Neue Tore für die Jugend (12.11.2018)

In dieser Woche durften wir uns über die Anlieferung von 6 brandneuen „Mini-Toren“ am Jahnplatz freuen. Aufgrund des starken Wachstums im Kinder- und Jugendbereich möchten wir auch die Trainingsutensilien an unserer Trainingsstätte adäquat anpassen. Die neuen Tore ermöglichen uns eine noch bessere Aufteilung der Trainingsgruppen, sowie die professionellere Ausrichtung verschiedener Turniere für unsere jüngsten Mannschaften.

Der Danke der Hockeyabteilung gilt auch an dieser Stelle wieder einmal dem Förderverein Schusskreis! Ohne die finanzielle Unterstützung für die Jugendabteilung wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen!

Zwei TG-Talente bei DHB U16 Zentralsichtung (24.10.2018)

Vor wenigen Wochen noch waren unsere jungen Hockeystars auf verschiedenen Zwischenrunden unterwegs. Nun haben die Sichter des DHB entschieden, welche Spielerinnen die letzten Plätze bei den Zentralsichtungen kommende Woche erhalten.

Als Verein freuen wir uns ganz besonders, dass mit Marie Fischer und Hannah Schiller gleich zwei Spielerinnen unserer weiblichen Jugend B den Sprung nach Köln zur Sichtung der weiblichen U16 geschafft haben. Für unsere Mädels verschiebt sich damit der Start in die Hallensaioson um einige Wochen. Aktuell bereiten sie sich mit einem speziellen Fördertraining auf unserer Anlage auf die schwierigen Aufgaben des Lehrgangs vor. Vom 27.10. bis zum 31.10. geht es dann in Köln um einen der begehrten Kaderplätze der weiblichen U16.

Wir drücken den beiden die Daumen! Ihr schafft das!

Rheinpfalz: Eine Trainerfrage ist gelöst (23.10.2018)

Hockey: Udo Specht übernimmt TG-Damen – Hans-Christian Damm coacht in der Halle die TG-Herren

Von Christian Treptow

 

Frankenthal. Udo Specht ist neuer Trainer der Hockey-Damen der TG Frankenthal. Das hat Hockey-Abteilungsleiter Timo Schmietenknop mitgeteilt. Bei den Herren ist es in der Halle (Zweite Bundesliga) auf eine Übergangslösung hinausgelaufen. Hans-Christian Damm betreut hier das Team.

Damm (31) sei im Team bekannt, betont Schmietenknop. Schließlich habe Damm lange Jahre als Spieler das Trikot der Turngemeinde getragen. beruflich bedingt musste er aber in den vergangenen Monaten kürzer treten. Unterstützt wird Damm bei der Trainingsarbeit laut Schmietenknop vom Mannschaftsrat, da Thomas Merz wieder zurück in den Jugendbereich geht.Mit Hans-Christian Damm soll die Turngemeinde in der Zweiten Bundesliga den Klassenverbleib schaffen. Und da ist Schmietenknop auch zuversichtlich, dass das gelingt. „Hans kennt uns. Er weiß, welches System wir spielen.“ Und als gelernter Verteidiger könne er auch die Problemzone Defensive gut angehen.

Damm werde die Mannschaft voraussichtlich nur in der Hallenrunde betreuen. „Wir sind weiter auf der Suche nach einer langfristigen Lösung“, betont Schmietenknop. Alledings sei der Trainermarkt im Hockey derzeit „super angespannt. Der Problematik müssen wir uns stellen.“ Und dann habe er lieber zwei, drei Übergangslösungen, die nah an der Mannschaft seien.

Damm kennt die Jungen im Team, hat als Trainer nach eigenen Angaben schon die A-Jugend der TG betreut, war mit ihr bei deutschen und süddeutschen Meisterschaften. Sein Credo lautet: „Spaß haben. Nur dann können wir erfolgreich sein.“ Das vorrangige Ziel sei es, in der Zweiten Hallenbundesliga erst mal nach unten abzusichern. Aber vielleicht gehe ja auch was nach oben. Die ersten Spiele seien da besonders wichtig. Heute leitet Damm sein erstes Training.

Eine „potenziell langfristige Lösung“ hat Schmietenknop dagegen mit Udo Specht für die Damenmannschaft gefunden. „Wir sind sehr froh“, sagt der Abteilungsleiter. Und in den ersten Trainingseinheiten habe das auch schon sehr vielversprechend ausgesehen. Schmietenknop bezeichnet Specht als „akribischen Arbeiter“. Er sei der richtige, für das junge Team, in das in den kommenden Jahren drei vielversprechende Nachwuchsjahrgänge integriert werden müssten.

Specht, der auch die B-Mädchen der TG trainiert und regionaler Stützpunkttrainer in dieser Altersklasse ist, ist ein erfahrener Coach. Über 20 Jahre war er nach eigener Aussage beim TFC Ludwigshafen, fünf Jahre beim HC Heidelberg, wo er mit den Damen auch in die Erste Bundesliga aufgestiegen ist. Die vergangenen zehn Jahre war er in Neunkirchen. Die ersten Eindrücke von seiner neuen Mannschaft seien positiv. „Die Mädchen sind sehr motiviert.“ Wichtig sei ihm, dass die Spielerinnen offen für Neues seien. Das Ziel sei, schnell viele Punkte zu sammeln, um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.

Verzichten muss Specht bei seiner Planung auf Lisa Stiefenhöfer. Sie hat sich Hallen-Erstligist Feudenheimer HC angeschlossen. „Ich will Bundesliga spielen. Und ich werde nicht jünger“, sagt die 29-Jährige und lacht. Sie brauche jetzt mal einen Tapetenwechsel, suche eine neue Herausforderung. Mehr als 20 Jahre lang hat Stiefenhöfer das TG-Trikot getragen.

Wieder fit ist laut Schmietenknop Katharina Koppel, die im letzten Feldspiel vor dem Gang in die Halle eine Gehirnerschütterung davongetragen habe.Vom Spieler zum Trainer: Hans-Christian Damm (links) betreut in der Hallensaison die TG-Herren in der Zweiten Bundesliga. Udo Specht hat die Damen der Turngemeinde (Regionalliga) übernommen. Lisa Stiefenhöfer sucht beim Feudenheimer HC eine neue Herausforderung. Fotos (2)/Archivfoto: Bolte

Rheinpfalz: Endrunde verpasst (20.10.2018)

Feldhockey: TG-Nachwuchsteams scheiden aus

FRANKENTHAL/HAMBURG. In der Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft im Feldhockey gingen die Mädchen A und die weibliche Jugend B der TG Frankenthal leer aus. Die Mädchen A waren offensiv zu harmlos, die weibliche Jugend B war vor dem Tor nicht effizient genug.

Die Jugend B verlor ihre erste Partie beim UHC Hamburg gegen Uhlenhorst Mülheim deutlich 1:7. Der Sieg der Mülheimerinnen sei verdient gewesen, sagt TG-Trainer Axel Schröder. Der Unterschied sei aber nicht so groß gewesen, wie es das Ergebnis vermuten lasse. „Wir hatten sehr viele Ecken und Chancen aus dem Spiel heraus, haben diese aber einfach nicht genutzt“, berichtet Schröder. „Unser Gegner war abgezockter und hat aus zehn Chancen sieben Tore gemacht.“ Wäre die TG vor dem ersten Treffer von Mülheim erfolgreich gewesen, wäre das Spiel vielleicht ganz anders verlaufen, meint Schröder. „Wir waren griffig, aber nicht effektiv.“Ähnlich lief es auch am zweiten Tag gegen Gastgeber UHC Hamburg, der sein erstes Spiel 1:2 gegen den Mannheimer HC verloren hatte. Die TG hielt mit, glich einen 0:2-Rückstand aus und drückte. Nach der Pause war der UHC laut Schröder cleverer und gewann 5:3. Schröders Fazit: „Wir werden in unseren Ligaspielen zu wenig gefordert. Da ist die Konkurrenz in den Heimatverbänden unserer Gegner in der Zwischenrunde höher.“ Der MHC gewann die Zwischenrunde durch einen 2:0-Sieg gegen Mülheim.

Auf dem heimischem Jahnplatz verloren die TG-Mädchen A in der Zwischenrunde in ihrer Altersklasse gleich das Auftaktspiel gegen den Kahlenberger HTC 2:7. Hier war ein Leistungsunterschied auszumachen. Die Gäste spielten strukturierter und effektiver nach vorne, die TG konnte offensiv kaum für Entlastung sorgen. Das zweite Spiel gewann der Bremer HC gegen den Berliner SC 4:2. Am Tag darauf verlor die TG 1:3 gegen den Berliner SC. Die Zwischenrunde in Frankenthal gewann Bremen durch einen 5:0-Erfolg über Kahlenberg. nt

A-Mädchen am Wochenende Gastgeber einer DM-Zwischenrunde

Am kommenden Wochenende finden für Mädchen und Jungs die Feldhockey Zwischenrunden zur Deutschen Meisterschaften statt. Wir sind hoch erfreut und extrem stolz, dass die Mädchen A der TG Frankenthal nicht nur den Titel des Rheinland-Pfalz-Saar Meisters 2018 erkämpfen konnten, sondern auch das Gastgeberrecht für die Zwischenrunde C erhalten haben.

Damit finden nun am kommenden Wochenende (13. und 14.) Oktober die entscheidenden Spiele für die TG Frankenthal, den Kahlenberger HTC, den Bremer HC und den Berliner SC auf dem Jahnplatz statt. Auf der Turnierseite findet ihr alle Informationen rund um das Event.

Die TG Frankenthal bestreitet am Samstag um 11:00 Uhr das erste Spiel  gegen die Mädchen vom Kahlenberger HTC.

Wir wünschen alles Gute!

Rheinpfalz: Im Angriff zu harmlos (08.10.2018)

Hockey: Regionalliga-Damen der TG Frankenthal verlieren zu Hause 0:2 gegen den SC Frankfurt 1880 – Drei Strafecken bringen keinen Ertrag

Von Frank Geller

Frankenthal. Ein Punkt aus zwei Spielen – das ist die Bilanz der ersten Damen der TG Frankenthal in der neuen Saison in der Feldhockey-Regionalliga Süd in diesem Jahr. Am Samstag mussten sich die TG-Damen dem SC Frankfurt 1880 mit 0:2 (0:2) geschlagen geben. Ein Unentschieden wäre für die Gastgeberinnen drin gewesen, wenn sie in der zweiten Halbzeit ihre Strafecken verwandelt und im Angriff mehr Druck entfaltet hätten.

Die Frankfurterinnen waren technisch die bessere Mannschaft. Das zeigte sich besonders in der ersten Halbzeit. Von Anfang an kombinierten sich die Gäste zielstrebig und recht sicher in den Schusskreis und stellten die Frankenthaler Defensive vor Probleme. In der zehnten Minute brachte TG-Kapitänin Katharina Koppel den Ball in der Mitte nicht unter Kontrolle, 1880-Stürmerin Maya Groß war zur Stelle und netzte zur Gästeführung ein. Kurze Zeit später erhöhte der SC sogar auf 0:2. Maria Agostina d’Andrilli verwandelte die erste von drei Frankfurter Strafecken.Die frühe Führung der Hessinnen war verdient. Die TG-Damen leisteten sich viele Fehlpässe, besetzten die Räume nicht schnell genug und brachten den Ball zunächst kaum in den gegnerischen Schusskreis. Dabei war der SC hinten durchaus anfällig für Gegentore. So verpasste Janine Meyer nach einem der wenigen guten TG-Angriffe vor der Pause in aussichtsreicher Position den Ball (27.). Zwei Minuten später holte Nina Stramitzel nach einer schönen Aktion im Schusskreis für die Gastgeber eine Strafecke heraus. Den folgenden Schuss von Kim Lauer wehrte SC-Keeperin Maja Schlicker ab (29.). Es war der erste richtige Torschuss der Frankenthalerinnen im Spiel.

In der zweiten Halbzeit machte es die TG besser. Francesca Delarber vergab kurz nach der Pause eine gute Möglichkeit zum Anschlusstor (36.). Auch Jana Reither und Mona Seemann (beide 50.) hätten treffen können. Die besten Chancen ergaben sich weiterhin nach Strafecken. Zwei bekam Frankenthal im zweiten Durchgang zugesprochen (54. und 66.), die erste davon erneut nach einem Vorstoß von Nina Stramitzel. TG-Stürmerin Kim Lauer brachte beide Male den Ball aufs Tor, aber nicht hinter die Linie. „Die Strafecken waren heute der Knackpunkt. Wenn wir die genutzt hätten …“, sagte TG-Interimstrainer Sandro Reinhard nach der Begegnung. „Ein Punkt wäre auf jeden Fall für uns drin gewesen.“

Zwei Schockmomente für das Frankenthaler Team und seine Anhänger gab es gegen Ende der Partie. Katharina Koppel musste verletzt das Spielfeld verlassen und griff nicht mehr ins Geschehen ein. Wenig später folgte ihr Esther Peikert, die von einem Ball im Gesicht getroffen worden war. Sie kehrte kurz darauf aber wieder auf den Platz zurück. Weitere Chancen erarbeitete sich die TG nicht mehr. In der 69. Minute verpasste Maya Groß den dritten Treffer für Frankfurt.

SC-Trainer Erik Koppenhöfer sprach von einem verdienten Sieg. „In der ersten Viertelstunde haben wir gut gespielt, die beiden frühen Tore haben uns Sicherheit gegeben.“ Danach hätten die Frankenthalerinnen angefangen zu kämpfen. „Da wären sie uns beinahe noch gefährlich geworden. Wir haben es versäumt, den Sack frühzeitig zuzumachen.“

„Wir haben den Anfang verschlafen. In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann gut zurückgekämpft, haben aber unsere Chancen nicht verwandelt“, bilanzierte Reinhard, der die TG-Damen für die beiden einzigen Feldrundenspiele der neuen Saison in diesem Jahr betreut hat. Die Arbeit mit dem Team habe ihm Spaß gemacht, sagte der Mittelfeldspieler der ersten Herrenmannschaft der TG. Reinhards Fazit: „Vor allem im Angriff sind die Spielerinnen noch zu wenig abgeklärt. Daran muss die Mannschaft weiter arbeiten.“ Für die Hallensaison will die Turngemeinde für die ersten Damen wieder einen Trainer finden, der dauerhaft mit dem Team arbeitet.

So spielten sie

TG Frankenthal: Deimling (Kohlmann) – Meyer, Koppel, Peikert, Lauer, Happersberger, Reither, Schopper, Seemann, Schwindt, Hoffmann, Büffor, Delarber, Stramitzel, Haselmaier, Stang

SC Frankfurt 1880: Schlicker – Golenia, Golland, Schomburgk, Albrecht, Greif, Schuhmann, Flatten, Müller-Elsing, Groß, Jetter, Henning, Agostina d’Andrilli, Weber, Bonanni, Waldmann

Tore: 0:1 Groß (11.), 0:2 Agostina d’Andrilli (13., Strafecke) – Strafecken: 3/0 – 3/1 – Beste Spielerinnen: Lauer, Schopper, Stramitzel – Albrecht, Groß, Weber – Zuschauer: 100 – Schiedsrichter: Metz (Kaiserslautern)/Schmitz (Neunkirchen).

Rheinpfalz: Punkte sind drin (06.10.2018)

Hockey: TG-Damen heute gegen SC Frankfurt 1880

Von Frank Geller

Frankenthal. Die ersten Damen der TG Frankenthal empfangen in der Feldhockey-Regionalliga Süd am heutigen Samstag um 16 Uhr auf dem Jahnplatz den SC Frankfurt 1880. Für die Frankenthalerinnen ist es erst das zweite Saisonspiel und gleichzeitig schon die letzte Partie in diesem Jahr auf dem Feld.

Nach einer kurzen Pause geht es für die TG-Damen dann schon los mit der Vorbereitung auf die neue Hallensaison. Zuvor soll aber der erste Saisonsieg eingefahren werden, nachdem die Auftaktpartie gegen den TSV Schott Mainz vor zwei Wochen 1:1 endete. „Das Unentschieden gegen Mainz war am Ende ein gerechtes Ergebnis“, sagt TG-Spielerin Lisa Stiefenhöfer, die die Begegnung wegen einer Entzündung im Adduktorenbereich von der Seitenlinie aus verfolgte. „Am Anfang hatten die Mainzerinnen Glück, dass wir unsere Chancen nicht verwandelt haben. In der Schlussphase war es dann genau umgekehrt. Da hatten die Gäste mehrere gute Gelegenheiten zum Siegtreffer.“Stiefenhöfer wird auch heute gegen Frankfurt noch nicht wieder spielen können. Weitere Ausfälle gebe es aber keine. Die ehemalige Kapitänin erwartet ein hartes Spiel gegen die Hessinnen, die in der aktuellen Feldrunde bereits vier Partien bestritten haben. Zwei davon haben die SC-Damen, die vom ehemaligen TG-Spieler Erik Koppenhöfer trainiert werden, gewonnen, einmal haben sie unentschieden gespielt. „Frankfurt ist auf jeden Fall im Tritt und nach vier Begegnungen gut eingespielt. Das wird sicher nicht einfach für uns“, meint Stiefenhöfer. Zumal Frankfurt 1880 über einen starken Kader mit vielen guten jungen Spielerinnen verfüge. „Sie haben 2017/18 eine sehr gute Feldsaison gespielt und dürften auch diesmal wieder vorne mitmischen“, orakelt Lisa Stiefenhöfer. „Ihre Spielweise ist körperlich robust, aber da sind sie uns nicht unähnlich.“

Die TG-Damen haben in diesem Jahr bereits zweimal gegen die Frankfurterinnen gespielt. In der vergangenen Feldrunde gewannen sie das Hinspiel zu Hause 1:0, im Rückspiel in Frankfurt mussten sie sich aber 1:4 geschlagen geben. Letzteres hätten sie aber nicht verlieren müssen, weshalb auch morgen Punkte für die Turngemeinde drin sind.

Nachdem TG-Stürmerin Maike Wüsthoff ihre Karriere im Sommer beendet hat und die ebenfalls langjährige Mittelfeldspielerin Sophia Magura nach Hamburg zum TTK Sachsenwald gewechselt ist, müssen die Frankenthalerinnen im Angriff wie schon Ende der vergangenen Saison umstellen. Unter anderem Francesca Delarber rückte mehr ins Offensivzentrum.

Rheinpfalz: Rückstand schnell verdaut (06.10.2018)

Hockey: Regionalligist TG Frankenthal schlägt Dürkheimer HC im Derby mit 4:1 – Gäste offensiv harmlos

Von Christian Treptow

und Frank Geller

Frankenthal. Die Erleichterung auf dem Frankenthaler Jahnplatz war fast greifbar. Die TG Frankenthal hat gestern Abend das Derby in der Ersten Feldhockey-Regionalliga Süd gegen den Dürkheimer HC mit 4:1 (0:0) für sich entschieden. Dabei ließ sich die Turngemeinde auch von einem Rückstand nicht beirren.

Es hatte was von guter alter Hockeyzeit: DHC-Coach Andreas Schanninger bot mit Christian Mayerhöfer in der Abwehr und Uwe Krauss im Sturm ob des chronischen Personalmangels zwei alte Kämpen auf. Mayerhöfer strahlte hinten viel Ruhe aus, war bester Dürkheimer und machte nach der Partie keinen erschöpften Eindruck. Seinen jüngeren Kollegen sah man die Anstrengung deutlicher an. Doch auch die beiden konnten nicht verhindern, dass die TG den lange ersehnten Derbysieg davontrug. Allerdings brauchten die Gastgeber etwas Anlaufzeit. Die Turngemeinde hatte in der ersten Halbzeit zwar mehr Ballbesitz, gefährlich wurde es vor dem DHC-Tor nur selten. Sven Beringer (7.), der lauffreudige Fridolin Lüschen (12.) und Lauritz Fuchs (31.) hatten noch die besten Chancen. Dürkheim verkaufte sich ordentlich, war offensiv aber zu harmlos. Das 0:0 zur Pause beklatschten dann auch hauptsächlich die Gästefans.

Diese hatten kurz nach dem Seitenwechsel noch mehr zu jubeln, als Julius Neu den DHC sogar in Führung brachte (38.). „Das war glücklich für uns“, meinte Mayerhöfer. Psychologisch wichtig für die TG war der schnelle Ausgleich durch Marius Haber per Strafecke (40.). „Wir bekommen das 1:1 zu schnell“, haderte DHC-Coach Andreas Schanninger. Denn danach lief das TG-Spiel besser. Vor allem konditionell hatten die Gastgeber ab Mitte der zweiten Halbzeit deutliche Vorteile.

Dominik Seel erlöste den Frankenthaler Anhang mit dem 2:1 (51.). Das Lob des Schützen ging aber an Vorbereiter Lauritz Fuchs, der dem Treffer mit einem tollen Solo den Weg geebnet hatte. Für Seel war es das erste Tor im Trikot der ersten Herren. „Das ist das beste Gefühl überhaupt“, meinte Seel. Die TG habe etwas gebraucht, den eigenen Rhythmus zu finden. Aber vier Tore in einer Halbzeit seien dann doch deutlich.

Spätestens mit dem 3:1 durch Manuel Eck (56.) war die Partie entschieden, da der DHC auch in der zweiten Halbzeit offensiv zu harmlos war. Die einzige DHC-Strafecke klärte die TG mit großem Einsatz. Für den Endstand sorgte Fuchs (70.) nach einem sehenswerten Konter in Unterzahl über Johannes Gans. „In der zweiten Halbzeit hat sich die individuelle Klasse der Frankenthaler bemerkbar gemacht. Uns hat die Durchschlagskraft gefehlt“, konstatierte Christian Mayerhöfer.

TG-Trainer Thomas Merz sprach von einem erwarteten Spiel. „Aber wir sind auch nach dem Rückstand ruhig geblieben. Wir wussten, dass wir irgendwann unser Tor schießen.“ In der zweiten Halbzeit habe sein Team dann eine Schippe draufgelegt.

Dürkheims Coach Andreas Schanninger hatte „wie so oft“ eine gute erste Halbzeit des DHC gesehen. Nach der Pause habe es seinem jungen Team dann an Erfahrung gefehlt. „Die Frankenthaler sind in den Schusskreis gekommen, wir nicht.“

So spielten sie

TG Frankenthal: König (Scharfenberger) – Beck, Eck, Kohlmann, Frank, Schneider – Becker, Beringer, Fuchs, Haber, Schmietenknop, Reinhard – Lüschen, Gans, Bauer, Seel

Dürkheimer HC: Riedle, May – Mayerhöfer, Tempel, Schappert, Rübens, Behret, Crossett, Julius Neu, Richard Neu, Strauß – Dörr, Franken, Kreckel, Nehrdich, Krauss

Tore: 0:1 Julius Neu (38.), 1:1 Haber (40., Strafecke), 2:1 Seel (51.), 3:1 Eck (56.), 4:1 Fuchs (70.) – Strafecken: 4/1 – 1/0 – Grüne Karten: Schmietenknop – Franken, Crossett – Gelbe Karte: Schappert – Beste Spieler: Schmietenknop, Lüschen, Beck – Mayerhöfer, Crossett – Zuschauer: 300 – Schiedsrichter: Lubrich (Ludwigshafen)/Neideck (Neustadt).

Rheinpfalz: Derby unter Flutlicht (05.10.2018)

1. Herren – Hockey: Regionalligaspitzenreiter TG Frankenthal empfängt heute Abend Schlusslicht Dürkheimer HC

Von Christian Treptow

Frankenthal. Das Pfalzderby unter Flutlicht ist für die ersten Herren der TG Frankenthal heute Abend (20 Uhr) auf dem Jahnplatz das letzte Spiel für dieses Jahr in der Ersten Feldhockey-Regionalliga. Gegen das kriselnde Schlusslicht Dürkheimer HC ist die TG in der Favoritenrolle. Allerdings verweist Frankenthals Coach Thomas Merz auf die Besonderheit eines Derbys.

Spitzenreiter gegen Tabellenletzten – da sind die Vorzeichen normalerweise klar. Wenn’s dann aber ein Derby ist, sieht das wieder ganz anders aus. „Wir müssen den Tabellenstand ausblenden“, sagt TG-Trainer Thomas Merz. „Derby ist Derby“, meint der Übungsleiter. Die Tabellenkonstellation und ein etwaiger Personalmangel bei den Gästen spielten da keine Rolle.Merz ist sich sicher, dass der DHC „120 Prozent“ geben werde. „Da können wir nicht mit 80 Prozent drangehen.“ Das 2:2 in Würzburg sei da schon eine Mahnung gewesen, sagt Merz. Allerdings sei der Kunstrasen der Franken auch richtig schlecht gewesen. Eine gewisse Anspannung sei bei seiner Mannschaft vor dem Derby schon da, hat Merz beobachtet. Klar, immerhin hat die Turngemeinde noch was gut zu machen, da in der vergangenen Spielzeit in der Zweiten Bundesliga beide Duelle an die Dürkheimer gingen. Darunter war auch ein Flutlichtspiel während des Wurstmarkts.

Thomas Merz warnt vor allem vor der Konterstärke der Dürkheimer. „Wir dürfen nicht so forsch anlaufen“, sagt der Coach. Er ist sich dessen bewusst, dass sein Team wieder in der Favoritenrolle ist und entsprechend wohl wieder das Spiel machen muss. „Dann dürfen wir uns nicht einlullen lassen“, fordert TG-Routinier Timo Schmietenknop.

Er rechnet mit einem engen Spiel gegen den Pfälzer Rivalen. Die Stimmung im Team sei gut. Allerdings feiere niemand groß, dass die TG derzeit auf Platz eins stehe. Er sei davon überzeugt, dass keiner in der Mannschaft denke, dass man Dürkheim einfach mal so im Vorbeigehen besiege. „Das wird’s nicht geben!“ Stattdessen hätten die Spieler gelernt, dass jede Partie harte Arbeit sei. „Wir werden dagegenhalten“, verspricht Schmietenknop.

Mit dem Gegner wolle man sich nicht groß beschäftigen. „Wir müssen auf uns achten. Das hat uns bisher gut getan“, sagt Timo Schmietenknop. Dazu gehöre auch, dass die TG gut verteidige. „Wir müssen eng an den Gegnern sein. Ein paar Meter weg können wir uns nicht erlauben“, warnt der ehemalige Spielführer der Turngemeinde.

Sowohl Schmietenknop als auch Merz wollen unbedingt mit zehn Punkten in die Winterpause gehen. „Wir wollen auf dem Tabellenplatz bleiben, auf dem wir sind“, sagt Thomas Merz. Heißt: Die TG würde gerne als Primus überwintern. Da allerdings die Mannschaften hintendran die eine oder andere Partie mehr zu absolvieren haben, bevor es in die Halle geht, kann es sein, dass die TG aufgrund der „schiefen“ Tabelle dann den Platz an der Sonne räumen muss.

Auf die Sonne müssen die Spieler heute nicht hoffen. Die Partie findet unter Flutlicht statt. Was für Thomas Merz durchaus seinen Reiz hat. „Man ist fokussierter. Es ist eine ganz besondere Atmosphäre – wie wenn man auf der Bühne steht und der Spot auf einen gerichtet ist.“ Thomas Merz und Timo Schmietenknop hoffen, dass die besondere Atmosphäre des Flutlichtspiels auch den einen oder anderen Zuschauer mehr auf den Jahnplatz lockt.

Auf wen der Scheinwerfer im TG-Tor heute gerichtet sein wird, wird sich zeigen. Alexander König, der gegen Mainz famos gehalten hat und auch in Würzburg zum Einsatz kam, und Oliver Scharfenberger liefern sich laut Thomas Merz einen ordentlichen Konkurrenzkampf. Aber das ist dem Trainer nur recht. „Konkurrenzkampf ist gut. Man schaukelt sich gegenseitig hoch. Das wünsche ich mir für den Rest des Kaders auch.“

Wer von den beiden heute den Vorzug bekommt, das hat sich voraussichtlich erst gestern am späten Abend nach dem Abschlusstraining entschieden. Hinter Verteidiger Marc Beck (Fieber) steht laut Thomas Merz noch ein Fragezeichen. Stürmer Nico Bauer konnte aufgrund einer Magen-Darm-Erkrankung diese Woche nur eingeschränkt trainieren.

So spielen sie

TG Frankenthal: König, Scharfenberger – Beck (?), Eck, Schneider, Frank, Kohlmann – Haber, Schmietenknop, Reinhard, Seel, Becker, – Bauer (?), Beringer, Hayn, Gans, Fuchs, Lüschen.

Rheinpfalz: TG verspielt Führung (01.10.2018)

1. Herren Hockey: Frankenthal und Würzburg trennen sich 2:2

Von Stefan Tresch

 WÜRZBURG. Mit einem Punkt kehrten die Herren der TG Frankenthal am Samstag vom Auswärtsspiel in der Ersten Feldhockey-Regionalliga Süd beim HTC Würzburg zurück. Und das mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wie TG-Trainer Thomas Merz nach dem 2:2 (1:1)-Unentschieden berichtete.

Gefreut hat sich die TG darüber, dass das zweite Auswärtsspiel nicht verloren wurde. Damit bleibt Frankenthal Tabellenführer. Die Verfolger, der TuS Obermenzing (2:2 gegen TEC Darmstadt) und Würzburg, machten am Wochenende keinen Boden gut. Weil beide Teams aber bislang ein Spiel weniger ausgetragen haben, können sie mit der TG noch gleichziehen. Deshalb trauern die Frankenthaler den liegengelassenen Punkten hinterher. „Wir haben uns mit dem Platz in Würzburg extrem schwer getan“, erläuterte Merz. Der dortige Kunstrasen sei für technisches Hockeyspiel „sehr gewöhnungsbedürftig“. Die Gastgeber hätten zudem eine ruppige Gangart an den Tag gelegt, und nicht alles sei von den Schiedsrichtern geahndet worden. „Das ist aber nicht der Grund für die Punkteteilung“, betonte Merz. „Wir haben am Anfang keinen Zugriff auf das Spiel bekommen.“ Viele Bälle seien verstoppt worden.

Nach 15 Minuten brachte Georg Herrmann die Gastgeber in Führung. Erst danach sei es bei seinem Team etwas besser gelaufen, sagte Merz. Die Frankenthaler glichen zum 1:1 (24.) aus. Nach einer laut Merz schönen Kombination über Sven Behringer und Timo Schmietenknop habe Nico Bauer den Ball im Kreis quergelegt, sodass TG-Kapitän Johannes Gans nur noch einschieben musste. Zufrieden sei er zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht gewesen, berichtete Merz. Zwei Strafecken seien leichtfertig vergeben worden. Die erste habe man verstoppt, die zweite sei zu mittig platziert gewesen.

Nach dem Seitenwechsel gingen die Gäste mit 2:1 in Führung. Fridolin Lüschen schloss einen schnellen Konter nach Zuspiel von Gans erfolgreich ab. Danach habe man die Würzburger aber zu insgesamt sechs Strafecken „eingeladen“. Und in der 58. Minute waren die Gastgeber damit auch erfolgreich. Philip Bleibaum glich für seine Farben zum 2:2 aus.

„Den Punkt nehmen wir mit“, sagte Thomas Merz. „Ich glaube, dass noch etliche andere Mannschaften auf diesem Würzburger Spielfeld Probleme bekommen und Punkte liegen lassen werden.“ Der TG-Coach will die Partie schnell abhaken und sich auf das kommende Heimspiel am Freitagabend um 20 Uhr gegen den Dürkheimer HC konzentrieren.

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