Rheinpfalz: ”Zweitligist TG Frankenthal zu Hause gegen Rüsselsheimer RK” (19.12.2019)

Die TG Frankenthal will als Tabellenführer der Südgruppe der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga in die kurze Weihnachtspause gehen. Voraussetzung dafür: ein Punktgewinn am Freitagabend (20 Uhr) gegen den Rüsselsheimer RK.

Noch einmal müssen die ersten Herren der TG Frankenthal beißen, dann können sie sich den Weihnachtsbraten schmecken lassen. TG-Coach Timo Schmietenknop freut sich auf die Partie am Freitagabend. Denn die Heimspiele zum Start des Wochenendes haben in der Halle Am Kanal immer einen besonderen Stellenwert. Schon alleine von der Atmosphäre her.

Allerdings werde es wohl ein Geduldspiel, vermutet der Trainer. Der Rüsselsheimer RK war schon beim 4:1-Erfolg der TG im Hinspiel nicht gerade offensiv ausgerichtet. Weshalb Schmietenknop mit der offensiven Ausbeute seines Teams in der ersten Begegnung zufrieden war. „Und wer weiß? Vielleicht machen wir in den ersten fünf, sechs Minuten zwei Tore und Rüsselsheim wird dann etwas offensiver“, skizziert er sein Lieblingsszenario.

Individuelle Fehler führen zu Gegentreffern

Zweifel daran, dass sein Team die Partie positiv gestaltet, hat er nicht. Am vergangenen Wochenende in Limburg sei seine Truppe wie der Favorit aufgetreten und habe souverän 6:1 gewonnen. Zum dritten Mal hat die TG damit in dieser Spielzeit erst einen Gegentreffer kassiert, was im Hallenhockey auf dem Niveau schon eine Seltenheit ist. „Es dürfte auch gerne mal zu null sein“, meint Schmietenknop.

Denn: Gegentreffer fingen sich seine Schützlinge fast nur dann ein, wenn sie in der Vorwärtsbewegung den Ball verloren und der Gegner dann zu Kontern kann. Das Geheimnis der stabilen Defensive: „Die Stürmer arbeiten schon viel nach hinten mit. Das ist sehr laufintensiv“, betont der TG-Coach. Da mache sich das Athletiktraining mit Thomas Sax bezahlt. „Das merkt man auch daran, dass wir kaum Verletzte haben.“

Keine Verletzten – der Kader bleibt unverändert

Hinzu kommt, dass der Kader ausgeglichen gut besetzt ist. „Alle zwölf Mann müssen ihre Leistung bringen“, betont Schmietenknop. Eine spezielle Startformation gebe es nicht. Die Spielzeiten teile er entsprechend ein. „Klar, der fünfte Stürmer kommt erst beim dritten Wechsel aufs Feld.“ Aber er teile die Spielzeiten schon entsprechend ein.

Keine Verletzten – das bedeutet ebenfalls, dass Schmietenknop am bewährten Kader festhält. Torwart Oliver Scharfenberger hat das Training nach seinem Muskelbündelriss wieder aufgenommen. Er ist allerdings noch im Aufbautraining. Am 5. Januar in Nürnberg wird er gebraucht, da Thimo Bernet verhindert ist.

TG hat drei Punkte Vorsprung auf Verfolgertrio

Und der Erfolg hilft zusätzlich, dass jeder seine Rolle und seine Einsatzzeit klaglos akzeptiert. Denn die Ausgangslage ist auch nach dem vergangenen Wochenende weiterhin komfortabel. Durch die Niederlage der Stuttgarter Kickers bei der HG Nürnberg hat die TG wieder drei Zähler Vorsprung in der Tabelle. Ein Remis würde reichen, um als Spitzenreiter die Feiertage in Angriff nehmen zu können. Doch dann bestünde auch die Gefahr, dass der Vorsprung auf die Verfolger schmilzt. Erstligaabsteiger Stuttgart, Nürnberg und Aufsteiger Obermenzing sind mit jeweils neun Zählern drei Punkte hinter der TG.

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