Turnier durften sich unsere Kleinen über einige Schokonikoläuse freuen. Wir danken unseren Freunden vom Mannheimer HC für die gewohnt exzellente Organisation und freuen uns auf weitere gemeinsame Turniere.

PS: Jeder Anfänger kann bei unseren Minis unkompliziert reinschnuppern. Die Grundlagen des Hockeys könnt ihr jede Woche mittwochs von 16.00h bis 17.30h in der Kanalhalle und freitags von 15.30h bis 17.00h in der Peter Trump Halle erlernen. Bei der TG kann jedes Kind auch ohne Voranmeldung die ersten 4 Wochen kostenlos am Trainingsbetrieb teilnehmen, die Hockeyschläger werden ebenfalls vom Verein zur Verfügung gestellt.

Kommt vorbei und bringt möglichst viele Freunde mit!

Glanzlichter 2019 – Der Galaabend für alle TG-Mitglieder (04.12.2018)

Die Premiere unserer neu ins Leben gerufenen Vereinsgala. Unter dem Motto „Unser Abend für euch“ möchten wir den gemeinsamen Abend nutzen, um alle „Glanzlichter“ der TG Frankenthal zu würdigen. Insbesondere unsere Jugendspieler haben sich durch eine Vielzahl an Erfolgen für unseren Verein verdient gemacht und sollen an diesem Abend entsprechend gewürdigt werden.

Die Veranstaltung findet am 30. März 2019 in unserer Stadtsporthalle in Frankenthal statt und beginnt um 18:30.

Im Anschluss an die Ehrungen gibt es zum Ausklang des Abends noch eine Aftershowparty. Macht euch schick und kommt vorbei!

Anmeldung für Oster-Hockey-Camp 2019 ab sofort möglich (03.12.2018)

Für Eltern ist es nicht immer leicht, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Insbesondere in den Ferien fehlt es an zusätzlichen Betreuungsmöglichkeiten, da die freie Zeit der Kinder die der berufstätigen Eltern meist deutlich überschreitet. Wir bieten Ihnen eine perfekte Lösung!

Die TG Frankenthal 1846 e.V. – Abteilung Hockey bietet für Kinder der Jahrgänge 2006–2012 (auch Anfänger)

vom 23. bis 26. April 2019 (Di. bis Fr.)

ein Camp mit Schwerpunkt Hockey an, in dem die Kinder zehn Stunden am Tag betreut und sportlich gefördert werden und so spielend soziale Kompetenz erwerben.

Auf unserer Camp-Seite (hier klicken) findet ihr alle weiteren Informationen zu dem Camp und ein Anmeldeformular.

Die TG Frankenthal freut sich auf euch!

Rheinpfalz: „Es geht vorwärts“ (03.12.2018)

Hallenhockey: Damenteam der TG Frankenthal lässt in Erster Regionalliga Süd spielerische Fortschritte erkennen – 3:3 zu Hause gegen TSV Schott Mainz

Von Frank Geller

 FRANKENTHAL. Die ersten Damen der TG Frankenthal haben am Samstag in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd den ersten Punkt geholt. Zwei Zähler mehr hätten es gut sein können, denn die Frankenthalerinnen präsentierten sich zu Hause beim 3:3 (2:2) gegen den TSV Schott Mainz stärker als in den ersten beiden Saisonspielen. Auch in Unterzahl hatten sie viele Chancen.

„Wir waren klar die bessere Mannschaft und hätten das Spiel eigentlich gewinnen müssen“, sagte TG-Trainer Udo Specht nach der Partie. Er war dennoch erleichtert: „Nach den zwei Niederlagen zum Auftakt ist der Punktgewinn für die Psyche enorm wichtig. Eine weitere Pleite wäre angesichts der spielerischen Fortschritte eine große Enttäuschung gewesen.“ Sein Fazit: „Es geht vorwärts.“ Der Druck bleibe aber hoch. Weil der 1. Hanauer THC gegen den TuS Obermenzing sein erstes Spiel gewann (5:4), liegt Frankenthal weiter auf dem letzten Tabellenplatz. Gegen Mainz zeigten die TG-Damen einen viel lebhafteren Auftritt als bei der 1:7-Klatsche im ersten Heimspiel gegen den Bietigheimer HTC. Sie eroberten viele Bälle und kombinierten sich gut in den Schusskreis. Von Anfang an hatten die Frankenthalerinnen mehr Spielanteile als ihre Gäste. Was fehlte, war der positive Abschluss. Schon in der ersten Minute hatte TG-Stürmerin Kim Lauer nach Vorarbeit von Alisa Hoffmann die Führung auf dem Schläger. Eine weitere gute Gelegenheit vergab sie in der achten Minute. Lea Schopper, die nach einer Verletzungspause ins Team zurückgekehrt war, steckte auf der linken Seite den Ball durch, doch Lauer scheiterte mit der Rückhand an der Mainzer Schlussfrau Svea Nagel.

Das Tor fiel auf der anderen Seite: Beim ersten richtigen Angriff der Gäste passte Schott-Stürmerin Sarah Benkstein den Ball zu Noemi Becker, die sicher einschob – 0:1 (9.). Es war eine Phase, in der die TG-Anhänger in der Halle fürchteten, dass die guten Ansätze ihres Teams keine Früchte tragen würden. Zwei Strafecken der Gastgeber brachten keinen Ertrag, und dann verschoss Kim Lauer auch noch einen Siebenmeter (17.). Auf der anderen Seite hatte Schott die Gelegenheit, die Führung auszubauen, doch TG-Keeperin Nadine Deimling entschärfte den Konter der Gäste.

Für Entlastung sorgte die vierte Frankenthaler Strafecke, die Nina Büffor zum Ausgleich nutzte (26.). Das 1:1 verunsicherte die Gäste sichtlich. Das wiederum bemerkte die Turngemeinde: Esther Peikert vollendete einen schönen und schnellen Angriff zur verdienten 2:1-Führung (27.). Danach hielten die Frankenthalerinnen den Druck jedoch nicht aufrecht. Anstatt bei Angriffen konsequent mit der zweiten Reihe nachzurücken, ließen sie ihrem Gegner Räume, was die technisch versierte Aline Bessling zum 2:2 nutzte (28.). Nach der Pause brachte die TSV-Kapitänin die effektiven Gäste nach einer von Frankenthal schlecht verteidigten Strafecke sogar mit 2:3 in Führung (35.).

Eine schwere Hypothek für die TG-Damen waren zwei Gelbe Karten. Bei Zweikämpfen von Francesca Delarber (29.) und Lea Schopper (42.), die beide viele Bälle in den Schusskreis brachten, entschied Schiedsrichter Vajk Deáky auf Tätlichkeit. Beide Spielerinnen schickte er für fünf Minuten auf die Strafbank. Dass die Turngemeinde insgesamt zehn Minuten lang in Unterzahl spielen musste, ärgerte Trainer Udo Specht. „Die Schiedsrichter haben das Spiel heute mitentschieden. Die Gelben Karten waren vertretbar; die Höchststrafe zu verhängen, war aber in beiden Fällen vollkommen unangemessen.“

Doch auch in Unterzahl hatten die Frankenthalerinnen die besseren Chancen, scheiterten aber ein ums andere Mal an Schott-Torfrau Svea Nagel. In der 57. Minute machte es Kim Lauer nach einem klasse Pass von Delarber besser und erzielte den Ausgleich. Kurz vor Schluss rettete Feldspielerin Alisa Hoffmann auf der Torlinie den Punkt. „So spät noch den Ausgleich zu kriegen, fühlt sich wie eine Niederlage an“, sagte Gästetrainer Kristian Martens. „Wir haben aber schon früh gemerkt, dass es kein leichtes Spiel wird.“

So spielten sie

TG Frankenthal: Deimling (Main) – Koppel, Peikert, Lauer, Happersberger, Schopper, Schwindt, Hoffmann, Büffor, Delarber, Haselmaier

TSV Schott Mainz: Nagel – Bessling, Benkstein, Bonkowski, Dolezilek, Jürgensen, Cunningham, Pateisky, May, Becker

Tore: 0:1 Becker (9.), 1:1 Büffor (26., Strafecke), 2:1 Peikert (27.), 2:2 Bessling (28.), 2:3 Bessling (35., Strafecke), 3:3 Lauer (57.) – Strafecken: 4/1 – 2/1 – Grüne Karte: Benkstein – Gelbe Karten: Delarber, Schopper – Beste Spielerinnen: Deimling, Delarber, Schopper, Schwindt – Becker, Bessling, Bonkowski – Zuschauer: 50 – Schiedsrichter: Deáky (Koblenz)/Schmitz (Neunkirchen).

Rheinpfalz: Schopper kehrt zurück (01.12.2018)

Hallenhockey: TG-Damen heute gegen Schott Mainz

Frankenthal. Punkte müssen her: Das erste Damenteam der TG Frankenthal trifft heute, Samstag, in der Halle Am Kanal in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd auf den TSV Schott Mainz. Anstoß ist um 17 Uhr. Die Frankenthalerinnen stehen vor ihrem dritten Saisonspiel noch mit leeren Händen da.

Auf die 1:7-Klatsche zum Auftakt gegen Aufsteiger Bietigheimer HTC folgte vor einer Woche eine 1:4-Auswärtsniederlage bei Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt. Heute ist mit dem TSV Schott Mainz der zweite Aufsteiger in der Halle Am Kanal zu Gast. Und der hat vor einer Woche den 1. Hanauer THC 7:4 geschlagen und hat nun drei Punkte Vorsprung auf die Turngemeinde. Im Falle eine Sieges der Gäste würde dieser auf sechs Zähler anwachsen. „Wir dürfen den Abstand auf die vorderen Plätze nicht zu groß werden lassen“, warnt TG-Trainer Udo Specht mit Blick auf den Klassenerhalt. Denn von sechs Teams in der Ersten Regionalliga Süd steigen am Ende zwei ab. Trotz des von Spiel zu Spiel größer werdenden Drucks gehe man optimistisch in das nächste Heimspiel, erläutert der Coach. „Die Mainzerinnen haben zum Auftakt beim TuS Obermenzing mit 0:6 ebenfalls eine Klatsche bekommen.“ Was er damit sagen will: Mainz ist schlagbar. Einfach werde das aber nicht. „Schott hat eine junge Mannschaft, die läuferisch gut und spielstark ist“, meint Specht. „Vor allem müssen wir die einfachen Fehler abstellen“, betont er. Dreimal habe er sich das Video vom Frankfurt-Spiel angesehen. „Die Frankfurterinnen waren nicht besser als wir, sie haben aber viel weniger Fehler gemacht.“

Was den Damencoach zuversichtlich stimmt: Leistungsträgerin Lea Schopper, die sich vor der Saison den Finger gebrochen hat, kehrt ins Team zurück. „Lea wird im Spielaufbau eine Verstärkung sein“, sagt Specht. Franziska Schwindt werde anstelle von Mona Seemann, die gegen Frankfurt im Einsatz war, spielen. Der Trainer ist auch optimistisch, dass die unter der Woche erkältete Stürmerin Kim Lauer und Kapitänin Katharina Koppel, die leicht verletzt war, heute wieder dabei sein können. Nina Stramitzel, die zuletzt im zweiten Damenteam zwei Tore gegen den Dürkheimer HC erzielte, sei derzeit keine Option für die „Erste“, erklärt Specht. „Nina möchte in der Halle in der zweiten Mannschaft spielen.“ gnk

Rheinpfalz: Das gute Gefühl ist da (30.11.2018)

Vor der Saison: Erste Herren der TG Frankenthal starten heute mit Heimspiel gegen Rüsselsheim in Hallenhockey-Zweitligarunde

Von Christian Treptow

Frankenthal. Geht es nach den Leistungen in der Vorbereitung, können die ersten Herren der TG Frankenthal in der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga Gruppe Süd durchaus ein Wörtchen um Platz eins und somit den Aufstieg in die Erste Bundesliga mitreden. Doch mit der Vorbereitung ist das immer so eine Sache. Heute (20 Uhr, Halle Am Kanal) muss die TG, die in der Halle von Hans-Christian Damm gecoacht wird, in der Liga gegen den Rüsselsheimer RK bestehen.

Schon in der vergangenen Zweitligasaison hat die Turngemeinde fast bis zum Schluss um den Aufstieg in die Erste Hallenhockey-Bundesliga mitgespielt. Dann ging der Truppe die Luft aus. Jetzt sieht Hans-Christian Damm, der die Mannschaft in der Halle als Trainer betreut, den Kader noch etwas stärker. „Aber das beste Team gewinnt“, betont Damm.Hinzu komme, dass die Stimmung in der Mannschaft gut sei. „Es macht allen Spaß. Jeder hat das Gefühl, dass wir erfolgreich sein können – was auch immer das am Ende heißt.“ Grundsätzlich könne man in Frankenthal optimistisch in die Saison in der Halle gehen. Damm weiß aber auch: „Die Liga ist mit sechs Teams sehr klein. Wenn’s blöd läuft, spielt man auch schnell gegen den Abstieg.“ Und so nennt Damm als Ziel erst mal „bis zum Ende oben mitspielen“. Als Konkurrenten im Kampf um die vorderen Plätze nennt Damm den HC Ludwigsburg als Absteiger aus der Ersten Bundesliga. Aber auch die HG Nürnberg und den Limburger HC dürfe man nicht unterschätzen.

Der Rüsselsheimer RK, heute Auftaktgegner in der Halle Am Kanal, sei ebenfalls nicht zu unterschätzen. „Sie haben sich mit ein paar erfahrenen Spielern verstärkt, die schon viel erlebt haben.“ Aber Spiele am Freitagabend seien immer schön. Er hoffe, dass viele Zuschauer kommen.

Nehme man die Vorbereitung als Maßstab, müsse einem um die TG nicht bange sein. „Wenn das irgendwie aussagekräftig ist, dann sind wir vorne mit dabei. Wir haben gegen alle Teams in unserer Gruppe gespielt und nicht verloren“, sagt Hans-Christian Damm. Die Akteure in seinem Kader hätten zudem schon alle sehr viel Hallenerfahrung.

Die hat er selbst auch. Da er beruflich allerdings stark eingespannt sei, reiche es nicht mehr, selbst auf dem Platz zu stehen. Aber der Rollentausch vom Spieler zum Trainer sei gut gelungen. „Jetzt bestimme ich“, sagt er und lacht. Der Austausch mit dem Mannschaftsrat funktioniere hervorragend. Routinier Timo Schmietenknop unterstütze ihn bei der Videoanalyse, sagt der ehemalige Verteidiger. Er achte auch darauf, „dass wir ordentlich nach vorne spielen“. Aber alles in Maßen und immer nach der alten Devise: „Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Meisterschaften.“ Der Fokus liege auf dem eigenen Spiel. „Wenn wir das durchkriegen, werden wir erfolgreich sein“, prophezeit Damm.

Das Personal für das große Ziel sei da. Im Tor habe Oliver Scharfenberger klar die Nase gegenüber Alexander König vorne. „Oliver hat in der Vorbereitung teilweise überragend gehalten“, lobt der Coach. Er habe an jeden Spieler eine gewisse Erwartungshaltung. Von den Routiniers Timo Schmietenknop und Marc Beck zum Beispiel erwarte er, dass sie Ruhe reinbringen und das Spiel lenken. Die Jungen, wie Johannes Gans, der in der Halle in der Verteidigung zum Einsatz kommt, Marius Haber und Lauritz Fuchs haben dagegen alle Freiheiten und sollen ihre jeweilige individuelle Klasse ausspielen. „Das kann man nicht unterdrücken. Sie sollen selbstbewusst in die Zweikämpfe gehen“, betont Damm. Einziger Abgang ist Sven Beringer, den es nach Wiesbaden gezogen hat.

Lauritz Fuchs ist laut Damm mit einer Schulterverletzung noch fraglich. Ob er spielen kann und wer für ihn nachrücken könnte, hat sich erst gestern Abend nach dem Abschlusstraining entschieden. „Sonst ist alles bestens. Wir freuen uns, dass es endlich losgeht. Das hat man im Training schon gemerkt“, sagt Hans-Christian Damm. Der Spielplan der TG

30. November, 20 Uhr, TG – Rüsselsheimer RK; 9. Dezember, 15 Uhr, HC Ludwigsburg – TG; 14. Dezember, 20 TG – TEC Darmstadt; 16. Dezember, 12 Uhr, TG – Limburger HC; 22. Dezember, 16 Uhr, HG Nürnberg – TG; 6. Januar, 14 Uhr, Rüsselsheimer RK – TG; 13. Januar, 12 Uhr, TG – HC Ludwigsburg; 19. Januar, 18 Uhr, TEC Darmstadt – TG; 3. Februar, 11 Uhr, Limburger HC – TG; 10. Februar, 12 Uhr, TG – HG Nürnberg.

Der Kader der TG

Oliver Scharfenberger, Alexander König – Nico Bauer, Marc Beck, Sven Becker, Manuel Eck, Sebastian Firsching, Noah Frank, Lauritz Fuchs, Johannes Gans, Marius Haber, Simon Hayn, Erik Kohlmann, Fridolin Lüschen, Sandro Reinhard, Timo Schmietenknop, Bastian Schneider, Volker Schwindt, Henry Zettler, Johannes Zurke.

Rheinpfalz: „Es wird ein knackiges Spiel“ (29.11.2018)

INTERVIEW: Johannes Gans (21), Kapitän der TG Frankenthal, über den Start in die Saison der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga und Freitagsspiele.

Herr Gans, die TG Frankenthal ist ungeschlagen aus der Feldrunde in die Vorbereitung auf die Hallensaison gestartet. Wie war die Stimmung in der Mannschaft in der Vorbereitung auf die Halle?Auf jeden Fall gut. Wir haben den Zug aus dem Feld mitgenommen, haben kein Testspiel verloren. Wir sind gut drauf und als Team gut unterwegs.

Wo sehen Sie die TG vom Leistungsstand her?Das ist im Moment schwer einzuschätzen. Ich denke, dass wir eine gute Rolle spielen können. Viel wird auf die ersten Spiele ankommen.

Geht der Blick in der Tabelle in dieser Saison eher nach oben oder nach unten in Frankenthal?Erst müssen wir die nötigen Punkte sammeln. Dann müssen wir schauen, was in der Saison noch drin ist. Aber klar, man wünscht sich immer, dass es nach oben geht. Wir haben ja auch lange Erste Bundesliga gespielt.

Sind wir mal optimistisch und gehen davon aus, dass die TG oben mitspielt. Wer sind die Hauptkonkurrenten?Ludwigsburg ist sehr stark. Aber auch die HG Nürnberg und Limburg sind nicht zu unterschätzen.

Im Kader war wenig Bewegung drin. Sven Beringer ist der einzige Abgang. Wie sehen Sie die Turngemeinde personell aufgestellt?Wir haben einen starken Kader. Mit Oliver Scharfenberger haben wir einen sehr guten Torwart, der auch mal verrückte Sachen macht, quasi im Stil von Carsten Peikert. Marius Haber spielt in der Mitte sehr souverän.

Wo ist noch Verbesserungsbedarf?Im Sturm könnten wir noch Verstärkung gebrauchen. Da würden uns ein, zwei junge Spieler gut tun.

Wäre das nicht eine Rolle für Sie? Im Feld haben Sie ja hinlänglich Torjägerqualitäten unter Beweis gestellt.Eigentlich ja. Aber ich bin in der Halle Verteidiger. Trainer Hans Damm wollte jemanden, der auch mal rechts über die Bande Druck nach vorne machen kann.

Zum Auftakt kommt am Freitag (20 Uhr) der Rüsselsheimer RK nach Frankenthal. Wie schätzen Sie den Gegner ein?Das ist eine gute Mannschaft, die, ähnlich wie der Dürkheimer HC, mit einigen erfahrenen Akteuren verstärkt wurde. Wenn wir die Leistung aus der Vorbereitung aufs Feld bringen, wird das bestimmt ein knackiges Spiel.

Was macht für Sie den Reiz der Freitagabendspiele aus?Das ist immer etwas Besonderes. Da herrscht dann überragende Stimmung. Es ist einfach geil, vor so einer Kulisse zu spielen.

Sie haben zur Feldrunde 18/19 die Kapitänsbinde übernommen. Wie gefällt Ihnen die Rolle?Es macht mir viel Spaß. Natürlich gibt es immer noch ein paar Sachen, die ich lerne. Ich denke, dass die Mitspieler so weit zufrieden sind, sonst hätten sie schon etwas gesagt. (lacht)Interview: Christian Treptow

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