Rheinpfalz: ” Zwei Tore sind zu wenig ” (30.09.2019)

TG-Damen holen in Bayern nur einen Punkt

MÜNCHEN/ROSENHEIM. Sechs Punkte sollten es werden. Am Ende kehrten die ersten Damen der TG Frankenthal mit nur einem Zähler aus Bayern zurück. In der Feldhockey-Regionalliga Süd reichte es nach einer 0:2 (0:1)-Niederlage am Samstag beim ESV München am Sonntag gegen den SB Rosenheim nur zu einem 2:2 (2:1).

Aufsteiger ESV München hatte vor dem Spiel gegen Frankenthal noch keinen Punkt auf dem Konto. „Wir wussten nicht, was uns erwartet“, sagte Katja Happersberger, die erneut die Kapitänsbinde bei den TG-Damen trug. Für die Frankenthalerinnen war es das erste Aufeinandertreffen mit dem ESV überhaupt.

Der Aufsteiger präsentierte sich als überraschend starke Mannschaft. „Wir haben überhaupt keinen Zugriff aufs Spiel gefunden“, bekannte Happersberger. Warum das so war, vermochte sie nicht genau auszumachen. „Vielleicht war es die lange Anreise, vielleicht hat auch die Einstellung nicht gestimmt. Wir waren mit dem Kopf nicht richtig auf dem Platz.“ Der Sieg der Münchnerinnen sei verdient gewesen; die Niederlage habe man aber schnell abhaken können.

Am Sonntag sei das Team dann beim SB Rosenheim befreit ins zweite Auswärtsspiel des Wochenendes gegangen und habe das Geschehen in der ersten Halbzeit bestimmt. Esther Peikert brachte die TG nach einem Angriff über die linke Seite in Führung. Nachdem der SB durch eine Strafecke zum Ausgleich gekommen war, blieben die Gäste am Drücker. Noëlle Hahl erzielte nach einer Flanke von rechts das 2:1 aus TG-Sicht.

In der zweiten Halbzeit habe man es jedoch versäumt, ein Tor nachzulegen, so Happersberger. Und das sollte sich rächen: Ein Abstimmungsfehler zwischen Abwehr und Torhüterin Benita Main hätten die Rosenheimerinnen zum 2:2 genutzt, berichtete die TG-Kapitänin. „Wir haben ordentlich weitergespielt, sind dann aber nicht mehr so zum Abschluss gekommen.“

Im Tor bekamen am Wochenende sowohl Nadine Deimling (gegen München) als auch Benita Main (gegen Rosenheim) Einsatzzeit. „An ihnen hat es nicht gelegen, dass wir nur einen Punkt geholt haben“, sagte Katja Happersberger. „Wir müssen mehr Bälle in den gegnerischen Schusskreis bekommen und mehr Tore schießen.“ Auf der Leistung gegen Rosenheim lasse sich aber aufbauen. Die TG-Damen sind aktuell mit vier Punkten Tabellensechster.

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