Kategorie: Allgemeines

Strohhutfestpakete ab sofort erhältlich (21.05.2021)

Liebe Mitglieder,

liebe Fans,

liebe Freunde,

neben den Bundesligaspielen am Jahnplatz oder in der Kanalhalle, ist unser geliebtes Strohhutfest der Höhepunkt in jedem Jahr. Die gemeinsamen Stunden mit Euch im berüchtigten TG-Zelt, die netten Gespräche und das gemütliche Beisammensein fehlen uns sehr.

Um das abgesagte Fest zumindest teilweise zu ersetzen, haben wir dieses Jahr eine ganz besondere Aktion für Jung und Alt ins Leben gerufen.

Für unsere Jugendspieler haben wir eine „TG-Wundertüte“ gepackt. Dieses Paket kostet 12 Euro und beinhaltet verschiedene Hockeyartikel, einen Gutschein unseres Partners TK-Sports GmbH sowie die Chance auf die Teilnahme am Strohhutfest-Gewinnspiel als Highlight.

Alle Erwachsenen können für 17 Euro ebenfalls ein „TG-Strohhutfest-Paket“ erwerben und mit einer TG-Kaffeetasse im Dubbe-Style, Leberwurst aus der Pfalz und einer Rieslingseife voll auf ihre Kosten kommen.

Die Pakete können ab sofort per Mail an j.wagner@tgf1846.de vorbestellt werden. Im Zeitraum des Strohhutfests (von 03.06. – 06.06.2021) können die Bestellungen dann am Jahnplatz abgeholt werden. Die Bezahlung ist entweder in bar bei Abholung oder als Überweisung (Vorkasse) möglich.

Die Erlöse des Verkaufs fließen vollständig in die Jugendarbeit der Hockeyabteilung.

Auf ein hoffentlich letztes „Strohhutfest mit Abstand“!

Mit besten Grüßen

Eure Hockeyabteilung

 

Inhalt TG Paket (Erwachsene)

  • TG Baumwollbeutel (mit Hockey-Logo) für Einkäufe
  • TG Hockey Mund-Nasen-Schutz
  • TGF Tasse im Dubbeglasstyle
  • Originale Pfälzer Leberwurst 200g
  • TGF Aufkleber (Hockeylogo)
  • Originale Pfälzer Rieslingseife

Inhalt TG Wundertüte (Kinder)

  • TG Baumwollbeutel (mit Hockey-Logo) für Einkäufe
  • TGF-Schlüsselanhänger
  • TGF Gummibärchen
  • SHF-Kinder-Button mit TG Maskottchen Franky
  • Mandala zum Ausmalen
  • TK Rabatt-Gutschein
  • TGF Aufkleber (Hockeylogo)

Rheinpfalz: Jahnplatz erstrahlt in neuem Licht (21.04.2021)

Die Hockeyspieler der TG Frankenthal haben wieder den richtigen Durchblick. Die Flutlichtanlage am Jahnplatz ist in den vergangenen Tagen auf den neuesten Stand gebracht worden. Derweil läuft ein weiteres Projekt. Das dauert allerdings noch ein bisschen, hat wegen der Corona-Pandemie aber auch keine Eile.

Schon seit längerer Zeit sei die TG mit der alten Flutlichtanlage nicht mehr glücklich gewesen, meint Timo Schmietenknop. Er spricht aus eigener Erfahrung. Er ist nicht nur Leiter der Hockeyabteilung, sondern auch Trainer der ersten Herrenmannschaft und als solcher regelmäßig abends bei den Übungseinheiten auf dem Kunstrasenplatz zugegen. „Immer mal wieder sind einzelne Lampen ausgefallen. Man hatte fast gar keine Sicht mehr“, berichtet Schmietenknop von den Schwierigkeiten mit der veralteten Flutlichtanlage.

Fördermittel für LED-Technik

In den vergangenen Tagen ist dieser Mangel nun behoben worden. Die alten Leuchten – die Anlage stammt der TG zufolge aus dem Jahr 1984 – sind gegen neue LED-Lampen ausgetauscht worden. Und weil man mit dieser Technik auch noch viel Energie spare, habe es einiges an Zuschüssen gegeben, sagt Schmietenknop. Rund 60.000 Euro habe das Projekt gekostet. „80 Prozent davon haben wir über Fördermittel bekommen“, erzählt der Hockey-Abteilungsleiter. Dazu kam noch eine Spende der Sparkasse Rhein-Haardt, sodass die TG noch 10.000 Euro selbst stemmen musste.

Timo Schmietenknop ist vom neuen Flutlicht begeistert. Pro Mast sorgen jetzt acht LED-Lampen für den nötigen Durchblick der Hockeyspieler. Die seien zwar kleiner als die Vorgängermodelle, aber wesentlich heller. „Die Leuchten sind sofort an, und wir sparen viel Energie“, schwärmt Schmietenknop. Auch die Top-Klubs vertrauten auf solche Flutlichtanlagen.

Kabine wird entkernt

Ebenfalls nicht mehr ganz taufrisch präsentierte sich in den vergangenen Jahren die Kabine der TG. In den sozialen Medien hat der Verein unter anderem ein Bild gepostet, in dem der Boden voller Holzlatten liegt. „Das sind die Verkleidungen der Decke und Wände“, erläutert Timo Schmietenknop. Der Zustand der TG-Kabine sei nicht mehr tragbar gewesen. Kein Wunder, war diese doch nur unwesentlich jünger als das Flutlicht. „Wir haben auf der Decke noch eine Nachricht gefunden ,Liebe Grüße vom 22. 11. 1990’“, erzählt Schmietenknop. Daher hat man dieses Projekt jetzt ebenfalls angepackt. „Herren- und Damenmannschaft haben daraus ein gemeinsames Projekt gemacht. Die Kabine wird im Prinzip einmal entkernt“, sagt der Abteilungsleiter.

Heißt konkret: Die TG hat in Eigenleistung erst mal das alte Interieur rausgerissen. „Kaputtmachen ist immer einfacher“, sagt Schmietenknop und lacht. Danach sollen die Handwerker anrücken. Am Ende soll daraus eine „gute Stube“ für die Teams entstehen, wie es der Abteilungschef nennt. Seine Vorstellung: Auf dem Boden soll das Logo der TG zu sehen sein. Die Wände sollen Mannschaftsfotos und Wimpel zieren.

Musikanlage eingeplant

„Die Spieler sollen sich dort wohlfühlen“, sagt Schmietenknop. Böden, Decke, Sitzgelegenheiten, Beleuchtung – alles wird neu gemacht. „Auch eine Musikanlage wird eingebaut“, erläutert er. Als Trainer profitiert aber auch er später von der neuen Kabine. Denn die soll auch eine Leinwand für Videoanalyse bekommen. Das Geld für die Renovierung nimmt der Klub aus der Summe, die er im vergangenen Jahr bei der Aktion „Verein des Monats“ gewonnen hat.

In vier bis sechs Wochen soll das Schmuckstück fertig sein. Eile ist derweil nicht geboten. Die TG-Herren starten am 24. April (16 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den HTC Stuttgarter Kickers zwar in die Aufstiegsrunde der Feldhockeysaison 19/20/21. Wegen der Corona-Pandemie dürfen die Umkleiden und Duschen allerdings nicht genutzt werden. „Das kommt uns natürlich entgegen“, sagt Timo Schmietenknop.

TG Frankenthal investiert in Flutlicht-Infrastruktur (31.03.2021)

Das im Jahr 1984 errichtete Flutlicht am Jahnplatz war mittlerweile deutlich in die Jahre gekommen. Kaputte Lampen, eine schlechte Ausleuchtung und ein hoher Stromverbrauch haben dazu geführt, dass wir uns für eine Investition in neue Leuchtmittel entschieden haben. Durch den Einbau der extrem effizienten und stromsparenden LED-Technologie können einerseits die Ausleuchtung des Feldes enorm erhöht und andererseits die Betriebskosten erheblich gesenkt werden. 

Mit der Dr. Fischer Gruppe als Partner haben wir die Planung für dieses Großprojekt bereits im vergangenen Jahr gestartet und diese Woche nun endlich die ersten 4 Masten auf die neue Technologie mit Leuchtmitteln der Firma “Kandem Leuchten” umgestellt. In wenigen Wochen werden alle Flutlichter per LED betrieben und das Projekt abgeschlossen sein.

Wir bedanken uns in diesem Sinne bei allen öffentlichen Stellen für die entsprechenden Fördermittel und die großartige Unterstützung der Sparkasse Rhein Haardt.

Rheinpfalz: Vom Fan zum Produzenten (10.02.2021)

Hintergrund: Wer noch mehr über die Spieler der TG Frankenthal und Informationen rund um den Klub haben will, der hat seit ein paar Wochen eine neue Anlaufstelle. Im TG-Podcast auf Spotify und YouTube führt Julius Wagner Gespräche mit Spielern und entlockt Trainern und Funktionären Neues rund um den Verein. In der neuen Folge steht der Coach der Damen Rede und Antwort.

Von Christian Treptow 

Frankenthal. Es hilft beim Erstellen eines Konzepts für einen Podcast, wenn man im Verein jemanden hat, der selbst ein großer Fan dieses Formats ist. Da kommt es der TG Frankenthal zugute, dass Julius Wagner beim Verein gerade ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert. Seit Mitte August vergangenen Jahres ist Wagner in Frankenthal. Ursprünglich kommt er aus Ulm, spielte auch beim dortigen SSV Hockey. Das will der 18 Jahre alte Torwart auch auf dem Jahnplatz. Einmal habe er es auch schon in den Kader der ersten Herren geschafft, sagt er stolz.„Ich bin selbst großer Podcast-Fan“, erzählt Wagner im RHEINPFALZ-Gespräch. Bei den Produktionen der „Zeit“ und der „FAZ“ höre er regelmäßig rein. „Ich finde das cool. Man kann sich von der Unterhaltung einfach berieseln lassen“, sagt er. Also habe er sich Gedanken gemacht, wie man das Format bei der TG umsetzen könnte. „Es gibt ja schon andere Vereine, die einen eigenen Podcast haben“, berichtet der Teenager.

Der Podcast ist ein reines Hörformat. Vor die Kamera muss also niemand. Dafür aber vor das Mikrofon von Julius Wagner. Gestartet ist die TG bei ihrem Podcast mit Porträts. Dem Kapitän der ersten Herrenmannschaft gebührte die Ehre, Gast bei der Premiere zu sein. Johannes Gans erzählt von seiner Liebe zur TG, aber auch, wie es war, mit Mülheim deutscher Meister zu werden. Auch Katharina Koppel, Kapitänin der Damen, sowie Routinier Marc Beck standen schon Rede und Antwort.

Doch Wagner und die TG setzen nicht nur auf Geschichten rund um Personen. Auch Informationen rund um die Hockeyteams der TG gibt es. Zum Beispiel in der neuesten Folge, in der Wagner Damentrainer Tobias Stumpf auf den Zahn fühlt.

Die Vorbereitungen zu den Gesprächen liefen unterschiedlich, berichtet der junge Keeper. „Ich spreche mit Personen, die die Gesprächspartner kennen, recherchiere im Internet, schaue auf die Kaderzusammensetzungen, höre mich im Verein um.“ Daraus entsteht dann der Leitfaden für das Gespräch. Und ursprünglich habe er sich auch genau an die Vorgaben halten wollen. „Ich denke aber, dass es angenehmer ist – auch für die Zuhörer –, wenn man mal etwas spontaner wird.“

Etwa zwei, drei Tage Arbeit habe er mit einer Podcast-Folge, erzählt Julius Wagner. Die Vorbereitung dauere normalerweise etwas länger, für das Skript brauche er etwa zwei Stunden. Nach der Aufnahme gehe es dann ans Schneiden. Und auch die Tonqualität müsse noch bearbeitet werden. Dann wird der Podcast hochgeladen. Die Aufnahmen haben bislang hauptsächlich im Besprechungszimmer der TG am Jahnplatz stattgefunden. „Doch da ist mir noch zu viel Hall“, sagt Wagner.

Im Schülerpraktikum habe er bei einem Radiosender schon erste Erfahrungen mit der Materie gemacht. Also geht der berufliche Weg dann auch in diese Richtung? „Das hatte ich mir in der Tat überlegt“, sagt Wagner und lacht. Aktuell spiele er aber eher mit dem Gedanken, Jura zu studieren.

Etwa zehn- bis 15-mal höre er eine Folge selbst, bis diese dann der Öffentlichkeit präsentiert werden kann. „Da fallen einem natürlich auch blöde Sätze auf, die man sagt“, berichtet er und lacht.

Die Folgen des TG-Podcasts sind über Spotify, Apple Music sowie auf dem YouTube-Kanal der TG zu hören. Mit der Anzahl der Zugriffe ist Julius Wagner zufrieden. Die Premiere mit Johannes Gans hätten bei Spotify über 200 Hörer aufgerufen. „Auch die Folge mit Katharina Koppel ist sehr gut gelaufen. Bei Marc waren es leider ein paar Zuhörer weniger.“

Die nächste Folge mit Tobias Stumpf ist bei Spotify bereits online. Und auch bei YouTube ist der TG-Damen-Coach bald zu hören. Herren-Trainer Timo Schmietenknop, Stephan Decher (Sportlicher Leiter Jugend) und Vereinsikone Peter Trump stehen noch auf Wagners Plan. Und wer weiß, was er sich sonst noch einfallen lässt …

Rheinpfalz: Aufstieg überstrahlt alles (29.12.2020)

Hockey: Es ist ein gutes Jahr – zumindest für die erste Herrenmannschaft der TG Frankenthal. Das Team von Coach Timo Schmietenknop steigt noch vor dem ersten Corona-Lockdown in die Erste Hallen-Bundesliga auf. Auch im Feld muss sich die Mannschaft um Kapitän Johannes Gans keine Sorgen machen. Durch die Teilnahme an der Aufstiegsrunde ist der Klassenverbleib schon gesichert.

Von Christian Treptow

Frankenthal. Mit Superlativen soll man ja vorsichtig sein. Irgendwann kommt immer einer oder etwas, der oder das das bislang Gesehene dann doch noch toppt. Aber man lehnt sich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man behauptet, dass das Jahr 2020 für die TG Frankenthal noch lange in Erinnerung bleiben wird. Natürlich liegt das an Corona, der Unterbrechung des Spielbetriebs im Feld und der Fortführung der Liga samt Hygienekonzept.

15:1-Heimsieg gegen den Limburger HC

Doch bevor man sich am Jahnplatz überhaupt mit solchen Sachen beschäftigen muss, sorgen die ersten Herren der TG für den sportlichen Höhepunkt des Jahres zwischen Speyerer und Wormser Tor. Mit einem 15:1-Heimsieg gegen den Limburger HC macht die Mannschaft von Trainer Timo Schmietenknop die Rückkehr ins Hallen-Oberhaus perfekt. Und da das in einer Zeit geschieht, in der man noch straffrei rauschende Feste egal mit wie vielen Haushalten feiern darf, fällt die Aufstiegssause entsprechend aus.

Schmietenknop schießt zwar nicht mehr Tore am Fließband für die TG. Diese Last verteilt die Truppe geschickt auf mehrere Schultern. Aber der Coach versteht es, die Truppe von Spiel zu Spiel optimal einzustellen. Der Aufstieg ist der verdiente Lohn für ein Team, das in der Vergangenheit auch oft Pech hatte.

Das Pech schlägt dann später im Jahr zu, was die Hallenrunde angeht. Denn diese fällt mitten in die zweite Corona-Hochphase. Bei der TG hatte man sich schon auf Hallenhockeyfeste gegen den Mannheimer HC, den TSV Mannheim und so weiter gefreut. Die Heimtermine waren schon extra jeweils auf Freitagabend gelegt worden. Doch daraus wird nichts. Vorerst. Die beiden Mannheimer Clubs haben sich dafür entschieden, in der Halle nicht zu spielen. Das Positive: Es gibt auch keine Absteiger. Heißt: Die TG Frankenthal bekommt im nächsten Jahr eine neue Chance.

Das Virus sorgt zudem dafür, dass auch die Feldsaison lange im Gedächtnis bleiben wird. Die TG spielt oft gut, teilweise sogar sehr gutes Hockey. Und sie kann jetzt schon für die Spielzeit 21/22 in der Zweiten Bundesliga planen – mindestens.

Aufgrund der Pandemie wird die Runde 19/20 zur Saison 19/20/21. Im Frühjahr 21 gibt’s für die Frankenthaler Hockeyfans Aufstiegsrundenhockey zu sehen. Denn die TG zeigt, dass sie auch auf dem Feld zu einer guten Mannschaft geworden ist. Höhepunkt ist das 5:1 gegen den TC BW Berlin, der gegen eine famos aufspielende TG nicht den Hauch einer Chance hat.

Top-Teams noch eine Nummer zu groß

Die Top-Teams – München, Frankfurt, Ludwigsburg – sind in Reichweite, aber noch eine Nummer zu groß. Die Teilnahme an der Aufstiegsrunde und somit keine Sorgen mehr, was den Klassenverbleib betrifft, ist ein schöner Erfolg. Doch mit dem Sieg in Ludwigsburg und den nur knappen Niederlagen gegen Frankfurt und München hat die TG gezeigt, dass sie dran ist und in der Aufstiegsrunde für das eine oder andere Team zum Stolperstein werden kann.

Besonders beeindruckt haben die Jungen. Alexander Eckhart, Yannick Koch, Heinrich Reuss und Co. haben bei ihren Einsätzen überzeugt und Lust auf mehr gemacht. Wenn ihre Entwicklung in Frankenthal so weitergeht, hat die TG in den kommenden Jahren einen interessanten Kader.

Das Jahr der TG-Damen

Das Jahr beginnt vielversprechend. Nach dem Abstieg in die Zweite Hallenhockey-Regionalliga spielen die ersten Damen der TG Frankenthal unter ihrem neuen Trainer Tobias Stumpf eine gute Saison. Der direkte Wiederaufstieg scheint möglich. Die Meisterschaft schnappt sich aber der SC SaFo Frankfurt, der keine Partie verliert. Die TG beendet die Runde hinter dem TSV Schott Mainz auf Platz drei. Die Motivation vor der Fortsetzung der Feldsaison ist groß, zumal im Frühjahr talentierte Jugendspielerinnen zur Mannschaft stoßen, darunter Jugendnationalspielerin Marie Fischer sowie Hannah Schiller und Maja Becker, die ebenfalls schon Länderspiele im Nachwuchsbereich absolviert haben. Bis zu ihrem ersten Einsatz bei den Aktiven müssen sie sich jedoch bis zum Herbst gedulden. Erst dann wird in der Pandemie der Spielbetrieb wieder aufgenommen. Beim 0:0 gegen den SC Frankfurt 1880 und dem 0:3 gegen den 1. Hanauer THC sind die TG-Damen nicht ohne Siegchance. Nach der langen Pause reichen zwei Partien aber nicht, um sich richtig einzuspielen. Noch bitterer: Die Mission Wiederaufstieg in die Erste Regionalliga im Winter muss um ein Jahr verschoben werden. Die Hallenrunde fällt Corona-bedingt aus.

TG startet eigenen Podcast auf Spotify

Die Hockeyabteilung der TG Frankenthal nutzt die trainingsfreie Zeit, um weitere digitale Kanäle zu erschließen. Mit unserem neuen Podcast möchten wir allen Fans, Mitgliedern und Interessierten besondere Einblicke in das Leben von Spielern, Helfern, Unterstützern und interessanten Persönlichkeiten bieten.

In Folge Nummer 1 erklärt euch Johannes Gans unter anderem, wie es ist Deutscher Meister zu werden und was ihm an der TG Frankenthal am besten gefällt. Wir hoffen, dass noch viele weitere spannende Folgen folgen und bedanken und bei Julius für sein tolles Engagement.

Hier gibt es den Podcast (nach Anmeldung) zum Anhören:

Rheinpfalz: Weggefährten gratulieren TG-Ikone Peter Trump zum 70. Geburtstag (03.12.2020)

Peter Trump kann auf eine lange Hockeykarriere bei der TG Frankenthal zurückblicken. Die Liste seiner Titel und Erfolge ist lang. Auf seinem Weg hat er viele Leute kennengelernt. Einige aus seinem Heimatverein haben hier die Gelegenheit, ihm zu seinem 70. Geburtstag, den er am Donnerstag feiert, zu gratulieren und ihm ihre Wünsche zu übermitteln. Neben der Gesundheit ist da noch etwas anderes …

Norbert Grimmer, Sportlicher Leiter Aktive TG Frankenthal

„Beim 70. Geburtstag wünscht man vor allem Gesundheit und noch viele schöne Jahre. Und vor allem wünsche ich ihm, dass er noch mal erlebt, dass die TG im Feld in der Ersten Bundesliga spielt.“ Er wisse, dass das ein ehrgeiziger Wunsch sei. Ach ja, und er wünsche ihm auch, dass er sein Golf-Handicap verbessere.

Die beiden hätten sich schon früh kennengelernt. „Ich war Schiedsrichter, er Spieler“, erzählt Grimmer. Trump sei als Spieler einfach zu handhaben gewesen. „Er war sehr auf Leistung orientiert. Und wenn ein Schiedsrichter das auch war, dann hat Peter auch mal einen Fehlpfiff akzeptiert.“ Grimmer beschreibt den Jubilar als „angenehmen Weggefährten“.

Stephan Decher, Sportlicher Leiter Jugend TG Frankenthal

„Gesundheit und ein langes Leben“ wünscht Stephan Decher Peter Trump. Letzterer kennt Decher schon von klein auf. Dechers Vater hat mit Trump in einer Mannschaft gespielt. „Da hatten wir häufig Kontakt.“ Zum ersten Mal sei es wohl gewesen, als Stephan Decher sechs oder sieben Jahre alt gewesen sei.

„Er war auch ein Vorbild. Er war zu seiner Zeit wohl der beste Hallenspieler. Und das über Jahre.“ Decher bezeichnet Trump als Ausnahmepersönlichkeit und eine prägende Figur der TG. Und die TG in der Ersten Feld-Bundesliga? „Er würde sich bestimmt freuen, häufig attraktives Erstliga-Hockey zu sehen. Vielleicht klappt das ja zum 80. Geburtstag.“

Axel Schröder, Ex-Nationalspieler und Geschäftsführer TK Sports GmbH

„Ich wünsche ihm, dass er gut und gesund durch die Zeit kommt, dass er viel Spaß am Leben hat und dass wir uns bald wieder gesund und munter bei einem Spiel der TG sehen.“ An die erste Begegnung mit Trump kann sich Axel Schröder noch sehr gut erinnern. Da sei er mit der B-Jugend der TG bei der deutschen Meisterschaft in Leverkusen gewesen. „Da ist Peter auf mich zugekommen und hat mit mir gesprochen und gesagt, was noch so gehen könnte.“

Trump sei auch sein erster Trainer bei den Herren gewesen, erzählt Schröder. „Mit dem Stock hat er uns viel vorgemacht.“ Sein Ehrgeiz und seine Strebsamkeit hätten nachhaltig Eindruck hinterlassen. „Er war ein Vorbild, wie er Hockey gelebt hat. Das Feuer für den Sport habe ich von ihm übernommen.“

Trump sei der Garant für zehn erfolgreiche Jahre bei der TG gewesen. „Er ist eine der prägnantesten Figuren der Vereinsgeschichte. Er stand für den Erfolg der TG. Und davon profitiert die TG noch heute.“

Und wie sieht Schröder das Thema Erste Feld-Bundesliga? „Träumen darf man immer.“

Heiner Dopp, Ex-Nationalspieler und Teamkollege

„In dem Alter und mit der sportlichen Vergangenheit wünsche ich ihm natürlich vor allem Gesundheit und dass er noch viele Jahre mit seinem Sport verbringen kann.“ Trump – sechs Jahre älter als Dopp – sei sein großes Vorbild gewesen. „Peter hat als erster in der Halle das Brett gelegt, also den Schläger komplett auf den Boden. Dadurch hatte er in der Halle sehr gute Erfolge. Das habe ich mir von ihm abgeschaut“, erzählt Dopp. Als Mitspieler sei Trump überragend gewesen. „Solange wir gewonnen haben, war alles kein Problem“, sagt Dopp und lacht. Im Training sei es aber auch entsprechend zur Sache gegangen. „Er war sehr ehrgeizig“, sagt Heiner Dopp.

„Ohne Peter hätte es die TG so nicht gegeben“, ist der ehemalige Teamkollege überzeugt. „Er war auch für mich der Grund, nach Frankenthal zu gehen“, berichtet er.

Die TG Frankenthal in der Ersten Bundesliga im Feld – das würde sich Heiner Dopp übrigens auch wünschen. „Und ich würde mir wünschen, dass Peter das noch mal sieht. Aber das ist noch ein Stück Arbeit.“

Johannes Gans, Kapitän TG-Herren

„Vor allem Gesundheit“ wünscht Gans dem TG-Idol. Und von dem bekomme er auch heute noch wertvolle Tipps. Der letzte davon? „Ich soll ruhiger bleiben auf dem Platz. Das hat er mir schon ein paar Mal gesagt“, erzählt Gans und lacht. Ein bisschen besser sei es auch geworden. „Wenn wir uns sehen, dann sind das immer gute Gespräche. In der Regel natürlich über Hockey. Man merkt, dass er viel Ahnung von dem Sport hat.“

In Sachen Erste Liga ist Gans eher zurückhaltend: „Das wäre natürlich cool. Aber momentan sehe ich noch nicht, dass wir da mithalten können. Wenn man sieht, wie schwer sich der TSV Mannheim tut … Aber vielleicht klappt es ja zum 80. Geburtstag.“

Timo Schmietenknop, Trainer erste Herren TG Frankenthal

„Peter Trump ist die prägende Figur der TG Frankenthal. Ohne ihn wäre die TG nicht da, wo sie heute steht.“ Den akribischen Hockeyexperten Peter Trump gebe es heute immer noch – wenn dieser beim Training der Enkelkinder zuschaue.

„Nach den Spielen tauschen wir uns immer mal aus“, sagt Schmietenknop. Trump habe den emotionalen Geist der TG vorgelebt. „Dass man immer an den Sieg glauben muss.“ Bei den Wünschen in Sachen Gesundheit und die TG in der Ersten Bundesliga schließe er sich an. „Und ich werde alles dafür tun, dass der Wunsch mit dem Aufstieg in Erfüllung geht“, sagt Schmietenknop und lacht.

Rheinpfalz: Der Virtuose am Hockeyschläger – Peter Trump wird 70 (03.12.2020)

Einen runden Geburtstag in Coronazeiten zu feiern, ist nicht gerade lustig. Es ist, wie es ist, sagt sich Peter Trump, der Olympiasieger von 1972 aus Frankenthal. Er war einer der besten seiner Zunft. Seinen 70. begeht er am Donnerstag in bester Gesundheit. Das ist ihm das Wichtigste. Und dass ein paar Menschen vorbeischauen, denen er ganz sicher noch einiges beibringen kann.

„Die große Feier fällt aus“, sagt Peter Trump, „ich bin traurig darüber, ich hätte gerne mit der Familie und den Freunden aus dem Sport gefeiert. Aber es ist, wie es ist.“ Natürlich schauen heute die Enkelkinder trotzdem vorbei, nacheinander, wie Trump betont, es soll ein paar Schnittchen geben: Theresa (11) und Jonathan (9), die Kinder von Sohn Andreas, die mit Begeisterung und sehr viel Talent in den Jugendmannschaften der TG Frankenthal spielen, und Linus (19 Monate), der Sprössling von Sohn Tobias. „Linus entwickelt ein sehr gutes Ballgefühl, ich sehe das, wenn er den Hockeyschläger in der Hand hat“, sagt Peter Trump voller Stolz, und da ist er auch schon mittendrin in seinem Sportlerleben, das ihn nie losgelassen hat.

Peter Trump, der Olympiasieger. Peter Trump, der Virtuose im Umgang mit Schläger und Ball. Peter Trump, der Hockeyverrückte, der einfach nicht verlieren konnte und aus diesem steten Siegeswillen heraus sich zu einem der besten Spieler entwickelte, die Deutschland hatte und hat.

Karriereende 1986 wegen einer Knieverletzung

Wenn er am Donnerstag seinen 70. Geburtstag feiert, blickt er mit Demut und Dankbarkeit auf seine Karriere zurück. Natürlich auf eine mit Höhen und Tiefen. Hier der Olympiasieg und die fünf EM-Titel bei 213 Länderspielen von 1970 bis 1985, dort das bittere Karriereende wegen einer Knieverletzung, die er sich beim Warmmachen vor einem Testspiel der TG Frankenthal 1986 gegen Polen zuzog. Und dazwischen dieser für ihn unsägliche Olympiaboykott von Moskau, der ihn die dritte Olympiateilnahme kostete. „Olympia ist das Größte für einen Sportler. Ich kann genau nachvollziehen, was in diesem Coronajahr in den Sportlern vorging. Ich habe das 1980 mitgemacht. Die Vorbereitung ist ein akribischer Aufwand. Wenn du dann alles im Training zurückschrauben und auf die Spiele verzichten musst, dann ist das echt sehr schwierig und schlimm“, versucht Trump das Sportjahr 2020 einzuordnen. Gerade am Beispiel seiner schon spielenden Enkelkinder erlebt er, wie sie darunter leiden, nicht zusammenkommen zu können. „Da hilft auch das Handy nicht viel, wenn die persönlichen Kontakte abreißen“, behauptet er.

Trump hält Familie und Freunde zusammen

Kontakte – so etwas wie ein Zauberwort für Peter Trump. „Ich bin ein sehr geselliger Mensch, der versucht, die Familie zusammenzuhalten, der sich gerne mit den Sportlern trifft, gerade mit den 72er Olympiasiegern. Da spielen wir auch gerne mal eine Runde Golf. Wenn da die alten Anekdoten aufs Tapet kommen, ist das sowas von interessant und lustig“, schwelgt Trump in Erinnerungen. „Wir haben ja nicht nur schöne Zeiten erlebt. Wir haben auch Zoff gehabt, in der Kabine, zwischen den Halbzeiten. Da flogen schon mal die Fetzen“, erzählt er und lässt einmal mehr seinen steten Siegeswillen durchblitzen, seine Disziplin und Leidensfähigkeit: „Wir hatten nur ein Ziel, das Beste abzuliefern, um damit zu gewinnen.“

Das gilt sowohl für die Nationalmannschaft wie für die TG Frankenthal. Manche sagen ja „TG Trump“ zu seinem Klub, dem er – einmal Frankenthal, immer Frankenthal – die Treue hielt. Seine Heimatstadt kürte ihn vor zwanzig Jahren zum Jahrhundertsportler, und eine neugebaute Sporthalle trägt seit neun Jahren seinen Namen. Das nennt man Wertschätzung. Emsig versucht Trump, einiges davon zurückzugeben. Zum Beispiel mit einer Initiative, mit der er über Auslegen von Kontaktadressen bei einem Tag der offenen Tür verschiedene Hockey-Generationen zusammenführte.

Autobiographie ist ausverkauft

Er selbst setzte sich vor vier Jahren mit dem Buch „Mit dem Hockeyschläger um die Welt“ sein eigenes Denkmal. Die Druckauflage ist ausverkauft, aber 20 Exemplare hat Trump noch. Da findet sich bestimmt noch den ein oder anderen Hockeyfan, der an den Anekdötchen Gefallen findet. Nicht nur die drei Enkelkinder.

Erstes Bundesliga-Heimspiel der Herren am 06.09.20 – 350 Zuschauer erlaubt

Diese Woche SOnntag (06.09.2020) empfangen die 1.Herren die HG Nürnberg zum ersten Heimspiel der aufgrund der Corona-Pandemie verschobenen Rückrunde 2019/2020. Um den Start zu ermöglichen mussten alle Beteiligten (Verein, Stadt und Sportler) mächtig arbeiten, um ein umsetzbares und gleichzeitig sicheres Hygienekonzept einzuführen.

Dementsprechend findet ihr hier (Hygienekonzept BL Spiele – final) unser ausführliches Hygienekonzept für unsere 4 Heimspiele der Saison.

Kurz zusammengfasst:

  1. 350 Zuschauer sind erlaubt
  2. Alle Zuschauer müssen ihre Anwesenheit mit dem Smartphone per QR-Code am Eingang erfassen
  3. Alle Zuschauer benötigen einen Mund-Nasen Schutz
  4. Auf dem Gelände gilt entweder Maskenpflicht oder ein Mindestabstand von 2m
  5. Nir die jeweils gültigen Zonen sind zu betreten

Bei Fragen stehen wir ihnen unter t.schmietenknop@tgf1846.de oder n.grimmer@tgf1846.de zur Verfügung.

Wir danke für Ihr Verständnis und ihre Kooperation und freuen uns auf spannende Spiele!

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