Erstes Oberliga-Spiel der A-Mädchen (17.05.2019)

Gestern traten die A-Mädchen zum ersten Spiel in der Oberliga der neuen Feldsaison in Bad Dürkheim an.
Nach anfänglicher Nervosität kamen die Mädchen der TG besser ins Spiel und konnten eine der etwas spärlichen Frankenthaler Chancen nach einem Abpraller vom Pfosten zum 1:0 verwerten (Pfostenschuss Lea, Tor Maja).
Kurz nach Beginn der 2. Halbzeit gelang Leonie ein toller Treffer zum 2:0 aus dem Getümmel im gegnerischen Kreis. Durch gute Abwehrleistungen (zum Teil direkt auf der Torlinie) und auch ein wenig Glück blieb es beim 2:0 für die TG.

Für die TG Frankenthal spielten:
Magalie Huying (TW), Fiona Weißert (TW), Maja Ackermann (1), Maren Appel, Vanessa Avdili, Sara Blase, Julia El Sayed, Kara Ertl, Emma Gürtler, Leonie Hornig (1), Lea Janke, Jule Märtesheimer, Emilia Nölte, Marleen Sander, Sarah Schwarz, Maxi Wagner und Carla Zotz.

Trainer:
Alexander Kempf, Katharina Koppel und Bastian Schneider

Rheinpfalz: „TG-Damen wollen Siegesserie ausbauen“ (17.05.2019)

Mit einem Auswärtsspiel gegen die Stuttgarter Kickers beenden die ersten Damen der TG Frankenthal die Hinrunde in der Feldhockey-Regionalliga Süd. Ihre Siegesserie will die Mannschaft von Trainer Rainer Schwenk am Sonntag (14 Uhr) beim sieglosen Aufsteiger fortsetzen. Einem Trio ist das bayerische Regenwetter allerdings nicht bekommen.

Frankenthal. Die 0:8-Klatsche vor drei Wochen bei der HG Nürnberg scheint wie ein Weckruf gewirkt zu haben. Das zweite Spiel der Feldrunde in diesem Jahr gegen den 1. Hanauer THC gewannen die Frankenthalerinnen zu Hause 3:2. Am vergangenen Wochenende legte das Team am Doppelspieltag in Bayern einen 1:0-Sieg gegen den SB Rosenheim und einen 2:1-Erfolg über den SC München 2016 nach. Macht unterm Strich neun Punkte innerhalb von acht Tagen. Mit zehn Zählern haben sich die TG-Damen auf den fünften Platz verbessert.Die Tabelle indes ist noch nicht bereinigt. Zusammen mit dem TSV Schott Mainz hat die Turngemeinde noch die meisten Spiele vor sich. Die anderen Teams in der Regionalliga Süd haben die erste Saisonhälfte bereits abgeschlossen, oder sogar schon mit der Rückrunde begonnen, wie das aktuelle Spitzentrio SC Frankfurt 1880 (17 Punkte), HG Nürnberg (16) und 1. Hanauer THC (14).

Schwenk: Nach der langen Durststrecke ist der Druck weg. „Der vierte Sieg hintereinander wäre natürlich perfekt“, sagt Rainer Schwenk. „Damit würden wir uns ein gutes Punktepolster auf die Abstiegsplätze erarbeiten und könnten dann in der Rückrunde noch einige Sachen ausprobieren.“ Das Wichtigste für den Übungsleiter: „Nach der langen Durststrecke des Teams ist der erste Druck weg. Wir können jetzt entspannt nach Stuttgart fahren.“Dass die Kickers mit nur einem Punkt aus einem 1:1 bei der HG Nürnberg derzeit am Ende des Tableaus stehen, wundert Schwenk. Bei einem Vorbereitungsturnier in Nürnberg habe der Aufsteiger einen guten Eindruck hinterlassen. „Sie haben hinten rechts zwei, drei sehr schnelle Spielerinnen, auf die wir aufpassen müssen“, erläutert Schwenk. Unterschätzen werde man Stuttgart nicht. Für das Auswärtsspiel gibt er folgende Marschroute vor: „Wir müssen von Anfang an Druck machen, dann wird der Gegner irgendwann müde.“ Ein kleiner Vorteil der TG sei sicherlich, dass die Kickers am Samstag bereits auf Rosenheim treffen.
Mit der Leistung seines Teams in den vergangenen beiden Spielen ist Schwenk zufrieden. Der Sieg in Rosenheim (1:0) sei nur vom Ergebnis her knapp gewesen. „Wir waren da immer am Drücker“, betont Rainer Schwenk. Ein Schreckmoment sei der Siebenmeter in der Schlussminute für die Oberbayern gewesen. Laut Schwenk eine Fehlentscheidung der Unparteiischen. Allerdings war Nadine Deimling im TG-Tor an diesem Tag nicht zu überwinden.

In München hat sich Verteidigerin
Alisa Hoffmann ausgezeichnetIn München gerieten die Frankenthalerinnen zunächst in Rückstand. „Da hat man gemerkt, dass die Beine nach dem Samstagsspiel etwas schwer waren“, berichtet Schwenk. Doch noch in der ersten Halbzeit habe man die Partie gedreht und verdient 2:1 gewonnen. In der hektischen Schlussphase habe sich Verteidigerin Alisa Hoffmann ausgezeichnet: „Alisa managt das hinten sehr souverän“, lobt der Übungsleiter.Das schlechte Wetter am vergangenen Wochenende in Bayern hat indes seinen Tribut gefordert. Nadine Deimling, Katja Happersberger und Emma Finke meldeten sich krank. Rainer Schwenk hofft aber, dass alle drei bis Sonntag wieder fit sind. Positiv: Mittelfeldspielerin Elisa Haselmaier mischte nach überstandener Oberschenkelverletzung bereits vor einer Woche wieder mit und sollte auch gegen Stuttgart wieder zum Kader gehören. Aus dem zweiten Damenteam der Turngemeinde wird Julia Sabasch in Stuttgart wieder dabei sein. „Sie macht links hinten einen guten Job“, betont der Coach.

Mitgliederversammlung der Hockeyabteilung am 27.05.2019 – 19 Uhr (veröffentlicht am 02.05.2019)

Die Hockeyabteilung der TG Frankenthal 1846 e.V. lädt alle Mitglieder recht herzlich zur Mitgliederversammlung 2019 am Montag, den 27.05.2019 um 19 Uhr in die Jahnturnhalle am Jahnplatz ein. Die Einladung inklusive Agenda können Sie unter untem stehenden Link einsehen. Anträge können jederzeit an geschaeftsstelle@tgf1846.de eingereicht werden.

Sollten Sie Fragen direkt an die Abteilungsleitung adressieren wollen, stehen wir ihnen unter t.schmietenknop@tgf1846.de zur Verfügung.

Einladung Mitgliederversammlung 27.05.2019

Mit sportlichen Grüßen

Die Abteilungsleitung der Hockeyabteilung TG Frankenthal

Rheinpfalz: „TG-Damen legen nach“ (13.05.2019)

ROSENHEIM/MÜNCHEN. Gleich zwei Siege haben die ersten Damen der TG Frankenthal am Doppelspieltag in der Regionalliga Süd in Bayern eingefahren. Zunächst schlugen sie am Samstag den SB Rosenheim 1:0 (1:0), am Sonntag legten die Frankenthalerinnen dann einen 2:1 (2:1)-Sieg beim SC München 2016 nach. Die Mannschaft von Trainer Rainer Schwenk kletterte auf den fünften Tabellenplatz.
Der Übungsleiter war nach dem Doppelerfolg sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams. Zumal die Wetterbedingungen im ersten Spiel in Rosenheim sehr ungünstig gewesen seien. Starker Regen und Sturmböen hätten es beiden Teams nicht leicht gemacht. Seine Mannschaft sei von Anfang an feldüberlegen gewesen und sei Mitte der ersten Halbzeit verdient in Führung gegangen. Francesca Delarber nutzte eine Strafecke der TG. Danach habe man weitere Chancen herausgespielt, ein zweites Tor sei aber nicht mehr gelungen, berichtete Katja Happersberger. „Zum Schluss sind wir noch einmal unter Druck geraten. Die Führung haben wir aber über die Zeit gebracht“, sagte die Mittelfeldspielerin der TG. Großen Anteil daran hatte Torhüterin Nadine Deimling, die in der Schlussminute einen Siebenmeter des SB parierte und den ersten Auswärtssieg rettete.
Auch am Sonntag beim SC München sei man die spielbestimmende Mannschaft gewesen, erläuterte Rainer Schwenk. „Die offensivere Ausrichtung des Teams greift immer besser.“ Besonders erfreulich: Nach der frühen Führung der Münchnerinnen habe sich die TG nicht verunsichern lassen und habe noch in der ersten Halbzeit die Partie gedreht.
Den Ausgleich erzielte Kim Lauer nach einer Strafecke. Das Zuspiel kam von Esther Peikert, die sich ebenfalls in die Torschützenliste eintrug. Nach einem Solo gelang ihr das 2:1 aus Frankenthaler Sicht.
Gegen Ende der zweiten Halbzeit sei es noch einmal spannend geworden, meinte Katja Happersberger. „Da hat München noch einmal alles probiert, und wir haben uns hinten reindrücken lassen.“ Der Schlusspfiff sei genau zur rechten Zeit gekommen. Mit den Umstellungen einzelner Spielerinnen und dem 3-4-3-System komme das Team immer besser zurecht, berichtete Happersberger. „Wir sind da aber auch variabel und können uns auf den Gegner einstellen.
Von den zweiten Damen der Turngemeinde griffen Kelly Lauer und Elena Stang in Bayern für die erste Mannschaft zum Schläger. Der Sieg in München war für die Frankenthalerinnen der dritte Erfolg in Serie. Zehn Punkte haben sie jetzt auf dem Konto.

Rheinpfalz: „TG-Herren wieder Tabellenführer“ (13.05.2019)

München. Mit gemischten Gefühlen, aber unterm Strich glücklich hat sich TG-Trainer Hans-Christian Damm auf den Heimweg nach Frankenthal gemacht. Die ersten Herren der TG Frankenthal haben am Wochenende vier von sechs möglichen Punkten geholt. Am Samstag gab’s einen 6:1 (5:0)-Sieg beim HC Wacker München. Am Sonntag musste sich die TG mit einem Remis beim TuS Obermenzing zufrieden geben.
Sein Team sei bei Wacker München etwas schwer ins Spiel gekommen, meinte Damm. Nachdem die TG aber die erste Strafecke der Gastgeber abgewehrt habe, sei es besser gelaufen. Das 0:1 durch Marius Haber sei der „Dosenöffner“ gewesen. „Das Training hat sich ausgezahlt“, befand Damm. Sein Team sei im gegnerischen Schusskreis präsenter gewesen. Auch die Konter seien besser gelaufen. „Insgesamt waren wir taktisch flexibler“, analysierte Damm. Seine Schützlinge hatten genau das umgesetzt, was unter der Woche im Training auf dem Programm gestanden hatte. Wacker habe zudem mehr Räume angeboten.Diese nutzten nach Habers Treffer außerdem noch Alexander Cunningham, der zweimal traf, Fridolin Lüschen, Timo Schmietenknop und Johannes Gans. Zur Pause führte Frankenthal bereits 5:0. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann etwas das Tempo rausgenommen und die Partie solide runtergespielt“, sagte Damm.
So war die TG vor dem Sonntag voll im Soll bei dem Vorhaben, mit sechs Punkten die Heimreise anzutreten. Und auch beim TuS Obermenzing sah es zunächst gut aus. 2:0 führte die TG nach zwei Eckentoren von Johannes Gans zur Pause. Doch kurz vor Ende der ersten Halbzeit bekamen die Gäste das 1:2. Nach dem Seitenwechsel habe sein Team die Partie kontrolliert, berichtete Damm. Obermenzing sei nach der Pause zweimal im Frankenthaler Schusskreis gewesen und habe zwei Tore gemacht. Zunächst das 2:2 und nach einer Ecke das 3:3. Fridolin Lüschen hatte die TG zwischenzeitlich 3:2 in Führung gebracht.
So war Damm einerseits zufrieden damit, dass sein Team die Tabellenführung wieder erobert hat. Allerdings habe man das Ziel, sechs Punkte mitzunehmen, verfehlt. Von daher habe er gemischte Gefühle. „Aber ich bin eher glücklich.“ Sein Team habe bei den Gegentreffern geschlafen und sei auch nicht clever genug gewesen. Hinzu kam, dass Sven Becker verletzt ausfiel. Sandro Reinhard war angeschlagen. So musste Timo Schmietenknop ins Mittelfeld ausweichen. „Vielleicht haben da auch am Ende ein paar Körner gefehlt“, meinte Hans-Christian Damm.

Rheinpfalz: „Mischung aus Attacke und Rückzug finden“ (11.05.2019)

Regionalligist TG Frankenthal heute beim HC Wacker München gefordert – Morgen zweites Spiel in München beim TuS Obermenzing

Frankenthal. Der Heimauftakt der Restsaison ist Feldhockey-Regionalligist TG Frankenthal mit dem 1:0-Sieg gegen den TEC Darmstadt geglückt. Am bayerischen Wochenende will die Mannschaft nachlegen. Am Samstag (16 Uhr) geht’s bei Wacker München, am Sonntag (12 Uhr) beim TuS Obermenzing um Punkte.
Für die Sehenswürdigkeiten Münchens werden die Spieler der TG Frankenthal am Wochenende wohl eher weniger Sinn haben. Einmal müssen sie im Süden der bayerischen Landeshauptstadt, in Untersendling, beim HC Wacker München ran, am Sonntag schließlich im Münchner Westen beim TuS Obermenzing. Das Ziel ist für TG-Trainer Hans-Christian Damm klar: „Wir wollen sechs Punkte holen. Auch, um die Tabelle wieder geradezurücken.“ Denn im Tableau steht die TG mit 13 Punkten noch auf Rang zwei, einen Zähler hinter Spitzenreiter HTC Würzburg. Allerdings hat Frankenthal auch zwei Spiele weniger bestritten als die Franken, die am Samstag in Wiesbaden ran müssen.Das Wichtigste am 1:0-Erfolg gegen Darmstadt waren vor einer Woche das Resultat und die drei Punkte. Im Offensivverhalten hat Hans-Christian Damm noch den einen oder anderen Punkt entdeckt, den es zu verbessern galt. Entsprechend hat er die Trainingsschwerpunkte unter der Woche gesetzt.

Damm fordert mehr Effizienz
im gegnerischen SchusskreisEin Thema sei zum Beispiel das Verhalten im gegnerischen Schusskreis gewesen. „Wir sind gut in den Kreis gekommen, haben dann aber nicht genügend Strafecken rausgeholt oder Torchancen erspielt“, analysiert der Coach. Gruppentaktisches Verhalten sei daher auf dem Übungsplan gestanden. „Wer steht wann wo am besten? Was sind die Positionen, die besetzt werden müssen, wenn der Ball nach innen kommt?“Das soll im Optimalfall schon am Wochenende greifen. Aufsteiger Wacker München sei schwer einzuschätzen. In sechs Spielen hat der HC vier Punkte geholt. Den TuS Obermenzing schätzt der TG-Trainer als die anspruchsvollere Aufgabe am Wochenende ein. Allerdings sei der TuS schlecht aus der Winterpause gekommen. Einem 1:4 in Würzburg folgte eine 3:4-Heimniederlage gegen Wiesbaden.
30 Kreiseintritte habe er bei der TG nach der Videoanalyse des Darmstadt-Spiels gezählt, berichtet Damm. Drei seien es bei den Südhessen gewesen. Die Leistung der Defensive des Teams sei schwer zu beurteilen.

Die beiden TG-Keeper
teilen sich die ArbeitAuch Thimo Bernet hat bei seinem Pflichtspieldebüt im Kasten der TG einen ruhigen aber kalten Nachmittag verlebt. „So ist das Torwartleben“, sagt Damm. Aber der Neuzugang vom Mannheimer HC sei in der entscheidenden Szene zur Stelle gewesen, als Darmstadt seine einzige Ecke hatte. „Da hat er uns die drei Punkte gesichert.“ Bei der Dienstreise nach München wird er sich die Arbeit mit Oliver Scharfenberger teilen, wie Damm berichtet. Scharfenberger soll gegen Wacker München den Kasten sauber halten, Bernet gegen Obermenzing. Der Kader bleibe im Vergleich zum vergangenen Wochenende unverändert, sagt der Trainer.Eine weitere Lehre, die Damm aus dem Darmstadt-Spiel zieht: „Wir müssen taktisch flexibel bleiben“, fordert er. In der zweiten Halbzeit habe sein Team permanent früh attackiert. Die Folge: Darmstadt befreite sich ständig mit langen Schlenzbällen. Das brachte der TG zwar viel Ballbesitz. Die Stärken der Mannschaft kamen so aber nicht zur Geltung. „Wir müssen uns auch mal zurückfallen lassen, damit wir unser Konterspiel aufziehen können“, betont Damm. Die schnellen Stürmer wie Timo Schmietenknop, Lauritz Fuchs, Johannes Gans oder Alexander Cunningham seien hervorragende Konterspieler. „Da müssen wir uns auch mal zurückziehen und den Gegner auch mal kommen lassen“, sagt Damm.

Rheinpfalz: „Mit neuem Selbstvertrauen“ (10.05.2019)

FRANKENTHAL. Nach dem 3:2-Heimsieg gegen Hanau wollen die ersten Damen der TG Frankenthal in der Feldhockey-Regionalliga Süd nachlegen. Am Wochenende treffen sie auswärts zunächst auf den SB Rosenheim (Samstag, 15 Uhr), dann auf den SC München 2016 (Sonntag, 13.30 Uhr). Mit mindestens drei Punkten will TG-Trainer Rainer Schwenk nach Hause kommen.
„Wir fahren optimistisch nach Bayern“, sagt Schwenk nach dem jüngsten Erfolgserlebnis am vergangenen Samstag. Für die TG-Damen war es der erste Sieg in einem Pflichtspiel seit knapp elf Monaten. „Das hat allen gut getan“, meint der Coach mit Blick auf das angeknackste Selbstvertrauen seiner Spielerinnen: „Die meisten wissen gar nicht, was sie können.“ Im Training führe er deshalb viele Einzelgespräche, berichtet Schwenk.Mit der Leistung seines Teams, das gegen Hanau früh in Führung ging, war er sehr zufrieden. Die Mannschaft habe eine Reaktion auf die 0:8-Klatsche in Nürnberg gezeigt. Was Schwenk herausstreicht: Nach dem Ausgleich der Gäste habe man die Ruhe bewahrt und weiter das Spiel gemacht. Das Team habe auch mehr Bälle aufs Tor gebracht als in den Testspielen oder in der Partie in Nürnberg. Zufrieden ist der Coach auch mit den Nachwuchsspielerinnen Emma Finke und Annika Koch sowie mit Rückkehrerin Noëlle Hahl. Alle drei hätten im Hanauer Schusskreis für Betrieb gesorgt. Auch das Aufbauspiel habe gut funktioniert.
Einzig die Chancenverwertung hätte besser sein können. „Hätten wir frühzeitig nachgelegt, hätten wir die Partie sicher herunterspielen können“, meint der Übungsleiter. So sei es in der Schlussphase noch einmal unnötig hektisch geworden. Man werde weiter daran arbeiten, dass die Kraft auch für mehr als 60 Minuten reicht. Vor dem anstrengenden Doppelspieltag habe man darauf im Training einen Schwerpunkt gelegt.
Beibehalten will Schwenk in Bayern die Aufstellung im 3-4-3-System. „Das tut der Mannschaft gut, weil sie relativ geschlossen steht. Die Wege zur Mitspielerin sind kürzer.“ Ein weiterer Vorteil der offensiveren Variante: Die Mannschaft müsse früher verteidigen und mache dann auch eher das Spiel, erläutert Schwenk.
„Wir brauchen sicher noch etwas Zeit, bis alles greift“, sagt Kapitänin Katharina Koppel, die zusammen mit Nina Büffor von der Verteidigung ins Mittelfeld gerückt ist. „Gegen Hanau hat alles schon ganz gut geklappt. Man hat gesehen, dass wir das Hockeyspielen nicht verlernt haben.“ Auf der Leistung lasse sich aufbauen. Die Nachwuchsspielerinnen hätten sich gut integriert: „Sie sind technisch stark und helfen uns im Sturm.“
Gegen Rosenheim erwartet Koppel ein „kampfbetontes und spannendes Spiel“. Die Qualität des Damenteams des erst 2016 gegründeten SC München könne sie dagegen nicht einschätzen. Man gehe aber mit einem gestärkten Selbstvertrauen in die beiden Partien und wolle auf jeden Fall wieder punkten. „Wenn wir uns an unser System halten und nicht zu viele Fehler machen, wird es nicht leicht sein, gegen uns zu spielen“, meint Schwenk. Die Latte will er aber bewusst nicht zu hoch legen: „Wenn wir mit drei Punkten nach Hause kommen, können wir zufrieden sein.“
Erstmals dabei sein wird Karolina Kneller, die die ersten beiden Feldspiele des Jahres urlaubsbedingt verpasst hat. Julia Sabasch aus der zweiten Damenmannschaft ist verhindert. Nina Stramitzel, die gegen Hanau ein gutes Spiel machte, soll erst mal keinen Einsatz mehr im ersten Team bekommen, um sich nicht festzuspielen. Ansonsten gebe es keine Ausfälle.
Gerne würde Schwenk den Kader breiter ausrichten. „Im Wechselbereich müssen wir besser aufgestellt sein. Gegen Hanau hatte ich fast nur Stürmerinnen auf der Bank. Da müssen wir variabler werden.“

Guter Start in die Feldsaison für unsere mJB (05.05.2019)

Im ersten OL Spiel der Feldsaison traf die mJB auf die neugegründete Spielgemeinschaft von TFC Ludwigshafen und VfR Grünstadt. Nach der Vorbereitungsphase ein erster Test. Zu Beginn war es ein recht einseitiges Spiel auf das Tor der Gegner. Und schon einer der ersten Angriffe brachte die Jungs durch Florian Kaiser mit 1:0 in Führung. Dieses Szenario setzte sich in der kompletten ersten Halbzeit fort, jedoch war die Verwertung der vielen Chancen gleich Null. Hingegen erzielte die Spielgemeinschaft kurz vor der Pause bei einem der wenigen Konterangriffe den Ausgleich. Nach der Pause ging das Spiel recht zäh weiter. Viele Chancen wurden vergeben und auch die Ecken waren ohne Torerfolg. Aufatmen in der 39. Minute als erneut Florian Kaiser die Kugel endlich ins Tor brachte. Später konnte Pierre Schulz zum 3:1 Endstand erhöhen. Insgesamt kann man mit dem Ergebniss zufrieden sein, aber es ist auch noch viel Luft nach oben.

Es spielten: Tor: Luca Helbing, Felix Lindenberg – Lel Brugger, Noah Böhm, Heiko Fritsch, Jonah Hochbaum, Florian Kaiser, Lars Michalik, Nils Peter, Tristan Rohweder, Pierre Schulz, Simon Taubert, Jan Vogt, Luca Zerm
Trainer: Sandro Reinhard und Kim Lauer

Rheinpfalz: „Ein Schritt nach vorne“ (06.05.2019)

Frankenthal. Die ersten Damen der TG Frankenthal können doch noch gewinnen: Im vierten Saisonspiel der Feldhockey-Regionalliga Süd schlugen sie am Samstag auf dem Jahnplatz den 1. Hanauer THC 3:2 (2:1). Der Sieg hätte noch höher ausfallen können, nach vielen vergebenen Chancen machten es die TG-Damen am Ende aber noch einmal unnötig spannend.

Die Frankenthalerinnen haben am Samstag eine lange Durststrecke beendet. Ihren letzten Sieg in einem Pflichtspiel hatten sie gegen den TSV Schott Mainz eingefahren. Das war am 24. Juni 2018. Nach dem glücklichen Klassenerhalt in der Feldrunde 2017/18 spielte das Damenteam der Turngemeinde eine miserable Saison in der Halle, die sieglos im Abstieg in die Zweite Regionalliga Süd mündete.
Das Selbstbewusstsein hatte in den vergangenen Monaten sichtlich gelitten. Die Freude nach dem Schlusspfiff war entsprechend groß. Die Mannschaft habe nach der desaströsen 0:8-Klatsche in der Vorwoche im ersten Spiel der Feldrunde nach der Winterpause bei der HG Nürnberg die geforderte Reaktion gezeigt, befand TG-Trainer Rainer Schwenk. „Die Einstellung hat gepasst, wir haben einen Schritt nach vorne gemacht.“ Sein Team habe das Spiel bestimmt und den Ball ordentlich laufen lassen. „Die Tore waren schön herausgespielt“, sagte Schwenk. „An der Chancenverwertung müssen wir noch arbeiten.“

TG-Damen offensiver eingestellt
Von Anfang an versuchten die Frankenthalerinnen, ihren Gegner früh zu stören. Schwenk hatte mit einer 3-4-3-Aufstellung ein offensiveres System als in Nürnberg gewählt. Die Rechnung ging auf: Während sich die Gastgeberinnen früh Chancen erarbeiteten, fanden die Hanauerinnen keinen Zugriff aufs Spiel. Nach Vorarbeit von Francesca Delarber, die auf den Flügeln viele Bälle nach vorne brachte, und Kim Lauer schloss TG-Stürmerin Emma Finke eine schöne Kombination mit dem 1:0 ab (6.). Für die Nachwuchsspielerin war es das erste Tor in der Regionalliga. Nach der Negativerfahrung vor einer Woche sei es wichtig gewesen, früh in Führung zu gehen, sagte Finke.

Dass die Frankenthalerinnen nach einem umstrittenen Siebenmeter, den Zoe Wohlleben für Hanau sicher zum 1:1 verwandelte (10.), nicht wie so oft in den vergangenen Monaten die Ruhe verloren, sondern weiter das Spiel machten, war der Schlüssel zum Erfolg. Noch vor der Pause erzielte Kim Lauer das verdiente 2:1 (30.).

Schwenk: Am Ende hat uns die Kraft gefehlt
In der zweiten Halbzeit verlor das Spiel an Tempo. Dennoch hätten Francesca Delarber (48.) und Annika Koch (56.) für die Vorentscheidung sorgen können. Das 3:1 erzielte dann Nina Büffor nach einer Strafecke (57.). Nach dem neuerlichen Anschlusstor der Gäste durch Marilena Krauß (62.) gerieten die TG-Damen jedoch noch einmal unter Druck.

„Wir haben uns durch einige Schiedsrichterentscheidungen aus der Ruhe bringen lassen“, meinte Emma Finke. „In den letzten Minuten haben aber alle gekämpft, der Teamgeist hat gestimmt.“ Am Ende habe die Kraft gefehlt, weiter stark dagegenzuhalten, erläuterte TG-Coach Rainer Schwenk. „Da müssen wir noch etwas Kondition bolzen.“ Hanaus Trainer Daniel Strahn gab den Schiedsrichtern eine Mitschuld an der Niederlage seiner Mannschaft. „Wir haben aber auch spielerisch nicht das gezeigt, was wir eigentlich können.“

Rheinpfalz: „Überlegene Frankenthaler benötigen Standardsituation“ (06.05.2019)

Frankenthal. Pflichtaufgabe erledigt: Mit einem 1:0 (1:0)-Heimsieg gegen den TEC Darmstadt ist Feldhockey-Regionalligist TG Frankenthal am Samstag in den Rest der Saison gestartet. Damit hat die Mannschaft von Hans-Christian Damm drei weitere Punkte auf dem Weg zurück in die Zweite Bundesliga eingesammelt. Der Sieg hätte aber höher ausfallen müssen.

Es gibt Ergebnisse, die spiegeln nur ungenügend den Spielverlauf wider. Das 1:0 der TG gegen Darmstadt fällt in diese Kategorie. Frankenthal übernahm quasi vom Anpfiff weg die Kontrolle. Die Turngemeinde war den Südhessen läuferisch und technisch weit überlegen. Etwa drei Minuten dauerte es bis zur ersten Torannäherung. Noch mal drei Minuten später hatte TG-Kapitän Johannes Gans die erste richtig gute Möglichkeit, verzog allerdings mit der Rückhand. In schöner Regelmäßigkeit erspielte sich die TG Chancen, da sie mit mehr Tempo als die Gäste agierte. Die beste hatte Lauritz Fuchs, der in der 17. Minute mit einem sehenswerten Stecher nur die Latte traf. Fuchs hatte vor der Pause noch zwei weitere gute Gelegenheiten, blieb aber ohne Glück.
So fiel das 1:0 – typisch für eine solche Begegnung – durch eine Standardsituation. Marius Haber verwertete die zweite Kurze Ecke der TG mit einem Schlenzer in den von ihm aus linken Winkel. „Ich wollte den Ball einfach irgendwie reinmachen“, sagte Haber. Zuvor war er mit einem flachen Versuch an TEC-Keeper David Leuschner gescheitert. Bei der Chancenverwertung sei noch Luft nach oben, meinte Haber. „In der zweiten Halbzeit war dann irgendwie die Luft raus. Aber Hauptsache, wir haben die drei Punkte. Ein Team, das aufsteigen will, braucht die Zähler.“

TEC bringt nur Schlenzbälle nach vorne
Nach der Pause diktierten die Gastgeber weiter das Geschehen. Was auch daran lag, dass der TEC den Ball oft nur durch lange und hohe Schlenzbälle nach vorne brachte. „Die Gefahr dabei ist, dass mal einer durchrutscht“, so Damm. Doch diese Gefahr erkannte und bannte vor allem Bastian Schneider, der eine starke Partie in der Defensive ablieferte. „Wenn man das Tor nicht trifft, zieht sich das oft durchs ganze Spiel“, sagte Damm. Wichtig seien die drei Zähler. „Am Ende steigt der mit den meisten Punkten auf. Ich gehe nicht davon aus, dass das Torverhältnis entscheidet.“

Darmstadts Coach Hanno Helming, der aufgrund der Personalnot doch die eine oder andere Schicht auf dem Feld schob, hatte „eine gute kämpferische Leistung“ seines Teams gesehen. „Aber es ist klar, dass man gegen die TG nicht 70 Minuten lang verteidigen kann, ohne dass sie sich Chancen erspielt.“ Ein Punktgewinn wäre glücklich gewesen. „Aber wir sind nicht abgeschlachtet worden.“

TG-Keeper Bernet muss nur einmal eingreifen
Der Erfolg geriet nur einmal kurz in Gefahr. Denn die Gäste blieben äußerst seltene Gäste im gegnerischen Schusskreis. Das hatte zur Folge, dass Thimo Bernet bei seinem Pflichtspieldebüt im Kasten der TG nur ein einziges Mal richtig eingreifen musste. In der 61. Minute hatte der TEC seine einzige Strafecke. Doch Bernet entschärfte alle Versuche der Südhessen. „Das ist manchmal nicht so einfach, dann mit dem Kopf da zu sein. Mir war zwischendurch ganz schön kalt“, sagte der 19-Jährige. „Das Ergebnis ist okay. Nur der Sieg zählt.“

In der Tabelle ist die TG mit 13 Punkten auf Rang zwei, einen Zähler hinter Spitzenreiter HTC Würzburg. Allerdings hat Frankenthal zwei Spiele weniger ausgetragen. Am Wochenende ist die TG doppelt gefordert: am Samstag bei Wacker München, am Sonntag beim TuS Obermenzing

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