Rheinpfalz: Im Angriff zu harmlos (08.10.2018)

Hockey: Regionalliga-Damen der TG Frankenthal verlieren zu Hause 0:2 gegen den SC Frankfurt 1880 – Drei Strafecken bringen keinen Ertrag

Von Frank Geller

Frankenthal. Ein Punkt aus zwei Spielen – das ist die Bilanz der ersten Damen der TG Frankenthal in der neuen Saison in der Feldhockey-Regionalliga Süd in diesem Jahr. Am Samstag mussten sich die TG-Damen dem SC Frankfurt 1880 mit 0:2 (0:2) geschlagen geben. Ein Unentschieden wäre für die Gastgeberinnen drin gewesen, wenn sie in der zweiten Halbzeit ihre Strafecken verwandelt und im Angriff mehr Druck entfaltet hätten.

Die Frankfurterinnen waren technisch die bessere Mannschaft. Das zeigte sich besonders in der ersten Halbzeit. Von Anfang an kombinierten sich die Gäste zielstrebig und recht sicher in den Schusskreis und stellten die Frankenthaler Defensive vor Probleme. In der zehnten Minute brachte TG-Kapitänin Katharina Koppel den Ball in der Mitte nicht unter Kontrolle, 1880-Stürmerin Maya Groß war zur Stelle und netzte zur Gästeführung ein. Kurze Zeit später erhöhte der SC sogar auf 0:2. Maria Agostina d’Andrilli verwandelte die erste von drei Frankfurter Strafecken.Die frühe Führung der Hessinnen war verdient. Die TG-Damen leisteten sich viele Fehlpässe, besetzten die Räume nicht schnell genug und brachten den Ball zunächst kaum in den gegnerischen Schusskreis. Dabei war der SC hinten durchaus anfällig für Gegentore. So verpasste Janine Meyer nach einem der wenigen guten TG-Angriffe vor der Pause in aussichtsreicher Position den Ball (27.). Zwei Minuten später holte Nina Stramitzel nach einer schönen Aktion im Schusskreis für die Gastgeber eine Strafecke heraus. Den folgenden Schuss von Kim Lauer wehrte SC-Keeperin Maja Schlicker ab (29.). Es war der erste richtige Torschuss der Frankenthalerinnen im Spiel.

In der zweiten Halbzeit machte es die TG besser. Francesca Delarber vergab kurz nach der Pause eine gute Möglichkeit zum Anschlusstor (36.). Auch Jana Reither und Mona Seemann (beide 50.) hätten treffen können. Die besten Chancen ergaben sich weiterhin nach Strafecken. Zwei bekam Frankenthal im zweiten Durchgang zugesprochen (54. und 66.), die erste davon erneut nach einem Vorstoß von Nina Stramitzel. TG-Stürmerin Kim Lauer brachte beide Male den Ball aufs Tor, aber nicht hinter die Linie. „Die Strafecken waren heute der Knackpunkt. Wenn wir die genutzt hätten …“, sagte TG-Interimstrainer Sandro Reinhard nach der Begegnung. „Ein Punkt wäre auf jeden Fall für uns drin gewesen.“

Zwei Schockmomente für das Frankenthaler Team und seine Anhänger gab es gegen Ende der Partie. Katharina Koppel musste verletzt das Spielfeld verlassen und griff nicht mehr ins Geschehen ein. Wenig später folgte ihr Esther Peikert, die von einem Ball im Gesicht getroffen worden war. Sie kehrte kurz darauf aber wieder auf den Platz zurück. Weitere Chancen erarbeitete sich die TG nicht mehr. In der 69. Minute verpasste Maya Groß den dritten Treffer für Frankfurt.

SC-Trainer Erik Koppenhöfer sprach von einem verdienten Sieg. „In der ersten Viertelstunde haben wir gut gespielt, die beiden frühen Tore haben uns Sicherheit gegeben.“ Danach hätten die Frankenthalerinnen angefangen zu kämpfen. „Da wären sie uns beinahe noch gefährlich geworden. Wir haben es versäumt, den Sack frühzeitig zuzumachen.“

„Wir haben den Anfang verschlafen. In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann gut zurückgekämpft, haben aber unsere Chancen nicht verwandelt“, bilanzierte Reinhard, der die TG-Damen für die beiden einzigen Feldrundenspiele der neuen Saison in diesem Jahr betreut hat. Die Arbeit mit dem Team habe ihm Spaß gemacht, sagte der Mittelfeldspieler der ersten Herrenmannschaft der TG. Reinhards Fazit: „Vor allem im Angriff sind die Spielerinnen noch zu wenig abgeklärt. Daran muss die Mannschaft weiter arbeiten.“ Für die Hallensaison will die Turngemeinde für die ersten Damen wieder einen Trainer finden, der dauerhaft mit dem Team arbeitet.

So spielten sie

TG Frankenthal: Deimling (Kohlmann) – Meyer, Koppel, Peikert, Lauer, Happersberger, Reither, Schopper, Seemann, Schwindt, Hoffmann, Büffor, Delarber, Stramitzel, Haselmaier, Stang

SC Frankfurt 1880: Schlicker – Golenia, Golland, Schomburgk, Albrecht, Greif, Schuhmann, Flatten, Müller-Elsing, Groß, Jetter, Henning, Agostina d’Andrilli, Weber, Bonanni, Waldmann

Tore: 0:1 Groß (11.), 0:2 Agostina d’Andrilli (13., Strafecke) – Strafecken: 3/0 – 3/1 – Beste Spielerinnen: Lauer, Schopper, Stramitzel – Albrecht, Groß, Weber – Zuschauer: 100 – Schiedsrichter: Metz (Kaiserslautern)/Schmitz (Neunkirchen).

Rheinpfalz: Punkte sind drin (06.10.2018)

Hockey: TG-Damen heute gegen SC Frankfurt 1880

Von Frank Geller

Frankenthal. Die ersten Damen der TG Frankenthal empfangen in der Feldhockey-Regionalliga Süd am heutigen Samstag um 16 Uhr auf dem Jahnplatz den SC Frankfurt 1880. Für die Frankenthalerinnen ist es erst das zweite Saisonspiel und gleichzeitig schon die letzte Partie in diesem Jahr auf dem Feld.

Nach einer kurzen Pause geht es für die TG-Damen dann schon los mit der Vorbereitung auf die neue Hallensaison. Zuvor soll aber der erste Saisonsieg eingefahren werden, nachdem die Auftaktpartie gegen den TSV Schott Mainz vor zwei Wochen 1:1 endete. „Das Unentschieden gegen Mainz war am Ende ein gerechtes Ergebnis“, sagt TG-Spielerin Lisa Stiefenhöfer, die die Begegnung wegen einer Entzündung im Adduktorenbereich von der Seitenlinie aus verfolgte. „Am Anfang hatten die Mainzerinnen Glück, dass wir unsere Chancen nicht verwandelt haben. In der Schlussphase war es dann genau umgekehrt. Da hatten die Gäste mehrere gute Gelegenheiten zum Siegtreffer.“Stiefenhöfer wird auch heute gegen Frankfurt noch nicht wieder spielen können. Weitere Ausfälle gebe es aber keine. Die ehemalige Kapitänin erwartet ein hartes Spiel gegen die Hessinnen, die in der aktuellen Feldrunde bereits vier Partien bestritten haben. Zwei davon haben die SC-Damen, die vom ehemaligen TG-Spieler Erik Koppenhöfer trainiert werden, gewonnen, einmal haben sie unentschieden gespielt. „Frankfurt ist auf jeden Fall im Tritt und nach vier Begegnungen gut eingespielt. Das wird sicher nicht einfach für uns“, meint Stiefenhöfer. Zumal Frankfurt 1880 über einen starken Kader mit vielen guten jungen Spielerinnen verfüge. „Sie haben 2017/18 eine sehr gute Feldsaison gespielt und dürften auch diesmal wieder vorne mitmischen“, orakelt Lisa Stiefenhöfer. „Ihre Spielweise ist körperlich robust, aber da sind sie uns nicht unähnlich.“

Die TG-Damen haben in diesem Jahr bereits zweimal gegen die Frankfurterinnen gespielt. In der vergangenen Feldrunde gewannen sie das Hinspiel zu Hause 1:0, im Rückspiel in Frankfurt mussten sie sich aber 1:4 geschlagen geben. Letzteres hätten sie aber nicht verlieren müssen, weshalb auch morgen Punkte für die Turngemeinde drin sind.

Nachdem TG-Stürmerin Maike Wüsthoff ihre Karriere im Sommer beendet hat und die ebenfalls langjährige Mittelfeldspielerin Sophia Magura nach Hamburg zum TTK Sachsenwald gewechselt ist, müssen die Frankenthalerinnen im Angriff wie schon Ende der vergangenen Saison umstellen. Unter anderem Francesca Delarber rückte mehr ins Offensivzentrum.

Rheinpfalz: Rückstand schnell verdaut (06.10.2018)

Hockey: Regionalligist TG Frankenthal schlägt Dürkheimer HC im Derby mit 4:1 – Gäste offensiv harmlos

Von Christian Treptow

und Frank Geller

Frankenthal. Die Erleichterung auf dem Frankenthaler Jahnplatz war fast greifbar. Die TG Frankenthal hat gestern Abend das Derby in der Ersten Feldhockey-Regionalliga Süd gegen den Dürkheimer HC mit 4:1 (0:0) für sich entschieden. Dabei ließ sich die Turngemeinde auch von einem Rückstand nicht beirren.

Es hatte was von guter alter Hockeyzeit: DHC-Coach Andreas Schanninger bot mit Christian Mayerhöfer in der Abwehr und Uwe Krauss im Sturm ob des chronischen Personalmangels zwei alte Kämpen auf. Mayerhöfer strahlte hinten viel Ruhe aus, war bester Dürkheimer und machte nach der Partie keinen erschöpften Eindruck. Seinen jüngeren Kollegen sah man die Anstrengung deutlicher an. Doch auch die beiden konnten nicht verhindern, dass die TG den lange ersehnten Derbysieg davontrug. Allerdings brauchten die Gastgeber etwas Anlaufzeit. Die Turngemeinde hatte in der ersten Halbzeit zwar mehr Ballbesitz, gefährlich wurde es vor dem DHC-Tor nur selten. Sven Beringer (7.), der lauffreudige Fridolin Lüschen (12.) und Lauritz Fuchs (31.) hatten noch die besten Chancen. Dürkheim verkaufte sich ordentlich, war offensiv aber zu harmlos. Das 0:0 zur Pause beklatschten dann auch hauptsächlich die Gästefans.

Diese hatten kurz nach dem Seitenwechsel noch mehr zu jubeln, als Julius Neu den DHC sogar in Führung brachte (38.). „Das war glücklich für uns“, meinte Mayerhöfer. Psychologisch wichtig für die TG war der schnelle Ausgleich durch Marius Haber per Strafecke (40.). „Wir bekommen das 1:1 zu schnell“, haderte DHC-Coach Andreas Schanninger. Denn danach lief das TG-Spiel besser. Vor allem konditionell hatten die Gastgeber ab Mitte der zweiten Halbzeit deutliche Vorteile.

Dominik Seel erlöste den Frankenthaler Anhang mit dem 2:1 (51.). Das Lob des Schützen ging aber an Vorbereiter Lauritz Fuchs, der dem Treffer mit einem tollen Solo den Weg geebnet hatte. Für Seel war es das erste Tor im Trikot der ersten Herren. „Das ist das beste Gefühl überhaupt“, meinte Seel. Die TG habe etwas gebraucht, den eigenen Rhythmus zu finden. Aber vier Tore in einer Halbzeit seien dann doch deutlich.

Spätestens mit dem 3:1 durch Manuel Eck (56.) war die Partie entschieden, da der DHC auch in der zweiten Halbzeit offensiv zu harmlos war. Die einzige DHC-Strafecke klärte die TG mit großem Einsatz. Für den Endstand sorgte Fuchs (70.) nach einem sehenswerten Konter in Unterzahl über Johannes Gans. „In der zweiten Halbzeit hat sich die individuelle Klasse der Frankenthaler bemerkbar gemacht. Uns hat die Durchschlagskraft gefehlt“, konstatierte Christian Mayerhöfer.

TG-Trainer Thomas Merz sprach von einem erwarteten Spiel. „Aber wir sind auch nach dem Rückstand ruhig geblieben. Wir wussten, dass wir irgendwann unser Tor schießen.“ In der zweiten Halbzeit habe sein Team dann eine Schippe draufgelegt.

Dürkheims Coach Andreas Schanninger hatte „wie so oft“ eine gute erste Halbzeit des DHC gesehen. Nach der Pause habe es seinem jungen Team dann an Erfahrung gefehlt. „Die Frankenthaler sind in den Schusskreis gekommen, wir nicht.“

So spielten sie

TG Frankenthal: König (Scharfenberger) – Beck, Eck, Kohlmann, Frank, Schneider – Becker, Beringer, Fuchs, Haber, Schmietenknop, Reinhard – Lüschen, Gans, Bauer, Seel

Dürkheimer HC: Riedle, May – Mayerhöfer, Tempel, Schappert, Rübens, Behret, Crossett, Julius Neu, Richard Neu, Strauß – Dörr, Franken, Kreckel, Nehrdich, Krauss

Tore: 0:1 Julius Neu (38.), 1:1 Haber (40., Strafecke), 2:1 Seel (51.), 3:1 Eck (56.), 4:1 Fuchs (70.) – Strafecken: 4/1 – 1/0 – Grüne Karten: Schmietenknop – Franken, Crossett – Gelbe Karte: Schappert – Beste Spieler: Schmietenknop, Lüschen, Beck – Mayerhöfer, Crossett – Zuschauer: 300 – Schiedsrichter: Lubrich (Ludwigshafen)/Neideck (Neustadt).

Rheinpfalz: Derby unter Flutlicht (05.10.2018)

1. Herren – Hockey: Regionalligaspitzenreiter TG Frankenthal empfängt heute Abend Schlusslicht Dürkheimer HC

Von Christian Treptow

Frankenthal. Das Pfalzderby unter Flutlicht ist für die ersten Herren der TG Frankenthal heute Abend (20 Uhr) auf dem Jahnplatz das letzte Spiel für dieses Jahr in der Ersten Feldhockey-Regionalliga. Gegen das kriselnde Schlusslicht Dürkheimer HC ist die TG in der Favoritenrolle. Allerdings verweist Frankenthals Coach Thomas Merz auf die Besonderheit eines Derbys.

Spitzenreiter gegen Tabellenletzten – da sind die Vorzeichen normalerweise klar. Wenn’s dann aber ein Derby ist, sieht das wieder ganz anders aus. „Wir müssen den Tabellenstand ausblenden“, sagt TG-Trainer Thomas Merz. „Derby ist Derby“, meint der Übungsleiter. Die Tabellenkonstellation und ein etwaiger Personalmangel bei den Gästen spielten da keine Rolle.Merz ist sich sicher, dass der DHC „120 Prozent“ geben werde. „Da können wir nicht mit 80 Prozent drangehen.“ Das 2:2 in Würzburg sei da schon eine Mahnung gewesen, sagt Merz. Allerdings sei der Kunstrasen der Franken auch richtig schlecht gewesen. Eine gewisse Anspannung sei bei seiner Mannschaft vor dem Derby schon da, hat Merz beobachtet. Klar, immerhin hat die Turngemeinde noch was gut zu machen, da in der vergangenen Spielzeit in der Zweiten Bundesliga beide Duelle an die Dürkheimer gingen. Darunter war auch ein Flutlichtspiel während des Wurstmarkts.

Thomas Merz warnt vor allem vor der Konterstärke der Dürkheimer. „Wir dürfen nicht so forsch anlaufen“, sagt der Coach. Er ist sich dessen bewusst, dass sein Team wieder in der Favoritenrolle ist und entsprechend wohl wieder das Spiel machen muss. „Dann dürfen wir uns nicht einlullen lassen“, fordert TG-Routinier Timo Schmietenknop.

Er rechnet mit einem engen Spiel gegen den Pfälzer Rivalen. Die Stimmung im Team sei gut. Allerdings feiere niemand groß, dass die TG derzeit auf Platz eins stehe. Er sei davon überzeugt, dass keiner in der Mannschaft denke, dass man Dürkheim einfach mal so im Vorbeigehen besiege. „Das wird’s nicht geben!“ Stattdessen hätten die Spieler gelernt, dass jede Partie harte Arbeit sei. „Wir werden dagegenhalten“, verspricht Schmietenknop.

Mit dem Gegner wolle man sich nicht groß beschäftigen. „Wir müssen auf uns achten. Das hat uns bisher gut getan“, sagt Timo Schmietenknop. Dazu gehöre auch, dass die TG gut verteidige. „Wir müssen eng an den Gegnern sein. Ein paar Meter weg können wir uns nicht erlauben“, warnt der ehemalige Spielführer der Turngemeinde.

Sowohl Schmietenknop als auch Merz wollen unbedingt mit zehn Punkten in die Winterpause gehen. „Wir wollen auf dem Tabellenplatz bleiben, auf dem wir sind“, sagt Thomas Merz. Heißt: Die TG würde gerne als Primus überwintern. Da allerdings die Mannschaften hintendran die eine oder andere Partie mehr zu absolvieren haben, bevor es in die Halle geht, kann es sein, dass die TG aufgrund der „schiefen“ Tabelle dann den Platz an der Sonne räumen muss.

Auf die Sonne müssen die Spieler heute nicht hoffen. Die Partie findet unter Flutlicht statt. Was für Thomas Merz durchaus seinen Reiz hat. „Man ist fokussierter. Es ist eine ganz besondere Atmosphäre – wie wenn man auf der Bühne steht und der Spot auf einen gerichtet ist.“ Thomas Merz und Timo Schmietenknop hoffen, dass die besondere Atmosphäre des Flutlichtspiels auch den einen oder anderen Zuschauer mehr auf den Jahnplatz lockt.

Auf wen der Scheinwerfer im TG-Tor heute gerichtet sein wird, wird sich zeigen. Alexander König, der gegen Mainz famos gehalten hat und auch in Würzburg zum Einsatz kam, und Oliver Scharfenberger liefern sich laut Thomas Merz einen ordentlichen Konkurrenzkampf. Aber das ist dem Trainer nur recht. „Konkurrenzkampf ist gut. Man schaukelt sich gegenseitig hoch. Das wünsche ich mir für den Rest des Kaders auch.“

Wer von den beiden heute den Vorzug bekommt, das hat sich voraussichtlich erst gestern am späten Abend nach dem Abschlusstraining entschieden. Hinter Verteidiger Marc Beck (Fieber) steht laut Thomas Merz noch ein Fragezeichen. Stürmer Nico Bauer konnte aufgrund einer Magen-Darm-Erkrankung diese Woche nur eingeschränkt trainieren.

So spielen sie

TG Frankenthal: König, Scharfenberger – Beck (?), Eck, Schneider, Frank, Kohlmann – Haber, Schmietenknop, Reinhard, Seel, Becker, – Bauer (?), Beringer, Hayn, Gans, Fuchs, Lüschen.

Rheinpfalz: TG verspielt Führung (01.10.2018)

1. Herren Hockey: Frankenthal und Würzburg trennen sich 2:2

Von Stefan Tresch

 WÜRZBURG. Mit einem Punkt kehrten die Herren der TG Frankenthal am Samstag vom Auswärtsspiel in der Ersten Feldhockey-Regionalliga Süd beim HTC Würzburg zurück. Und das mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wie TG-Trainer Thomas Merz nach dem 2:2 (1:1)-Unentschieden berichtete.

Gefreut hat sich die TG darüber, dass das zweite Auswärtsspiel nicht verloren wurde. Damit bleibt Frankenthal Tabellenführer. Die Verfolger, der TuS Obermenzing (2:2 gegen TEC Darmstadt) und Würzburg, machten am Wochenende keinen Boden gut. Weil beide Teams aber bislang ein Spiel weniger ausgetragen haben, können sie mit der TG noch gleichziehen. Deshalb trauern die Frankenthaler den liegengelassenen Punkten hinterher. „Wir haben uns mit dem Platz in Würzburg extrem schwer getan“, erläuterte Merz. Der dortige Kunstrasen sei für technisches Hockeyspiel „sehr gewöhnungsbedürftig“. Die Gastgeber hätten zudem eine ruppige Gangart an den Tag gelegt, und nicht alles sei von den Schiedsrichtern geahndet worden. „Das ist aber nicht der Grund für die Punkteteilung“, betonte Merz. „Wir haben am Anfang keinen Zugriff auf das Spiel bekommen.“ Viele Bälle seien verstoppt worden.

Nach 15 Minuten brachte Georg Herrmann die Gastgeber in Führung. Erst danach sei es bei seinem Team etwas besser gelaufen, sagte Merz. Die Frankenthaler glichen zum 1:1 (24.) aus. Nach einer laut Merz schönen Kombination über Sven Behringer und Timo Schmietenknop habe Nico Bauer den Ball im Kreis quergelegt, sodass TG-Kapitän Johannes Gans nur noch einschieben musste. Zufrieden sei er zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht gewesen, berichtete Merz. Zwei Strafecken seien leichtfertig vergeben worden. Die erste habe man verstoppt, die zweite sei zu mittig platziert gewesen.

Nach dem Seitenwechsel gingen die Gäste mit 2:1 in Führung. Fridolin Lüschen schloss einen schnellen Konter nach Zuspiel von Gans erfolgreich ab. Danach habe man die Würzburger aber zu insgesamt sechs Strafecken „eingeladen“. Und in der 58. Minute waren die Gastgeber damit auch erfolgreich. Philip Bleibaum glich für seine Farben zum 2:2 aus.

„Den Punkt nehmen wir mit“, sagte Thomas Merz. „Ich glaube, dass noch etliche andere Mannschaften auf diesem Würzburger Spielfeld Probleme bekommen und Punkte liegen lassen werden.“ Der TG-Coach will die Partie schnell abhaken und sich auf das kommende Heimspiel am Freitagabend um 20 Uhr gegen den Dürkheimer HC konzentrieren.

Weibliche Jugend B ist Rheinland-Pfalz-Saar Meister (21.09.2018)

Unsere weibliche Jugend B gewinnt das RPS Finale gegen den TSV Schott Mainz mit 4:3 im Penalty Shoot-Out und sichert sich somit den Titel als Rheinland-Pfalz-Saar Meister.

Obwohl unsere Mannschaft die spielstarken Mainzerinnen in der Vorrunde noch mit einem deutlichen 3:1 besiegen konnten war in diesem Spiel bereits von der ersten Minute an zu erkennen, dass sich die Mainzer Mädchen für das Finale einiges vorgenommen hatten. Allerdings galt dies auch für die Frankenthaler Mädchen, die sich den krönenden Rundenabschluss natürlich auch nicht nehmen lassen wollten und den TSV Schott Mainz von Anfang an unter Druck setzten.

Der Plan geht zu Spielbeginn voll auf und unsere Mädels erzielen direkt in der fünften Minute das frühe 1:0. Es folgten weitere gute Möglichkeiten, jedoch ohne zählbaren Erfolg. Stattdessen shcaffen die Mainzerinnen in der 18. Minute durch eine kurze Ecke den Ausgleich. Obwohl die TG im Anschluss eine spielerische Überlegenheit an den Tag legt bleibt es beim 1:1

Somit muss der Sieger der Partie nach Ende der regulären Spielzeit im Penalty Shoot Out ermittelt werden. Zur Matchwinnerin wurde dabei unsere Torhüterin die drei Schüsse der Mainzer Mädchen entschärfte, bzw. diese zum Fehlschuss zwang, so dass das Finale von der TG Frankenthal verdient mit 3:2 gewonnen werden konnte.

Unsere Mädels dürfen nun am 13./14 Oktober auf der Zwischenrunde in Hamburg um die Teilnahme an der Endrunde der deutschen Meisterschaft kämpfen.

Herzlichen Glückwunsch und viel Glück in Hamburg!

Rheinpfalz: Keine Punkte verschenken (20.09.2018)

1. Damen – Vor der Saison: Damen der TG Frankenthal starten am Samstag zu Hause gegen Schott Mainz in die Regionalliga-Runde – In diesem Jahr nur zwei Partien

Von Frank Geller

Frankenthal. Neue Saison, neues Glück: Die ersten Damen der TG Frankenthal starten am Samstag, 13 Uhr, mit einem Heimspiel gegen den TSV Schott Mainz in die neue Runde in der Feldhockey-Regionalliga Süd. Nach einer durchwachsenen Spielzeit, die die Frankenthalerinnen auf dem vorletzten Tabellenplatz beendeten, soll das Team nun wieder in ein ruhigeres Fahrwasser kommen.

Betreuen wird die Mannschaft bis zur Winterpause Sandro Reinhard. Dann will die Turngemeinde einen Trainer präsentieren – eineinhalb Jahre, nachdem Nico Hahl als Damencoach aufgehört hat. Was die Spielpläne des Herren- und Damenteams anbelangt, gibt es in der Hinrunde keine Überschneidungen, sodass Reinhard bei den beiden Partien der Damen am kommenden Samstag gegen Mainz und am Samstag, 6. Oktober, gegen den SC Frankfurt 1880, an der Seitenlinie stehen kann. Für die Frankenthalerinnen sind es die einzigen beiden Spiele der neuen Feldrunde in diesem Jahr. Die restlichen zwölf Begegnungen werden erst 2019 ausgetragen. Der Spielplan ist auch diesmal wieder einigermaßen kurios.Mit Prognosen hält sich Sandro Reinhard mangels Trainererfahrung in der Damen-Regionalliga lieber zurück. „Ich kann die anderen Mannschaften qualitativ nicht genau einschätzen“, räumt der Mittelfeldspieler der ersten TG-Herren ein. „Es ist aber eine sehr enge Liga, in der man keine Punkte verschenken darf. Das hat man in der vergangenen Saison ja gesehen.“

Im Frühsommer mussten die Frankenthalerinnen lange um den Klassenerhalt bangen. Im Saisonendspurt profitierten sie von der Konstellation in den Ligen darüber und darunter. Im Gegensatz zu den Vorjahren stieg in der Runde 2017/18 nur der Tabellenletzte ab, die Turngemeinde blieb als Vorletzter in der Regionalliga.

Die vergangene Saison sei abgehakt, sagt Reinhard, die Stimmung im Training gut. „Im Team blicken alle nach vorne.“ Mit der Vorbereitung ist der Interimscoach zufrieden: „Alle ziehen gut mit.“ In zwei Testspielen gegen Zweitligisten hätte die Mannschaft ansprechende Leistungen gezeigt. Dem Bonner THV waren die TG-Damen zwar 2:4 unterlegen, dafür erreichten sie gegen Eintracht Frankfurt ein 2:2-Unentschieden. „Das konnte sich sehen lassen.“

Schwächen sieht Reinhard noch im konditionellen Bereich und bei den Laufwegen. „Da sind wir noch nicht so weit, wie wir sein sollten. Da reicht ein Vierteljahr auch nicht aus.“ Man arbeite aber daran, die läuferischen Defizite abzustellen. „Wir haben mit einer Laufschule angefangen und einen Laufexperten hinzugezogen. Beim Ein- und Auslaufen haben wir schon Änderungen vorgenommen“, erklärt Reinhard. „Langfristig wird sich das auszahlen.“

Um in den beiden anstehenden Spielen erfolgreich zu sein, setzt der Coach auf einen „sauberen Spielaufbau“. Hier sei man im Training gut vorangekommen. „Wenn wir defensiv gut stehen, den Ball klar laufen lassen und Ordnung in unser Spiel bringen, haben wir gute Chancen, beide Spiele zu gewinnen.“

Der Kader der TG-Damen umfasse aktuell 19 Spielerinnen. Personelle Veränderungen gebe es praktisch keine. Die Nachwuchsspielerinnen Nina Büffor, Jana Reither und Hanna Wind hätten sich etabliert, Elisa Haselmaier sei längst eine feste Größe im Team. Mit Elena Kohlmann stehe seit längerer Zeit auch wieder eine zweite Torhüterin zur Verfügung. „Sie soll in der Regionalliga Erfahrungen sammeln“, sagt Reinhard. Keeperin Nummer eins bleibt aber Nadine Deimling. Einen Wechsel gibt es in der Mannschaftsführung. Verteidigerin Katharina Koppel hat die Kapitänsbinde von Lisa Stiefenhöfer übernommen.

Für das Spiel am Samstag gegen den TSV Schott Mainz stehe bis auf Stiefenhöfer, die sich eine Leistenzerrung zugezogen hat, der komplette Kader zur Verfügung, sagt Reinhard. Auftaktgegner Mainz hat sein erstes Spiel am vergangenen Sonntag gegen den 1. Hanauer THC 0:1 verloren.

Rheinpfalz: 80 Prozent reichen (18.09.2018)

1. Herren Hockey: Regionalligist TG gewinnt 5:3 in Wiesbaden

Von Christian Treptow

Wiesbaden. Mit einem 5:3 (2:2)-Sieg beim Wiesbadener THC sind die ersten Herren der TG Frankenthal in die Saison der Ersten Feldhockey-Regionalliga Süd gestartet. Es war ein Sieg, bei dem laut TG-Coach Thomas Merz noch etwas die Passgenauigkeit fehlte. Die TG machte den Erfolg nach der Pause perfekt.

So ist das eben im ersten Spiel nach der Vorbereitung: Es funktioniert noch nicht alles zu 100 Prozent. TG-Trainer Thomas Merz bezifferte den Stand seiner Truppe nach dem Auftaktsieg am Samstag mit „75 bis 80 Prozent“. Aber das reichte gegen einen Gegner, den Merz als einen der Favoriten auf den Titel ausgemacht und der immerhin schon ein Spiel – 3:3 in Bad Dürkheim – absolviert hat. Merz wusste nach dem Spiel auch zwei Punkte, die während der Übungseinheiten in den kommenden Tagen der näheren Betrachtung bedürfen. Da wäre zum einen die Eckenabwehr. „Wir haben alle drei Tore nach Kurzen Ecken bekommen“, berichtete Merz. Und zum anderen stehen auch Konter auf dem Programm. Denn die Turngemeinde machte erst 30 Sekunden vor Schluss den Sack zu. Johannes Gans sorgte mit seinem zweiten Tor für die Entscheidung zum 3:5. „Wir hatten vorher vier Chancen, alles klar zu machen“, sagte Merz.

Die TG war früh in Rückstand geraten (7.). Timo Schmietenknop hatte nach „schönem Solo“ (Merz) aber postwendend für den Ausgleich gesorgt (8.). Nach dem erneuten Rückstand (12.) gelang Marius Haber per Strafecke der 2:2-Halbzeitstand (25.). „In der ersten Halbzeit waren beide Mannschaften etwa gleichwertig“, meinte Thomas Merz.

Nach der Pause sei seine Mannschaft spielbestimmend gewesen. „Wir haben dann ohne Hektik und taktisch diszipliniert agiert“, erläuterte der TG-Coach. Der Lohn war die erste Führung durch Sven Beringer (45.). Nach dem Ausgleich der Gastgeber (53.) stellte der neue Kapitän Johannes Gans per Siebenmeter die Weichen auf Sieg für die Pfälzer (62.). Als Wiesbaden den Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers rausgenommen hatte, traf Gans erneut für die Gäste.

Insgesamt war Thomas Merz mit der Leistung seiner Mannschaft zum Saisonauftakt zufrieden. „Ich bin zuversichtlich, was die nächsten Spiele angeht.“ Entgegen sei seiner Truppe gekommen, dass sich Wiesbaden nicht nur hinten reingestellt habe. „In der ersten Halbzeit hat sich viel im Mittelfeld abgespielt. In der zweiten Halbzeit hatte Wiesbaden nur eine Chance“, resümierte der Übungsleiter. Auch mit der läuferischen Leistung der Spieler war er zufrieden. „Wir waren konditionell gut drauf. Trotz der Umstellung auf zweimal 35 Minuten. Das zusätzliche Athletiktraining trägt Früchte.“ Am Samstag (16 Uhr) kann die TG auf dem Jahnplatz gegen den TSV Schott Mainz wieder ein paar Prozent draufpacken.

Rheinpfalz: Abstieg abgehakt (15.09.2018)

1. Herren – Vor der Saison: Erste Herren der TG Frankenthal starten heute in die Runde der Ersten Feldhockey-Regionalliga Süd

Von Christian Treptow

Frankenthal. Mit einem Auswärtsspiel beim Wiesbadener THC beginnt für die ersten Herren der TG Frankenthal heute die Saison in der Ersten Feldhockey-Regionalliga Süd. An der Seitenlinie hat Thomas Merz das Sagen. Er baut auf ein junges Trio mit Rückkehrer Johannes Gans im Zentrum. Und er hofft, dass über 1000 Ecken, die die TG im Training absolviert hat, sich im Spiel niederschlagen.

„Der Abstieg ist abgehakt. Die Stimmung ist gut, alle sind locker“, sagt Thomas Merz. Er wird in den vier Spielen der Feldrunde, die in diesem Jahr noch ausgetragen werden, an der Seitenlinie das Kommando haben. Die Trainingsgestaltung läuft unter seiner Federführung in enger Zusammenarbeit mit dem Mannschaftsrat.Also, wie hat er die Truppe nach dem Schock von Limburg wieder aufgerichtet? „Das musste ich gar nicht“, sagt Merz. Die Leistungen in den Übungseinheiten seien gut gewesen. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, ist er überzeugt. Klar, der unnötige Abstieg sei noch ein bisschen in den Köpfen gewesen. Aber das sei jetzt abgehakt.

Ein Beleg dafür, dass alles in Ordnung sei, sei auch die Tatsache, dass die Mannschaft nahezu komplett zusammengeblieben ist. Lediglich Torwart Jonathan Adams ist wieder zurück nach Frankfurt gegangen, und Konstantin Hansen hat es wieder zurück nach Norddeutschland gezogen. Letzterer sei aber ohnehin nur bis Sommer eingeplant gewesen.

Außerdem hat die TG noch einen Hochkaräter dazubekommen. Johannes Gans trägt nach einem einjährigen Intermezzo in Mülheim wieder das grüne TG-Trikot. Er kommt als deutscher Meister und Europapokalteilnehmer zurück. Gans ist auch der neue Kapitän der Mannschaft. Er hat die Binde von Timo Schmietenknop übernommen. Gans’ Stellvertreter ist Bastian Schneider. „Es ist eine Ehre, die Binde zu tragen“, sagt Gans. Natürlich mache er in dieser Rolle auch einige Ansagen. Bislang bekomme er gutes Feedback aus dem Team.

Gans hebe das Niveau der Mannschaft, betont Thomas Merz. Und der Rückkehrer soll gemeinsam mit Lauritz Fuchs und Marius Haber die spielbestimmende Achse bei der TG bilden. Im Tor hat Oliver Scharfenberger die Nase vorne. Alexander König sei aber „gut hintendran“.

Besonders bei den Ecken hofft man am Jahnplatz auf den Neuen. Thomas Merz hat Johannes Gans als Schützen fest eingeplant. Die schwache Eckenquote war in der abgelaufenen Runde, die im Abstieg gipfelte, einer der Knackpunkte. Damit es da künftig besser aussieht, gab es etliche Extraeinheiten. „Bis zum Saisonstart werden wir wohl 1000 bis 1200 Ecken trainiert haben“, verdeutlicht Thomas Merz. Ob der einseitigen Belastung bei den Spielern mussten auch die Physiotherapeuten Überstunden schieben, sagt Merz und lacht.

Bei der Rolle der Turngemeinde in der Saison sind sich Kapitän und Coach noch nicht zu 100 Prozent einig. Gemeinhin gilt der Absteiger ja als der Favorit auf den Wiederaufstieg. „Wir sollten Favorit sein. Ich glaube es aber nicht“, sagt Thomas Merz. Er hat eher den heutigen Gegner Wiesbaden auf der Rechnung, der starkes, schnelles Hockey spiele. „Wir haben einen starken Kader. Wir sind einer der Favoriten“, umschreibt allerdings Johannes Gans, was er seiner Truppe zutraut.

Es werde in der Regionalliga mehr über den Kampf gehen, sagt Thomas Merz. „Es wird etwas härter werden“, meint auch Johannes Gans. „Aber davon dürfen wir uns als technisch starke Mannschaft nicht aus dem Konzept bringen lassen.“

„Wir sind die Gejagten“, betont Merz. Was auch gleich die taktische Ausrichtung für die Spiele vorgibt. „Viele Mannschaften werden sich gegen uns hinten reinstellen. Da dürfen wir nicht in die Konter laufen. Es wird darum gehen, spielerisch in den Kreis zu kommen, und wenn möglich Ecken zu ziehen.“

Der ganze Aufwand nur für vier Spiele? „Ja, das lohnt sich eigentlich nicht“, gibt Thomas Merz zu. Außer dem Spiel in Wiesbaden heute stehen noch Heimspiele gegen Schott Mainz und den Dürkheimer HC sowie die Partie in Würzburg an.

Neben den Ecken habe man vor allem noch Wert auf die Athletik gelegt, erläutert Thomas Merz. Das sei in der Vorrunde der abgelaufenen Zweitligafeldsaison die Schwäche gewesen. „Da haben wir im letzten Viertel nachgelassen.“ Das soll jetzt nicht mehr der Fall sein. Ein letztes Viertel wird es für die TG in der Regionalliga auch gar nicht geben. Die Spielzeit beträgt hier wieder zweimal 35 Minuten. Dafür haben die Trainer jetzt wieder die Auszeit als taktisches Mittel zur Verfügung.

Und noch eine kleine Änderung gibt es. Die Eintrittspreise für die Heimspiele der Herren sind leicht gesunken. Laut TG-Vorsitzendem Martin Schuff zahlen Nichtmitglieder in der Regionalliga fünf statt bisher sechs und Mitglieder vier statt bislang fünf Euro. Rentner, Schüler und Studenten zahlen nach wie vor drei Euro am Eingang.

Termine

 Wiesbadener THC – TG Frankenthal, heute 16 Uhr 

TG Frankenthal – TSV Schott Mainz, 22. September 16 Uhr

HTC Würzburg – TG Frankenthal, 29. September 16 Uhr

TG Frankenthal – Dürkheimer HC, 5. Oktober, 20 Uhr

So spielen sie

TG Frankenthal: Scharfenberger, König – Beck, Kohlmann, Schneider, Eck, Kohlmann – Schmietenknop, Reinhard, Becker, Gans – Lauritz Fuchs, Haber, Bauer, Beringer, Lüschen.

Der Gegner der TG

Wiesbadener THC

Zufrieden war Thomas Dauner, Trainer des Wiesbadener THC, nicht unbedingt zum Saisonstart. Beim 3:3 beim Dürkheimer HC führte sein Team erst 2:0, lag dann 2:3 zurück und holte am Ende noch einen Punkt. „Immerhin sind wir nach dem Rückstand noch mal zurückgekommen“, nimmt Dauner als positiven Aspekt mit. Man habe gemerkt, dass die Automatismen noch nicht greifen. „Das ist erst nach drei, vier Spielen der Fall. Aber dann ist die Vorrunde ja schon rum.“ Gegen die TG wäre er mit einem Zähler zufrieden. „Ich wäre aber auch nicht unglücklich, wenn wir verlieren, aber die Leistung gestimmt hat“, sagt der Übungsleiter. Aber vielleicht erwische man ja die TG – für Dauner der Favorit auf den Aufstieg – auf dem falschen Fuß. Um den Aufstieg gehe es in dieser Saison bei den Hessen noch nicht. Er wolle in der Runde nichts mit dem Abstieg zu tun haben, betont Dauner. In der kommenden Spielzeit sehe das dann aber anders aus. Nächste Runde will Dauner mit seiner Truppe um den Aufstieg spielen. tc

Rheinpfalz: Übergangstrainer für Damen und Herren

Frankenthal. Die gute Nachricht: Sowohl die Hockey-Damen als auch die -Herren der TG Frankenthal haben jeweils einen Trainer für die anstehende Feldrunde. Beides sind Übergangslösungen.

Wie Timo Schmietenknop, Hockey-Abteilungsleiter, informiert, werden die Herren, die in die Regionalliga abgestiegen sind, vom Mannschaftsrat in Kooperation mit Thomas Merz trainiert. Merz, der unter Can Yurtseven Co-Trainer war, werde als Betreuer an der Linie fungieren. „Der Mannschaftsrat übernimmt die Trainingsplanung“, sagt Schmietenknop, der wie Marc Beck, Bastian Schneider, Johannes Gans und Sandro Reinhard im Mannschaftsrat ist. Zur Hallensaison wolle er dann einen Coach präsentieren, „der zur Mannschaft passt“. Gleiches gilt auch für die Damenmannschaft. Der Regionalligist wird federführend von Sandro Reinhard, Spieler der ersten Herrenmannschaft, betreut. Ihm zur Seite steht Alexander Kempf, Trainer der TG-A-Mädchen und Landestrainer im Nachwuchsbereich. Auch hier strebt Schmietenknop, der in der vergangenen Runde die Damen gemeinsam mit Fridolin Lüschen trainierte, zur Hallenrunde eine dauerhafte Lösung an. „Wir können mit beiden Modellen sehr gut leben“, betont der Abteilungsleiter. tc

Scroll to top