Kategorie: Allgemeines

Rheinpfalz: Aufstieg überstrahlt alles (29.12.2020)

Hockey: Es ist ein gutes Jahr – zumindest für die erste Herrenmannschaft der TG Frankenthal. Das Team von Coach Timo Schmietenknop steigt noch vor dem ersten Corona-Lockdown in die Erste Hallen-Bundesliga auf. Auch im Feld muss sich die Mannschaft um Kapitän Johannes Gans keine Sorgen machen. Durch die Teilnahme an der Aufstiegsrunde ist der Klassenverbleib schon gesichert.

Von Christian Treptow

Frankenthal. Mit Superlativen soll man ja vorsichtig sein. Irgendwann kommt immer einer oder etwas, der oder das das bislang Gesehene dann doch noch toppt. Aber man lehnt sich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man behauptet, dass das Jahr 2020 für die TG Frankenthal noch lange in Erinnerung bleiben wird. Natürlich liegt das an Corona, der Unterbrechung des Spielbetriebs im Feld und der Fortführung der Liga samt Hygienekonzept.

15:1-Heimsieg gegen den Limburger HC

Doch bevor man sich am Jahnplatz überhaupt mit solchen Sachen beschäftigen muss, sorgen die ersten Herren der TG für den sportlichen Höhepunkt des Jahres zwischen Speyerer und Wormser Tor. Mit einem 15:1-Heimsieg gegen den Limburger HC macht die Mannschaft von Trainer Timo Schmietenknop die Rückkehr ins Hallen-Oberhaus perfekt. Und da das in einer Zeit geschieht, in der man noch straffrei rauschende Feste egal mit wie vielen Haushalten feiern darf, fällt die Aufstiegssause entsprechend aus.

Schmietenknop schießt zwar nicht mehr Tore am Fließband für die TG. Diese Last verteilt die Truppe geschickt auf mehrere Schultern. Aber der Coach versteht es, die Truppe von Spiel zu Spiel optimal einzustellen. Der Aufstieg ist der verdiente Lohn für ein Team, das in der Vergangenheit auch oft Pech hatte.

Das Pech schlägt dann später im Jahr zu, was die Hallenrunde angeht. Denn diese fällt mitten in die zweite Corona-Hochphase. Bei der TG hatte man sich schon auf Hallenhockeyfeste gegen den Mannheimer HC, den TSV Mannheim und so weiter gefreut. Die Heimtermine waren schon extra jeweils auf Freitagabend gelegt worden. Doch daraus wird nichts. Vorerst. Die beiden Mannheimer Clubs haben sich dafür entschieden, in der Halle nicht zu spielen. Das Positive: Es gibt auch keine Absteiger. Heißt: Die TG Frankenthal bekommt im nächsten Jahr eine neue Chance.

Das Virus sorgt zudem dafür, dass auch die Feldsaison lange im Gedächtnis bleiben wird. Die TG spielt oft gut, teilweise sogar sehr gutes Hockey. Und sie kann jetzt schon für die Spielzeit 21/22 in der Zweiten Bundesliga planen – mindestens.

Aufgrund der Pandemie wird die Runde 19/20 zur Saison 19/20/21. Im Frühjahr 21 gibt’s für die Frankenthaler Hockeyfans Aufstiegsrundenhockey zu sehen. Denn die TG zeigt, dass sie auch auf dem Feld zu einer guten Mannschaft geworden ist. Höhepunkt ist das 5:1 gegen den TC BW Berlin, der gegen eine famos aufspielende TG nicht den Hauch einer Chance hat.

Top-Teams noch eine Nummer zu groß

Die Top-Teams – München, Frankfurt, Ludwigsburg – sind in Reichweite, aber noch eine Nummer zu groß. Die Teilnahme an der Aufstiegsrunde und somit keine Sorgen mehr, was den Klassenverbleib betrifft, ist ein schöner Erfolg. Doch mit dem Sieg in Ludwigsburg und den nur knappen Niederlagen gegen Frankfurt und München hat die TG gezeigt, dass sie dran ist und in der Aufstiegsrunde für das eine oder andere Team zum Stolperstein werden kann.

Besonders beeindruckt haben die Jungen. Alexander Eckhart, Yannick Koch, Heinrich Reuss und Co. haben bei ihren Einsätzen überzeugt und Lust auf mehr gemacht. Wenn ihre Entwicklung in Frankenthal so weitergeht, hat die TG in den kommenden Jahren einen interessanten Kader.

Das Jahr der TG-Damen

Das Jahr beginnt vielversprechend. Nach dem Abstieg in die Zweite Hallenhockey-Regionalliga spielen die ersten Damen der TG Frankenthal unter ihrem neuen Trainer Tobias Stumpf eine gute Saison. Der direkte Wiederaufstieg scheint möglich. Die Meisterschaft schnappt sich aber der SC SaFo Frankfurt, der keine Partie verliert. Die TG beendet die Runde hinter dem TSV Schott Mainz auf Platz drei. Die Motivation vor der Fortsetzung der Feldsaison ist groß, zumal im Frühjahr talentierte Jugendspielerinnen zur Mannschaft stoßen, darunter Jugendnationalspielerin Marie Fischer sowie Hannah Schiller und Maja Becker, die ebenfalls schon Länderspiele im Nachwuchsbereich absolviert haben. Bis zu ihrem ersten Einsatz bei den Aktiven müssen sie sich jedoch bis zum Herbst gedulden. Erst dann wird in der Pandemie der Spielbetrieb wieder aufgenommen. Beim 0:0 gegen den SC Frankfurt 1880 und dem 0:3 gegen den 1. Hanauer THC sind die TG-Damen nicht ohne Siegchance. Nach der langen Pause reichen zwei Partien aber nicht, um sich richtig einzuspielen. Noch bitterer: Die Mission Wiederaufstieg in die Erste Regionalliga im Winter muss um ein Jahr verschoben werden. Die Hallenrunde fällt Corona-bedingt aus.

TG startet eigenen Podcast auf Spotify

Die Hockeyabteilung der TG Frankenthal nutzt die trainingsfreie Zeit, um weitere digitale Kanäle zu erschließen. Mit unserem neuen Podcast möchten wir allen Fans, Mitgliedern und Interessierten besondere Einblicke in das Leben von Spielern, Helfern, Unterstützern und interessanten Persönlichkeiten bieten.

In Folge Nummer 1 erklärt euch Johannes Gans unter anderem, wie es ist Deutscher Meister zu werden und was ihm an der TG Frankenthal am besten gefällt. Wir hoffen, dass noch viele weitere spannende Folgen folgen und bedanken und bei Julius für sein tolles Engagement.

Hier gibt es den Podcast (nach Anmeldung) zum Anhören:

Rheinpfalz: Weggefährten gratulieren TG-Ikone Peter Trump zum 70. Geburtstag (03.12.2020)

Peter Trump kann auf eine lange Hockeykarriere bei der TG Frankenthal zurückblicken. Die Liste seiner Titel und Erfolge ist lang. Auf seinem Weg hat er viele Leute kennengelernt. Einige aus seinem Heimatverein haben hier die Gelegenheit, ihm zu seinem 70. Geburtstag, den er am Donnerstag feiert, zu gratulieren und ihm ihre Wünsche zu übermitteln. Neben der Gesundheit ist da noch etwas anderes …

Norbert Grimmer, Sportlicher Leiter Aktive TG Frankenthal

„Beim 70. Geburtstag wünscht man vor allem Gesundheit und noch viele schöne Jahre. Und vor allem wünsche ich ihm, dass er noch mal erlebt, dass die TG im Feld in der Ersten Bundesliga spielt.“ Er wisse, dass das ein ehrgeiziger Wunsch sei. Ach ja, und er wünsche ihm auch, dass er sein Golf-Handicap verbessere.

Die beiden hätten sich schon früh kennengelernt. „Ich war Schiedsrichter, er Spieler“, erzählt Grimmer. Trump sei als Spieler einfach zu handhaben gewesen. „Er war sehr auf Leistung orientiert. Und wenn ein Schiedsrichter das auch war, dann hat Peter auch mal einen Fehlpfiff akzeptiert.“ Grimmer beschreibt den Jubilar als „angenehmen Weggefährten“.

Stephan Decher, Sportlicher Leiter Jugend TG Frankenthal

„Gesundheit und ein langes Leben“ wünscht Stephan Decher Peter Trump. Letzterer kennt Decher schon von klein auf. Dechers Vater hat mit Trump in einer Mannschaft gespielt. „Da hatten wir häufig Kontakt.“ Zum ersten Mal sei es wohl gewesen, als Stephan Decher sechs oder sieben Jahre alt gewesen sei.

„Er war auch ein Vorbild. Er war zu seiner Zeit wohl der beste Hallenspieler. Und das über Jahre.“ Decher bezeichnet Trump als Ausnahmepersönlichkeit und eine prägende Figur der TG. Und die TG in der Ersten Feld-Bundesliga? „Er würde sich bestimmt freuen, häufig attraktives Erstliga-Hockey zu sehen. Vielleicht klappt das ja zum 80. Geburtstag.“

Axel Schröder, Ex-Nationalspieler und Geschäftsführer TK Sports GmbH

„Ich wünsche ihm, dass er gut und gesund durch die Zeit kommt, dass er viel Spaß am Leben hat und dass wir uns bald wieder gesund und munter bei einem Spiel der TG sehen.“ An die erste Begegnung mit Trump kann sich Axel Schröder noch sehr gut erinnern. Da sei er mit der B-Jugend der TG bei der deutschen Meisterschaft in Leverkusen gewesen. „Da ist Peter auf mich zugekommen und hat mit mir gesprochen und gesagt, was noch so gehen könnte.“

Trump sei auch sein erster Trainer bei den Herren gewesen, erzählt Schröder. „Mit dem Stock hat er uns viel vorgemacht.“ Sein Ehrgeiz und seine Strebsamkeit hätten nachhaltig Eindruck hinterlassen. „Er war ein Vorbild, wie er Hockey gelebt hat. Das Feuer für den Sport habe ich von ihm übernommen.“

Trump sei der Garant für zehn erfolgreiche Jahre bei der TG gewesen. „Er ist eine der prägnantesten Figuren der Vereinsgeschichte. Er stand für den Erfolg der TG. Und davon profitiert die TG noch heute.“

Und wie sieht Schröder das Thema Erste Feld-Bundesliga? „Träumen darf man immer.“

Heiner Dopp, Ex-Nationalspieler und Teamkollege

„In dem Alter und mit der sportlichen Vergangenheit wünsche ich ihm natürlich vor allem Gesundheit und dass er noch viele Jahre mit seinem Sport verbringen kann.“ Trump – sechs Jahre älter als Dopp – sei sein großes Vorbild gewesen. „Peter hat als erster in der Halle das Brett gelegt, also den Schläger komplett auf den Boden. Dadurch hatte er in der Halle sehr gute Erfolge. Das habe ich mir von ihm abgeschaut“, erzählt Dopp. Als Mitspieler sei Trump überragend gewesen. „Solange wir gewonnen haben, war alles kein Problem“, sagt Dopp und lacht. Im Training sei es aber auch entsprechend zur Sache gegangen. „Er war sehr ehrgeizig“, sagt Heiner Dopp.

„Ohne Peter hätte es die TG so nicht gegeben“, ist der ehemalige Teamkollege überzeugt. „Er war auch für mich der Grund, nach Frankenthal zu gehen“, berichtet er.

Die TG Frankenthal in der Ersten Bundesliga im Feld – das würde sich Heiner Dopp übrigens auch wünschen. „Und ich würde mir wünschen, dass Peter das noch mal sieht. Aber das ist noch ein Stück Arbeit.“

Johannes Gans, Kapitän TG-Herren

„Vor allem Gesundheit“ wünscht Gans dem TG-Idol. Und von dem bekomme er auch heute noch wertvolle Tipps. Der letzte davon? „Ich soll ruhiger bleiben auf dem Platz. Das hat er mir schon ein paar Mal gesagt“, erzählt Gans und lacht. Ein bisschen besser sei es auch geworden. „Wenn wir uns sehen, dann sind das immer gute Gespräche. In der Regel natürlich über Hockey. Man merkt, dass er viel Ahnung von dem Sport hat.“

In Sachen Erste Liga ist Gans eher zurückhaltend: „Das wäre natürlich cool. Aber momentan sehe ich noch nicht, dass wir da mithalten können. Wenn man sieht, wie schwer sich der TSV Mannheim tut … Aber vielleicht klappt es ja zum 80. Geburtstag.“

Timo Schmietenknop, Trainer erste Herren TG Frankenthal

„Peter Trump ist die prägende Figur der TG Frankenthal. Ohne ihn wäre die TG nicht da, wo sie heute steht.“ Den akribischen Hockeyexperten Peter Trump gebe es heute immer noch – wenn dieser beim Training der Enkelkinder zuschaue.

„Nach den Spielen tauschen wir uns immer mal aus“, sagt Schmietenknop. Trump habe den emotionalen Geist der TG vorgelebt. „Dass man immer an den Sieg glauben muss.“ Bei den Wünschen in Sachen Gesundheit und die TG in der Ersten Bundesliga schließe er sich an. „Und ich werde alles dafür tun, dass der Wunsch mit dem Aufstieg in Erfüllung geht“, sagt Schmietenknop und lacht.

Rheinpfalz: Der Virtuose am Hockeyschläger – Peter Trump wird 70 (03.12.2020)

Einen runden Geburtstag in Coronazeiten zu feiern, ist nicht gerade lustig. Es ist, wie es ist, sagt sich Peter Trump, der Olympiasieger von 1972 aus Frankenthal. Er war einer der besten seiner Zunft. Seinen 70. begeht er am Donnerstag in bester Gesundheit. Das ist ihm das Wichtigste. Und dass ein paar Menschen vorbeischauen, denen er ganz sicher noch einiges beibringen kann.

„Die große Feier fällt aus“, sagt Peter Trump, „ich bin traurig darüber, ich hätte gerne mit der Familie und den Freunden aus dem Sport gefeiert. Aber es ist, wie es ist.“ Natürlich schauen heute die Enkelkinder trotzdem vorbei, nacheinander, wie Trump betont, es soll ein paar Schnittchen geben: Theresa (11) und Jonathan (9), die Kinder von Sohn Andreas, die mit Begeisterung und sehr viel Talent in den Jugendmannschaften der TG Frankenthal spielen, und Linus (19 Monate), der Sprössling von Sohn Tobias. „Linus entwickelt ein sehr gutes Ballgefühl, ich sehe das, wenn er den Hockeyschläger in der Hand hat“, sagt Peter Trump voller Stolz, und da ist er auch schon mittendrin in seinem Sportlerleben, das ihn nie losgelassen hat.

Peter Trump, der Olympiasieger. Peter Trump, der Virtuose im Umgang mit Schläger und Ball. Peter Trump, der Hockeyverrückte, der einfach nicht verlieren konnte und aus diesem steten Siegeswillen heraus sich zu einem der besten Spieler entwickelte, die Deutschland hatte und hat.

Karriereende 1986 wegen einer Knieverletzung

Wenn er am Donnerstag seinen 70. Geburtstag feiert, blickt er mit Demut und Dankbarkeit auf seine Karriere zurück. Natürlich auf eine mit Höhen und Tiefen. Hier der Olympiasieg und die fünf EM-Titel bei 213 Länderspielen von 1970 bis 1985, dort das bittere Karriereende wegen einer Knieverletzung, die er sich beim Warmmachen vor einem Testspiel der TG Frankenthal 1986 gegen Polen zuzog. Und dazwischen dieser für ihn unsägliche Olympiaboykott von Moskau, der ihn die dritte Olympiateilnahme kostete. „Olympia ist das Größte für einen Sportler. Ich kann genau nachvollziehen, was in diesem Coronajahr in den Sportlern vorging. Ich habe das 1980 mitgemacht. Die Vorbereitung ist ein akribischer Aufwand. Wenn du dann alles im Training zurückschrauben und auf die Spiele verzichten musst, dann ist das echt sehr schwierig und schlimm“, versucht Trump das Sportjahr 2020 einzuordnen. Gerade am Beispiel seiner schon spielenden Enkelkinder erlebt er, wie sie darunter leiden, nicht zusammenkommen zu können. „Da hilft auch das Handy nicht viel, wenn die persönlichen Kontakte abreißen“, behauptet er.

Trump hält Familie und Freunde zusammen

Kontakte – so etwas wie ein Zauberwort für Peter Trump. „Ich bin ein sehr geselliger Mensch, der versucht, die Familie zusammenzuhalten, der sich gerne mit den Sportlern trifft, gerade mit den 72er Olympiasiegern. Da spielen wir auch gerne mal eine Runde Golf. Wenn da die alten Anekdoten aufs Tapet kommen, ist das sowas von interessant und lustig“, schwelgt Trump in Erinnerungen. „Wir haben ja nicht nur schöne Zeiten erlebt. Wir haben auch Zoff gehabt, in der Kabine, zwischen den Halbzeiten. Da flogen schon mal die Fetzen“, erzählt er und lässt einmal mehr seinen steten Siegeswillen durchblitzen, seine Disziplin und Leidensfähigkeit: „Wir hatten nur ein Ziel, das Beste abzuliefern, um damit zu gewinnen.“

Das gilt sowohl für die Nationalmannschaft wie für die TG Frankenthal. Manche sagen ja „TG Trump“ zu seinem Klub, dem er – einmal Frankenthal, immer Frankenthal – die Treue hielt. Seine Heimatstadt kürte ihn vor zwanzig Jahren zum Jahrhundertsportler, und eine neugebaute Sporthalle trägt seit neun Jahren seinen Namen. Das nennt man Wertschätzung. Emsig versucht Trump, einiges davon zurückzugeben. Zum Beispiel mit einer Initiative, mit der er über Auslegen von Kontaktadressen bei einem Tag der offenen Tür verschiedene Hockey-Generationen zusammenführte.

Autobiographie ist ausverkauft

Er selbst setzte sich vor vier Jahren mit dem Buch „Mit dem Hockeyschläger um die Welt“ sein eigenes Denkmal. Die Druckauflage ist ausverkauft, aber 20 Exemplare hat Trump noch. Da findet sich bestimmt noch den ein oder anderen Hockeyfan, der an den Anekdötchen Gefallen findet. Nicht nur die drei Enkelkinder.

Erstes Bundesliga-Heimspiel der Herren am 06.09.20 – 350 Zuschauer erlaubt

Diese Woche SOnntag (06.09.2020) empfangen die 1.Herren die HG Nürnberg zum ersten Heimspiel der aufgrund der Corona-Pandemie verschobenen Rückrunde 2019/2020. Um den Start zu ermöglichen mussten alle Beteiligten (Verein, Stadt und Sportler) mächtig arbeiten, um ein umsetzbares und gleichzeitig sicheres Hygienekonzept einzuführen.

Dementsprechend findet ihr hier (Hygienekonzept BL Spiele – final) unser ausführliches Hygienekonzept für unsere 4 Heimspiele der Saison.

Kurz zusammengfasst:

  1. 350 Zuschauer sind erlaubt
  2. Alle Zuschauer müssen ihre Anwesenheit mit dem Smartphone per QR-Code am Eingang erfassen
  3. Alle Zuschauer benötigen einen Mund-Nasen Schutz
  4. Auf dem Gelände gilt entweder Maskenpflicht oder ein Mindestabstand von 2m
  5. Nir die jeweils gültigen Zonen sind zu betreten

Bei Fragen stehen wir ihnen unter t.schmietenknop@tgf1846.de oder n.grimmer@tgf1846.de zur Verfügung.

Wir danke für Ihr Verständnis und ihre Kooperation und freuen uns auf spannende Spiele!

Mitgliederversammlung der Hockeyabteilung am 14.09.2020

Die Hockeyabteilung lädt alle Mitglieder recht herzlich zu der Mitgliederversammlung für das Jahr 2019 ein. 

Die Mitgliederversammlung der Hockeyabteilung findet am Montag, den 14.09.2019 um 19:00 Uhr in der Jahnhalle statt. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz zu der Veranstaltung mit. Alle Plätze werden im Abstand von 1,5m platziert sein.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Abteilungs-Versammlung nicht wie ursprünglich geplant im März stattfinden.

Mit einem Klick auf den unten stehenden Link können Sie die Agenda für

Einladung Mitgliederversammlung 14.09.2020

Rheinpfalz: Abstimmen für neue Umkleide (29.07.2020)

Hintergrund: Neue Auswechselbänke, neue Kabinen – das würde die TG Frankenthal gerne vor allem den Nachwuchsmannschaften bieten. Das nötige Kleingeld für den Anfang soll über eine Aktion im Internet zusammenkommen. Die TG will im August „Verein des Monats“ werden. Dafür braucht sie viele Stimmen.

Von Christian Treptow

Frankenthal. „Wir hatten uns schon im vergangenen Jahr beworben. Da hat’s nicht geklappt“, erinnert sich Katharina Koppel. Die Kapitänin der ersten Damen der TG hat sich zusammen mit Timo Schmietenknop, Hockey-Abteilungsleiter und Trainer der ersten Herren, um die Bewerbung gekümmert. Doch diesmal kam die E-Mail mit der Zusage. Die TG hat die Chance, im August auf der Internetseite www.vereinsleben.de „Verein des Monats“ zu werden.Fünf Vereine buhlen

um Gunst der FansDie Modalitäten sind eigentlich ganz einfach: Fünf Vereine buhlen um die Gunst der Besucher der Homepage. Wer beim jeweiligen Verein – pro Monat stehen jeweils fünf zur Auswahl – auf „Details“ klickt, erfährt Näheres zu den Projekten, die die Vereine mit dem Geld finanzieren wollen. Der Verein, der die meisten Stimmen im Monat bekommt, erhält 10.000 Euro vom Gewinnsparverein der Sparda-Bank Südwest. Und die könnte die TG ganz gut brauchen. Denn durch die Corona-Krise sind dem Verein Einnahmequellen wie das Strohhutfest weggebrochen.

Bänke werden morsch„Die Auswechselbänke sind aus Holz und werden langsam morsch“, erläutert Katharina Koppel. Und vor Regen sei man trotz Überdachung auch nicht richtig geschützt. „Langsam wird’s Zeit, dass was Neues kommt“, betont Koppel. Denn immerhin haben die Auswechselbänke auf dem Jahnplatz fast ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel.

Die Kapitänin der ersten Damenmannschaft der TG hat auch schon Vorstellungen, wie eine neue Bank aussehen könnte. Etwas weiter nach hinten versetzt soll sie werden, eine Ablage für die Schlägertaschen soll sie bieten, und gepolstert könnte sie sein. „Ein größeres Dach wäre auch nicht schlecht.“ Aus Holz sollen die neuen Bänke nicht sein. Also vielleicht Schalensitze, wie man es aus vielen Fußballstadien kennt? „Ne, eher nicht“, sagt Koppel und grinst. Aber Rückenlehnen wären schon schön, vorzugsweise mit dem Logo der TG. „Der Preis für eine Bank fängt bei etwa 3000 Euro an. Nach oben ist dann offen“, sagt Koppel. Zur Not mache man eben erst mal die Auswechselbank der Heimmannschaft neu, sagt sie und lacht.

Umkleidekabinen renovierungsbedürftigRenovierungsbedürftig seien auch die Umkleidekabinen der TG. Auf die Frage, wo es da klemmt, meint Koppel vielsagend: „Überall.“ Als Ziel hat die TG formuliert, aus dem Kabinentrakt eine Mischung aus Kabine, Besprechungs- und Jugendraum zu machen. Dabei soll auch an die erfolgreiche Vergangenheit der TG mit zehn deutschen Meistertiteln und dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister erinnert werden. Gleichzeitig will der Verein aber auch die Verbindung zu einer modernen Jugendarbeit herstellen. Denn die Kabinen würden vor allem der Arbeit der Trainer im Jugendbereich nicht mehr gerecht werden. Etwa 280 Kinder jagen bei der TG derzeit mit dem Krummstock dem Ball hinterher. Den Kindern und Jugendlichen sollen nun auch entsprechende Rahmenbedingungen geboten werden.

„Machen müssen wir es früher oder später so oder so“, sagt Katharina Koppel. Tendenziell kämen wohl erst mal die Auswechselbänke dran, meint sie. Und damit das auch klappt, zählt die TG auf die Hilfe ihrer über 1000 Mitglieder. Diese sollen bei der Abstimmung im Internet helfen, dass die 10.000 Euro im August nach Frankenthal überwiesen werden.

Wer sich registriert, kann pro Tag einmal abstimmenBetrieben wird das Portal vereinsleben.de von der Rheinland-Pfälzischen Rundfunk GmbH & Co. KG in Ludwigshafen. Unterstützt wird die Aktion vom Landessportbund Rheinland-Pfalz. Abstimmen können alle, die älter als 16 Jahre sind und die sich auf der Homepage oder der App registriert haben. Pro Tag kann jeder eine Stimme abgeben.

Noch Fragen?

Die Abstimmung ist auf www.vereinsleben.de unter der Rubrik „Vorteile“ und dann „Aktuelle Aktion“ zu finden. Dort gibt es auch Details zu den Projekten der einzelnen Vereine.

DOSB und DHB präsentieren Plan zum Wiedereinstieg in den Sport (01.05.2020)

Gemeinsam haben DOSB und DHB ein grundlegendes Regelwerk erarbeitet unter dessen Einhaltung eine Wiederaufnahme des Hockeysports zeitnah wieder möglich sein könnte. Auch wenn das Training erstmal nur in Kleingruppen stattfinden könnte sind wir gespannt, ob es bald die erhoffte Lockerung für den Breitensport geben wird.

Den Entwurf des DOSB und DHB findet ihr unter folgendem Link: https://web.hockey.de/news/7qxfm9.html

Rheinpfalz: Nachhilfe via Skype (21.03.2020)

Die Mutmacher: Von der Corona-Krise ist auch der Hockeybetrieb auf dem Jahnplatz betroffen. Die TG Frankenthal kümmert sich aber weiter um die Kinder. Mit einer Online-Lernhilfe will sie die Eltern bei der Betreuung der Kinder unterstützen. Ausgedacht hat sich das Konzept Katharina Koppel.

Von Christian Treptow

 Frankenthal/Ludwigshafen. Uni: zu. Hockeyplatz: zu. Jugendförderzentrum: zu. Auch der Wirkungskreis von Katharina Koppel ist derzeit aufgrund der Corona-Krise stark eingeschränkt. „Nur mal schnell raus und ein bisschen joggen. Mehr geht derzeit ja nicht“, sagt sie. Normalerweise studiert die 24-Jährige an der Uni Landau Biologie und Erdkunde auf Lehramt. In ihrer Freizeit spielt sie Hockey bei den ersten Damen der TG Frankenthal und arbeitet im Jugendförderzentrum des Ludwigshafener SC im Bereich Schule. Dort betreut sie die Kinder bei den Hausaufgaben, hilft ihnen beim Lernen und erarbeitet mit ihnen neue Themen.Doch all diese Aktivitäten haben jetzt erst mal eine Zwangspause verdonnert bekommen. Doch so ganz tatenlos in den eigenen vier Wänden sitzen will Koppel nicht. Daher bietet sie für die Kinder aus den Jugendmannschaften der TG Nachhilfe an. Egal ob Deutsch, Mathe, Englisch, Biologie, Französisch, Erdkunde oder Geschichte – Koppel will dem Nachwuchs helfen.

Eltern unter die Arme greifen

„Zum einen, weil mir ein bisschen langweilig ist“, sagt die Kapitänin des TG-Damenteams und lacht. „Zum anderen wollen wir vom Verein aus die Familien unterstützen, die von der Krise betroffen sind.“ Eltern, die im Home-Office arbeiten, wollen die TG und Koppel ein bisschen unter die Arme greifen. Kinder von der ersten bis zur zehnten Klasse können bei ihr Unterricht nehmen. In Biologie, Naturwissenschaft, Chemie, Sachkunde und Erdkunde betreue sie sogar Schüler bis zur 13. Klasse, meint Koppel.

Denn die Schule ruht nicht. Viele Bildungseinrichtungen haben ihre Kinder mit Plänen in die Corona-bedingte unterrichtsfreie Zeit entlassen. Wer etwas nicht verstanden hat, noch mal Stoff wiederholen will, bei dem er oder sie sich nicht sicher ist oder auch neue Sachen lernen will, ist bei Katharina Koppel an der richtigen Adresse.

Kommuniziert wird über Skype

Natürlich sitzen in diesen Zeiten Nachhilfelehrerin und Schüler nicht an einem Tisch. Man soll direkten Kontakt zu anderen Menschen ja vermeiden und auf Abstand bleiben. Aber in Zeiten des Internets und in einer digitalen Welt ist auch das kein Problem. Koppel kommuniziert mit ihren Schülern über das Videochat-Portal Skype. Die Schüler brauchen also lediglich einen internetfähigen PC, ein Notebook oder Laptop. Auch die Lautsprecher müssen funktionieren. Alternativ geht auch ein Headset. Als Hilfsmittel kommt dabei außerdem noch „Twiddla“ zum Einsatz, vereinfacht ausgedrückt ein Online-Whiteboard. Darauf können Schüler und Lehrer gemeinsam arbeiten.

„Erst mal geht es darum, rauszufinden, auf welchem Leistungsstand der jeweilige Schüler ist“, erläutert Koppel. Und dann werden die praktischen Dinge abgeklopft: Wann haben die Kinder Zeit? In welche Klasse gehen sie? Welche Schule besuchen sie? Welche Fächer und welche Themen sollen behandelt werden? „Dann suche ich mir gezielt Arbeitsunterlagen aus“, erklärt Katharina Koppel.

Fünf Kinder sind schon angemeldet

Fünf Kinder haben sich bislang angemeldet, erzählt Katharina Koppel. Sie habe noch Kapazitäten. Und wenn sie niemanden mehr annehmen könne, werde man sich um zusätzliche Betreuer kümmern. Bezahlen müssen die Eltern für die Online-Lernhilfe nichts. Die Kosten übernimmt „aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation mit Trainingsausfällen“ der Verein, teilt Hockey-Abteilungsleiter Timo Schmietenknop mit.

Kontakt

Wer sich für die Online-Lernhilfe der TG Frankenthal interessiert, schreibt einfach eine E-Mail an Katharina Koppel:

k.koppel@tgf1846.de.

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