Rheinpfalz: „Umbau noch nicht abgeschlossen“ (13.09.2019)

Vor der Saison: Unter seinem neuen Trainer Rainer Schwenk hat das erste Damenteam der TG Frankenthal im Frühjahr den Spaß am Hockeyspielen wiedergefunden. Beim HTC Stuttgarter Kickers starten die Frankenthalerinnen am Samstag (18.30 Uhr) in die neue Saison in der Feldhockey-Regionalliga Süd. Und da gibt es noch eine Rechnung zu begleichen.

 
Frankenthal. Bis zur Winterpause stehen insgesamt fünf Partien auf dem Programm. Damit bestreiten die TG-Damen bis zum 5. Oktober fast die komplette Hinrunde. In den vergangenen Jahren waren es vier, manchmal sogar nur drei Begegnungen gewesen, ehe schon wieder die Vorbereitung auf die Hallenrunde begann. Im Grunde hätten die Verantwortlichen bei der TG auch diesmal nichts gegen eine ganz kurze Teilserie gehabt, räumt Damentrainer Rainer Schwenk ein. Schließlich stoßen nach der Winterpause talentierte Nachwuchsspielerinnen wie Hannah Schiller, Marie Fischer und Maja Becker zu den Aktiven. Doch auch der aktuelle Kader sei stark genug, um fleißig zu punkten und eine gute Ausgangslage für das Restprogramm im nächsten Jahr zu schaffen.Den Umbau des Teams hat Rainer Schwenk nach eigener Aussage noch nicht ganz abgeschlossen. Francesca Delarber beispielsweise könnte eine defensivere Rolle bekommen, erläutert der Coach. Habe er vor der Sommerpause im Sturm vor allem auf Emma Finke und Annika Koch gesetzt, sollen die beiden nun variabel im Mittelfeld zum Zug kommen: „Beide sind sehr lauffreudig und schnell.“

Im Sturm setzt Schwenk auf ErfahrungDamit es auch endlich mit dem Toreschießen so richtig klappt, will Schwenk erfahrene Spielerinnen wie Kim Lauer oder Esther Peikert in den gegnerischen Schusskreis beordern. „Den Jungen fehlt einfach noch die Erfahrung. Vor dem Tor sind sie noch nicht abgezockt genug.“ Vorne müsse man schmerzfrei sein, meint Schwenk. „Man darf nicht hochspringen, wenn der Ball kommt, sondern muss den Schläger runternehmen.“Im Tor ist Nadine Deimling gesetzt. Aber auch Ersatzkeeperin Benita Main soll ihre Einsatzzeiten bekommen. Verzichten müssen die TG-Damen künftig auf Karolina Kneller, die in Den Haag studiert. Dafür kehrt Elisa Haselmaier nach langer Verletzungspause ins Team zurück. Neuzugänge gibt es keine.

In der Variabilität sieht der Übungsleiter eine große Stärke seiner Mannschaft: „Wir sind inzwischen unheimlich flexibel. Früher war unser Spiel zu statisch, jetzt können wir viel besser auf Veränderungen in einer Partie reagieren.“ Am 3-4-3-System will er festhalten. Eine neue Überlegung sei nun, von Mann- auf Raumdeckung umzustellen. Bei Testspielen in der Vorbereitung habe das gut funktioniert: „Einzelne Spielerinnen unterliegen so nicht der Versuchung, planlos ihren Gegenspielerinnen hinterherzulaufen.“

Mit der Vorbereitung ist der Übungsleiter zufrieden. Bei allen seinen Schützlingen macht er Verbesserungen aus. Bei drei Trainingseinheiten pro Woche sei auch im koordinativen und konditionellen Bereich hart gearbeitet worden. Nachdem die Frankenthalerinnen die vergangene Runde ungefährdet auf dem fünften Tabellenplatz abgeschlossen haben, soll nun der nächste Schritt erfolgen. Wichtig sei ein guter Saisonstart. „Die Liga ist sehr ausgeglichen, da darf man keine Punkte liegenlassen“, betont Schwenk.

Entzündung am Fuß: Koppel fehlt in Stuttgart.

Beim Rundenauftakt in Stuttgart wird Katharina Koppel fehlen. Die Kapitänin hat eine Entzündung am Fuß. Schwenk setzt auf einen couragierten Auftritt seines Teams: „Wir haben da noch etwas gutzumachen.“ Im Mai verloren die TG-Damen bei den Kickers 1:3.Gewöhnen müssen sich die Frankenthalerinnen ab sofort an den internationalen Spielmodus über viermal 15 Minuten, der Einzug in die Regionalliga hält. Auszeiten können die Trainer in den einzelnen Vierteln nicht nehmen. Weil bei Kurzen Ecken nun prinzipiell die Zeit angehalten werde, ändere sich an der Nettospielzeit aber so gut wie nichts, meint Schwenk.

Der Kader der TG

Tor: Nadine Deimling, Benita Main; Feld: Nina Büffor, Francesca Delarber, Emma Finke, Noëlle Hahl, Katja Happersberger, Elisa Haselmaier, Alisa Hoffmann, Annika Koch, Katharina Koppel, Kim Lauer, Esther Peikert, Jana Reither, Julia Sabasch, Mona Seemann, Elena Stang, Meike Stillger.

Rheinpfalz: „Perfektes Auftaktwochenende“ (09.09.2019)

Hockey: Besser hätte es am ersten Wochenende für die ersten Herren der TG Frankenthal in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga nicht laufen können: Der Aufsteiger gewann nach dem 5:2-Erfolg in Nürnberg am Sonntag zu Hause gegen den HTC Stuttgarter Kickers 1:0 (0:0) und hat damit sechs Punkte nach den ersten beiden Partien. Lauritz Fuchs erlöste die TG elf Sekunden vor Schluss.

 
Frankenthal. Man musste schon ein bisschen Angst haben um Lauritz Fuchs. Elf Sekunden vor Schluss gab’s für die TG-Spieler kein Halten mehr. Sie stürmten auf ihren Teamkameraden ein und begruben ihn unter einer Spielertraube. Ein paar Sekunden vorher hatte Fuchs mit seinem entscheidenden Tor zum 1:0 die TG für eine engagierte Leistung belohnt.„Da war auch ein bisschen Glück dabei, dass mir der Ball noch mal auf die Vorhand springt“, meinte der Torschütze. Die Spielertraube über ihm hatte er offenbar unbeschadet überstanden. Zum Schluss hatten die Frankenthaler das bessere Ende für sich in einem Spiel, das lange Zeit nach einer Punkteteilung aussah. Die wäre für Stuttgarts neuen Coach Nico Weber auch in Ordnung gewesen. „Ich bin sprachlos. Am Ende dann so ein Ding“, meinte er.

In den gut 59 Minuten vor der Frankenthaler Jubelarie war die TG die etwas bessere von zwei gleichstarken Mannschaften. Das Team von Trainer Timo Schmietenknop hatte nach dem Spiel vom Samstag (5:2-Sieg bei der HG Nürnberg) keine konditionellen Probleme. Im Gegenteil. Am Ende hatte es den Anschein, als ob die Frankenthaler sogar noch mehr zuzusetzen hatten als die Schwaben, die am Samstag spielfrei waren.

Die TG zeigte von Beginn an, dass sie gewillt war, die Vorgabe des Coachs, mit mindestens vier Punkten aus dem Wochenende zu gehen, in die Tat umzusetzen. Die Gastgeber waren sehr laufstark, aggressiv in den Zweikämpfen und waren zunächst auch die etwas bessere Mannschaft. Timo Schmietenknop hatte bei seinem Heimdebüt als Trainer der ersten Herren in den ersten beiden Vierteln nicht viel auszusetzen.

Die Fans auf dem Jahnplatz hätten sogar schon früher jubeln können. Alexander Cunningham mit einem sehenswerten Rückhandschuss (11.) und Manuel Eck, der mit einem Stecherversuch nach Fuchs-Flanke knapp verpasste (13.), hatten im ersten Viertel gute Gelegenheiten.

Die Gäste deuteten in der ersten Halbzeit nur sporadisch an, was sie leisten können. Sie kamen erst kurz vor dem Halbzeitpfiff besser in die Partie. Auch begünstigt durch eine Grüne Karte für Johannes Gans wegen Meckerns. Eine solche quittierte später auch Fridolin Lüschen. „Das Texten mit den Schiedsrichtern hat mir gar nicht gefallen. Das werde ich noch mal ansprechen“, meinte Timo Schmietenknop.

Sehr gut gefallen habe ihm dagegen, wie seine Schützlinge die diversen Konzepte umgesetzt hätten. „Wir haben sehr gut gepresst. Und bei den Freischlägen am Kreis waren wir sehr variabel“, befand der Trainer.

Er hatte „ein sehr enges Spiel“ gesehen. Das wurde es vor allem in der zweiten Halbzeit. Denn nach der Pausenansprache von Nico Weber zeigte sich der HTC besser, kam durchaus das eine oder andere Mal gefällig und gefährlich in den Kreis. „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt“, meinte Weber. Aber auch die Kickers kamen nicht ungeschoren davon. Auch sie mussten nach Grünen Karten zweimal in Unterzahl spielen. Die Phase sei etwas chaotisch gewesen, meinte Lauritz Fuchs.

Allerdings ließ die TG-Abwehr um Marc Beck und Bastian Schneider nichts zu. Beide Teams ließen auch jeweils zwei Ecken aus. Die TG hat damit eine Bilanz nach dem ersten Wochenende von null Toren bei sechs Ecken. „Das ist zu wenig. Hockey ist Eckensport“, betonte der Trainer.

Der Wille habe am Ende den Ausschlag zugunsten seiner Mannschaft gegeben. „Die Jungs waren heiß“, betonte Schmietenknop. Er kann nach diesem gelungenen Auftaktwochenende etwas entspannter an die kommenden Aufgaben rangehen. Die heißen am Samstag Blau-Weiss Berlin und am Sonntag TuS Lichterfelde. Die Mannschaft habe durch die beiden Siege aber jetzt genügend Selbstvertrauen getankt, meinte Lauritz Fuchs. „Besser hätte es für uns zum Auftakt nicht laufen können.“

So spielten sie

TG Frankenthal: Bernet (Scharfenberger) – Beck, Becker, Cunningham, Eck, Fuchs, Gans, Kohlmann, Koperski, Larbig, Lüschen, Reinhard, Schneider, Schwindt, Seel, Zurke

HTC Stuttgarter Kickers: Kleikemper (Jolk) – Berger, Anton Boomes, Franz Boomes, Breuling, Fabian, Flöter, Grellmann, Heller, Hermanus, Meier, Pätzmann, Wittmund, David Wüterich, Fritz Wüterich, Ziemssen

Tor: 1:0 Fuchs (60.) – Grüne Karten: Gans, Lüschen – David Wüterich, Anton Boomes – Gelbe Karte: Reinhard – Strafecken: 2/0 – 2/0 – Beste Spieler: Gans, Fuchs, Beck – Anton Boomes, Kleikemper, Hermanus – Zuschauer: 150 – Schiedsrichter: Lubrich (Ludwigshafen)/Jung (Aschaffenburg).

Rheinpfalz:“„Zwei Siege sind gut““ (09.09.2019)

Interview: Der polnische Nationalspieler Maksymilian Koperski (20) ist der einzige Neue bei der TG Frankenthal in dieser Saison. Etwas nervös sei er am Wochenende noch gewesen. Im Interview redet er über Sprachbarrieren und Hockey in Polen.

Herr Koperski, sechs Punkte zum Saisonauftakt in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga Süd. Wie zufrieden sind Sie mit dem Auftakt? Beim 5:2-Sieg in Nürnberg am Samstag habe ich etwas schlechter gespielt als am Sonntag beim 1:0-Erfolg gegen Stuttgart. Auch gegen die Kickers war ich noch nicht auf dem Niveau, das ich spielen kann. Aber zweimal gewonnen, das ist natürlich immer gut für die Mannschaft.

Waren Sie nervös? Ja, schon. Am Samstag aber schlimmer als am Sonntag. (lacht)

Beschreiben Sie doch mal Ihren Spielstil. Wo liegen Ihre Stärken? Meine Stärken liegen im Spielaufbau. Ich mache im Mittelfeld gerne das Spiel. Ich sehe mich da gerne in der Rolle des Helfers.

Wie gefällt es Ihnen bei der TG? Wie waren die ersten Trainingseinheiten? Sie sind ja noch nicht lange bei der Mannschaft …Ja, stimmt. Ich trainiere erst seit 20. August bei der TG. Die Jungs haben mich super aufgenommen. Aber durch die Sprachbarriere bekomme ich noch nicht alles mit. Vor allem, wenn es um die Späßchen untereinander geht. Ich bin vom Typ her eigentlich sehr offen und lustig. Das kann ich noch nicht so richtig einbringen. Aber ich denke, das wird noch.

Wie beurteilen Sie das Niveau in der Zweiten Bundesliga? Sie haben ja auch schon Erfahrungen in der polnischen Nationalmannschaft gesammelt …Das Niveau in der Zweiten Liga ist sehr gut. Das Spiel ist ein bisschen anders als in Polen, es ist auf jeden Fall schneller. Der Trainer sagt immer: Mehr schauen, schneller die nächste Anspielstation finden.

Welchen Stellenwert hat Hockey in Ihrer Heimat Polen? Das hängt davon ab, in welcher Region man in Polen wohnt. Ich komme aus der Nähe von Posen im Westen von Polen. Da ist Hockey in der Tat etwas bekannter. Uns fehlen leider etwas die Erfolge, um den Sport bekannter zu machen. 2000 in Sydney haben wir uns bislang zum letzten Mal für die Olympischen Spiele qualifiziert. Dadurch steht der Hockeysport in Polen leider nicht so in der Öffentlichkeit.

Sie sind jetzt erst mal für die Vorrunde im Feld in Frankenthal eingeplant. Von welchen Faktoren hängt es ab, ob wir Sie auch in der Halle oder gar im Frühjahr wieder im Feld bei der TG sehen? Das hängt so ein bisschen von meiner Freundin ab. (lacht) Sie spielt Hockey in Rüsselsheim. Wenn sie noch für die Hallensaison dableibt, würde ich auch noch gerne für die Halle hier bleiben. Falls das nicht klappt, dann würde ich aber auf jeden Fall gerne wieder im Frühjahr für die Feldrückrunde zurück nach Frankenthal kommen.

Rheinpfalz: ,,Zweimal Vollgas“ (06.09.2019)

Vor der Saison: Mit der Partie bei der HG Nürnberg startet Aufsteiger TG Frankenthal am Samstag (17 Uhr) in die Saison der Zweiten Feldhockey-Bundesliga. Am Sonntag (14 Uhr) geht es zu Hause gegen die Stuttgarter Kickers. Trainer Timo Schmietenknop geht die Mission Klassenerhalt mit einem dünnen Kader an.


Frankenthal. „Viele Verletzte darf’s nicht geben“, sagt Timo Schmietenknop mit Blick auf die Kaderliste. Wie schon in den vergangenen Jahren seine Vorgänger, hätte auch er gerne etwas mehr Alternativen bei der Kaderzusammenstellung vor den Spieltagen. Vor allem, wenn sich mal einer verletzt und längerfristig ausfallen sollte.Die wenigsten Sorgen hat Schmietenknop im Sturm. Da hat er mit Kapitän Johannes Gans, Alexander Cunningham, Sandro Reinhard, Fridolin Lüschen und Lauritz Fuchs fünf Hochkaräter zur Auswahl. Sie bringen eine gute Mischung aus Torriecher, technischen Fähigkeiten und Durchsetzungsvermögen mit.

Im Mittelfeld soll Sven Becker die Fäden ziehen. „Er hat sich noch mal gesteigert“, sagt der Coach. Gespannt darf man auf das Debüt des Polen Maksymilian Koperski sein, dem Schmietenknop „ein gutes Auge“ bescheinigt. Erik Kohlmann kann hier die Bälle halten, Johannes Zurke ist mit seiner Laufstärke vielseitig einsetzbar.

Bei der Taktik will der Trainer keine kompletten Vorgaben machen. „An einem guten Tag können wir auch mal pressen. Die Mittel dazu haben wir. In der Vorbereitung haben wir alles mal gespielt“, sagt Schmietenknop. Entgegen kommt der TG, dass sie als Aufsteiger selten in der Lage sein wird, das Spiel machen zu müssen.

In der Innenverteidigung führe derzeit kein Weg an Marc Beck und Bastian Schneider vorbei, sagt der Übungsleiter. Dazu kommt noch Manuel Eck als Außenverteidiger. Volker Schwindt und Simon Hayn hätten eine gute Vorbereitung gespielt.

Eine klare Nummer 1 im Tor werde es nicht geben, meint Schmietenknop. Sowohl Oliver Scharfenberger als auch Thimo Bernet sollen ihre Einsatzzeiten bekommen.

Zum Auftakt steht gleich ein Doppelwochenende an. Am Samstag geht’s zu Mitaufsteiger HG Nürnberg, am Sonntag erwartet die TG den HTC Stuttgarter Kickers. Gespielt wird in der Zweiten Bundesliga wieder über vier Viertel à 15 Minuten. Dafür gibt es keine Auszeiten für die Trainer.

Konditionell sieht Timo Schmietenknop sein Team gut gerüstet. „Wir haben den Athletikanteil im Training noch mal erhöht, im Kraft- und Ausdauerbereich zugelegt. Zwei Tage Vollgas müssen wir hinbekommen“, betont der Coach.

Zwei Teams muss die TG hinter sich lassen, damit es mit dem Klassenerhalt klappt. Die HG Nürnberg könnte eines davon sein. Bei den Franken gelte es, einen Rückstand zu vermeiden. „Wir müssen in den ersten zehn, 15 Minuten nicht die Welt retten“, mahnt der Trainer. Die Kickers am Sonntag seien dann schon eine andere Hausnummer. „Ein schwerer Gegner. Es kommt ein bisschen darauf an, wie das Spiel am Vortag lief“, sagt Schmietenknop. Beide Mannschaften seien schlagbar, mit vier Punkten wolle er aus dem ersten Wochenende rauskommen.

Nervös sei er nicht, vor seinem Debüt als Herrencoach, sagt Timo Schmietenknop. Eine gewisse Anspannung sei da. Man sei immer davon abhängig, wie die Spieler die Anweisungen umsetzten. Ja, manchmal kribbele es noch ein wenig. Er habe immer wieder Lust auf Hockey. In die Verlegenheit, den Schläger selbst noch mal in die Hand zu nehmen und zu spielen, komme er aber nicht. „Es sei denn, wir müssten in Unterzahl spielen“, sagt er und lacht. Der Einsatz von Johannes Zurke am Samstag sei noch offen. Ansonsten sind alle Mann an Bord.

Der Kader der TG

Tor: Scharfenberger, Bernet; Abwehr: Beck, Eck, Frank, Schwindt, Hayn, Schneider; Mittelfeld: Zurke, Becker, Kohlmann, Koperski, Firsching, Larbig; Sturm: Fuchs, Gans, Lüschen, Cunningham, Reinhard, Martens, Seel.

Termine in der Vorrunde

7. September, 17 Uhr: HG Nürnberg – TG; 8. September, 14 Uhr: TG – HTC Stuttgarter Kickers; 14. September, 16 Uhr: TG – Blau-Weiss Berlin; 15. September, 12 Uhr: TG – TuS Lichterfelde; 21. September, 16 Uhr: Zehlendorfer Wespen – TG; 22. September, 12 Uhr: Berliner SC – TG; 28. September, 18 Uhr: TG – HC Ludwigsburg; 5. Oktober, 13 Uhr: TG – SC Frankfurt; 12. Oktober, 16 Uhr: Münchner SC – TG.

Mädchen A gewinnen Viertelfinale gegen den Kreuznacher HC

Am Samstag, den 31.08.2019 traten die A-Mädchen der TG auf dem Jahnplatz bei hochsommmerlichen Temperaturen gegen den Kreuznacher HC zum Viertelfinale in der Oberliga an.
Etwa zur Hälfte der ersten Halbzeit gelang Antonia Schwarz aus dem Getümmel vor dem gegenerischen Tor das 1:0.
Gleich zu Beginn der 2. Halbzeit gab es den ersehnten Tor-Regen:
2:0 von Kara Ertl nach einer schönen Vorlage von Emilia Nölte, 3:0 von Maja Ackermann und 4:0 von Antonia Schwarz nach einer Vorlage von Kara Ertl.
Einige weitere schöne Chancen und Ecken blieben ungenutzt und es blieb zum Spielende beim 4:0 für die TGF.
Damit haben sich die Mädchen für das Halbfinale am 14.09. (Anspiel 18:00) in und gegen Mainz qualifiziert.

Für die TGF spielten:
Magalie Huying (TW), Fiona Weißert (TW), Leonie Hornig, Maja Ackermann (1), Maren Appel, Rabea Strack, Julia El Sayed, Kara Ertl (1), Sarah Schwarz, Antonia Schwarz (2), Annina Schwarz, Emilia Nölte, Ina Pöschl, Marleen Sander, Laura Huber, Carla Zotz und Vanessa Avdili
Trainer: Alexander Kempf, Katharina Koppel und Bastian Schneider

Rheinpfalz: ,,TG will mitreden“ (29.08.2019)

Frankenthaler Verein stellt Antrag auf Aufnahme in Verband Hockeyliga
Frankenthal. Die Ausgliederung der Hockey-Bundesligen hat beim Bundestag des Deutschen Hockeybundes (DHB) im Mai in Grünstadt knapp keine Mehrheit bekommen. Das Projekt wird allerdings über den Verein Hockeyliga weiterverfolgt. Die TG Frankenthal hat jetzt einen Antrag auf Aufnahme in diesen Ligaverband gestellt.

Noch nicht mal 100 Stimmen haben im Mai gefehlt, um die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit für die Ausgliederung des Ligaverbands aus dem DHB zu erreichen. Der Bundesliga-Spielbetrieb (Erste und Zweite Bundesliga) soll damit abgespalten werden.

Wie die TG Frankenthal in einer Pressemitteilung berichtet, habe man aber in der Abstimmung eine sehr deutliche Mehrheit für eine Ligareform mit Ausgliederung der Bundesligen erzielt. Damit sei der von den Bundesligavereinen eingeschlagene Weg im deutschen Hockey befürwortet worden.

Auf dieser Grundlage wurde in der unmittelbar an den Bundestag anschließenden Bundesligavertreter-Versammlung mit den 18 anwesenden Vereinen beschlossen, den Ligaverband (Hockeyliga) als Interessenvertretung der Bundesligavereine zu gründen. Die Zielsetzung ist unverändert die Übernahme der Verantwortung für den Spielbetrieb. Diese Gründung wurde dann unmittelbar vollzogen.

Mittlerweile sind laut TG 27 der 59 Bundesliga-Vereine (Erste und Zweite Bundesliga Damen und Herren) dem Ligaverband Hockeyliga beigetreten. Weitere Aufnahmeanträge liegen vor, informiert die TG. Ebenso seien weitere Bundesligavereine in Abstimmung mit dem Ligaverband wegen einer Aufnahme.

Auch die TG, die mit ihrer ersten Herrenmannschaft aktuell sowohl im Feld als auch in der Halle in der Zweiten Bundesliga vertreten ist, möchte in diesem Kreis mitreden. Die Damen sind aktuell in der Regionalliga aktiv. Mit der Hockeyliga sollen die Bundesligen erfolgreich aufgestellt werden. Das soll sich wiederum positiv auf die Nationalmannschaften auswirken.

„Nur in einem gemeinsamen intensiven Austausch und in enger Abstimmung werden die Bundesligisten erfolgreich sein können. Wir haben uns dazu entschlossen, daran mitzuarbeiten“, wird Norbert Grimmer, Sportlicher Leiter Aktive der TG Frankenthal, in einer Pressemitteilung zitiert. Die TG wolle Einfluss auf die Entscheidungen im deutschen Bundesligahockey nehmen. „Wir wollen mithören, mitreden und mitentscheiden. Daher haben wir uns entschieden, dem Ligaverband beizutreten. Der Mitgliedsbeitrag hierfür ist überschaubar.“

Aktuell arbeite der Ligaverband unter anderem mit einer Agentur an der Positionierung und am Markenauftritt der Hockeyliga. Mit dem DHB diskutiere man intensiv über Terminplanung, Spielordnungsfragen und die weitere Zusammenarbeit. Bei der nächsten Mitgliederversammlung am 21. September des Vereins Hockeyliga soll über den Aufnahmeantrag der TG Frankenthal entschieden werden.

Rheinpfalz: „„Man braucht ein paar Bekloppte““ (28.08.2019)

Hintergrund: Als Sportlicher Leiter für die Aktiven soll Norbert Grimmer helfen, die Hockeyabteilung der TG Frankenthal in bessere Zeiten zu führen. Dafür will er mit seinem Pendant im Jugendbereich, Stephan Decher, eng zusammenarbeiten. Es gibt einige Punkte, an denen Grimmer ansetzen kann.

Frankenthal. Was macht eigentlich ein Sportlicher Leiter? Norbert Grimmer muss nur kurz nachdenken. Zwei Themenblöcke zählt er auf, wenn es um sein Aufgabengebiet geht. Zum einen sei er zuständig für alle aktiven Mannschaften. Das bedeutet: Er kümmert sich nicht nur um die ersten Herren und ersten Damen, sondern auch jeweils um die zweiten Mannschaften. Der zweite Block beinhalte Schiedsrichterwesen und Passwesen. Er will bei Fragen helfen und Kontakt zu den Verbänden herstellen, wenn nötig. Letzteres sollte relativ einfach sein. Seit Januar ist Grimmer Jugendwart im Hockeyverband-Rheinland-Pfalz/Saar.In Frankenthal geht’s aber um die TG. Mit dem Sportlichen Leiter Jugend, Stephan Decher, wolle er eng zusammenarbeiten. „Ich will eine Struktur für die Berufsausbildung der jungen Spieler schaffen“, kündigt Grimmer an. Das bedeutet konkret: Er will ein Netzwerk aufbauen und den Nachwuchsspielern helfen, wenn es um Praktika und Ausbildungsplätze geht.
„So etwas kann man hier aufbauen“, ist er überzeugt. Die Sponsoren der TG sollen dabei helfen, das in die Tat umzusetzen. „Das stelle ich mir hier vor. In der Form gibt es das noch nicht.“ Die Firmen seien relativ offen, sagt Grimmer. Und auch dankbar. „Der Arbeitsmarkt ist eng“, betont er. „Und es ist auch in unserem Interesse, dass die Jugendlichen die Plätze bekommen.“ Natürlich hat das auch einen sportlichen Hintergrund. Die Talente sollen so auch mittel- und langfristig an die TG Frankenthal gebunden werden.
Auch in Sachen Scouting will sich Norbert Grimmer einbringen. „Ich will die Augen offenhalten nach Spielern, die für die TG interessant sein können.“ Und auch nach Trainern will er Ausschau halten. Die sind im Hockey schwer zu finden und zu bekommen. „Und die guten sind sehr rar“, erläutert Grimmer. Aber es gebe viele junge Coaches, die interessant seien.
Ein Schwerpunkt seiner Arbeit werden die zweiten Mannschaften bilden. Diese sieht er nicht nur als „Anhängsel“. „Die müssen dieselbe Ausstattung bekommen, wie die ersten Teams“, betont er. Die Spieler, die es nicht im ersten Anlauf in die „Erste“ schaffen, egal ob Herren oder Damen, „haben ein Anrecht auf vernünftiges Training“.
Mit Stephan Decher verstehe er sich gut. „Wir ergänzen uns gut, haben ein riesiges Vertrauen zueinander“, erzählt Grimmer. Beide haben eine TG-Vergangenheit, beide haben auch beim TSV Mannheim zusammengearbeitet. „Seit April haben wir uns intensiv unterhalten“, sagt Grimmer.
Er ist dabei, sich einen Überblick zu verschaffen, wo es hängt. Der Fokus liegt dann darauf, sowohl die Herren- als auch die Damenteams zu stabilisieren. Das kann zum Beispiel sein, im Bereich der medizinischen Betreuung noch nachzulegen, die Teams mit Co-Trainern auszustatten, oder einen Athletiktrainer für die Damen an Land zu ziehen. „Baustein für Baustein“ will Grimmer ans Werk gehen. Ein Blick über den viel zitierten Tellerrand kann da natürlich nicht schaden. Grimmer will sich auch Anregungen bei anderen Vereinen holen.
Drei Möglichkeiten sieht Grimmer, wie ein solides Bundesligateam im Hockey aufgebaut werden kann. Als erstes Beispiel nennt er den UHC Hamburg. „Die machen eine gute Jugendarbeit, haben Damen- und Herrenteams für relativ kleines Geld und bieten gutes, qualifiziertes Training.“ Die zweite Möglichkeit: mit Geld. Wie zum Beispiel beim Mannheimer HC. „Aber da braucht man auch das Know how.“ Und die dritte Variante sei eine Mischung aus beidem. „Wie beim TSV Mannheim. Das ist ein familiärer Club. Da fühlt man sich wohl. Unterstützt wird das ganze durch ein paar Hockeyverrückte. Man braucht ein paar Bekloppte“, sagt Grimmer und lacht.

Mädchen A verlieren 1:2 gegen HC BW Speyer (24.08.2019)

Beim Heimspiel der A-Mädchen in der Oberliga konnten sich die Mädels aus Frankenthal leider nicht gegen die Konkurrentinnen aus Speyer durchsetzen.
In der ersten Halbzeit ging Speyer mit dem ersten Tor in Führung.
Kurz nach Beginn der 2. Hälfte gelang durch einen tollen Lauf von Kara Ertl mit anschließender Ablage kurz vor dem Tor der 1:1 Ausgleich durch ein Eigentor der Mädchen aus Speyer.
Speyer ging dann wieder in Führung und hielt diese trotz toller Chancen der TGF bis zum Ende.
Dadurch ist Frankenthal Gruppenzweiter und spielt das Viertelfinale am 31.08. um 17:00 Uhr auf dem heimischen Jahnplatz gegen den Kreuznacher HC.

Für die TGF spielten:
Magalie Huying (TW), Fiona Weißert (TW), Leonie Hornig, Maja Ackermann, Julia El Sayed, Kara Ertl (1), Lea Janke, Emilia Nölte, Ina Pöschl, Marleen Sander, Annina Schwarz, Antonia Schwarz, Sarah Schwarz, Maxi Wagner, Carla Zotz und Vanessa Avdili.
Trainer: Alexander Kempf und Katharina Koppel

Oberliga: Mädchen A gegen HC BW Speyer (24.08.2019)

MäA verlieren 1:2 gegen Speyer

Beim heutigen Heimspiel der A-Mädchen in der Oberliga konnten sich die Mädels aus Frankenthal leider nicht gegen die Konkurrentinnen aus Speyer durchsetzen.
In der ersten Halbzeit ging Speyer mit dem ersten Tor in Führung.
Kurz nach Beginn der 2. Hälfte gelang durch einen tollen Lauf von Kara Ertl mit anschließender Ablage kurz vor dem Tor der 1:1 Ausgleich durch Maja Ackermann.
Speyer ging dann wieder in Führung und hielt diese trotz toller Chancen der TGF bis zum Ende.
Dadurch ist Frankenthal Gruppenzweiter und spielt das Viertelfinale am 31.08. um 17:00 Uhr auf dem heimischen Jahnplatz gegen den Kreuznacher HC.

Für die TGF spielten:
Magalie Huying (TW), Fiona Weißert (TW), Leonie Hornig, Maja Ackermann (1), Julia El Sayed, Kara Ertl, Lea Janke, Emilia Nölte, Ina Pöschl, Marleen Sander, Annina Schwarz, Antonia Schwarz, Sarah Schwarz, Maxi Wagner, Carla Zotz und Vanessa Avdili.
Trainer: Alexander Kempf und Katharina Koppel

Rheinpfalz: „Maksymilian Koperski neu bei der TG“ (23.08.2019)

Frankenthal. Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal hat einen Ersatz für den zum TSV Mannheim (Erste Bundesliga) gewechselten Marius Haber gefunden. Laut Trainer Timo Schmietenknop kommt Maksymilian Koperski zur TG.
Der polnische Nationalspieler hat laut Schmietenknop auch schon die ersten Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolviert und dabei einen guten Eindruck hinterlassen. „Er ist sehr schnell, technisch gut ausgebildet und sehr aufnahmefähig“, beschreibt Timo Schmietenknop den Neuen. Jetzt gehe es darum, ihn mit den taktischen Vorgaben vertraut zu machen. Und auch bei den Strafecken setzt Schmietenknop auf Koperski. Allerdings noch nicht als Schützen. „Er übernimmt die Position des Stoppers.“ Eingeplant ist Koperski, der auch im Mittelfeld auf der Position von Marius Haber agieren soll, erst mal für die Hinrunde in der Zweiten Feldbundesliga. Ob der Pole dann auch für die Hallenrunde und vielleicht auch darüber hinaus eine Option für die TG ist, das sei, so Timo Schmietenknop, von vielen Faktoren abhängig.

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