Rheinpfalz: Auszeichnung für TG Frankenthal (18.09.2019)

Ludwigshafen. Sich mit anderen Vereinen vernetzen und austauschen – das soll bei der „Nacht der Vereine“ am 26. Oktober um 20 Uhr im Ludwigshafener Pfalzbau im Vordergrund stehen. Das neue Format bietet die Marketinggesellschaft Lukom gemeinsam mit Palatino Concerts aus Neustadt an.

Die Veranstaltung richte sich an „alle Arten von Vereinen“, sagt Rainer Klundt von Palatino Concerts. Allerdings stünden die Sportvereine im Vordergrund. Daher auch der Untertitel des Abends: „In den Farben getrennt, in der Sache vereint“. Bis jetzt angemeldet hätten sich die Eulen Ludwigshafen, der FC Arminia Ludwigshafen und die TG Frankenthal. Die TG soll für ihre sportlichen Leistungen laut Klundt mit dem Palatino Award ausgezeichnet werden. Zu weiteren teilnehmenden Vereinen würden noch „Gespräche laufen“. Für den Abend geplant sind unter anderem eine Talkrunde mit Sportlern zu aktuellen Themen des Sports in Stadt und Umgebung, ein Torwandschießen für den guten Zweck sowie Musik von der Transatlantic-Show-Band. Interessierte Vereine, die teilnehmen möchten, können sich per E-Mail unter kontakt@palatino-concerts.de melden. Karten für den Abend gibt es im Vorverkauf für 20 Euro

Rheinpfalz: Auszeit (18.09.2019)

Momentaufnahme

Passt. Egal in welcher Sportart: Wenn die Saison losgeht, dann ist eins der beliebtesten Worte „Momentaufnahme“. Bei den Vereinen, die unten drin stehen, werden Sie von den Trainern hören: „Ist nur eine Momentaufnahme. Sagt nach dem ersten Spieltag noch nichts aus.“ Stimmt. Und bei den Trainern, die einen besseren Start erwischt haben und zufällig an der Tabellenspitze stehen? „Ist nur eine Momentaufnahme. Sagt nach dem ersten Spieltag noch nichts aus.“ Je nach Laune kommt vor die Momentaufnahme noch der Begriff „schöne“.Bei der TG Frankenthal dauert dieser Moment nun schon etwas länger. Vier Spiele, vier Siege – nach dem zweiten Wochenende in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga Süd grüßt die TG von der Tabellenspitze. Klar: Momentaufnahme. Aber eine schöne. Und vor allem: Sie ist nicht zufällig entstanden. Die TG spielt phasenweise äußerst ansehnliches Hockey. Das bekamen am Wochenende TC Blau-Weiss Berlin und TuS Lichterfelde – beides keine Laufkundschaft – zu spüren. Für die Berliner waren es also keine schönen Momente auf dem Jahnplatz. Die Trainer werden sich aber gedacht haben: „So früh in der Saison sagt das noch nichts aus.“ Stimmt. Aber in Frankenthal kann man sich die Tabelle einrahmen und über das Bett, an die Kabinentür, an den Kühlschrank oder sonst einen prominenten Platz hängen.

Trikot

Passt nicht ganz. Ordnung muss sein. Das gilt für jede deutsche Behörde und erst recht auf dem Sportplatz. Eine Grundregel: Die Trikotfarbe des Torwarts muss sich von der der eigenen Mannschaft und der des Gegners so unterscheiden, dass der Schiedsrichter nicht verwirrt wird. Verwirrt waren Thomas Lange und Pierre Papiest am Sonntag auf dem Jahnplatz beim Spiel TG Frankenthal gegen TuS Lichterfelde nicht. Im Gegenteil. Als Oliver Scharfenberger mit seinem dunklen Trikot aber Thimo Bernet im roten Trikot (Zeitstrafe wegen Gelber Karte) im Kasten ablöste, bestanden die Unparteiischen auf verfrühten Trikottausch. Das Jersey von Scharfenberger war ähnlich dunkel wie das der Gäste. Also zog sich Scharfenberger geschwind Bernets Trikot über. Na ja, semigeschwind. Denn Bernets Trikot ist offenbar eine Nummer kleiner. Scharfenberger bekam es mithilfe seiner Teamkollegen trotzdem über die Schutzausrüstung. So halb eben. Die Leistung aber war klasse. Ganz. tcSportliche Grüße sendet

Rheinpfalz: Auftaktniederlage für TG-Damen in Stuttgart (16.08.2019)

Auftaktniederlage für TG-Damen in Stuttgart

STUTTGART. Auch in der neuen Saison in der Feldhockey-Regionalliga Süd haben die ersten Damen der TG Frankenthal in Stuttgart kein Glück: Am Samstagabend verlor das Team von Rainer Schwenk sein Auftaktspiel beim HTC Stuttgarter Kickers 1:2 (0:2, 0:0, 1:0, 0:0). Laut dem TG-Trainer bestimmten die Gäste 40 Minuten lang das Spiel, im Angriff waren sie aber zu harmlos.

„Wir haben die ersten 20 Minuten völlig verschlafen“, berichtete Rainer Schwenk nach der Auswärtspartie. Schon im ersten Viertel gerieten die TG-Damen mit zwei Toren in Rückstand. Beide Male trafen die Stuttgarterinnen nach Kurzen Ecken. Danach habe man den Druck erhöht und auch gut gespielt, berichtete Schwenk. Francesca Delarber erzielte im dritten Viertel nach einer Strafecke den Anschlusstreffer für Frankenthal.

„Wir hatten den Gegner dann im Griff“, sagte Schwenk. Dass am Ende dennoch eine Niederlage heraussprang, habe zum einen daran gelegen, dass die Kickers sehr tief verteidigt hätten. „Damit haben wir uns sehr schwer getan“, bekannte der Übungsleiter. Das Hauptproblem sei jedoch der Sturm gewesen: „Vorne sind wir noch zu brav, da müssen wir uns etwas einfallen lassen. Eigentlich wäre ein Sieg drin gewesen, aber dafür muss man die Tore machen.“

Bewährt habe sich auch in Stuttgart die Raumdeckung. „Da muss nur noch die Abstimmung besser werden, damit auch die letzten Lücken verschwinden“, meinte Schwenk. Einen guten Job habe Torhüterin Benita Main gemacht. Weil Keeperin Nadine Deimling den letzten Teil der Vorbereitung verpasst habe, bekam Main in Stuttgart den Vorzug. „Benita war ein paar Mal gefragt und hat sehr gut gehalten.“ Bei den Gegentoren sei sie chancenlos gewesen

Rheinpfalz: Erstklassiges Zweitligahockey (16.08.2019)

Hockey: Die TG Frankenthal bleibt auch nach dem zweiten Wochenende der Zweiten Feldhockey-Bundesliga an der Spitze der Südgruppe. Nach dem überragenden 5:1-Erfolg gegen den TC Blau-Weiss Berlin am Samstag bezwang die TG am Sonntag den TuS Lichterfelde 3:2. Dabei zeigte das Team von Timo Schmietenknop, dass es auch mit Rückschlägen umgehen kann.

Von Christian Treptow

 
Frankenthal. Wer am Samstag lieber auf den Wurstmarkt statt auf den Jahnplatz ging, der verpasste etwas. Die TG spielte drei Viertel lang erstklassiges Zweitligahockey und schlug Erstligaabsteiger TC Blau-Weiss Berlin auch in der Höhe verdient 5:1 (2:0, 0:0, 3:1, 0:0).Die Mannschaft von Trainer Timo Schmietenknop zeigte sich sehr lauffreudig und setzte auch regelmäßig spielerische Akzente, sodass der Coach mit seinem Team sehr zufrieden sein konnte. Na ja, zumindest drei Viertel lang. Die letzten 15 Minuten waren dann eher ein Auslaufen unter Wettkampfbedingungen.

Entgegen kam der TG, dass sich die Gäste durch zahlreiche Grüne und Gelbe Karten selbst schwächten. „Höhepunkt“ war die Gelb-Rote Karte gegen Blau-Weiss-Trainer Lars Hillmann wegen unsportlichen Verhaltens. Den Großteil der Karten habe er nicht verstanden, meinte Hillmann. Diese seien aber nicht ausschlaggebend gewesen. „Die TG war schneller und bereiter als wir. Wir haben mit 90, die TG mit 100 Prozent gespielt.“

TG-Stürmer Alexander Cunningham, der den Torreigen eröffnet hatte (3.), meinte, dass es so ein Tag gewesen sei, an dem alles gepasst habe. „Nach den Siegen zum Auftakt hat es sich irgendwie befreiter angefühlt.“

Gegen den TuS Lichterfelde am Sonntag kam Cunningham wegen einer Oberschenkelverletzung nur auf ein paar Spielminuten. Unabhängig davon war Timo Schmietenknop da wesentlich unzufriedener. „Wir haben uns nicht an den Matchplan gehalten“, haderte er. Und doch gewann seine Truppe auch diese Partie mit 3:2 (0:0, 0:0, 2:1, 1:1).

Die Gäste verlegten sich hauptsächlich aufs Kontern. Und so hatte die TG wesentlich mehr Ballbesitz und auch mehr Chancen durch Becker (4.), Schwindt (5.) und Lüschen (16.). Zählbares sprang dabei jedoch nicht raus.

So war es fast schon logisch, dass Lichterfelde in Führung ging. Fabian Posselt verwandelte einen Siebenmeter, den TG-Keeper Thimo Bernet durch ein Foul an Julius Kortenkamp verursacht hatte (33.). Bernet bekam zusätzlich die Gelbe Karte und zehn Minuten Zeitstrafe. Oliver Scharfenberger kam für ihn – und blieb auch danach. Was nichts mit Bernets Leistung zu tun hatte, wie Timo Schmietenknop betonte: „Ich wollte mit einer weiteren Veränderung keine weitere Unruhe reinbringen.“

Für Unruhe sorgte dann Johannes Gans – und zwar in der TuS-Abwehr. Angeführt von ihrem Kapitän drehte die TG die Partie in Unterzahl. Mit einem Hattrick zwischen der 37. und 48. Minute brachte er sein Team auf die Siegerstraße. Zweimal traf er nach Strafecken, das 2:1 markierte er nach einem feinen Solo. „Er war einfach überragend“, lobte Verteidiger Marc Beck, der ebenso wie Alexander Larbig am Sonntag Geburtstag und somit doppelt Grund zum Feiern hatte.

TuS-Coach Thorben Wegener, der mit dem Deckungsverhalten seines Teams nicht zufrieden war, nahm den Keeper zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers raus. Mehr als das 3:2 durch Martin Volmerding war nicht drin. „Eigentlich war es ein klares Unentschieden-Spiel“, befand Wegener. Die TG habe einen Lauf und mache aus wenigen Möglichkeiten viel.

„Die Mannschaft ist deutlich gefestigter. Die Stimmung ist gut. Wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen“, meinte Marc Beck. „Wir wollten es einfach mehr“, befand der dreimalige Torschütze Johannes Gans. Es sei ein Beweis für die Moral der Mannschaft, dass sie in Unterzahl zurückgekommen sei. „Das ist eine positive Entwicklung. Jeder gibt Vollgas.“

Von der Leistung seiner Truppe war Timo Schmietenknop nicht überrascht. „Die Jungs haben so einen Willen … Sie genießen jede Sekunde in der Zweiten Liga.“

So spielten sie

TG Frankenthal: Bernet, Scharfenberger (ab 33.) – Beck, Becker, Cunningham, Eck, Fuchs, Gans, Kohlmann, Koperski, Larbig, Lüschen, Reinhard, Schneider, Schwindt, Seel, Zurke

TuS Lichterfelde: Kurney – Bieck, Borrmann, Breucker, Cornisch, Graupner, Kirchner, Kortenkamp, Löwe, Peisert, Posselt, Schwebs, Szymanski, Volmerding, Wever, Windirsch

Tore: 0:1 Posselt (33, Siebenmeter), 1:1 Gans (37., Strafecke), 2:1 Gans (43.), 3:1 Gans (48., Strafecke) 3:2 Volmerding (58., Strafecke) – Strafecken: 6/2 – 6/1 – Gelbe Karte: Bernet – Beste Spieler: Becker, Zurke, Gans, Fuchs – Posselt, Kortenkamp – Zuschauer: 150 – Schiedsrichter: Lange (Ludwigsburg)/Papiest (Nürnberg).

A-Mädchen verlieren Oberliga-Halbfinale gegen Mainz am 14.09.2019

Die A-Mädchen der TGF traten am Samstag in Mainz zum Halbfinale in der Oberliga an.
Nach 5 Minuten Spielzeit gab es die erste kurze Ecke für die TG, die von Sara Blase direkt zur 1:0 Führung verwandelt wurde. Mehrere Ecken gegen die Frankenthalerinnen aber auch Chancen vor dem Mainzer Tor blieben bis zur Halbzeitpause ohne zählbares Ergebnis.
Direkt nach dem Anpfiff zur 2. Halbzeit nutzen die Mainzerinnen ihre Chance zum 1:1 Ausgleich und einige Minuten später konnten sie 1:2 in Führung gehen. Zum Abpfiff spielten die Mädels der TG noch eine kurze Ecke heraus, konnten diese aber nicht verwerten und mussten sich so mit 1:2 geschlagen geben. 
Um sich jetzt als noch eine Chance auf die Teilnahme an der Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft zu sichern, kämpfen die Mädchen am kommenden Samstag um 13:30 Uhr auf dem heimischen Jahnplatz gegen die Konkurrentinnen aus Speyer um Platz 3.

Für die TG spielten:
Magalie Huying (TW), Fiona Weißert (ETW), Maja Ackermann, Maren Appel, Vanessa Avdili, Sara Blase (1), Julia El Sayed, Kara Ertl, Leonie Hornig, Lea Janke, Emilia Nölte, Marleen Sander, Annina Schwarz, Sarah Schwarz, Ina Pöschl, Maxi Wagner und Carla Zotz.
Trainer: Alexander Kempf, Katharina Koppel, Bastian Schneider

Rheinpfalz: „Das Momentum nutzen“ (14.09.2019)

Hockey: Nach dem starken Rundenauftakt mit sechs Punkten wartet auf die ersten Herren der TG Frankenthal jetzt das erste Berliner Wochenende der Saison in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga. Hauptstadtluft schnuppert die TG aber noch nicht. Die TG hat zweimal Heimvorteil – am Samstag (16 Uhr) gegen Erstligaabsteiger TC Blau-Weiss Berlin und am Sonntag (12 Uhr) gegen den TuS Lichterfelde.

 
Frankenthal. Der Saisonstart ist der TG Frankenthal unter ihrem neuen Coach Timo Schmietenknop famos geglückt: Vier Punkte waren das Ziel aus den Spielen bei der HG Nürnberg und zu Hause gegen den HTC Stuttgarter Kickers, sechs sind es geworden. Dem 5:2-Erfolg bei den Franken folgte ein sehr emotionaler 1:0-Heimsieg gegen die Schwaben.Emotional war das Spiel, weil die TG über 60 Minuten zwar die bessere Mannschaft war, aber einmal mehr drohte, sich für eine engagierte Leistung nicht zu belohnen. Doch Lauritz Fuchs erlöste die TG elf Sekunden vor dem Schlusspfiff. Kein Wunder also, dass Timo Schmietenknop von einer guten Stimmung unter der Woche beim Training berichtet.

Reduzierte Einheit – das Doppelwochenende hat Kraft gekostetAllerdings hätten die Spiele auch Kraft gekostet, weshalb es am Dienstag nur eine reduzierte Einheit gegeben habe. „Das Spiel in Nürnberg war okay, gegen Stuttgart hat schon viel gepasst“, lobt der Trainer seine Truppe. Er sei schon sehr erleichtert, zumal solche Spiele wie gegen die Kickers in den vergangenen beiden Spielzeiten durchaus auch mal verloren gegangen seien.„Jetzt haben wir ein ungeahntes Momentum“, sagt Timo Schmietenknop und lacht. Allerdings habe die Mannschaft auch lange darauf hingearbeitet. „Das sind jetzt die Ergebnisse.“ In der Tat wirkte die TG trotz der Doppelbelastung – die Kickers hatten nur dieses eine Spiel – spritzig und fit. „In solchen Spielen zeigt sich jeder Meter Athletiktraining“, betont Timo Schmietenknop und verweist auf die lange Vorbereitung.

Diese Fitness braucht die TG auch am Wochenende. Der TC Blau-Weiss Berlin, Absteiger aus der Ersten Bundesliga, ist für Schmietenknop eines der Topteams der Liga. Als Aufsteiger sei die TG da klar in der Außenseiterrolle. „Laufen alleine reicht da nicht“, orakelt der Coach. Er habe aber auch schon die eine oder andere taktische Lösung parat. „Blau-Weiss hat große individuelle Klasse. Da müssen wir die Räume eng machen.“ So lange wie möglich solle sein Team die Partie offen halten.

Den TuS Lichterfelde sieht er von der Leistungsstärke her in etwa auf einem Level wie die Stuttgarter Kickers. „Erfahrungsgemäß tun wir uns gegen Lichterfelde immer etwas schwer“, verweist der Coach auf die Historie der TG gegen das Team aus dem Süden der Hauptstadt. Einen Punkt hat er als Ziel für das Wochenende ausgegeben. „Drei Zähler wären hervorragend. Mehr wären dann Bonus.“

Erreichen will Schmietenknop das mit einem fast unveränderten Kader. Alexander Larbig, der gegen die Stuttgarter Kickers einen Ball aufs Knie bekommen hatte, ist wohl wieder einsatzbereit. Erster Nachrücker wäre für den Fall der Fälle Sebastian Firsching. Fridolin Lüschen konnte unter der Woche nicht trainieren und steht nicht im Aufgebot. Wer im Tor steht, will der Trainer erst kurz vor dem Spiel entscheiden. Bei den beiden Siegen am vergangenen Wochenende stand jeweils Thimo Bernet im Kasten. Schmietenknop hat aber angekündigt, dass beide Torleute, also auch Oliver Scharfenberger, ihre Einsatzzeiten bekommen sollen.

So spielen sie

TG Frankenthal: Bernet, Scharfenberger – Beck, Schneider, Schwindt, Eck – Becker, Kohlmann, Koperski, Larbig, Zurke – Gans, Fuchs, Cunningham, Seel, Reinhard.

Rheinpfalz: „Rainer Schwenk über die Konkurrenten der TG“ (13.09.2019)

Eintracht Frankfurt: Der Absteiger aus der Zweiten Bundesliga. Schwer einzuschätzen, wie die Eintracht eine Etage tiefer zurechtkommt.

SC Frankfurt 1880: Eine technisch starke Mannschaft mit Ambitionen nach oben. Vergangene Runde haben wir zweimal gegen sie verloren. Da müssen wir uns anstrengen.

SC Safo Frankfurt: Einer von zwei Aufsteigern. Das Team kenne ich noch nicht, aber auch in der Halle werden wir mit ihnen zu tun haben.

1. Hanauer THC: Eine etablierte Regionalliga-Mannschaft, die wir gut kennen und die nicht zu unterschätzen ist. In der vergangenen Saison Dritter.

HTC Stuttgarter Kickers: Die 1:3-Niederlage im Hinspiel im Mai ärgert uns noch immer. An einem guten Tag sollten wir sie im Griff haben.

SB Rosenheim: Im Mai und Juni haben wir beide Spiele gegen Rosenheim klar gewonnen. Auch diesmal sollten wir sie hinter uns lassen.

ESV München: Der zweite Aufsteiger. Dürfte es schwer haben. Wir lernen sie Ende September am Bayern-Wochenende kennen.

Rheinpfalz: „Umbau noch nicht abgeschlossen“ (13.09.2019)

Vor der Saison: Unter seinem neuen Trainer Rainer Schwenk hat das erste Damenteam der TG Frankenthal im Frühjahr den Spaß am Hockeyspielen wiedergefunden. Beim HTC Stuttgarter Kickers starten die Frankenthalerinnen am Samstag (18.30 Uhr) in die neue Saison in der Feldhockey-Regionalliga Süd. Und da gibt es noch eine Rechnung zu begleichen.

 
Frankenthal. Bis zur Winterpause stehen insgesamt fünf Partien auf dem Programm. Damit bestreiten die TG-Damen bis zum 5. Oktober fast die komplette Hinrunde. In den vergangenen Jahren waren es vier, manchmal sogar nur drei Begegnungen gewesen, ehe schon wieder die Vorbereitung auf die Hallenrunde begann. Im Grunde hätten die Verantwortlichen bei der TG auch diesmal nichts gegen eine ganz kurze Teilserie gehabt, räumt Damentrainer Rainer Schwenk ein. Schließlich stoßen nach der Winterpause talentierte Nachwuchsspielerinnen wie Hannah Schiller, Marie Fischer und Maja Becker zu den Aktiven. Doch auch der aktuelle Kader sei stark genug, um fleißig zu punkten und eine gute Ausgangslage für das Restprogramm im nächsten Jahr zu schaffen.Den Umbau des Teams hat Rainer Schwenk nach eigener Aussage noch nicht ganz abgeschlossen. Francesca Delarber beispielsweise könnte eine defensivere Rolle bekommen, erläutert der Coach. Habe er vor der Sommerpause im Sturm vor allem auf Emma Finke und Annika Koch gesetzt, sollen die beiden nun variabel im Mittelfeld zum Zug kommen: „Beide sind sehr lauffreudig und schnell.“

Im Sturm setzt Schwenk auf ErfahrungDamit es auch endlich mit dem Toreschießen so richtig klappt, will Schwenk erfahrene Spielerinnen wie Kim Lauer oder Esther Peikert in den gegnerischen Schusskreis beordern. „Den Jungen fehlt einfach noch die Erfahrung. Vor dem Tor sind sie noch nicht abgezockt genug.“ Vorne müsse man schmerzfrei sein, meint Schwenk. „Man darf nicht hochspringen, wenn der Ball kommt, sondern muss den Schläger runternehmen.“Im Tor ist Nadine Deimling gesetzt. Aber auch Ersatzkeeperin Benita Main soll ihre Einsatzzeiten bekommen. Verzichten müssen die TG-Damen künftig auf Karolina Kneller, die in Den Haag studiert. Dafür kehrt Elisa Haselmaier nach langer Verletzungspause ins Team zurück. Neuzugänge gibt es keine.

In der Variabilität sieht der Übungsleiter eine große Stärke seiner Mannschaft: „Wir sind inzwischen unheimlich flexibel. Früher war unser Spiel zu statisch, jetzt können wir viel besser auf Veränderungen in einer Partie reagieren.“ Am 3-4-3-System will er festhalten. Eine neue Überlegung sei nun, von Mann- auf Raumdeckung umzustellen. Bei Testspielen in der Vorbereitung habe das gut funktioniert: „Einzelne Spielerinnen unterliegen so nicht der Versuchung, planlos ihren Gegenspielerinnen hinterherzulaufen.“

Mit der Vorbereitung ist der Übungsleiter zufrieden. Bei allen seinen Schützlingen macht er Verbesserungen aus. Bei drei Trainingseinheiten pro Woche sei auch im koordinativen und konditionellen Bereich hart gearbeitet worden. Nachdem die Frankenthalerinnen die vergangene Runde ungefährdet auf dem fünften Tabellenplatz abgeschlossen haben, soll nun der nächste Schritt erfolgen. Wichtig sei ein guter Saisonstart. „Die Liga ist sehr ausgeglichen, da darf man keine Punkte liegenlassen“, betont Schwenk.

Entzündung am Fuß: Koppel fehlt in Stuttgart.

Beim Rundenauftakt in Stuttgart wird Katharina Koppel fehlen. Die Kapitänin hat eine Entzündung am Fuß. Schwenk setzt auf einen couragierten Auftritt seines Teams: „Wir haben da noch etwas gutzumachen.“ Im Mai verloren die TG-Damen bei den Kickers 1:3.Gewöhnen müssen sich die Frankenthalerinnen ab sofort an den internationalen Spielmodus über viermal 15 Minuten, der Einzug in die Regionalliga hält. Auszeiten können die Trainer in den einzelnen Vierteln nicht nehmen. Weil bei Kurzen Ecken nun prinzipiell die Zeit angehalten werde, ändere sich an der Nettospielzeit aber so gut wie nichts, meint Schwenk.

Der Kader der TG

Tor: Nadine Deimling, Benita Main; Feld: Nina Büffor, Francesca Delarber, Emma Finke, Noëlle Hahl, Katja Happersberger, Elisa Haselmaier, Alisa Hoffmann, Annika Koch, Katharina Koppel, Kim Lauer, Esther Peikert, Jana Reither, Julia Sabasch, Mona Seemann, Elena Stang, Meike Stillger.

Rheinpfalz: „Perfektes Auftaktwochenende“ (09.09.2019)

Hockey: Besser hätte es am ersten Wochenende für die ersten Herren der TG Frankenthal in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga nicht laufen können: Der Aufsteiger gewann nach dem 5:2-Erfolg in Nürnberg am Sonntag zu Hause gegen den HTC Stuttgarter Kickers 1:0 (0:0) und hat damit sechs Punkte nach den ersten beiden Partien. Lauritz Fuchs erlöste die TG elf Sekunden vor Schluss.

 
Frankenthal. Man musste schon ein bisschen Angst haben um Lauritz Fuchs. Elf Sekunden vor Schluss gab’s für die TG-Spieler kein Halten mehr. Sie stürmten auf ihren Teamkameraden ein und begruben ihn unter einer Spielertraube. Ein paar Sekunden vorher hatte Fuchs mit seinem entscheidenden Tor zum 1:0 die TG für eine engagierte Leistung belohnt.„Da war auch ein bisschen Glück dabei, dass mir der Ball noch mal auf die Vorhand springt“, meinte der Torschütze. Die Spielertraube über ihm hatte er offenbar unbeschadet überstanden. Zum Schluss hatten die Frankenthaler das bessere Ende für sich in einem Spiel, das lange Zeit nach einer Punkteteilung aussah. Die wäre für Stuttgarts neuen Coach Nico Weber auch in Ordnung gewesen. „Ich bin sprachlos. Am Ende dann so ein Ding“, meinte er.

In den gut 59 Minuten vor der Frankenthaler Jubelarie war die TG die etwas bessere von zwei gleichstarken Mannschaften. Das Team von Trainer Timo Schmietenknop hatte nach dem Spiel vom Samstag (5:2-Sieg bei der HG Nürnberg) keine konditionellen Probleme. Im Gegenteil. Am Ende hatte es den Anschein, als ob die Frankenthaler sogar noch mehr zuzusetzen hatten als die Schwaben, die am Samstag spielfrei waren.

Die TG zeigte von Beginn an, dass sie gewillt war, die Vorgabe des Coachs, mit mindestens vier Punkten aus dem Wochenende zu gehen, in die Tat umzusetzen. Die Gastgeber waren sehr laufstark, aggressiv in den Zweikämpfen und waren zunächst auch die etwas bessere Mannschaft. Timo Schmietenknop hatte bei seinem Heimdebüt als Trainer der ersten Herren in den ersten beiden Vierteln nicht viel auszusetzen.

Die Fans auf dem Jahnplatz hätten sogar schon früher jubeln können. Alexander Cunningham mit einem sehenswerten Rückhandschuss (11.) und Manuel Eck, der mit einem Stecherversuch nach Fuchs-Flanke knapp verpasste (13.), hatten im ersten Viertel gute Gelegenheiten.

Die Gäste deuteten in der ersten Halbzeit nur sporadisch an, was sie leisten können. Sie kamen erst kurz vor dem Halbzeitpfiff besser in die Partie. Auch begünstigt durch eine Grüne Karte für Johannes Gans wegen Meckerns. Eine solche quittierte später auch Fridolin Lüschen. „Das Texten mit den Schiedsrichtern hat mir gar nicht gefallen. Das werde ich noch mal ansprechen“, meinte Timo Schmietenknop.

Sehr gut gefallen habe ihm dagegen, wie seine Schützlinge die diversen Konzepte umgesetzt hätten. „Wir haben sehr gut gepresst. Und bei den Freischlägen am Kreis waren wir sehr variabel“, befand der Trainer.

Er hatte „ein sehr enges Spiel“ gesehen. Das wurde es vor allem in der zweiten Halbzeit. Denn nach der Pausenansprache von Nico Weber zeigte sich der HTC besser, kam durchaus das eine oder andere Mal gefällig und gefährlich in den Kreis. „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt“, meinte Weber. Aber auch die Kickers kamen nicht ungeschoren davon. Auch sie mussten nach Grünen Karten zweimal in Unterzahl spielen. Die Phase sei etwas chaotisch gewesen, meinte Lauritz Fuchs.

Allerdings ließ die TG-Abwehr um Marc Beck und Bastian Schneider nichts zu. Beide Teams ließen auch jeweils zwei Ecken aus. Die TG hat damit eine Bilanz nach dem ersten Wochenende von null Toren bei sechs Ecken. „Das ist zu wenig. Hockey ist Eckensport“, betonte der Trainer.

Der Wille habe am Ende den Ausschlag zugunsten seiner Mannschaft gegeben. „Die Jungs waren heiß“, betonte Schmietenknop. Er kann nach diesem gelungenen Auftaktwochenende etwas entspannter an die kommenden Aufgaben rangehen. Die heißen am Samstag Blau-Weiss Berlin und am Sonntag TuS Lichterfelde. Die Mannschaft habe durch die beiden Siege aber jetzt genügend Selbstvertrauen getankt, meinte Lauritz Fuchs. „Besser hätte es für uns zum Auftakt nicht laufen können.“

So spielten sie

TG Frankenthal: Bernet (Scharfenberger) – Beck, Becker, Cunningham, Eck, Fuchs, Gans, Kohlmann, Koperski, Larbig, Lüschen, Reinhard, Schneider, Schwindt, Seel, Zurke

HTC Stuttgarter Kickers: Kleikemper (Jolk) – Berger, Anton Boomes, Franz Boomes, Breuling, Fabian, Flöter, Grellmann, Heller, Hermanus, Meier, Pätzmann, Wittmund, David Wüterich, Fritz Wüterich, Ziemssen

Tor: 1:0 Fuchs (60.) – Grüne Karten: Gans, Lüschen – David Wüterich, Anton Boomes – Gelbe Karte: Reinhard – Strafecken: 2/0 – 2/0 – Beste Spieler: Gans, Fuchs, Beck – Anton Boomes, Kleikemper, Hermanus – Zuschauer: 150 – Schiedsrichter: Lubrich (Ludwigshafen)/Jung (Aschaffenburg).

Rheinpfalz:“„Zwei Siege sind gut““ (09.09.2019)

Interview: Der polnische Nationalspieler Maksymilian Koperski (20) ist der einzige Neue bei der TG Frankenthal in dieser Saison. Etwas nervös sei er am Wochenende noch gewesen. Im Interview redet er über Sprachbarrieren und Hockey in Polen.

Herr Koperski, sechs Punkte zum Saisonauftakt in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga Süd. Wie zufrieden sind Sie mit dem Auftakt? Beim 5:2-Sieg in Nürnberg am Samstag habe ich etwas schlechter gespielt als am Sonntag beim 1:0-Erfolg gegen Stuttgart. Auch gegen die Kickers war ich noch nicht auf dem Niveau, das ich spielen kann. Aber zweimal gewonnen, das ist natürlich immer gut für die Mannschaft.

Waren Sie nervös? Ja, schon. Am Samstag aber schlimmer als am Sonntag. (lacht)

Beschreiben Sie doch mal Ihren Spielstil. Wo liegen Ihre Stärken? Meine Stärken liegen im Spielaufbau. Ich mache im Mittelfeld gerne das Spiel. Ich sehe mich da gerne in der Rolle des Helfers.

Wie gefällt es Ihnen bei der TG? Wie waren die ersten Trainingseinheiten? Sie sind ja noch nicht lange bei der Mannschaft …Ja, stimmt. Ich trainiere erst seit 20. August bei der TG. Die Jungs haben mich super aufgenommen. Aber durch die Sprachbarriere bekomme ich noch nicht alles mit. Vor allem, wenn es um die Späßchen untereinander geht. Ich bin vom Typ her eigentlich sehr offen und lustig. Das kann ich noch nicht so richtig einbringen. Aber ich denke, das wird noch.

Wie beurteilen Sie das Niveau in der Zweiten Bundesliga? Sie haben ja auch schon Erfahrungen in der polnischen Nationalmannschaft gesammelt …Das Niveau in der Zweiten Liga ist sehr gut. Das Spiel ist ein bisschen anders als in Polen, es ist auf jeden Fall schneller. Der Trainer sagt immer: Mehr schauen, schneller die nächste Anspielstation finden.

Welchen Stellenwert hat Hockey in Ihrer Heimat Polen? Das hängt davon ab, in welcher Region man in Polen wohnt. Ich komme aus der Nähe von Posen im Westen von Polen. Da ist Hockey in der Tat etwas bekannter. Uns fehlen leider etwas die Erfolge, um den Sport bekannter zu machen. 2000 in Sydney haben wir uns bislang zum letzten Mal für die Olympischen Spiele qualifiziert. Dadurch steht der Hockeysport in Polen leider nicht so in der Öffentlichkeit.

Sie sind jetzt erst mal für die Vorrunde im Feld in Frankenthal eingeplant. Von welchen Faktoren hängt es ab, ob wir Sie auch in der Halle oder gar im Frühjahr wieder im Feld bei der TG sehen? Das hängt so ein bisschen von meiner Freundin ab. (lacht) Sie spielt Hockey in Rüsselsheim. Wenn sie noch für die Hallensaison dableibt, würde ich auch noch gerne für die Halle hier bleiben. Falls das nicht klappt, dann würde ich aber auf jeden Fall gerne wieder im Frühjahr für die Feldrückrunde zurück nach Frankenthal kommen.

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